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Aktien & BörseTeil 31 von 31

Wer dir die Aktie verkauft, hat meistens keine Meinung zum Markt

Der Markt ist kein Ort und keine Instanz. Er ist die Summe derer, die gerade eine Order im Buch haben, und die sitzen dort aus sehr verschiedenen Gründen. Einer verkauft, weil ein Vertrag ihn dazu verpflichtet. Einer kauft, weil ein Indexregelwerk einen Stichtag erreicht hat. Einer verkauft ein Risiko, das er nie haben wollte. Nur eine einzige dieser Gruppen handelt, weil sie eine Meinung zum Preis hat.

Portora Redaktion12 Min Lesezeit

Die Gegenseite

Der Gegner, den es meistens nicht gibt

Die verbreitete Vorstellung geht so. Du kaufst eine Aktie, weil du steigende Kurse erwartest, also muss auf der anderen Seite jemand sitzen, der fallende erwartet. Einer von euch wird recht behalten, der andere hat sich geirrt. Das Bild ist eingängig, und in den allermeisten Fällen stimmt es nicht.

Im Orderbuch, in dem sich Angebot und Nachfrage zu einem Kurs treffen, liegen Aufträge von Teilnehmern, deren Gründe untereinander nichts zu tun haben. Der eine ist vertraglich verpflichtet, überhaupt einen Kurs zu stellen. Der andere muss an einem bestimmten Stichtag eine bestimmte Menge kaufen, ganz gleich, was sie kostet. Der dritte will ein Risiko loswerden, das aus einem völlig anderen Geschäft stammt.

Dieser Teil öffnet das Modul zu den Akteuren und sortiert die Gruppen, bevor die folgenden Teile jede einzelne aufmachen. Sortiert wird dabei nicht nach dem, was jemand ist, sondern nach dem, was ihn in diesem Moment ins Buch bringt.

Die Sortierfrage

Nicht wer da handelt, sondern warum gerade jetzt

Die Frage nach dem Wesen eines Teilnehmers führt in die Irre, weil sie nach Firmentypen sortiert. Eine Bank ist keine Rolle, sie kann an einem Tag in vier verschiedenen auftreten. Die Frage, die wirklich sortiert, lautet anders. Was hat diesen Auftrag gerade jetzt ausgelöst?

Darauf gibt es sechs übliche Antworten, und sie unterscheiden sich in genau einem Punkt, nämlich darin, ob der Handelnde eine Meinung zum Preis hat oder nicht. Fünf der sechs Gründe funktionieren ohne jede Erwartung. Ein Kurssteller muss, ein Indexfonds folgt einem Datum, ein Hedger will Ruhe, ein Arbitrageur sieht nur den Abstand zwischen zwei Preisen, ein Sparer folgt seinem Kalender.

Nur die sechste Gruppe handelt aus einer Einschätzung heraus. Genau das macht die Sortierung nützlich, denn sie erklärt, warum ein Kurs sich bewegen kann, ohne dass irgendjemand seine Meinung geändert hat.

Im Überblick

Sechs Gründe, aus denen eine Order entsteht

Die Tabelle sortiert nach dem Auslöser. Die rechte Spalte ist die entscheidende, denn sie zeigt, wie selten eine Erwartung dahintersteckt.

Der Auslöser statt des Firmentyps

RolleWas die Order auslöstMeinung zum Preis
Kursstellereine vertragliche oder gesetzliche Pflicht, laufend zu quotierenkeine, er will nur seinen Bestand ausgleichen
Indexfondsein Stichtag im Regelwerk des Indexkeine, der Preis am Stichtag ist das Ergebnis, nicht die Bedingung
Hedgerein Risiko aus einem anderen Geschäftkeine zum Papier, wohl aber zum Risiko
Arbitrageurein Abstand zwischen zwei Preisen für dieselbe Sachekeine zur Richtung, nur zum Abstand
Sparerein Termin im Sparplan oder ein Ereignis im Lebenmeist keine zum Tageskurs
Spekulant und Informationshändlereine Einschätzung, wohin der Preis läuftja, das ist der ganze Grund
Die Zeilen sind Rollen, keine Firmen. Dasselbe Haus kann am selben Tag in mehreren davon auftreten.

Grund eins

Weil ein Vertrag ihn dazu verpflichtet

Die erste Gruppe ist die, die fast immer im Buch steht, und zwar auf beiden Seiten gleichzeitig. Ein Kurssteller verpflichtet sich gegenüber der Börse oder gegenüber dem Emittenten, während eines festgelegten Teils der Handelszeit einen Geld- und einen Briefkurs zu stellen. Er ist der eingebaute Handelspartner für alle anderen.

Eine Meinung darüber, wo das Papier in einem Jahr steht, hat er nicht. Sein Geschäft ist die Spanne zwischen seinen beiden Kursen, und was er kurzfristig einpreist, ist sein eigener Bestand und das Risiko, gerade auf der falschen Seite zu stehen. Was er genau verspricht, wie oft er anwesend sein muss und wo sein Versprechen endet, steht bei Market Maker und Designated Sponsor.

Wer von diesen Teilnehmern kauft, handelt also gegen jemanden, der weder an steigende noch an fallende Kurse glaubt. Er wollte nur nicht gegen seine Pflicht verstoßen.

Grund zwei

Weil ein Regelwerk ein Datum erreicht hat

Die zweite Gruppe ist die preisunempfindlichste von allen. Ein Indexfonds bildet einen Index nach, und der Index folgt einem veröffentlichten Regelwerk mit festen Überprüfungsterminen. Nimmt der Indexanbieter ein Unternehmen auf, muss jeder Fonds auf diesen Index es kaufen, und zwar in der vorgegebenen Gewichtung und zum Stichtag.

Die fiktive Kavaro Interactive AG dieser Serie steigt im Jahr +2 in den Nebenwerte-Index Meridian-Mid 50 auf. Von diesem Tag an gehört sie in jeden Fonds auf diesen Index, unabhängig davon, was irgendjemand über das Unternehmen denkt. Wie diese Gewichte entstehen und wann sie neu gesetzt werden, ist bei Index-Gewichtung und Rebalancing aufgeschrieben.

Dieser Käufer schaut nicht auf den Preis, er schaut auf den Kalender. Genau deshalb kann ein Kurs an einem Index-Stichtag springen, ohne dass über das Unternehmen selbst irgendetwas Neues bekannt geworden ist.

Grund drei und vier

Weil jemand Risiko abgibt oder einen Abstand schließt

Die dritte Gruppe handelt, um ein Risiko loszuwerden, das sie nie gesucht hat. Ein Unternehmen, das in einem halben Jahr eine große Rechnung in Fremdwährung zahlen muss, sichert den Wechselkurs ab. Ein Fondsmanager, der einen Zufluss erwartet, sichert sich gegen einen Kursanstieg, bevor das Geld da ist. Diese Aufträge sehen im Buch aus wie jede andere Order, und dahinter steht keine Erwartung zum Papier, sondern der Wunsch, eine Unsicherheit loszuwerden.

Die vierte Gruppe schaut auf zwei Preise für dieselbe Sache und handelt nur, wenn sie auseinanderlaufen. Sie kauft dort, wo es billiger ist, verkauft dort, wo es teurer ist, und verdient an der Differenz, bis diese verschwunden ist. Wie das konkret aussieht, ist am Abstand zwischen ETF-Kurs und Anteilwert durchgerechnet.

Beide Gruppen sind für die Richtung des Kurses blind, und beide sind trotzdem unverzichtbar. Die eine liefert dem Spekulanten die Gegenseite, die andere hält zusammengehörige Preise zusammen.

Grund fünf

Weil der Kalender es sagt

Die fünfte Gruppe bist in den meisten Fällen du. Ein Sparplan wird an einem festen Termin ausgeführt, eine Erbschaft wird angelegt, ein Auto wird gekauft und dafür etwas verkauft. Der Kurs an diesem Tag ist dabei selten der Grund, sondern das, was man eben zahlt oder bekommt.

Für den Rest des Marktes ist dieser Fluss besonders interessant, weil er sich gut vorhersagen lässt und weil er nicht auf eine bestimmte Information reagiert. Er ist so wertvoll, dass er bezahlt wird, und genau darum dreht sich das Geschäft der Neobroker mit dem weitergeleiteten Orderfluss.

Ein eigener Teil dieses Moduls wird sich damit beschäftigen, wie eine private Order technisch in den Markt kommt und was an ihr für die Gegenseite so attraktiv ist. Hier reicht die Einordnung, dass auch dieser Auftrag keine Meinung zum Tageskurs transportiert.

Grund sechs

Weil jemand tatsächlich eine Meinung hat

Bleibt die einzige Gruppe, auf die das eingängige Bild vom Anfang zutrifft. Sie kauft, weil sie den Preis für zu niedrig hält, oder verkauft, weil sie ihn für zu hoch hält. Dazu gehört auch, wer eine neue Information schneller als andere in einen Auftrag übersetzt, etwa nach einer Quartalsmeldung oder einer Notenbank-Entscheidung.

Nur diese Gruppe bringt eine Erwartung über die Richtung des Preises ins Buch, und nur an ihr entscheidet sich, ob ein neues Preisniveau trägt. Der Hedger hat sehr wohl eine Meinung, nur eben zu seinem Risiko, und der Arbitrageur eine zum Abstand zweier Preise, nicht zur Richtung. Die übrigen fünf liefern Liquidität, Pflichterfüllung und Ausgleich, aber keine Aussage darüber, was ein Papier wert sein sollte.

Wie groß ihr Anteil am Umsatz ist, lässt sich von außen nicht sauber zählen. Aus einem Handelsdatensatz geht hervor, wer gehandelt hat, nicht warum. Wer dir eine genaue Prozentzahl für den Anteil der meinungsgetriebenen Orders nennt, hat sie geschätzt.

Fünf der sechs Gründe erzeugen Handel ganz ohne Erwartung. Der Kurs bewegt sich trotzdem.

Der Stolperstein

Rollen sind keine Firmen

Die größte Falle dieser Sortierung ist, sie für ein Verzeichnis von Unternehmen zu halten. Sie ist keines. Dieselbe Bank kann in einem Wert der verpflichtete Kurssteller sein, in einem zweiten das Risiko eines Kunden absichern, in einem dritten einen Preisabstand schließen und in einem vierten eine eigene Einschätzung handeln, alles am selben Vormittag.

Daraus folgt zweierlei. Erstens ist die Frage nach dem Anteil einer Rolle am Umsatz schwerer zu beantworten, als sie klingt, weil derselbe Handelsteilnehmer in mehreren Zeilen der Tabelle vorkommt. Zweitens sagt der Name auf der Gegenseite nichts über die Absicht. Ein großer Name ist kein Hinweis auf eine große Überzeugung.

Nicht in der Tabelle steht der Broker, und das mit Absicht. Er ist kein Grund zu handeln, sondern der Weg, auf dem ein Auftrag ins Buch kommt, und dieser Weg ist ein eigenes Thema dieser Serie. Die Sortierung taugt deshalb als Landkarte der Gründe, nicht als Rangliste der Akteure. Genau so ist sie in dieser Serie gemeint, und die folgenden Teile öffnen jede Zeile einzeln.

Praxisbeispiel

Hannes verkauft an einem Dienstag und sucht den Gegner

Hannes, 52, verkauft 300 Aktien, weil er in vier Wochen eine Handwerkerrechnung bezahlen muss. Seine Order läuft über den Handelsplatz und wird in zwei Teilen ausgeführt, 180 Stück und 120 Stück, innerhalb weniger Sekunden.

Hinter dem ersten Teil steht der Kurssteller, der zu diesem Zeitpunkt ohnehin auf der Geldseite stand und die Stücke in seinen Bestand nimmt, um sie im Lauf des Tages wieder abzugeben. Hinter dem zweiten steht ein Fonds, der an diesem Tag einen Zufluss anlegen muss und deshalb ohnehin gekauft hätte.

Keiner der beiden hat über Hannes oder über das Unternehmen nachgedacht. Der eine erfüllte eine Pflicht, der andere legte Geld an, das am Morgen auf seinem Konto gelandet war. Hannes hat seine Rechnung bezahlt, und irgendwann später wird jemand aus der sechsten Gruppe darüber entscheiden, ob der Kurs bei diesem Niveau bleibt.

Häufige Fehler

Was über die Gegenseite gedacht wird

Die meisten Irrtümer entstehen aus der Annahme, jeder Handel sei eine Wette zwischen zwei Meinungen.

Fünf Sätze, die nicht tragen

  • Wenn ich kaufe, glaubt der Verkäufer an fallende Kurse. Meistens hat er gar keine Ansicht dazu und erfüllt eine Pflicht oder einen Termin.
  • Die Profis wissen mehr, deshalb verliere ich gegen sie. Der Kurssteller auf der Gegenseite weiß über das Unternehmen in der Regel nichts, was du nicht auch wissen könntest.
  • Ein großer Umsatz heißt große Überzeugung. Umsatz entsteht auch aus Pflicht, aus Stichtagen und aus Absicherung.
  • Der Markt hat entschieden. Der Markt ist kein Handelnder, sondern die Summe der Aufträge, die zufällig gleichzeitig im Buch liegen.
  • Jede Rolle gehört zu einem eigenen Unternehmen. Dieselbe Adresse kann an einem Vormittag in vier Rollen handeln.
Der Markt entscheidet nichts. Er verrechnet Gründe, die miteinander nichts zu tun haben.

Entscheidungshilfe

Was sich für dich dadurch ändert

Praktisch ändert diese Sortierung an keiner einzigen Handlung etwas. Sie ändert, wie du eine Kursbewegung liest, die du nicht erwartet hast.

Drei Fragen bei einem Kurssprung ohne erkennbare Nachricht

  • Steht ein Termin dahinter? Index-Überprüfungen, Verfallstage und Umstellungen liegen in veröffentlichten Kalendern.
  • Ist gerade jemand zum Handeln gezwungen? Ein erzwungener Verkauf erzeugt Druck, der mit dem Wert des Unternehmens nichts zu tun hat.
  • Oder ist wirklich eine neue Information im Markt? Dann steht sie in einer Pflichtmitteilung und nicht in einer Timeline.
Für einen Sparplan auf einen breiten Index bleibt die Antwort in allen drei Fällen dieselbe, nämlich weiterlaufen lassen. Der Nutzen liegt nicht in einer Handlung, sondern darin, eine Bewegung nicht als Urteil über deine Entscheidung zu lesen.

Tiefer

Ein Kurs, der sich bewegt, ohne dass jemand seine Meinung geändert hat

Für erfahrene Leser liegt die eigentliche Pointe der Sortierung in der Preisbildung. Ein Kurs ist das Ergebnis der Aufträge im Buch, nicht das Ergebnis einer Abstimmung über den Wert. Sobald ein nennenswerter Teil dieser Aufträge aus Pflicht, Stichtag oder Zwang entsteht, kann sich der Preis verschieben, obwohl die Einschätzung aller Beteiligten unverändert geblieben ist.

Die sauberste Beobachtung dafür ist der Index-Stichtag. Die Aufnahme eines Wertes in einen Index ist keine Information über das Unternehmen, sie ist eine Folge veröffentlichter Regeln, die seit Monaten bekannt sind. Trotzdem trifft an diesem Tag eine Menge Nachfrage auf ein Buch, das sie nicht erwartet hat, und der Kurs reagiert. Der größere Teil dieses Handels läuft dabei nicht über den Tag verteilt, sondern gebündelt in der Schlussauktion, weil der Fonds genau den Schlusskurs braucht, mit dem auch der Index rechnet. Deshalb passiert die Bewegung oft in wenigen Sekunden am Handelsende.

Dieselbe Mechanik läuft in der Gegenrichtung, wenn jemand verkaufen muss statt will, etwa nach einem Nachschussaufruf. Diese Zwangsseite ist der Gegenstand eines eigenen Moduls dieser Serie und hier nur als Spiegelbild genannt. Für die Einordnung reicht der Satz, dass Druck im Orderbuch und Information über ein Unternehmen zwei verschiedene Dinge sind, die dieselbe Kurslinie erzeugen.

Einordnung

Der Markt ist kein Gegner

Wer den Markt als Gegenspieler denkt, unterstellt ihm eine Absicht, die er nicht hat. Im Buch liegen Aufträge von Teilnehmern, die einander nicht kennen, die verschiedene Uhren und verschiedene Zwänge haben und die in den seltensten Fällen über dasselbe nachdenken.

Das nimmt der Börse etwas Dramatik und gibt ihr etwas Nüchternheit zurück. Ein Kurs ist ein Verrechnungsergebnis, kein Urteil, und die Gegenseite deiner Order ist meistens jemand, der eine ganz andere Aufgabe hatte als du.

Wenn du das nächste Mal eine Order abschickst, weißt du damit zwei Dinge mehr. Dass du vermutlich nicht gegen eine Meinung handelst, und dass eine Bewegung direkt danach kein Kommentar zu deiner Entscheidung ist.

Häufige Fragen

Wer kauft eigentlich, wenn alle verkaufen wollen?
In aller Regel zuerst der verpflichtete Kurssteller, weil er während eines festgelegten Teils der Handelszeit einen Geldkurs im Buch haben muss. Er nimmt die Stücke in seinen Bestand, weitet dabei aber seine Spanne und senkt seine Preise, weil sein Risiko steigt. Seine Pflicht gilt zudem nicht unter allen Umständen, und genau deshalb reißt das Buch in wirklich extremen Momenten trotzdem auf.
Heißt das, an der Börse gibt es keine Verlierer?
Nein. Es heißt, dass die Gegenseite eines einzelnen Geschäfts meistens kein Gegner ist. Ob deine Anlage aufgeht, entscheidet sich nicht an dem Menschen, der dir die Aktie verkauft hat, sondern daran, was das Unternehmen über Jahre verdient und welchen Preis der Markt später dafür verlangt.
Wie groß ist der Anteil der einzelnen Rollen am Umsatz?
Das lässt sich von außen nicht sauber beziffern. Handelsdaten zeigen, wer gehandelt hat, aber nicht, aus welchem Grund, und dieselbe Adresse tritt oft in mehreren Rollen gleichzeitig auf. Jede genaue Prozentangabe zu dieser Frage ist eine Schätzung mit einer Methodenannahme dahinter.
Warum bewegt sich ein Kurs ohne Nachricht?
Weil ein Teil der Aufträge im Buch nicht aus einer Einschätzung entsteht. Ein Index-Stichtag, ein Verfallstag, ein Zufluss in einen Fonds oder ein erzwungener Verkauf erzeugen Nachfrage oder Angebot, ohne dass sich an der Lage des Unternehmens etwas geändert hat. Der Preis ist das Ergebnis der Aufträge, nicht einer Abstimmung über den Wert.
Kommt meine Order überhaupt in dieses Buch?
Nicht zwangsläufig. Je nach Broker und gewähltem Handelsplatz kann deine Order an einem Handelsplatz ausgeführt werden, an dem ein einzelner Kurssteller den Preis stellt, statt im öffentlichen Orderbuch der Referenzbörse. Welchen Weg sie nimmt, entscheidet die Ausführungspolitik deines Brokers, und dieser Weg ist ein eigenes Thema dieser Serie.

Quellen & weiterführende Links

  1. Delegierte Verordnung (EU) 2017/578, Artikel 1, Pflicht zum Abschluss einer Market-Making-Vereinbarung ab der Hälfte der täglichen Handelszeit im fortlaufenden Handel
  2. Richtlinie 2014/65/EU (MiFID II), Artikel 17 Absatz 3 zu algorithmischem Handel und Market-Making-Strategien
  3. § 80 Wertpapierhandelsgesetz, organisatorische Pflichten beim algorithmischen Handel und bei Market-Making-Strategien
  4. Deutsche Börse, Designated Sponsor Guide mit den Mindestanforderungen an Quotierungsdauer, Höchstspanne und Mindestvolumen
  5. Deutsche Börse, Market Making Scheme nach MiFID II, Mindestanforderungen für Market Maker und Designated Sponsor

Zur Entstehung dieses Artikels

Dieser Beitrag wurde auf Basis der oben verlinkten Quellen mit KI-Unterstützung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft.

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