Rücklage für Jahreszahlungen, warum das Zwölftel im ersten Jahr nicht reicht
Sinking Funds sind Rücklagen für Zahlungen, die sicher kommen, aber seltener als monatlich, meist einmal im Jahr wie die Kfz-Versicherung, und du füllst sie Monat für Monat mit einem Zwölftel der Jahressumme. Im ersten Jahr reicht dieses Zwölftel oft nicht, weil eine große Zahlung fällig wird, bevor genug Raten auf dem Konto liegen. Wie viel beim Start schon da sein muss, liest du aus deinem Fälligkeitskalender ab, und das Beispiel unten rechnet es Monat für Monat durch.
Grundlage
Was in die Rücklage für Jahreszahlungen gehört
Eine Jahreszahlung ist ein Betrag, dessen Höhe und Termin du ungefähr kennst, der aber nicht jeden Monat abgeht. Die Kfz-Steuer ist nach § 11 KraftStG jeweils für ein Jahr im Voraus zu entrichten, der Termin steht in deinem Steuerbescheid. Bei Versicherungen gilt nach § 12 VVG ein Jahr als Versicherungsperiode, solange der Beitrag nicht nach kürzeren Zeitabschnitten bemessen ist. Wann dein Jahresbeitrag fällig ist, steht im Versicherungsschein. Dazu kommen Posten ohne Vertrag, die trotzdem jedes Jahr wiederkehren, der Urlaub, die Geschenke im Dezember, die Inspektion am Auto, der Vereinsbeitrag.
Im Englischen heißen solche zweckgebundenen Töpfe Sinking Funds. Am Kapitalmarkt meint derselbe Begriff den Tilgungsfonds einer Anleihe, hier geht es um den Topf im Haushaltsbudget. Die Idee ist alt und schlicht. Du teilst die Jahressumme durch zwölf und legst diesen Betrag jeden Monat beiseite, damit der Fälligkeitstag kein Loch ins laufende Konto reißt. Die Rate gehört dann wie die Miete in dein Monatsbudget, als fester Posten, bevor du den freien Spielraum ausrechnest.
Nicht jede Jahreszahlung gehört in die Rücklage. Der Rundfunkbeitrag kostet laut Beitragsservice 18,36 Euro im Monat und wird im gesetzlichen Rhythmus für drei Monate in deren Mitte gezahlt, also 55,08 Euro je Termin. Das ist klein genug, um es aus dem laufenden Konto zu zahlen. Ob sich Monatsraten bei einer Versicherung lohnen oder ob der Ratenzuschlag mehr kostet als ein Dispo, steht im Artikel über den Ratenzuschlag als Zins. Hier geht es um die Frage, die danach kommt. Wer auf Jahreszahlung umstellt, braucht das Geld am Fälligkeitstag.
Die Jahresrücklage ist nicht der Notgroschen. Der Notgroschen fängt ab, was du nicht vorhersehen kannst, die kaputte Waschmaschine oder ein Einkommen, das ausfällt. Die Jahresrücklage bezahlt, was du vorhersehen kannst. Beide haben verschiedene Zwecke, und wer sie in einem Topf führt, sieht im Juni nicht mehr, wie viel Reserve noch frei ist, wenn gerade der Urlaub abgebucht wurde.
Die Rechnung
Warum die Jahressumme durch zwölf im ersten Jahr nicht reicht
Die Monatsrate ist so berechnet, dass am Ende des Jahres genau die Jahressumme angespart ist. Das ist eine Aussage über die Summe, nicht über die einzelnen Termine. Eine Zahlung im Januar kommt, wenn erst ein oder vier Raten auf dem Konto liegen, je nachdem, wann du angefangen hast. Bis zum Dezember gleicht sich das aus, dazwischen kann die Rücklage ins Minus laufen.
Wie tief, hängt allein am Kalender. Lägen alle Jahreszahlungen im letzten Monat, gäbe es nie eine Lücke, denn dann sind zwölf Raten angespart, wenn die Rechnung kommt. Lägen alle im ersten Monat, hättest du dort erst eine Rate, und es fehlten elf Zwölftel der Jahressumme. Jeder echte Kalender liegt zwischen diesen beiden Fällen.
Den Startbestand findest du mit einer einfachen Regel. Du gehst die kommenden zwölf Monate der Reihe nach durch und zählst zwei Summen mit, die Raten, die bis zu diesem Monat eingezahlt sind, und die Fälligkeiten, die bis dahin bezahlt sein müssen. Wo die Fälligkeiten die Raten am weitesten übersteigen, liegt die größte Lücke. Genau diesen Betrag brauchst du am ersten Tag als Startbestand, dann bleibt die Rücklage in keinem Monat unter null.
Die Rechnung setzt voraus, dass die Rate zu Monatsbeginn auf dem Rücklagenkonto ankommt, also vor den Zahlungen desselben Monats. Überweist du sie erst zum Monatsende, fehlt in jedem Monat mit einer Fälligkeit eine Rate mehr. Dann rechnest du die Raten bisher einen Monat versetzt.
Praxisbeispiel
Merles Fälligkeitskalender, Monat für Monat durchgerechnet
Merle, 38, fährt ein eigenes Auto und will ab Oktober ihre Jahreszahlungen aus einer eigenen Rücklage bezahlen statt aus dem Girokonto. Sie geht die Kontoauszüge eines Jahres durch und findet sieben Posten. Im Dezember 400 Euro für Geschenke, im Januar 720 Euro für die Kfz-Versicherung, im Februar 140 Euro Vereinsbeitrag. Im März kommen 150 Euro Kfz-Steuer und im April 180 Euro für Haftpflicht und Hausrat zusammen. Im Juni folgen 1.200 Euro für den Urlaub, im September 330 Euro für die Inspektion. Zusammen sind das 3.120 Euro im Jahr.
Geteilt durch zwölf ergibt das 260 Euro im Monat. Merle richtet einen Dauerauftrag zum Monatsersten ein und fängt mit einem leeren Konto an. Die Tabelle zeigt, was dann passiert. Im Januar fehlen 80 Euro, im Juni 450 Euro und im Juli noch 190 Euro. Ab August ist die Rücklage wieder im Plus, und im September, am Ende von Merles Jahr, steht sie genau bei null.
Die größte Lücke liegt im Juni. Bis dahin hat Merle neun Raten eingezahlt, also 2.340 Euro, fällig waren aber schon 2.790 Euro. Die Differenz von 450 Euro ist ihr Startbestand. Liegen am 1. Oktober 450 Euro auf dem Konto, rutscht die Rücklage in keinem Monat ins Minus, und im Juni steht sie genau bei null. Die letzte Spalte zeigt diesen Verlauf.
Am Ende des Jahres liegen wieder 450 Euro auf dem Konto. Der Startbestand ist also nicht verbraucht, er ist ein Sockel, den die Rücklage jedes Jahr bis zum Juni aufzehrt und bis zum September wieder auffüllt. Deshalb reicht die Rate von 260 Euro ab dem zweiten Jahr von allein, solange sich Beträge und Termine nicht ändern.
Merles Rücklage im ersten Jahr, 260 Euro Rate zum Monatsersten, Stand jeweils am Monatsende.
| Monat | Fällig | Raten bisher | Fällig bisher | Stand ohne Startbestand | Stand mit 450 Euro Start |
|---|---|---|---|---|---|
| Oktober | 0 Euro | 260 Euro | 0 Euro | 260 Euro | 710 Euro |
| November | 0 Euro | 520 Euro | 0 Euro | 520 Euro | 970 Euro |
| Dezember | 400 Euro, Geschenke | 780 Euro | 400 Euro | 380 Euro | 830 Euro |
| Januar | 720 Euro, Kfz-Versicherung | 1.040 Euro | 1.120 Euro | −80 Euro | 370 Euro |
| Februar | 140 Euro, Verein | 1.300 Euro | 1.260 Euro | 40 Euro | 490 Euro |
| März | 150 Euro, Kfz-Steuer | 1.560 Euro | 1.410 Euro | 150 Euro | 600 Euro |
| April | 180 Euro, Haftpflicht und Hausrat | 1.820 Euro | 1.590 Euro | 230 Euro | 680 Euro |
| Mai | 0 Euro | 2.080 Euro | 1.590 Euro | 490 Euro | 940 Euro |
| Juni | 1.200 Euro, Urlaub | 2.340 Euro | 2.790 Euro | −450 Euro | 0 Euro |
| Juli | 0 Euro | 2.600 Euro | 2.790 Euro | −190 Euro | 260 Euro |
| August | 0 Euro | 2.860 Euro | 2.790 Euro | 70 Euro | 520 Euro |
| September | 330 Euro, Inspektion | 3.120 Euro | 3.120 Euro | 0 Euro | 450 Euro |
Quelle: Beispielrechnung, Beträge angenommen.
Das Loch schließen
Drei Wege, die Lücke im ersten Jahr zu füllen
Merle hat 450 Euro auf dem Girokonto übrig und überweist sie am 1. Oktober als Startbestand. Das ist der einfachste Weg, und er kostet nichts außer dem Geld, das danach dauerhaft als Sockel in der Rücklage liegt. Wer den Betrag nicht frei hat, hat zwei andere Wege.
Der zweite ist eine höhere Rate bis zur größten Lücke. Für die nötige Rate teilst du für jeden Monat bis zur größten Lücke die bisher fälligen Beträge durch die Zahl der Monate bisher und nimmst die höchste dieser Zahlen. Bei Merle ist das der Juni mit 2.790 Euro nach neun Monaten. Das sind 310 Euro im Monat statt 260 Euro. Der Januar verlangt weniger, 1.120 Euro nach vier Monaten ergeben 280 Euro. Ab Juli zahlt sie wieder 260 Euro, und am Ende des Jahres liegen dieselben 450 Euro als Sockel auf dem Konto, nur eben in neun Schritten zu je 50 Euro angespart. Bei ihr geht das, weil der Januar nur eine kleine Lücke reißt. Wäre gleich im ersten Monat eine große Zahlung fällig, müsste die Rate dort fast den ganzen Betrag tragen, und dann hilft nur der Startbestand.
Der dritte Weg ist, den Kalender zu ändern. Beginnt Merle erst im Juli, direkt nach dem Urlaub, entsteht mit 260 Euro Rate in keinem Monat eine Lücke. Bis dahin bezahlt sie die Posten von Dezember bis Juni wie bisher aus dem laufenden Konto. Bei Verträgen hängt der Jahrestermin am Vertragsbeginn und am vereinbarten Versicherungsjahr. Läuft das Versicherungsjahr im Kalenderjahr, bleibt der Termin auch bei einem anderen Versicherer der 1. Januar, und ob dein Versicherer den Termin eines laufenden Vertrags verlegt, steht in den Bedingungen oder erfährst du dort. Schließt du neu ab, ist die erste Prämie nach § 33 VVG unverzüglich nach Ablauf von 14 Tagen nach Zugang des Versicherungsscheins fällig. Zahlst du sie nicht rechtzeitig, darf der Versicherer nach § 37 VVG zurücktreten, und für einen Schaden vor der Zahlung muss er nicht leisten, wenn er dich auf diese Folge hingewiesen hat.
Bleibt die Lücke offen und das Geld kommt aus dem Dispo, hängen die Kosten daran, wie schnell sie sich wieder schließt. Revolvierende Kredite und Überziehungskredite an private Haushalte kosteten laut Zinsstatistik der Bundesbank im August 2026 im Schnitt 9,46 Prozent im Jahr, ein vorläufiger Wert. Bei Merle stünden im Januar 80 Euro, im Juni 450 Euro und im Juli 190 Euro je einen Monat im Minus. Zusammen sind das 720 Euro für einen Monat, und das kostet beim Durchschnittszins knapp 6 Euro. Teuer wird der Dispo erst, wenn das Minus nicht mehr zurückgeht. Wie Dispo und verfügbarer Betrag zusammenhängen, steht im Artikel über Kontostand und verfügbaren Betrag.
Ab dem zweiten Jahr
Wann du den Startbestand neu rechnen musst
Der Sockel passt nur zu dem Kalender, aus dem er stammt. Steigt die Kfz-Versicherung von 720 auf 840 Euro, wächst die Jahressumme um 120 Euro. Die Rate steigt damit um 10 Euro. Die zusätzlichen 120 Euro sind aber schon im Januar fällig, wenn erst vier der höheren Raten seit Oktober angespart sind, und bei Merle wächst die größte Lücke dadurch von 450 auf 480 Euro. Rechne den Kalender deshalb einmal im Jahr neu, am besten vor dem Monat mit der größten Zahlung.
Dasselbe gilt, wenn ein Termin wandert. Ein neues Auto bringt mit der Zulassung einen neuen Termin für die Kfz-Steuer mit, ein neuer Versicherungsvertrag einen neuen Fälligkeitstag. Je früher im Jahr eine große Zahlung liegt, gemessen ab deinem Startmonat, desto größer wird der Sockel.
Posten, die nicht jedes Jahr kommen, rechnest du über zwei Jahre. Eine Ausgabe alle zwei Jahre teilst du durch 24 und trägst sie im Monat ihrer nächsten Fälligkeit ein. Dann gehört in die Tabelle ein Kalender über 24 Monate, und die größte Lücke liest du dort ab.
Die Rücklage braucht keinen besonderen Ort, aber sie muss verfügbar sein, wenn der Termin kommt. Geld, das bis zum Juni fest angelegt ist, hilft am 1. Januar nicht. Viele führen sie als eigenes Unterkonto, wie es das Mehrkontenmodell beschreibt, damit der Betrag nicht im laufenden Konto verschwimmt.
Häufige Fehler
Was beim Start einer Jahresrücklage schiefgeht
Die meisten Fehler entstehen, weil die Rechnung nur auf die Summe schaut. Wer mit 260 Euro im Monat startet und im Januar 720 Euro zahlen muss, hält die Methode nach drei Monaten für gescheitert, obwohl nur der Startbestand fehlte. Diese Fehler kosten am meisten.
Typische Fehler beim Start:
- Mit leerem Konto starten und die erste große Zahlung trotzdem aus der Rücklage erwarten. Das Minus landet dann auf dem Girokonto, und der Plan wirkt kaputt, obwohl er stimmt.
- Den Startbestand für Erspartes halten und im Herbst ausgeben, weil die Rücklage gerade gut gefüllt aussieht. Im November liegen bei Merle 970 Euro auf dem Konto, davon sind 450 Euro Sockel, und der Rest ist für Dezember und Januar schon verplant.
- Die Rate zum Monatsende überweisen und mit dem Monatsersten rechnen. In jedem Monat mit einer Fälligkeit fehlt dann eine Rate, und die Lücke wird größer als berechnet.
- Eine Versicherungsprämie platzen lassen, weil die Rücklage leer ist. Bei einer Folgeprämie kann der Versicherer nach § 38 VVG eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen setzen, in Textform, mit beziffertem Rückstand und Hinweis auf die Folgen. Tritt nach Ablauf ein Schaden ein, während du noch im Verzug bist, muss er dir gegenüber nicht leisten, und er darf den Vertrag kündigen. In der Kfz-Haftpflicht zahlt er dem Unfallgegner nach § 117 VVG trotzdem und holt sich das Geld bei dir zurück.
- Freiwillig im Voraus zahlen und so einen Posten in den ungünstigsten Monat legen. Wer den Rundfunkbeitrag am 1. Januar für das ganze Jahr überweist, legt 220,32 Euro zusätzlich auf den Monat, in dem oft schon die Kfz-Versicherung fällig ist, ohne dafür einen Nachlass zu bekommen.
Entscheidungshilfe
Welcher Weg in deinen Kalender passt
Welcher der drei Wege passt, hängt daran, wo deine größte Zahlung liegt und was du heute übrig hast. Diese Fragen helfen dir beim Entscheiden.
Die Rechnung hier plant nur Ausgaben, deren Termin du kennst. Bei stark schwankendem Einkommen trägt eine feste Monatsrate nicht, dann zahlst du in guten Monaten mehr ein und hältst einen größeren Sockel für die schwachen. Und ob du eine Versicherung überhaupt brauchst oder welcher Tarif passt, beantwortet dieser Artikel nicht, dafür sind Versicherungsbedingungen, Verbraucherzentrale oder eine unabhängige Beratung zuständig.
So findest du deinen Weg:
- Wenn du den Startbestand frei auf dem Girokonto hast und danach noch ein Notgroschen bleibt, überweise ihn am ersten Tag. Das ist der einfachste Weg.
- Wenn die größte Lücke erst in einigen Monaten kommt, erhöhe die Rate bis dorthin. Teile für jeden Monat bis dahin die bisher fälligen Beträge durch die Zahl der Monate bisher und nimm die höchste Zahl, das ist die nötige Rate. Ein früher Monat mit einer großen Zahlung kann eine höhere Rate verlangen als der Monat mit der größten Lücke.
- Wenn schon im ersten oder zweiten Monat eine große Zahlung fällig ist, trägt eine höhere Rate das nicht. Dann brauchst du den Startbestand, oder du startest direkt nach dieser Zahlung.
- Wenn du den Startbestand nur aus dem Notgroschen nehmen kannst, nimm ihn als Brücke und fülle ihn mit einer Zusatzrate wieder auf, bevor du andere Sparziele bedienst.
- Wenn eine Lücke nur einen Monat dauert und klein ist, kann der Dispo sie tragen. Prüfe vorher deinen eigenen Dispozins, nicht den Durchschnitt.
Häufige Fragen
- Was heißt Sinking Funds auf Deutsch?
- Eine feste deutsche Bezeichnung gibt es nicht. Gemeint ist eine Rücklage für Ausgaben, die sicher kommen und deren Termin du kennst, also Versicherungsbeiträge, Kfz-Steuer, Urlaub oder Geschenke. Du legst jeden Monat einen festen Teil der Jahressumme zurück, damit der Betrag am Fälligkeitstag schon da ist. Viele führen dafür ein eigenes Unterkonto, manche mehrere, eines je Zweck.
- Warum reicht die Jahressumme geteilt durch zwölf im ersten Jahr nicht?
- Weil die Rate die Summe über das Jahr deckt, aber nicht jeden einzelnen Termin. Ist eine große Zahlung früh fällig, liegen bis dahin erst wenige Raten auf dem Konto. Wie groß die Lücke wird, hängt nur davon ab, wann deine Zahlungen fällig sind. Liegen alle am Jahresende, entsteht keine. Liegen alle im ersten Monat, fehlen elf Zwölftel der Jahressumme.
- Wie berechne ich den Startbestand für meine Rücklage?
- Schreib für die nächsten zwölf Monate untereinander, was in jedem Monat fällig ist. Zähl daneben zwei Summen mit, die Raten bisher und die Fälligkeiten bisher. Wo die Fälligkeiten die Raten am weitesten übersteigen, steht dein Startbestand. Im Beispiel dieses Artikels sind das 450 Euro im Juni.
- Kann ich den Notgroschen als Startbestand nehmen?
- Als Brücke ja, wenn du ihn danach planmäßig wieder auffüllst und er bis dahin nicht gebraucht wird. Der Notgroschen ist für Ausgaben gedacht, die du nicht vorhersehen kannst. Die Jahresrücklage ist für die, die du kennst. Wer beides in einem Topf mischt, sieht nicht mehr, wie viel Reserve wirklich frei ist.
- Was mache ich mit Ausgaben, die nur alle zwei Jahre kommen?
- Teile sie durch 24 statt durch zwölf und nimm sie in denselben Kalender auf, mit dem Monat, in dem sie das nächste Mal fällig sind. Im Jahr ohne Fälligkeit wächst die Rücklage um diesen Teil, im Jahr mit Fälligkeit wird er verbraucht. Für den Startbestand zählt dann der Kalender über zwei Jahre.
Quellen & weiterführende Links
- Gesetze im Internet, § 11 KraftStG, Entrichtungszeiträume
- Gesetze im Internet, § 12 VVG, Versicherungsperiode
- Gesetze im Internet, § 33 VVG, Fälligkeit
- Gesetze im Internet, § 37 VVG, Zahlungsverzug bei Erstprämie
- Gesetze im Internet, § 38 VVG, Zahlungsverzug bei Folgeprämie
- Gesetze im Internet, § 117 VVG, Leistungspflicht gegenüber Dritten
- ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, Informationen zur Zahlung
- Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik, Revolvierende Kredite und Überziehungskredite an private Haushalte (SUD112)
Zur Entstehung dieses Artikels
Dieser Beitrag wurde auf Basis der oben verlinkten Quellen mit KI-Unterstützung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft.
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