Haushaltsrechner: Monatlich frei verfügbares Budget berechnen
Der Haushaltsrechner zeigt dir, wie sich dein monatliches Nettoeinkommen auf Fixkosten, variable Ausgaben und frei verfügbares Budget verteilt. Du bekommst eine klare Struktur — ohne Kontozugang und ohne Registrierung.
Das Wichtigste in Kürze
- Du gibst Nettoeinkommen, Fixkosten und variable Ausgaben ein — der Rechner zeigt, was übrig bleibt.
- Optional kannst du einzelne Fixkosten-Posten aufschlüsseln, um ein genaueres Bild zu bekommen.
- Das Ergebnis zeigt die Kostenstruktur als Balken und ordnet deine Sparrate ein.
- Kein Login nötig. Deine Eingaben werden nicht gespeichert.
Dein Haushaltsbudget berechnen
Hintergrund
Warum ein Haushaltsrechner?
Viele Menschen wissen, was sie verdienen — aber nicht, was am Monatsende tatsächlich übrig bleibt. Ein Haushaltsrechner macht die Differenz zwischen Einkommen und Ausgaben sichtbar und zeigt, wie viel Spielraum wirklich vorhanden ist.
Der Rechner ersetzt keine vollständige Haushaltsplanung, gibt aber einen schnellen Überblick über die Grundstruktur. Das reicht oft schon, um zu erkennen, ob die Verteilung stimmt oder wo Anpassungen sinnvoll wären.
Einordnung
Was verrät die Kostenstruktur?
Das Verhältnis von Fixkosten zu Einkommen zeigt, wie flexibel dein Budget ist. Liegen die Fixkosten unter 50 %, bleibt in der Regel genug Spielraum für variable Ausgaben und Sparen. Darüber wird es eng — besonders bei unerwarteten Ausgaben.
Die Sparrate gibt an, welcher Anteil des Einkommens nach allen Ausgaben übrig bleibt. Eine Sparrate von 10 bis 20 % gilt als solide Basis. Aber auch kleinere Beträge sind ein Anfang — entscheidend ist, dass du den Überblick hast.
Welche Ausgaben gehören wohin?
Fixkosten sind regelmäßige, vertraglich gebundene Ausgaben, die jeden Monat in ähnlicher Höhe anfallen. Variable Ausgaben schwanken von Monat zu Monat und sind grundsätzlich anpassbar.
Typische Zuordnungen
- Fixkosten: Miete, Strom, Versicherungen, Internet, ÖPNV-Abo, Streaming-Dienste
- Variable Ausgaben: Lebensmittel, Freizeit, Kleidung, Restaurantbesuche, spontane Käufe
Beispiel: Haushalt mit 2.800 € netto
Eine Person verdient 2.800 € netto im Monat. Die Fixkosten liegen bei 1.400 €, die variablen Ausgaben bei 560 €.
- Nettoeinkommen: 2.800 €
- Fixkosten: 1.400 € (Miete, Strom, Versicherungen, Internet, ÖPNV, Abos)
- Variable Ausgaben: 560 € (Lebensmittel, Freizeit, Kleidung)
- Gesamtausgaben: 1.960 €
- Frei verfügbar: 840 € — das entspricht einer Sparrate von 30 %.
Häufige Fragen
- Was zählt als Nettoeinkommen?
- Das Nettoeinkommen ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen auf deinem Konto eingeht. Kindergeld oder andere regelmäßige Zuflüsse kannst du dazurechnen.
- Was ist, wenn meine Ausgaben das Einkommen übersteigen?
- Der Rechner zeigt auch negative Ergebnisse. Das bedeutet, dass du aktuell mehr ausgibst als du einnimmst — ein klares Signal, die Kostenstruktur zu prüfen.
- Wie genau muss ich die Beträge kennen?
- Grobe Schätzungen reichen für einen ersten Überblick. Wer es genauer wissen will, kann die Fixkosten-Posten einzeln aufschlüsseln. Eine exakte Aufstellung ist nicht nötig — der Rechner zeigt Tendenzen, keine Cent-genauen Prognosen.
- Was ist eine gute Sparrate?
- Eine Sparrate von 10 bis 20 % gilt als solide Orientierung. Die 50-30-20-Regel empfiehlt 20 % des Nettoeinkommens. Aber auch kleinere Beträge sind wertvoll — wichtig ist, dass überhaupt etwas übrig bleibt und bewusst eingeteilt wird.
Vom Rechner in die Praxis
Dein Budget dauerhaft im Blick behalten
Wenn du nicht nur einmal rechnen, sondern dein Budget laufend verfolgen willst, ist Portora der nächste Schritt. Du siehst automatisch, wie sich deine Ausgaben verteilen — ohne manuellen Aufwand.