Stundenlohn-Rechner: Gehalt pro Stunde berechnen und Jobs vergleichen
Gib dein Monats- oder Jahresgehalt ein — der Rechner zeigt Brutto-Stundenlohn, Monats- und Jahresgehalt. Optional ergänzt du tatsächlich gearbeitete Stunden, Pendelzeit, Urlaubs- und Krankheitstage und siehst so, was du real pro Stunde verdienst. Mit dem Job-Vergleich stellst du zwei Angebote direkt nebeneinander. Als Freelancer wechselst du in den Freelance-Modus und leitest aus deinem Ziel-Netto den nötigen Stundensatz ab — inklusive Urlaub, Krankheit und nicht-fakturierbarer Zeit.
Das Wichtigste in Kürze
- Berechnet Brutto-Stundenlohn aus Monats- oder Jahresgehalt und Wochenstunden.
- Effektiver Stundenlohn: rechnet unbezahlte Überstunden und Pendelzeit mit ein.
- Realer Stundenlohn: berücksichtigt Urlaubs- und Krankheitstage pro Jahr.
- Job-Vergleich: zwei Angebote direkt side-by-side mit Delta in % und Stundenlohn-Gewinner.
- Freelance-Modus: Ziel-Netto, Ausgaben, Steuerquote, Urlaub und Fakturierbarkeit → erforderlicher Stundensatz.
- Mindestlohn-Ampel für 2026 (12,82 €) — Warnung, wenn der Stundenlohn darunter liegt.
- Schnellstart-Profile: Vollzeit, Teilzeit 30/20 Std, Mindestlohn, Minijob.
- Deeplinks: Ergebnis direkt im Brutto-Netto- oder Gehaltserhöhungs-Rechner weiterrechnen.
- Ergebnis als PDF exportieren — zum Teilen oder für die eigene Ablage.
- Kein Login. Deine Eingaben werden nicht gespeichert.
Stundenlohn berechnen
Zwei Jobs vergleichen
Ein Job mit höherem Monatsgehalt ist nicht automatisch besser bezahlt. Vergleiche hier Stundenlohn und echte Arbeitsstunden — inklusive Urlaubstagen — direkt nebeneinander.
Job A
Job B
Anleitung
Wie funktioniert der Stundenlohn-Rechner?
Für den Einstieg reicht ein Klick auf ein Schnellstart-Profil — Vollzeit, Teilzeit 30 oder 20 Stunden, Mindestlohn oder Minijob. Du kannst die Werte jederzeit anpassen. Oben wählst du, ob du Monats- oder Jahresgehalt eingibst; unten trägst du deine vertragliche Wochenarbeitszeit ein.
In den erweiterten Einstellungen ergänzt du optional tatsächlich gearbeitete Wochenstunden (inklusive unbezahlter Überstunden), Pendelzeit pro Tag, Arbeitstage pro Woche, Urlaubstage und Krankheitstage. Der Rechner zeigt dann zusätzlich den effektiven, den pendelbereinigten und den realen Stundenlohn.
Unterhalb des Ergebnisses kannst du zwei Jobs direkt vergleichen — mit Monatsgehalt, Wochenstunden und Urlaubstagen pro Angebot. Der Rechner markiert den Job mit dem besseren Stundenlohn und zeigt die prozentuale Differenz. Für Freelance-Arbeit wechselst du oben in den Freelance-Modus.
Einordnung
Warum ist der Stundenlohn aussagekräftiger als das Monatsgehalt?
Wer 4.000 € bei 40 Stunden verdient, hat den gleichen Stundenlohn wie jemand mit 3.000 € bei 30 Stunden. Das Monatsgehalt allein sagt nichts über die Effizienz deiner Arbeitszeit aus.
Der Stundenlohn macht unterschiedliche Arbeitszeitmodelle vergleichbar — Vollzeit, Teilzeit, Überstunden oder verschiedene Jobangebote. Der Job-Vergleich in diesem Rechner zeigt das plastisch: zwei Jobs nebeneinander, Stundenlohn-Gewinner markiert.
Praxis
Effektiver Stundenlohn, realer Stundenlohn und Mindestlohn-Check
Der rechnerische Stundenlohn basiert auf der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. In der Realität arbeiten viele Menschen regelmäßig mehr — durch unbezahlte Überstunden, Vor- und Nachbereitung, Pendelzeit oder Bereitschaftsdienste. Wer 40 Stunden pro Woche vertraglich hat, aber tatsächlich 45 Stunden arbeitet, verdient effektiv ~11 % weniger pro Stunde.
Der reale Stundenlohn geht einen Schritt weiter: Er rechnet Bruttogehalt durch tatsächlich gearbeitete Stunden pro Jahr — also nach Abzug von Urlaub und Krankheit. Weil du diese Zeit bezahlt bekommst, liegt der reale Stundenlohn höher als der Vertrags-Stundenlohn. Beide Perspektiven sind sinnvoll: der effektive zeigt, wie viel du für eine zusätzlich geleistete Stunde bekommst; der reale, wie viel jede produktive Stunde wirklich einbringt.
Der gesetzliche Mindestlohn 2026 liegt bei 12,82 € pro Stunde. Die Mindestlohn-Ampel im Rechner zeigt dir sofort, ob dein Stundenlohn darüber oder darunter liegt. Wichtig: Der Mindestlohn bezieht sich auf die tatsächlich geleistete Arbeitszeit — nicht auf die vertragliche.
Freelance
Wie berechne ich meinen Freelance-Stundensatz?
Als Freelancer oder Selbstständige/r arbeitest du nicht 52 Wochen im Jahr und nicht 100 % deiner Zeit an bezahlten Projekten. Urlaub, Krankheit, Akquise, Fortbildung, Buchhaltung — diese Zeit musst du aus deinen bezahlten Stunden mitfinanzieren.
Der Freelance-Modus rechnet rückwärts: Du gibst dein gewünschtes Jahres-Netto, deine Betriebsausgaben, eine pauschale Steuer- und SV-Quote, Arbeitswochen, Urlaub und den Anteil fakturierbarer Zeit ein. Der Rechner ermittelt den erforderlichen Jahresumsatz und teilt ihn durch die fakturierbaren Stunden. Ergebnis: der Mindest-Stundensatz, den du aufrufen musst. Der tatsächliche Marktpreis liegt je nach Branche, Expertise und Positionierung deutlich darüber.
Eine realistische Kalkulation: 6 Wochen Urlaub, 2 Wochen Krankheitspuffer, 70 % fakturierbare Zeit sind ein vernünftiger Startpunkt. Wer weniger einplant, unterschätzt systematisch den nötigen Stundensatz und verdient am Ende pro Stunde weniger als geplant.
Beispiel: Job A (4.000 €/40 Std) vs. Job B (3.500 €/30 Std)
Job A zahlt 4.000 € brutto bei 40 Stunden, Job B zahlt 3.500 € brutto bei 30 Stunden. Welcher Job bezahlt pro Stunde besser?
- Job A: 4.000 € ÷ (40 × 52 ÷ 12) = 4.000 ÷ 173,3 = 23,08 € pro Stunde.
- Job B: 3.500 € ÷ (30 × 52 ÷ 12) = 3.500 ÷ 130,0 = 26,92 € pro Stunde.
- Obwohl Job A 500 € mehr Monatsgehalt hat, bezahlt Job B pro Stunde 17 % besser.
- Bei 45 tatsächlich gearbeiteten Stunden statt 40 sinkt der effektive Stundenlohn von Job A auf 20,51 € — rund 11 % weniger.
- Mit zusätzlich 60 Minuten Pendelzeit pro Tag (Hin- und Rückweg zusammen) kommen 5 Stunden pro Woche dazu — der Stundenlohn von Job A fällt auf ca. 18,46 € und liegt dann deutlich unter Job B.
Häufige Fragen
- Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?
- Im Durchschnitt 173,3 Stunden bei einer 40-Stunden-Woche (52 Wochen × 40 Stunden ÷ 12 Monate). Bei einer 35-Stunden-Woche sind es 151,7 Stunden.
- Was ist der Unterschied zwischen Brutto-, effektivem und realem Stundenlohn?
- Brutto-Stundenlohn: Monatsgehalt ÷ vertragliche Monatsstunden. Effektiver Stundenlohn: Monatsgehalt ÷ tatsächlich gearbeitete Stunden (mit Überstunden oder Pendelzeit meist niedriger). Realer Stundenlohn: Jahresgehalt ÷ real gearbeitete Stunden pro Jahr nach Abzug von Urlaub und Krankheit (meist höher als der Brutto-Stundenlohn, weil du für Urlaub und Krankheit bezahlt wirst).
- Berücksichtigt der Rechner Urlaubstage?
- Ja — wenn du willst. Ohne Urlaubseingabe rechnet der Rechner mit der reinen Vertragszeit (Urlaub ist im Monatsgehalt enthalten, reduziert den Brutto-Stundenlohn also nicht). Wenn du Urlaubstage angibst, zeigt er zusätzlich den realen Stundenlohn pro tatsächlich gearbeiteter Stunde.
- Zeigt der Rechner den Netto-Stundenlohn?
- Nein, der Stundenlohn-Rechner arbeitet mit Bruttowerten. Für die Netto-Umrechnung klickst du auf „Netto berechnen" — das öffnet den Brutto-Netto-Rechner mit deinen Werten vorausgefüllt. Dort findest du auch den Netto-Stundenlohn.
- Was ist der Mindestlohn 2026?
- Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland liegt ab 2026 bei 12,82 € pro Stunde. Die Mindestlohn-Ampel im Rechner zeigt dir, ob dein Stundenlohn darüber oder darunter liegt. Wichtig: Der Mindestlohn bezieht sich auf die tatsächlich geleistete Arbeitszeit — nicht auf die vertragliche.
- Wie vergleiche ich zwei Jobs mit diesem Rechner?
- Der Job-Vergleich steht im Angestellten-Modus zur Verfügung. Scrolle auf der Seite zum Abschnitt „Zwei Jobs vergleichen", trage Monatsgehalt, Wochenstunden und Urlaubstage für beide Jobs ein und klicke auf „Jobs vergleichen". Der Rechner zeigt Stundenlohn, Monats- und Jahresgehalt nebeneinander und markiert den Job mit dem besseren Stundenlohn.
- Wie rechne ich meinen Freelance-Stundensatz?
- Wechsle oben in den Freelance-Modus. Gib dein gewünschtes Jahres-Netto, deine Betriebsausgaben (Büro, Software, Versicherung), eine Steuer- und SV-Quote (typisch 35–50 %), deine geplanten Arbeitswochen und den Anteil fakturierbarer Zeit (typisch 60–75 %) ein. Der Rechner zeigt den erforderlichen Stundensatz und den zugehörigen Tagessatz.
- Kann ich auch ein Jahresgehalt eingeben?
- Ja. Oben im Formular wählst du zwischen Monats- und Jahresgehalt. Der Rechner rechnet beides in Stundenlohn, Monatsgehalt und Jahresgehalt um.
- Kann ich das Ergebnis als PDF speichern?
- Ja. Nach der Berechnung erscheint unter dem Ergebnis ein Button „Als PDF speichern". Im Angestellten-Modus enthält die Datei dein Bruttogehalt, die Wochenstunden, den Brutto-Stundenlohn, Monats- und Jahresgehalt sowie die abweichenden Stundenlohn-Varianten (effektiv, mit Pendelzeit, real). Im Freelance-Modus enthält sie dein Zielnetto, Auslastung, Urlaub und Nebenkosten plus den nötigen Stundensatz, Tagessatz und Jahresumsatz. Es werden keine Daten an Portora oder Dritte übertragen.
Vom Rechner in die Praxis
Dein Einkommen im Gesamtbild sehen
Du kennst jetzt deinen Stundenlohn. Portora zeigt dir, wie dein Einkommen im Verhältnis zu deinen Ausgaben steht — übersichtlich und automatisch aktualisiert.