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FTSE-Umstellung im September: der Index heißt 100, entschieden wird an Platz 90

Stand 31. August 2026. Am Handelsschluss des 1. September fällt der Stichtag für die Quartalsumstellung der FTSE-UK-Indexserie, am 2. September nach Börsenschluss steht das Ergebnis fest. Entschieden wird allein über den Börsenwert an diesem einen Abend, und die Schwellen dafür heißen nicht 100, sondern Platz 90 für die Aufnahme und Platz 111 für den Ausschluss. Dazwischen liegt eine Zone, in der nichts passiert. Wie mechanisch diese Regel ist, zeigt der Fall easyJet, der im März 2026 aus dem FTSE 100 abgestiegen ist und nun zurückkehren könnte, weil ein Übernahmeangebot den Kurs gehoben hat.

Vorläufige Daten
Portora Redaktion11 Min Lesezeit

Die Umstellung in vier Zahlen

Platz 90
Ab hier wird in den FTSE 100 aufgenommen
nicht Platz 100, wie der Name nahelegt
Platz 111
Ab hier wird aus dem FTSE 100 ausgeschlossen
dazwischen bleibt alles unverändert
01.09.2026
Stichtag, Handelsschluss dieses Dienstags
Bekanntgabe am 2. September nach Börsenschluss
5,7 Mrd. £
Übernahmeangebot für easyJet, August 2026
715 Pence je Aktie, Vollzug bis Ende März 2027 erwartet

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Die Schwellen und der Zeitplan stammen aus dem Regelwerk der FTSE-UK-Indexserie. Die easyJet-Angaben aus der Übernahmevereinbarung vom August 2026. Die Namensliste der Septemberrunde ist zum Stand dieses Textes eine Markterwartung und kein Ergebnis.

ZahlBedeutung
Platz 90Schwelle für die Aufnahme in den FTSE 100
Platz 111Schwelle für den Ausschluss aus dem FTSE 100
Platz 325Dieselbe Aufnahmeschwelle für den FTSE 250
Platz 376Dieselbe Ausschlussschwelle für den FTSE 250
21 PlätzeBreite der Pufferzone, in der nichts passiert
4 mal im JahrÜberprüfung im März, Juni, September und Dezember
01.09.2026Stichtag der Septemberrunde, Handelsschluss Dienstag
02.09.2026Bekanntgabe des Ergebnisses nach Börsenschluss
18.09.2026Dritter Freitag, danach werden die Änderungen wirksam
715 PenceAngebotspreis je easyJet-Aktie, Apollo, August 2026
März 2026Abstieg von easyJet aus dem FTSE 100 in den FTSE 250
2 GeschäftsjahreSo lange muss ein DAX-Kandidat positives EBITDA zeigen

Was eine Indexaufnahme zu bedeuten scheint

Wenn ein Unternehmen in den FTSE 100 aufsteigt, liest sich das wie eine Auszeichnung. Der Index gilt als die Liga der größten britischen Börsenunternehmen, ein Aufstieg wirkt wie eine Bestätigung des Geschäftsmodells und ein Abstieg wie ein Urteil über die Firma. In den Tagen vor jeder Quartalsumstellung kursieren entsprechend Namenslisten, und sie werden gelesen, als stünde dort, wem es gerade gut geht und wem nicht.

Diese Lesart hat einen Haken, und er steckt in der Regel selbst. Der Index misst nur eine einzige Größe, nämlich den Börsenwert eines Unternehmens im Verhältnis zu allen anderen, und er misst ihn an genau einem Zeitpunkt. Für die Septemberrunde 2026 ist das der Handelsschluss am Dienstag, dem 1. September. Was ein Unternehmen verdient, wie es finanziert ist, ob es wächst oder schrumpft, spielt für diese Entscheidung keine Rolle. Es zählt allein, auf welchem Rang es an diesem Abend steht.

Damit ist die Indexzugehörigkeit eine Regel und kein Urteil, und dieser Unterschied ist nicht akademisch. Er erklärt, warum Firmen aufsteigen können, deren Geschäft sich nicht verbessert hat, und warum Firmen absteigen, die profitabel arbeiten. Er erklärt außerdem, warum die Zahl im Namen des Index nicht die Zahl ist, an der entschieden wird. Wer die Regel kennt, liest jede künftige Umstellungsmeldung anders, und zwar unabhängig davon, welche Namen gerade auf der Liste stehen.

Der Index heißt 100, die Schwellen liegen bei 90 und 111

Im Regelwerk der FTSE-UK-Indexserie steht keine Schwelle bei 100. Aufgenommen wird in den FTSE 100, wer zum Stichtag auf Platz 90 oder besser steht, ausgeschlossen wird, wer auf Platz 111 oder schlechter steht. Für den FTSE 250 gilt dasselbe Prinzip mit den Plätzen 325 und 376. Zwischen den beiden Schwellen liegt eine Zone von 21 Rangplätzen, in der überhaupt nichts geschieht. Ein Unternehmen auf Platz 104 bleibt im FTSE 100, ein Unternehmen auf Platz 96 bleibt draußen, und beide Ergebnisse sind regelkonform.

Der Grund für diese Konstruktion ist praktischer Natur. Ohne Puffer müsste jede Firma, die um Platz 100 herum schwankt, bei jeder Quartalsrunde neu ein- und aussortiert werden. Jeder Fonds, der den Index nachbildet, müsste diese Bewegung mithandeln, und zwar in beide Richtungen. Das kostet Handelsgebühren und Marktauswirkung, und es kostet sie die Anleger des Fonds, nicht den Indexanbieter. Die Pufferzone kauft Stabilität, indem sie Genauigkeit aufgibt. Der Index bildet die tatsächliche Rangfolge damit bewusst ungenau ab, und diese Ungenauigkeit ist der Preis für weniger Umschichtungen.

Rechne den Effekt einmal durch. Ein Unternehmen, das über zwei Jahre zwischen Platz 98 und Platz 105 pendelt, wäre bei einer harten Grenze bei 100 in acht Quartalsrunden mehrfach gewechselt. Unter der Pufferregel wechselt es kein einziges Mal, solange es die 90 nicht von oben und die 111 nicht von unten erreicht. Für den Anleger im Indexfonds bedeutet das schlicht, dass ein Teil der Handelskosten gar nicht erst entsteht. Es bedeutet zugleich, dass die Zusammensetzung des Index in jedem Moment von der reinen Größenrangfolge abweicht.

Waagerechter Balken über die Rangplätze 80 bis 120. Links ein blauer Abschnitt bis Platz 90 mit der Beschriftung Aufnahme, in der Mitte ein grauer Abschnitt von Platz 90 bis Platz 111 als Pufferzone, in der sich nichts ändert, rechts ab Platz 111 ein roter Abschnitt mit der Beschriftung Ausschluss. Eine gestrichelte Linie markiert Platz 100, an dem keine Schwelle liegt.
Die Schwellen stammen aus dem Regelwerk der FTSE-UK-Indexserie. Die Zone zwischen Platz 90 und Platz 111 ist der Puffer, der Umschichtungen begrenzt. Die gestrichelte Linie zeigt die namensgebende 100, an der die Regel selbst nichts festmacht.

Entschieden wird an einem Dienstagabend

Der zweite Teil der Regel ist der Zeitplan, und er ist genauso mechanisch. Überprüft wird viermal im Jahr, im März, Juni, September und Dezember. Maßgeblich sind die Kurse zum Handelsschluss am Dienstag vor dem ersten Freitag des jeweiligen Monats. Für den September 2026 fällt der erste Freitag auf den 4. September, der Stichtag ist damit der Handelsschluss am Dienstag, dem 1. September. Bekanntgegeben wird das Ergebnis am Tag darauf nach Börsenschluss, wirksam werden die Änderungen nach dem dritten Freitag des Monats, also nach dem 18. September.

Aus dieser Abfolge entsteht ein Muster, das für Anleger wichtiger ist als die Namensliste selbst. Zwischen dem Stichtag und dem Wirksamwerden liegen knapp drei Wochen, in denen die Änderung öffentlich bekannt und noch nicht vollzogen ist. Jeder Fonds, der den Index exakt nachbilden muss, weiß in dieser Zeit, dass er ein Papier kaufen oder verkaufen wird, und der Markt weiß es auch. Genau deshalb ist der Umstellungstermin einer der umsatzstärksten Handelstage des Quartals an der Londoner Börse.

Der Vorbehalt dazu gehört in denselben Absatz. Der Stichtag entscheidet über die Rangfolge, aber nicht jede Änderung wartet auf ihn. Fällt ein Unternehmen zwischen zwei Runden aus dem Index, etwa weil eine Übernahme vollzogen wird, greift ein eigenes Verfahren für den Nachrücker außerhalb der Quartalsrunde. Die Quartalsumstellung ist also der Normalfall und nicht der einzige Weg, auf dem sich die Zusammensetzung ändert.

Ein Aufstieg, den ein Übernahmeangebot ausgelöst hat

Wie mechanisch die Regel arbeitet, zeigt sich am deutlichsten dort, wo ihr Ergebnis der Intuition widerspricht. easyJet wurde in der Märzrunde 2026 aus dem FTSE 100 in den FTSE 250 abgestuft, weil der Börsenwert unter die Ausschlussschwelle gefallen war. Anfang August 2026 vereinbarte das Unternehmen eine Übernahme durch den amerikanischen Finanzinvestor Apollo, bewertet mit rund 5,7 Milliarden Pfund und 715 Pence je Aktie. Ein Übernahmeangebot liegt regelmäßig über dem vorherigen Kurs, sonst nähme es niemand an, und entsprechend zog der Kurs an.

Damit kann derselbe Börsenwert, der im März zu niedrig für den FTSE 100 war, im September wieder über der Aufnahmeschwelle liegen. Der Grund dafür ist nicht, dass die Fluggesellschaft im Sommer besser geflogen wäre. Der Grund ist ein Preis, den ein Käufer für das ganze Unternehmen geboten hat. Die Regel fragt nicht nach der Herkunft des Börsenwerts, sie misst ihn.

Der zweite Teil des Falls macht ihn vollständig. Die Übernahme ist als gerichtlich zu genehmigende Vereinbarung nach britischem Gesellschaftsrecht ausgestaltet, sie steht unter Zustimmungs- und Genehmigungsvorbehalten, und der Vollzug wird bis Ende März 2027 erwartet. Mit dem Vollzug verlöre easyJet die Börsennotierung. Ein Indexfonds, der den FTSE 100 nachbildet, würde die Aktie also im September pflichtgemäß kaufen, um sie einige Monate später wieder abzugeben. Beide Vorgänge folgen derselben Regel, und in beiden steckt keine Einschätzung über das Unternehmen.

Warum ein Indexfonds gar nicht anders kann

An dieser Stelle lohnt der Blick auf die Gegenseite der Regel, also auf den Fonds. Ein Indexfonds verspricht seinen Anlegern, die Wertentwicklung eines bestimmten Index abzubilden. Dieses Versprechen ist der ganze Produktkern, und es lässt keinen Spielraum. Nimmt der Index ein Papier auf, muss der Fonds es halten, sonst weicht seine Wertentwicklung von der des Index ab. Diese Abweichung ist messbar und wird von den Anlegern als Qualitätsmangel gelesen (wie groß sie ausfällt und woher sie kommt, steht in der Analyse zu Gebühr und gemessener Abweichung).

Daraus folgt eine Eigenschaft, die im Alltag selten benannt wird. Der Fonds kauft nicht, weil er das Unternehmen für aussichtsreich hält, und er verkauft nicht, weil er es für schwach hält. Er handelt, weil ein Regelwerk eine Rangliste neu sortiert hat. Wer eine Indexaufnahme als Kaufsignal liest, unterstellt dem Käufer eine Meinung, die er weder hat noch haben darf. Umgekehrt liegt in einem Ausschluss ebenso wenig ein Urteil, sondern die Feststellung, dass der Börsenwert am Stichtag unter einer Schwelle lag.

Genau daraus entsteht allerdings eine Schwäche, die zur Mechanik dazugehört. Weil die Änderung drei Wochen vor ihrem Wirksamwerden bekannt ist und weil bekannt ist, dass die nachbildenden Fonds zu einem bestimmten Zeitpunkt handeln müssen, kann sich jeder andere Marktteilnehmer vorher positionieren. Wer weiß, dass am dritten Freitag im September eine große, preisunempfindliche Nachfrage nach einem bestimmten Papier auftritt, kann es vorher kaufen und an die Fonds abgeben. Die Kosten dieser vorweggenommenen Bewegung trägt niemand sichtbar, sie stecken im Einstandspreis des Fonds und damit in der Wertentwicklung seiner Anleger. Dieser Effekt ist in der Forschung zu Indexrevisionen seit Langem beschrieben, seine Größe hängt von der Liquidität des einzelnen Papiers ab und ist keine feste Zahl.

Für die Wirkung auf das eigene Depot ist außerdem die Größenordnung entscheidend. Ein Unternehmen, das gerade eben über die Aufnahmeschwelle rutscht, ist definitionsgemäß eines der kleinsten im Index und trägt entsprechend wenig Gewicht. Die Nachricht über den Aufstieg ist deshalb fast immer größer als ihre Wirkung auf den Indexstand, und dieselbe Lücke zwischen Titelzahl und Gewicht steckt in jedem breiten Index (ausführlich am Welt-Index in Titelzahl statt Gewicht).

Wo die Regel aufhört, rein mechanisch zu sein

Der stärkste Einwand gegen die bisherige Darstellung ist der, dass eine Indexregel sehr wohl ein Urteil enthalten kann, nur eben ein vorab festgeschriebenes. Die FTSE-UK-Serie misst am Stichtag den Börsenwert, aber sie prüft davor, wer überhaupt in die Rangliste kommt. Fragen der Börsennotierung, des Streubesitzes und der Handelbarkeit werden vorgeschaltet entschieden, und wer diese Hürden nicht nimmt, taucht in der Rangfolge gar nicht erst auf. Der Streubesitz wirkt dabei doppelt, denn er entscheidet nicht nur über die Zulassung, sondern geht auch in den gemessenen Börsenwert selbst ein. Gezählt wird der frei handelbare Teil und nicht der volle Unternehmenswert, weshalb eine Firma mit einem großen Ankeraktionär bei gleichem Gesamtwert weiter hinten in der Rangfolge steht. Die Mechanik gilt also innerhalb eines Kreises, der selbst nach Kriterien gezogen wurde.

Am deutlichsten wird das im Vergleich mit dem deutschen Leitindex. Nach der Reform der DAX-Familie muss ein Aufnahmekandidat seit Dezember 2020 in den beiden vorausgegangenen Geschäftsberichten ein positives EBITDA ausweisen, und seit März 2021 müssen alle Mitglieder der DAX-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und Quartalsmitteilungen vorlegen. Ausgelöst hat das die Insolvenz von Wirecard. Der DAX enthält damit ausdrücklich eine Qualitätshürde, die der reinen Größenrangfolge vorgeschaltet ist, und ein Unternehmen kann groß genug und trotzdem nicht aufnahmefähig sein. Wer die Aussage dieses Artikels auf jeden Index überträgt, liegt deshalb falsch (dass ein Anbieter diese Kriterien auch nachträglich ändern kann, zeigt der Fall in Was als Unternehmen im Index gilt).

Was der Einwand nicht ändert, ist der Kern. Auch beim DAX entscheidet innerhalb des zugelassenen Kreises die Größe an einem Stichtag und keine laufende Bewertung des Geschäfts. Die Qualitätshürde verschiebt die Grenze des Kreises, sie ersetzt die Rangfolge nicht. Der Unterschied zwischen den beiden Regelwerken ist deshalb ein Unterschied im Zuschnitt und nicht in der Logik, und für den Leser bedeutet er, dass er vor jeder Übertragung nachsehen muss, welche Vorbedingungen der jeweilige Anbieter gesetzt hat.

Was das für Anleger heißt

Für die Einordnung der kommenden Meldung ist zunächst der Unterschied zwischen Erwartung und Ergebnis wichtig. Die Namenslisten, die vor dem Stichtag kursieren, sind Hochrechnungen aus aktuellen Börsenwerten. Sie können stimmen und sie können danebenliegen, weil zwischen der Schätzung und dem Handelsschluss am Stichtag noch Kurse entstehen. Verbindlich ist erst die Bekanntgabe am 2. September nach Börsenschluss, und wirksam werden die Änderungen erst nach dem dritten Freitag im September. Wer eine solche Liste liest, sollte prüfen, welchen der drei Stände er gerade vor sich hat.

Für ein breit gestreutes Depot ist die Umstellung selbst meist ein kleines Ereignis, und das ist die nüchterne Nachricht. Wer über einen Welt-Index anlegt, hält britische Aktien ohnehin nur mit einem einstelligen Anteil, und die Papiere am Rand des FTSE 100 tragen davon wieder nur einen Bruchteil. Bemerkbar macht sich die Mechanik eher indirekt, nämlich über die Handelskosten, die im Fonds entstehen, und über die erhöhten Umsätze rund um den Umstellungstermin. Wer dagegen gezielt einen britischen Index abbildet, hält nach der Umstellung eine andere Zusammensetzung als davor, ohne selbst etwas getan zu haben.

Was daraus für die eigene Anlage folgt, entscheidet der Leser selbst, und diese Einordnung nimmt ihm die Entscheidung ausdrücklich nicht ab. Zwei Vorbehalte gehören dazu. Die Zusammensetzung der Septemberrunde stand zum Stand dieses Textes noch nicht fest, und einzelne der erwarteten Wechsel können anders ausfallen. Und die Beschreibung hier erklärt, wie eine Indexzugehörigkeit zustande kommt, sie sagt nichts darüber, wie sich die betroffenen Papiere oder der Index danach entwickeln. Nachsehen lässt sich das Ganze an einer einzigen Stelle, nämlich in der Bekanntgabe von FTSE Russell am 2. September nach Börsenschluss.

Quellen

  1. Ground Rules, FTSE UK Index Series, Version 17.2 FTSE Russell (LSEG) · unternehmen ·
  2. FTSE UK Index Series Quarterly Review September 2025 FTSE Russell (LSEG) · unternehmen ·
  3. How Does the FTSE UK Index Series Review Work FTSE Russell (LSEG) · unternehmen
  4. Deutscher Leitindex DAX wird durch zusätzliche Qualitätskriterien und Angleichung an internationale Standards gestärkt Deutsche Börse AG · unternehmen ·
  5. Anticipatory effects in the FTSE 100 index revisions Fundação Getulio Vargas, Escola de Pós-Graduação em Economia · studie ·

Stand der Daten. Dieser Text hat den Stand vom 31. August 2026 und erscheint damit vor dem Stichtag der Septemberrunde. Die Zusammensetzung des FTSE 100 und des FTSE 250 nach dieser Runde stand zu diesem Zeitpunkt nicht fest. Verbindlich ist die Bekanntgabe von FTSE Russell am 2. September 2026 nach Börsenschluss.

Erwartung ist nicht Ergebnis. Vor der Umstellung kursieren Namenslisten möglicher Auf- und Absteiger, in der Septemberrunde 2026 unter anderem zu easyJet, Ithaca Energy, Entain, Persimmon und Aston Martin. Diese Listen sind Hochrechnungen aus aktuellen Börsenwerten und werden in diesem Text ausdrücklich als Erwartung und nicht als Ergebnis behandelt. Der Artikel behauptet an keiner Stelle, dass ein Unternehmen auf- oder abgestiegen sei.

Zum Regelwerk. Die Schwellen (Platz 90 und 111 für den FTSE 100, Platz 325 und 376 für den FTSE 250) und der Zeitplan (Stichtag am Dienstag vor dem ersten Freitag, Wirksamkeit nach dem dritten Freitag) stammen aus dem Regelwerk der FTSE-UK-Indexserie. Das amtliche Regelwerkdokument liegt in der Fassung 17.2 vom Juli 2026 vor, sein Fließtext war maschinell nicht auslesbar, weil die Datei Zeichensätze in Teilmengen einbettet. Die Schwellen und der Zeitplan wurden deshalb gegen mehrere unabhängige Darstellungen desselben Regelwerks abgeglichen, darunter eine akademische Arbeit und Beschreibungen in Wertpapierprospekten, die die Formulierung wörtlich übereinstimmend wiedergeben. Der Termin des Wirksamwerdens wurde zusätzlich an der Bekanntmachung von FTSE Russell zur Septemberrunde 2025 geprüft, in der das Muster mit dem dritten Freitag ausgeschrieben steht.

Was nicht geprüft werden konnte. Die genaue gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung der easyJet-Übernahme im Hinblick auf die Eigentumsregeln für Fluggesellschaften ließ sich aus den vorliegenden Quellen nicht abschließend klären. Der Text nennt deshalb nur die belegten Eckdaten, also Angebotswert, Preis je Aktie, Verfahren und erwarteten Vollzugszeitpunkt, und behandelt den Wegfall der Börsennotierung als erwartete Folge des Vollzugs und nicht als feststehende Tatsache.

KI-Unterstützung. Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und verfasst. Zahlen, Quellen und Einordnung wurden redaktionell gegen die Primärquellen geprüft.

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