Stand:

Markt & Investieren

Yuan auf dem höchsten Korbstand seit 2022, und gegen den Euro rund 11 Prozent billiger als damals

Stand 9. Oktober 2026. Der Yuan steht gegen seinen Währungskorb so hoch wie seit Juli 2022 nicht mehr, der amtliche Korbindex lag Ende September bei 103,20 Punkten. Gegen den Euro ist er seit damals trotzdem um 10,8 Prozent billiger geworden, gegen den Dollar fast unverändert. Wer chinesische Aktien im Depot hat, rechnet in Euro, und dieser Kurs folgte in den vier Jahren vor allem dem Euro selbst.

Vorläufige Daten
Portora Redaktion12 Min Lesezeit

Drei Kurse derselben Währung

103,20
CFETS-Korbindex des Yuan am 30.09.2026, Ende 2014 gleich 100
höchster Wochenwert seit dem 15.07.2022
10,8 %
so viel weniger ist der Yuan seit dem 15.07.2022 gegen den Euro wert
6,79 auf 7,61 Yuan je Euro
0,7 %
so viel mehr ist er im selben Zeitraum gegen den Dollar wert
6,75 auf 6,70 Yuan je Dollar
8,1 %
Anstieg des Yuan gegen den Euro vom 31.12.2025 bis 30.09.2026
Korb im selben Zeitraum plus 5,3 Prozent

Quelle: CFETS RMB-Index (chinamoney.com.cn), Referenzkurse der Europäischen Zentralbank, eigene Rechnung

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

ZahlBedeutung
103,20CFETS-Korbindex am 30.09.2026
103,84Korbindex am 15.07.2022, der letzte höhere Wochenwert
106,79Korbindex am 11.03.2022, höchster Wert seit Anfang 2021
95,30Korbindex am 04.07.2025, tiefster Wert seit Anfang 2021
97,99Korbindex am 31.12.2025
6,7943 / 7,6130Yuan je Euro am 15.07.2022 und am 30.09.2026, Referenzkurs der EZB
8,2262Yuan je Euro am 31.12.2025
7,4972Yuan je Euro am 08.10.2026, jüngster Referenzkurs
6,7544 / 6,7045Yuan je Dollar am 15.07.2022 und am 30.09.2026, aus den EZB-Kursen gerechnet
1,0059 / 1,1355Dollar je Euro am 15.07.2022 und am 30.09.2026
18,3 %Gewicht des Dollar im Korb 2026
17,9 %Gewicht des Euro im Korb 2026
8,5 % / 8,1 %Gewicht von Won und Yen im Korb 2026
25Währungen im Korb, gewichtet nach dem Handel des Jahres 2024
2 %größter erlaubter Abstand des Inlandskurses zum täglichen Mittelkurs gegen den Dollar, seit 17.03.2014
19,8 %Anteil chinesischer Aktien im MSCI Emerging Markets, Stand 30.09.2026

Der Yuan so stark wie seit vier Jahren nicht?

Der Yuan steht so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. Das stimmt, wenn man ihn an seinem Währungskorb misst. Das chinesische Devisenhandelssystem CFETS, eine Einrichtung der Notenbank, berechnet dafür einen Index, der den Kurs des Yuan gegen 25 Währungen zu einer Zahl verdichtet. Am 30. September 2026 lag er bei 103,20 Punkten. Höher stand er zuletzt am 15. Juli 2022, damals mit 103,84 Punkten. Vom Tief am 4. Juli 2025 aus hat er gut 8 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn sind es 5,3 Prozent.

Gelesen wird so ein Satz meist als Aussage über den Yuan an sich. China wertet auf, die Währung wird teurer, und wer in China investiert hat, verdient daran mit. Für einen Anleger in Deutschland folgt daraus scheinbar eine einfache Rechnung. Steigt der Yuan, steigt der Wert chinesischer Aktien im Depot, auch wenn ihr Kurs in Yuan stillsteht. Über den Zeitraum, den der Vergleich mit 2022 aufruft, geht genau diese Rechnung nicht auf.

Im Juli 2022 bekam man für einen Euro 6,79 Yuan, Ende September 2026 waren es 7,61 Yuan. Der Yuan ist gegen den Euro in dieser Zeit also um 10,8 Prozent billiger geworden, und das bei fast demselben Stand im Korb. Gegen den Dollar hat er im selben Zeitraum 0,7 Prozent gewonnen. Drei Kurse derselben Währung erzählen drei verschiedene Geschichten, und alle drei stimmen. Welche davon für dich zählt, hängt an der Währung, in der du rechnest.

Ein Korb aus 25 Währungen, nachgerechnet in Euro

Ein Währungskorb ist ein gewichteter Durchschnitt. Der Index von CFETS nimmt jeden Tag die Mittelkurse des Yuan gegen 25 Währungen und verbindet sie über ein geometrisches Mittel zu einer Zahl, die Ende 2014 auf 100 Punkte gesetzt wurde. Die Gewichte richten sich nach dem Handel, für 2026 nach dem Warenverkehr des Jahres 2024. Der Dollar zählt mit 18,3 Prozent, der Euro mit 17,9 Prozent. Danach folgen der südkoreanische Won mit 8,5 und der Yen mit 8,1 Prozent. Die übrigen 21 Währungen, vom australischen Dollar über den Rubel bis zum saudischen Riyal, teilen sich die restlichen 47 Prozent.

Der Korb kann deshalb steigen, während der Kurs gegen eine einzelne Währung fällt. Es reicht, wenn der Yuan gegen genügend andere Währungen stärker zulegt. Genau das ist seit Juli 2022 passiert. Ein Yuan kostete damals rund 20,5 Yen und Ende September 2026 rund 23,4 Yen. Gegen den Yen hat er also rund 14 Prozent gewonnen, gegen den Euro 10,8 Prozent verloren. Im Korb gleichen sich solche Bewegungen aus, im Depot nicht.

Am deutlichsten wird das an einem Betrag. Wer am 15. Juli 2022 genau 10.000 Euro in chinesische Aktien gesteckt hat, die in Yuan notieren, bekam dafür Papiere im Wert von 67.943 Yuan. Stehen diese Papiere Ende September 2026 auf demselben Kurs, sind sie nur noch 8.925 Euro wert. Für jeden Euro braucht es jetzt 7,61 Yuan statt 6,79 Yuan. Der Korb meldet in derselben Zeit einen fast unveränderten Yuan, der Verlust von 1.075 Euro stammt allein aus dem Kurs gegen den Euro.

Was diesen Kurs bewegt hat, war vor allem der Euro selbst. Er stieg von 1,0059 Dollar am 15. Juli 2022 auf 1,1355 Dollar am 30. September 2026, also um 12,9 Prozent. Der Yuan hielt sich gegen den Dollar fast auf der Stelle. Wer den Yuan gegen den Euro rechnet, rechnet deshalb über diese vier Jahre zum größten Teil den Euro gegen den Dollar. Der Mechanismus ist derselbe wie beim Welt-ETF, dessen Rendite in Euro mit dem Dollarkurs schwankt, nur an einer anderen Währung.

Liniendiagramm vom 15. Juli 2022 bis 30. September 2026, alle drei Reihen am Start auf 100 gesetzt. Der Yuan gegen den CFETS-Korb endet bei 99,4, gegen den Dollar bei 100,7 und gegen den Euro bei 89,3, mit einem Tief der Euro-Linie bei 80,9 Ende Juni 2025.
Der Yuan steht gegen seinen Korb fast genau dort, wo er im Juli 2022 stand. Gegen den Euro hat er in derselben Zeit 10,8 Prozent verloren, weil der Euro gegen den Dollar stieg. Quelle CFETS, Referenzkurse der EZB, eigene Rechnung.

Woher die 5,3 Prozent seit Januar kommen

Im laufenden Jahr dreht sich das Bild. Vom 31. Dezember 2025 bis zum 30. September 2026 stieg der Korbindex von 97,99 auf 103,20 Punkte, ein Plus von 5,3 Prozent. Gegen den Dollar legte der Yuan in derselben Zeit um 4,4 Prozent zu. Gegen den Euro waren es 8,1 Prozent, denn ein Euro kostete zum Jahresende 8,23 Yuan und Ende September 7,61 Yuan. Der Euro hat in diesen neun Monaten gegen den Dollar 3,4 Prozent verloren, und beides zusammen ergibt den größeren Sprung.

Mit den Gewichten des Korbs lässt sich der Anstieg ungefähr auf die Währungen verteilen. Der Euro steuert rund 1,4 Prozentpunkte bei, der Dollar rund 0,8 Prozentpunkte und der Yen rund 0,4 Prozentpunkte. Gegen den Won hat der Yuan leicht verloren, das zieht 0,2 Punkte ab. Den größten Teil, rund 2,9 Punkte, tragen die übrigen 21 Währungen zusammen. Die Rechnung ist eine Näherung, denn sie nutzt die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank vom Nachmittag statt der Mittelkurse vom Morgen in Peking, und für den Rubel gibt es dort keinen Kurs.

Für einen Anleger in Euro hat die Währung 2026 also bisher mitgezogen. Aus 10.000 Euro, die Ende 2025 in chinesische Aktien in Yuan gingen, wurden bei gleichem Kurs bis Ende September rund 10.805 Euro. Am 8. Oktober stand der Referenzkurs bei 7,50 Yuan je Euro, der Vorsprung seit Jahresbeginn lag damit bei 9,7 Prozent. Auch diesen Unterschied zeigt der Korb nicht, er mischt den Euro mit allen anderen Währungen. Die Zahl im Korb und die Zahl im Depot laufen damit in beide Richtungen auseinander, je nachdem, welchen Zeitraum man wählt.

Balkendiagramm der Beiträge zum Anstieg des CFETS-Korbindex vom 31. Dezember 2025 bis 30. September 2026. Euro plus 1,4 Prozentpunkte, Dollar plus 0,8, Yen plus 0,4, Won minus 0,2, übrige 21 Währungen plus 2,9, zusammen plus 5,3.
Seit Jahresbeginn stammt gut ein Viertel des Anstiegs im Korb aus dem Kurs gegen den Euro. Näherung mit Referenzkursen der EZB und den Gewichten 2026. Quelle CFETS, EZB, eigene Rechnung.

Welcher Kurs in einem Schwellenländer-ETF steckt

Chinesische Aktien stecken bei den meisten Privatanlegern in einem breiten Fonds für die aufstrebenden Länder. Im MSCI Emerging Markets stellten sie Ende September 2026 genau 19,8 Prozent, hinter Taiwan und Südkorea. Wie stark ein solches Depot an Chipwerten hängt, steht in unserer Zerlegung des Schwellenländer-Index. Für die Währung ist eine andere Frage wichtiger, nämlich in welcher Währung diese chinesischen Aktien überhaupt gehandelt werden.

Die größten chinesischen Werte im Index, darunter Tencent, Alibaba und die China Construction Bank, notieren in Hongkong. Ihr Kurs lautet auf Hongkong-Dollar, und der ist an den US-Dollar gebunden. Die Währungsbehörde in Hongkong hält ihn in einem Band von 7,75 bis 7,85 Hongkong-Dollar je US-Dollar, wie eng diese Bindung auch die Zinsen dort führt, haben wir an einer Zinserhöhung gezeigt. Für diese Papiere bestimmt bei der Umrechnung in Euro deshalb zuerst der Kurs zwischen Euro und Dollar den Wert. Andere chinesische Firmen sind in New York gelistet und notieren direkt in Dollar.

Der Yuan wirkt bei diesen Papieren trotzdem, nur auf einem anderen Weg. Die Firmen verdienen den größten Teil ihres Geldes in China und damit in Yuan. Steigt der Yuan, ist derselbe Gewinn in Hongkong-Dollar mehr wert, und das kann sich über die Zeit im Kurs niederschlagen. Diese Wirkung läuft über Bilanzen und Bewertungen und nicht über eine Umrechnung am Monatsende. Direkt in Yuan notieren die sogenannten A-Aktien aus Shanghai und Shenzhen, und dort trägt ein Anleger in Euro den Kurs zwischen Yuan und Euro unmittelbar.

Wofür der Korb gebaut ist

Der Korbindex beginnt am 31. Dezember 2014 bei 100 Punkten. Seine Gewichte werden jedes Jahr neu gesetzt, nach dem Handel zwei Jahre zuvor. Der Dollar hat dabei an Gewicht verloren, 2022 zählte er noch 19,9 Prozent, 2026 sind es 18,3 Prozent. Der Yen sank im selben Zeitraum von 10,8 auf 8,1 Prozent, dafür stiegen der Hongkong-Dollar und der mexikanische Peso. Der Index misst also, was der Yuan im Durchschnitt des chinesischen Außenhandels wert ist, und genau dafür ist er gebaut.

Der Weg auf den heutigen Stand war kein gerader. Am 11. März 2022 stand der Index bei 106,79 Punkten, dem höchsten Wert seit Anfang 2021. Danach fiel er bis zum 4. Juli 2025 auf 95,30 Punkte. In dieser Zeit erhöhte die US-Notenbank ihre Zinsen kräftig, während China seine senkte, und der Abstand drückte auf den Yuan. Wie groß dieser Abstand nach Abzug der Inflation tatsächlich ist, haben wir an den Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen nachgerechnet.

Erst 2026 zog der Korb wieder deutlich an. Zwischen Ende Januar und Ende März stieg er von 96,99 auf 100,87 Punkte, Ende Juni stand er bei 102,59 Punkten. Der heutige Stand ist damit ein Rückweg auf das Niveau von 2022. Für einen Exporteur in China ist das eine spürbare Größe, denn seine Waren sind gegenüber dem Durchschnitt der Handelspartner seit Jahresbeginn um gut 5 Prozent teurer geworden, bevor er an seinen Preisen etwas ändert.

Und wenn der Korb doch der bessere Maßstab ist

Gegen diese Lesart gibt es einen ernsthaften Einwand. Für die Firmen, deren Aktien im Depot liegen, ist der Korb der wichtigere Kurs. Eine chinesische Firma verkauft nach Europa, in die USA, nach Südkorea und nach Japan, und ob sie mit ihren Preisen mithalten kann, hängt am Yuan gegen alle diese Währungen zugleich. Steigt der Korb, werden chinesische Waren im Durchschnitt teurer, und das trifft Umsätze und Gewinne. Wer die Aktien hält, hält diese Gewinne und damit indirekt auch den Korb.

Der Einwand trifft, er begrenzt die These aber nur. Über die Gewinne wirkt der Korb auf den Kurs in Yuan, und das gilt für jede Firma, die viel ins Ausland verkauft. Die Umrechnung vom Kurs in Yuan in den Wert in Euro läuft dagegen über genau einen Wechselkurs, den gegen den Euro. Beides gehört in die Rechnung, aber nicht in dieselbe Zeile. Ein steigender Korb kann für die Gewinne eine Last sein und in Euro gerechnet trotzdem verschwinden, wenn der Euro im selben Zeitraum noch stärker zulegt.

Ein zweiter Einwand betrifft die Messung selbst. Der Korb rechnet mit Mittelkursen, die im Auftrag der Notenbank veröffentlicht werden, und ein Index aus amtlichen Kursen kann ruhiger verlaufen als die Kurse, zu denen tatsächlich gehandelt wird. Für die Frage dieses Textes ändert das wenig. Die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank, mit denen hier der Kurs gegen den Euro gerechnet ist, entstehen aus dem Handel am Nachmittag und zeigen über die vier Jahre dieselbe Richtung.

Ein Kurs mit amtlichem Ausgangspunkt

Bleibt die Frage, was ein Höchststand im Korb eigentlich misst. Der Yuan ist keine frei schwankende Währung. Jeden Morgen veröffentlicht CFETS im Auftrag der Notenbank einen Mittelkurs zum Dollar, und der Handel im Inland darf sich davon an diesem Tag höchstens 2 Prozent entfernen. So steht es seit dem 17. März 2014 in einer Bekanntmachung der chinesischen Notenbank, die ihr eigenes System dort einen gesteuerten, schwankenden Wechselkurs auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage nennt.

Der Kurs, den du im Depot siehst, ist deshalb zum Teil ein Marktpreis und zum Teil eine Entscheidung. Der Korbindex rechnet zudem mit genau diesen Mittelkursen und nicht mit den Kursen, zu denen über den Tag gehandelt wird. Außerhalb Chinas wird der Yuan unter dem Kürzel CNH ohne dieses Band gehandelt, in den Korbindex fließt dieser Kurs nicht ein.

Ich lese den Höchststand im Korb deshalb weniger als Urteil des Marktes über China, als er klingt. Ein Preis, der jeden Morgen einen amtlichen Ausgangspunkt bekommt, trägt weniger Information darüber, was Käufer und Verkäufer frei vereinbart hätten, und ein Index aus solchen Preisen erbt diese Lücke. Über die vier Jahre seit Juli 2022 war die Bewegung gegen den Euro zudem fast ganz eine Bewegung des Euro gegen den Dollar. Daraus folgt, dass ein Anleger mit chinesischen Aktien zwei Kurse trägt, die er nicht beeinflusst, den Mittelkurs in Peking und den Kurs zwischen Euro und Dollar, und dass er seine Rendite am Kurs gegen den Euro messen muss und nicht an einem Höchststand im Korb.

Was das für Anleger heißt

Der erste Handgriff ist die Frage, gegen welche Währung eine Kursmeldung rechnet. Ein Korb, ein Dollarkurs und ein Eurokurs derselben Währung können über Jahre auseinanderlaufen, seit Juli 2022 um mehr als 11 Prozentpunkte zwischen Dollar und Euro. Wer chinesische Aktien hält und wissen will, was der Wechselkurs mit seinem Depot gemacht hat, nimmt den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank für den Yuan, der jeden Werktag kostenlos erscheint. Wie Wechselkurse im Alltag allgemein wirken, steht in unserem Grundlagenartikel.

Zweitens ist ein Schwellenländer-ETF für einen Anleger in Euro eine Mischung aus vielen Währungen, und beim China-Anteil ist der Yuan nur eine davon. Für die in Hongkong und New York notierten Papiere zählt bei der Umrechnung zuerst der Dollar, für die A-Aktien der Yuan. Eine währungsgesicherte Anteilsklasse tauscht diese Schwankung gegen laufende Kosten, die sich nach dem Zinsabstand der beteiligten Währungen richten. Ob man das will, hängt an der eigenen Haltedauer und daran, ob man die Währung als Risiko oder als gewollte Streuung sieht.

Drittens sagt der Höchststand nichts über die Richtung der nächsten Monate. Der Korb ist ein Durchschnitt, der Kurs gegen den Euro ist ein einzelnes Paar, und beide können sich weiter auseinander bewegen, in beide Richtungen. Was du daraus für dein Depot ableitest, bleibt deine Entscheidung. Dieser Text sagt nur, welche Zahl dafür die richtige ist.

Quellen

  1. 人民币汇率指数 (CFETS RMB-Index, Wochen- und Monatsendwerte) China Foreign Exchange Trade System (CFETS) · Notenbank-Daten ·
  2. 关于调整CFETS人民币汇率指数、BIS货币篮子人民币汇率指数货币篮子和权重的公告 (中汇交公告〔2025〕60号) China Foreign Exchange Trade System (CFETS) · Notenbank-Mitteilung ·
  3. 人民币汇率指数算法说明 v1.4 China Foreign Exchange Trade System (CFETS) · Methodenbeschreibung ·
  4. Euro foreign exchange reference rates, Chinese yuan renminbi (CNY) Europäische Zentralbank · Notenbank-Daten ·
  5. Euro foreign exchange reference rates, US dollar (USD) Europäische Zentralbank · Notenbank-Daten ·
  6. Euro foreign exchange reference rates, Japanese yen (JPY) Europäische Zentralbank · Notenbank-Daten ·
  7. 中国人民银行公告〔2014〕第5号 People’s Bank of China · Notenbank-Beschluss ·
  8. MSCI Emerging Markets Index (USD), Index Factsheet, Stand 30.09.2026 MSCI · Index-Factsheet ·
  9. Linked Exchange Rate System Hong Kong Monetary Authority · Notenbank

Zur Entstehung dieses Artikels

Dieser Beitrag wurde auf Basis der oben verlinkten Quellen mit KI-Unterstützung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Stand der Daten ist der 9. Oktober 2026. Der CFETS-Korbindex liegt als Wochen- und Monatsendwert bis zum 30. September 2026 vor, die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank bis zum 8. Oktober 2026. Die Kurse des Yuan gegen den Dollar sind aus den Referenzkursen der EZB gerechnet und können von den Mittelkursen in Peking leicht abweichen. Die Zerlegung des Korbanstiegs seit Jahresbeginn ist eine eigene Näherung mit den Gewichten 2026, den Rubel deckt sie mangels EZB-Kurs nicht einzeln ab. Die Einordnung gibt den Stand vom Veröffentlichungstag wieder und verschiebt sich mit neuen Kursen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine journalistische Analyse und Einordnung zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Er stellt keine Anlageberatung und keine Anlage- oder Anlagestrategieempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) 596/2014 dar, ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und ersetzt keine individuelle Beratung. Genannte Wertpapiere, Indizes oder Anlageklassen dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Jede Anlageentscheidung liegt in eigener Verantwortung.

Portora kennenlernen

Wenn dich Einordnung im Alltag interessiert, liest Portora deine eigenen Zahlen genauso ruhig.

Hier ordnen wir wirtschaftspolitische Entwicklungen sachlich ein. Im Cockpit siehst du, wie sie auf deine eigene Situation wirken.