Planung

Miete und Gehalt einmal hinterlegen, statt jeden Monat neu.

In der Planung legst du wiederkehrende Einnahmen, Ausgaben und Umbuchungen einmal als Serie an. Am Termin bucht Portora sie von selbst oder legt sie dir zur Bestätigung vor, je nachdem, wie du den Schalter „Bucht von selbst“ stellst.

Was diese Seite erklärt

Die Seite zeigt, was Planung in Portora heißt, wie du eine Serie anlegst, wo Termine auf deine Entscheidung warten und was während einer Abwesenheit passiert.

  • Serien für Miete, Gehalt, Abos und Gewohnheiten
  • je Serie selbst entscheiden, ob sie von selbst bucht
  • wiederkehrende Buchungen, kein Budget und keine Prognose

Was Planung hier heißt

Planung heißt in Portora wiederkehrende Buchungen. Kein Budget, keine Prognose.

Der Name weckt leicht andere Erwartungen, deshalb vorweg. Im Bereich Planung legst du fest, was regelmäßig gebucht wird. Er sagt dir nicht, wie viel du ausgeben darfst, und er rechnet deinen Kontostand nicht in die Zukunft.

Miete, Gehalt, Strom, das Handy und die Abos kommen jeden Monat wieder. Wer von Hand bucht, trägt sie jeden Monat neu ein. Mit einer Serie trägst du sie einmal ein. Am Termin bucht Portora oder fragt vorher, so wie du es je Serie eingestellt hast.

Die Kennzahlen „Im Monat raus“ und „Im Monat rein“ in der Liste der Serien sind Durchschnitte. Portora rechnet dafür den Rhythmus deiner Verpflichtungen auf einen Monat um. Eine Vorhersage deines Kontostands ist das nicht.

Eine Serie anlegen

Einmal hinterlegen, und du entscheidest, ob sie von selbst bucht.

Unter „Serien“ legst du eine neue Serie in einem Seitenfenster an. Drei Entscheidungen machen den Unterschied.

1. Verpflichtung oder Gewohnheit

Findet es ohne dein Zutun statt, oder nur, wenn du es tust?

Miete, Gehalt und ein Abo passieren ohne dein Zutun. Das sind Verpflichtungen. Der Kaffee unterwegs oder das Mittagessen passieren nur, wenn du es tust. Das sind Gewohnheiten. Die Art bestimmt, wie sich die Serie zunächst verhält.

2. Die Angaben

Konto, Zahlungspartner, Kategorie, Betrag und Rhythmus.

Eine Serie ist eine Ausgabe, eine Einnahme oder eine Umbuchung auf ein anderes deiner Konten. Du wählst Konto, Zahlungspartner und Kategorie, den Betrag und den Rhythmus, an einem Kalendertag alle paar Monate oder an bestimmten Wochentagen. Start und ein optionales Ende legen den Zeitraum fest.

3. Bucht von selbst

Am Termin buchen oder vorher fragen.

Ist „Bucht von selbst“ an, entsteht die Buchung am Termin ohne Rückfrage. Ist der Schalter aus, legt Portora dir den Termin unter „Was ansteht“ zur Bestätigung vor. Bei Verpflichtungen ist er zunächst an, bei Gewohnheiten aus, und du stellst ihn je Serie um.

Termine, die beim Anlegen schon vorbei sind, bucht Portora nicht nach. Eine Serie lässt sich pausieren, fortsetzen und beenden.

Serien in der Planung von Portora mit laufenden Verpflichtungen und Gewohnheiten und den Durchschnitten im Monat.
1

Kennzahlen

Laufende Serien und die Durchschnitte im Monat, aus dem Rhythmus umgerechnet.

2

Serie

Bezeichnung, Rhythmus, Zahlungspartner, nächster Termin und Betrag.

3

Art

Verpflichtungen und Gewohnheiten stehen getrennt.

Was ansteht

Termine, die auf deine Entscheidung warten, stehen an einer Stelle.

Der Reiter „Was ansteht“ ist die Startseite der Planung. Ein Punkt am Menüeintrag zeigt, wenn dort etwas wartet.

Zeitleiste

Wartet auf dich, die nächsten 30 Tage und später.

Oben stehen die Termine, die du bestätigen musst. Darunter siehst du, was in den nächsten 30 Tagen kommt und was danach. Einen Monat im Kalender zeigt dir der Reiter „Serien“.

Buchen oder verwerfen

Jeder wartende Termin wird zur Buchung oder fällt weg.

Mit „Buchen“ steht die Buchung sofort im Konto. „Verwerfen“ ist endgültig, der Termin kommt nicht zurück. Warten drei oder mehr Serien, öffnet „Prüfen“ das Fenster „Termine prüfen“, und du gehst sie nacheinander durch.

Vorschläge

Serien aus Buchungen, die sich schon wiederholen.

Portora sucht jede Nacht in deinen Buchungen nach Zahlungen in festem Abstand, etwa jeden Monat an denselben Zahlungspartner. Darunter stehen sie als Vorschlag. „Übernehmen“ öffnet das Formular mit Rhythmus, Konto und Zahlungspartner, Bezeichnung und Kategorie ergänzt du. Mit „Nicht jetzt“ verschwindet ein Vorschlag für eine Weile, mit „Nie wieder“ ganz.

Was ansteht in der Planung von Portora mit einem wartenden Termin einer Gewohnheit und den nächsten 30 Tagen.

Im Alltag

Urlaub, Kontoauszug, ein Termin, der nicht kam, und ein geteiltes Konto.

Vier Situationen, in denen Serien anders reagieren, als man zuerst denkt.

Abwesenheit

Im Urlaub schweigen die Gewohnheiten.

Unter „Abwesenheit“ trägst du einen Zeitraum ein. Solange er läuft, legt keine Gewohnheit einen Termin vor, Verpflichtungen laufen weiter. Ausgefallene Termine kommen danach nicht zurück.

Import

Die Miete steht nach dem Import nicht doppelt da.

Passt eine Zeile im Kontoauszug sicher zu einer Buchung aus einer Serie, übernimmt diese Buchung die Werte der Bank. Jeden Abgleich machst du einzeln rückgängig.

Nicht angekommen

Ein Hinweis, wenn die Bank nichts zeigt.

Hat eine Serie im Voraus gebucht und zeigt dein danach importierter Kontoauszug zehn Tage später keine passende Zeile, bekommst du einen Hinweis im Cockpit.

Geteilte Konten

Eine Serie ändert nur, wer sie angelegt hat.

Liegt eine Serie auf einem geteilten Konto, sehen andere sie nur an, auch der Inhaber des Kontos. Wird die Freigabe der Person, die sie angelegt hat, auf Ansehen reduziert, pausiert die Serie. Wird die Freigabe entzogen, endet die Serie.

Ehrlich gesagt

Was die Planung nicht macht.

Damit du vorher weißt, woran du bist.

  • Kein Budget und keine Prognose.Die Planung setzt keine Ausgabengrenzen, kennt keine Sparziele und rechnet deinen Kontostand nicht voraus.
  • Nichts wird nachgebucht.Termine, die beim Anlegen einer Serie schon vorbei sind, bucht Portora nicht. Die trägst du bei Bedarf von Hand ein.
  • Verwerfen und Beenden sind endgültig.Ein verworfener Termin kommt nicht zurück, und eine beendete Serie lässt sich nicht fortsetzen. Buchungen, die schon entstanden sind, bleiben.
  • Abwesenheit hält nicht alles an.Sie betrifft nur Gewohnheiten und nur ab jetzt. Verpflichtungen laufen weiter.
  • Nur sichere Abgleiche beim Import.Was nicht sicher zu einer Serie passt, kommt als eigene Buchung dazu. Eine vollständige Dublettenerkennung ist das nicht.

Typische Fragen

Diese Fragen kommen bei Serien oft.

Meist geht es darum, was Portora ohne Rückfrage bucht und was die Planung nicht ist.

Bucht Portora meine Serien automatisch?

Nur Serien, bei denen der Schalter „Bucht von selbst“ an ist. Bei Verpflichtungen wie Miete oder Gehalt ist er zunächst an, bei Gewohnheiten wie dem Kaffee unterwegs aus. Du stellst ihn für jede Serie selbst ein. Ist er aus, legt Portora dir den Termin zur Bestätigung vor.

Ist die Planung ein Budget oder eine Prognose?

Nein. Planung heißt in Portora wiederkehrende Buchungen. Es gibt dort keine Budgets, keine Sparziele und keine Vorhersage deines Kontostands. „Im Monat raus“ und „Im Monat rein“ sind Durchschnitte, umgerechnet aus dem Rhythmus deiner Verpflichtungen.

Bucht Portora meine Miete doppelt, wenn ich danach den Kontoauszug importiere?

Nicht, wenn die Zeile der Bank sicher zur vorausgebuchten Miete passt. Dann übernimmt die vorhandene Buchung die Werte der Bank, und der Abschluss des Imports listet den Abgleich mit „Rückgängig“. Was nicht sicher passt, kommt als normale Buchung dazu. Mehr dazu beim Import.

Was passiert mit meinen Serien, wenn ich im Urlaub bin?

Unter „Abwesenheit“ trägst du einen Zeitraum ein. Solange er läuft, schweigen deine Gewohnheiten, Verpflichtungen laufen weiter. Termine, die in dieser Zeit ausfallen, kommen danach nicht zurück.

Woher kommen die Vorschläge für Serien?

Portora sucht jede Nacht in deinen Buchungen nach Zahlungen, die sich in festem Abstand wiederholen, etwa jeden Monat an denselben Zahlungspartner. Daraus wird ein Vorschlag. Angelegt wird nichts, bevor du ihn übernimmst und das Formular fertig ausfüllst.

Von hier aus weiter

Von hier aus gehst du in die Bereiche, die mit Serien zusammenhängen.

Serien entstehen aus Buchungen, brauchen Zahlungspartner und treffen beim Import auf den Kontoauszug.

Transaktionen

Wenn du auch einmalige Buchungen von Hand erfasst

Dann hilft die Transaktionsansicht. Dort erfasst du, was keine Serie ist, und teilst Einkäufe in Positionen auf.

Mehr zu Transaktionen

Zahlungspartner

Wenn du sehen willst, was schon regelmäßig abgeht

Dann lohnt die Karte „Abos & Fixkosten“. Sie liest ab, was gebucht wurde, eine Serie legt fest, was gebucht wird.

Mehr zu Zahlungspartnern

Import

Wenn du zusätzlich Kontoauszüge einliest

Dann gleicht der Import die Zeilen der Bank mit deinen vorausgebuchten Serien ab.

Mehr zum Import

Registrierung

Leg dein erstes Konto an und trag Miete und Gehalt einmal ein.

Die Registrierung führt dich durch dein erstes Konto. Danach legst du in der Planung deine wiederkehrenden Buchungen als Serien an.