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BlackRocks Bitcoin-ETF mit Verlustschutz nennt die Schwelle, und die Obergrenze für den Gewinn fehlt

BlackRock hat bei der SEC einen Bitcoin-ETF mit Verlustschutz angemeldet, der Verluste bei rund 10 Prozent abfangen soll und die Obergrenze für den Gewinn erst zum Start jedes neuen Optionspakets festlegt. Im Prospekt vom 19. Oktober 2026 steht deshalb die Schutzschwelle, aber kein Wert für den Gewinn, den der Fonds dafür abschneidet, und auch die Gebühr ist noch offen. Wie viel dieser Preis ausmacht, zeigt ein Konkurrent mit veröffentlichten Werten. Bei Bitcoin-Fonds von Calamos, die am 2. Februar 2026 für ein Jahr starteten, kostet der Schutz vor jedem Verlust allen Gewinn über 8,36 Prozent. Wer die ersten 10 Prozent Verlust selbst trägt, gibt nur den Gewinn über 22,24 Prozent ab. Wer die Schwelle ohne die Obergrenze liest, kennt nur die halbe Rechnung.

Vorläufige Daten
Portora Redaktion11 Min Lesezeit

Verlustschutz bei Bitcoin-Fonds, und was er kostet

rund 90 %
Schutzschwelle im Prospekt von BlackRock, gemessen am Startwert jedes Optionspakets
Verlust je Paket höchstens rund 10 %, vor Kosten
offen
Obergrenze für den Gewinn im Prospekt von BlackRock
wird zum Start jedes Pakets nach Marktlage gesetzt
22,24 %
Obergrenze bei Calamos, Schutz ab 10 % Verlust, ein Jahr ab 2. Februar 2026
nach Kosten 21,55 %
8,36 %
Obergrenze bei Calamos, Schutz vor jedem Verlust, gleicher Zeitraum
nach Kosten 7,67 %

Quelle: U.S. Securities and Exchange Commission (Prospekt des iShares Trust), Calamos Investments (Fondsseiten, Stand 20. Oktober 2026)

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

ZahlBedeutung
19. Oktober 2026Prospekt des iShares Bitcoin Managed Protection ETF bei der SEC, Form 485APOS
rund 90 %Schutzschwelle je Optionspaket im Prospekt, also höchstens rund 10 % Verlust vor Kosten
3Optionspakete, die zeitversetzt laufen, jeden Monat endet eins und ein neues beginnt
offenObergrenze für den Gewinn und Verwaltungsgebühr im Prospekt von BlackRock
8,36 %Obergrenze bei Calamos CBOJ, Schutz vor jedem Verlust, 2. Februar 2026 bis Ende Januar 2027, vor Kosten
22,24 %Obergrenze bei Calamos CBXJ, Schutz ab 10 % Verlust, gleicher Zeitraum, vor Kosten
37,50 %Obergrenze bei Calamos CBTJ, Schutz ab 20 % Verlust, gleicher Zeitraum, vor Kosten
0,69 %jährliche Kosten der drei Calamos-Fonds
84.163 DollarBitcoin zum Start des Calamos-Zeitraums am 2. Februar 2026
minus 26,61 %Bitcoin-Referenzkurs in den zwölf Monaten bis 30. September 2026
minus 3,49 %, 18,65 % und 26,17 %Anteilswert von CBOJ, CBXJ und CBTJ im selben Zeitraum
plus 42,86 % gegen plus 3,47 %Bitcoin-Referenzkurs und CBOJ in den drei Monaten bis 30. September 2026
minus 34,4 %rechnerischer Verlust nach vier Paketen nacheinander mit je 10 % Verlust, vor Kosten

Die These vom sicheren Weg zu Bitcoin

Ein Fonds, der Bitcoin abbildet und große Verluste abfängt, klingt nach der Lösung für alle, denen der Kurs zu wild ist. Genau so liest sich der neue Fonds von BlackRock auf den ersten Blick. Er heißt iShares Bitcoin Managed Protection ETF, das Kürzel ist PBIT, und der iShares Trust hat den Prospekt am 19. Oktober 2026 als Änderung seines Registrierungsdokuments bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Das Ziel steht gleich am Anfang. Der Fonds will an Gewinnen des hauseigenen Bitcoin-ETF IBIT bis zu einer ungefähren Grenze teilhaben und zugleich einen Teil der Verluste abfangen. Bitcoin selbst kauft er dafür nicht, er hält Optionen und daneben kurzlaufende Staatsanleihen und Geldmarktfonds. Der Prospekt ist noch nicht fertig, das Datum des Starts und die Verwaltungsgebühr stehen dort als leere Stelle.

Die These hat einen wahren Kern. Nach dem Bitcoin-Referenzkurs, den Calamos auf seinen Fondsseiten ausweist, hat Bitcoin in den zwölf Monaten bis Ende September 2026 26,61 Prozent verloren, obwohl allein das letzte Quartal dieses Zeitraums ein Plus von 42,86 Prozent brachte. Wer solche Ausschläge nicht aushält, verkauft oft im schlechtesten Moment, und ein eingebauter Boden kann ihn davon abhalten. Ob der Schutz wirkt, ist deshalb gar nicht die Frage. Er wirkt so, wie er gebaut ist. Offen ist, was er kostet, und genau diese Zahl steht im Prospekt nicht.

Wie funktioniert ein Buffer-ETF?

Ein Buffer-ETF begrenzt den Verlust eines Basiswerts über einen festen Zeitraum und bezahlt das mit einer Obergrenze für den Gewinn, beides gebaut aus Optionen. Der Fonds von BlackRock macht das so. Er kauft eine Kaufoption, die schon im Geld liegt, mit einem Ausübungspreis bei rund 90 Prozent des Startwerts. Solange Bitcoin über dieser Marke bleibt, läuft sie mit dem Kurs mit. Fällt Bitcoin darunter, verfällt sie, und der Fonds verliert, was er für sie bezahlt hat, nach dem Prospekt rund 10 Prozent des Startwerts. Weil diese Option teuer ist, verkauft der Fonds zugleich eine zweite Kaufoption mit höherem Ausübungspreis. Deren Prämie senkt die Kosten, und im Gegenzug gehört jeder Gewinn über diesem zweiten Preis dem Käufer der Option. Das übrige Geld liegt in kurzlaufenden Anleihen, deren Zinsen laut Prospekt einen Teil der Optionskosten tragen sollen.

Im Kern ist das eine Versicherung mit Selbstbehalt. Die ersten 10 Prozent Verlust trägst du selbst, was darunter liegt, trägt die Option, und den Beitrag zahlst du nicht in Dollar, sondern mit dem Gewinn über der Obergrenze. Wie das für einen ganzen Zeitraum aussieht, zeigt die Grafik an einem Fonds, dessen Zahlen schon feststehen. Der Calamos Bitcoin 90 Series Structured Alt Protection ETF mit dem Kürzel CBXJ verspricht dasselbe Ergebnis, nur für einen einzigen Zeitraum von einem Jahr. Er startete am 2. Februar 2026 bei einem Bitcoin-Kurs von 84.163 Dollar, schützt ab 10 Prozent Verlust und hat eine Obergrenze von 22,24 Prozent vor Kosten.

Wer zum Start 10.000 Dollar anlegte und bis Ende Januar 2027 bleibt, hat bei einem Bitcoin-Minus von 40 Prozent am Ende rund 9.000 Dollar, vor den Kosten von 0,69 Prozent im Jahr. Steigt Bitcoin um 10 Prozent, sind es 11.000 Dollar. Steigt er um 50 Prozent, sind es 12.224 Dollar statt 15.000 Dollar. Die 2.776 Dollar Unterschied sind der Beitrag für die Versicherung, und er wird nur fällig, wenn es gut läuft. Genau deshalb sieht man ihn so leicht nicht, denn in einem schlechten Jahr fehlt er auf keinem Kontoauszug.

Liniendiagramm der Auszahlung über einen Zeitraum von einem Jahr. Waagerecht die Veränderung des Bitcoin-Kurses von minus 60 bis plus 60 Prozent, senkrecht das Ergebnis. Bitcoin direkt als gestrichelte Diagonale. Der Fonds mit Verlustschutz bleibt unterhalb von minus 10 Prozent bei minus 10, läuft dazwischen mit Bitcoin mit und bleibt ab plus 22,24 Prozent waagerecht bei 22,24.
Auszahlung des Calamos-Fonds CBXJ für den Zeitraum ab 2. Februar 2026, Schutz ab 10 Prozent Verlust, Obergrenze 22,24 Prozent, vor Kosten von 0,69 Prozent. Gilt nur für Anleger, die zum Start einsteigen und das ganze Jahr halten. Quelle Calamos Investments, Stand 20. Oktober 2026.

Was der Schutz kostet, steht in der Obergrenze

Calamos bietet denselben Aufbau in drei Stufen an, alle mit Start am 2. Februar 2026 und demselben Bitcoin-Kurs, und das macht den Preis des Schutzes sichtbar. Wer vor jedem Verlust geschützt sein will, bekommt beim CBOJ höchstens 8,36 Prozent Gewinn im Jahr. Wer die ersten 10 Prozent selbst trägt, bekommt beim CBXJ bis zu 22,24 Prozent. Wer 20 Prozent selbst trägt, bekommt beim CBTJ bis zu 37,50 Prozent. Jede Stufe von 10 Prozentpunkten Selbstbehalt bringt also rund 14 bis 15 Punkte mehr Spielraum nach oben. Die Kosten betragen bei allen drei 0,69 Prozent im Jahr. Nach ihnen liegen die Obergrenzen bei 7,67 Prozent, 21,55 Prozent und 36,81 Prozent. Ein Rabatt oder eine Gebühr ist keine dieser Zahlen, sie sind der Preis der Optionen am Starttag.

Ein naheliegender Schluss wäre, dass die starke Schwankung des Bitcoin die Obergrenze drückt. So einfach ist es nicht. Mehr Schwankung macht die Option teurer, die der Fonds kauft, aber auch die Option, die er verkauft, und welche Seite stärker zieht, entscheiden am Starttag die Preise am Optionsmarkt, der Zins für das übrige Geld und die Laufzeit. Was der Optionsmarkt für erwartete Schwankung verlangt, misst bei Aktien der VIX, nachzulesen im Artikel über den VIX als Preis einer Absicherung, und was Schwankung überhaupt ist, erklärt der Wissensartikel zur Volatilität. Sicher ist nur, dass dieselbe Schwelle an zwei verschiedenen Tagen zwei verschiedene Obergrenzen ergeben kann.

Vier waagerechte Balken. Schutz vor jedem Verlust beim Calamos-Fonds CBOJ, Obergrenze 8,36 Prozent. Schutz ab 10 Prozent Verlust beim CBXJ, 22,24 Prozent. Schutz ab 20 Prozent Verlust beim CBTJ, 37,50 Prozent. BlackRock PBIT mit Schutz ab rund 10 Prozent, Obergrenze offen, als gestrichelter Rahmen.
Obergrenzen der drei Calamos-Fonds für den Zeitraum ab 2. Februar 2026 vor Kosten, nach Kosten 7,67, 21,55 und 36,81 Prozent. Beim Fonds von BlackRock wird die Obergrenze zum Start jedes Optionspakets nach Marktlage gesetzt. Quellen Calamos Investments, Stand 20. Oktober 2026, und SEC, Prospekt vom 19. Oktober 2026.

Warum im Prospekt von BlackRock keine Obergrenze steht

Der Prospekt sagt es selbst, und zwar ohne Umschweife. Den Ausübungspreis der verkauften Optionen bestimmt der Fonds nach den Marktbedingungen zum Start des jeweiligen Pakets, und er hat ausdrücklich freie Hand, ob und wann er überhaupt Optionen verkauft. Die Obergrenze kann deshalb von Paket zu Paket und über die Zeit schwanken. Typisch hält der Fonds drei Pakete mit Startterminen, die über ein Quartal verteilt sind, so dass jeden Monat eines ausläuft und ein neues dazukommt. Jedes Paket läuft damit rund drei Monate. Weil sich die Pakete überlappen, nennt der Fonds weder eine feste Schwelle noch eine feste Obergrenze, und der Prospekt warnt, dass kein Anleger das Ergebnis eines einzelnen Pakets erwarten soll.

Bei Calamos ist es umgekehrt gebaut. Dort gibt es einen festen Zeitraum von einem Jahr mit einem festen Startwert, die Obergrenze steht vom ersten Tag an fest, und die Fondsseite zeigt jeden Tag, wie viel davon noch übrig ist und wie viele Tage der Zeitraum noch läuft. Dafür bekommt das versprochene Ergebnis nur, wer am Starttag kauft und bis zum Ende hält. Der Fonds von BlackRock tauscht diese Festigkeit gegen einen Schutz, der jeden Monat für ein Drittel des Geldes neu ansetzt. Das ist kein Mangel, sondern eine andere Bauweise, und sie hat einen Preis. Kürzere Pakete bedeuten bei gleicher Schwelle eine niedrigere Obergrenze je Paket, weil der Fonds den Schutz öfter neu kauft, und wie niedrig, weiß vor dem Start niemand.

Der Schutz gilt ab dem Startwert, nicht ab deinem Kauf

An einer Stelle reicht die Schutzschwelle weniger weit, als sie klingt. Sie rechnet ab dem Wert, den der Basiswert zum Start eines Zeitraums hatte, und nicht ab dem Tag, an dem du kaufst. Calamos schreibt das auf seinen Fondsseiten ausdrücklich dazu. Ist der Basiswert seit dem Start gestiegen, ist dieser Zuwachs nicht geschützt, und ein Anleger kann Geld verlieren, bis der Kurs wieder beim Startwert steht. Die Zahlen der Fonds zeigen, was das heißt. In den zwölf Monaten bis 30. September 2026 hat der Bitcoin-Referenzkurs 26,61 Prozent verloren. Der Anteilswert des CBOJ mit Schutz vor jedem Verlust gab im selben Zeitraum 3,49 Prozent nach. Beim CBXJ mit Schutz ab 10 Prozent waren es aber 18,65 Prozent, beim CBTJ 26,17 Prozent. Diese zwölf Monate liegen quer über zwei Zeiträumen, dem alten ab Februar 2025 und dem neuen ab 2. Februar 2026, und wer Ende September 2025 einstieg, kaufte mitten in den alten.

Beim Fonds von BlackRock sitzt dieselbe Grenze an anderer Stelle. Dort setzt die Schwelle jeden Monat für ein neues Paket an, und zwar beim dann gültigen Kurs. Ein Verlust, der sich über mehrere Pakete hinzieht, summiert sich deshalb. Vereinfacht gerechnet, mit einem Paket nach dem anderen und je 10 Prozent Verlust, bleiben nach vier Paketen von 10.000 Dollar rund 6.561 Dollar übrig, ein Minus von 34,4 Prozent vor Kosten. Die Überlappung der Pakete glättet diesen Weg, sie hebt ihn nicht auf. Dass bei Prozenten der Weg und nicht nur das Ziel zählt, zeigt der Wissensartikel über Hebel und Pfadabhängigkeit an einem anderen Fall.

Und wenn der Schutz seinen Preis wert ist

Gegen die Lesart dieses Artikels gibt es ein ernstes Argument. Für jemanden, der Bitcoin ohne Boden gar nicht halten würde oder ihn im ersten Einbruch verkauft, ist ein Verzicht auf alles über 22 Prozent Gewinn kein hoher Preis. Die Zahlen von Calamos stützen das. In den zwölf Monaten bis Ende September 2026, in denen der Bitcoin-Referenzkurs 26,61 Prozent verlor, lag der Fonds mit Schutz vor jedem Verlust bei minus 3,49 Prozent. Wer so viel Ruhe will, bekommt sie, und eine Obergrenze, die der Markt am Starttag setzt, ist kein Trick, sondern schlicht der Preis, der an diesem Tag gilt. Auch ein Fonds, der seine Obergrenze vorab festschreibt, rechnet sie aus denselben Optionspreisen.

Der Einwand begrenzt die These, er hebt sie nicht auf. Dieser Artikel sagt nicht, dass der Schutz sein Geld nicht wert ist. Er sagt, dass man den Preis kennen muss, um das zu entscheiden, und dieselben Zahlen zeigen ihn. In den drei Monaten bis Ende September 2026 brachte der Bitcoin-Referenzkurs plus 42,86 Prozent, der Fonds mit Schutz vor jedem Verlust plus 3,47 Prozent und der mit Schutz ab 10 Prozent plus 11,16 Prozent. Ob dieser Abstand die Ruhe wert ist, hängt an deinen eigenen Zahlen, und genau dafür braucht man die Obergrenze vor dem Kauf und nicht danach.

Was die offene Obergrenze verdeckt

Neu an dem Fonds von BlackRock ist nicht der Schutz, den gibt es auf Bitcoin schon. Neu ist, dass der Anbieter, dessen eigener Bitcoin-ETF IBIT der Bezugswert ist, den Schutz als laufenden Fonds ohne festen Einstiegstag baut. Das hat für den Käufer einen echten Vorteil, er muss keinen Starttermin abpassen. Es verschiebt aber die wichtigste Zahl hinter den Kauf. Die Schwelle steht im Prospekt, die Obergrenze entsteht später, durch eine Entscheidung des Fondsmanagements am Optionsmarkt, für die der Prospekt ihm ausdrücklich freie Hand lässt.

Ich lese eine Schutzschwelle deshalb nie ohne die Obergrenze daneben, denn erst beide zusammen ergeben den Preis. Den Preis des Schutzes sieht man in keiner Kostenzeile, er steckt in dem Gewinn, den der Fonds oben abschneidet. Die Prämie wird nicht abgebucht, sie wird mit dem Verkauf einer zweiten Option bezahlt, deren Preis erst am Starttag feststeht. Wer zwei Schutzfonds vergleichen will, kann das deshalb erst nach dem Start, an der Obergrenze, die der Fonds dann veröffentlicht oder eben nicht.

Was das für Anleger heißt

Der Fonds von BlackRock ist ein US-Fonds, und US-ETFs sind für Privatanleger in Deutschland in der Regel nicht zu kaufen, weil ihnen das Basisinformationsblatt fehlt, das die EU-Verordnung über verpackte Anlageprodukte verlangt. Die Rechnung dahinter betrifft trotzdem jeden, denn sie steckt in jedem Produkt mit Verlustschutz. Kapitalschutz- und Garantiezertifikate, Buffer-ETFs in Europa und die Fonds mit Verlustschutz in den USA bezahlen den Schutz alle mit dem Gewinn oben, und der Preis dafür hängt am Optionsmarkt des Starttags. Bei einem Zertifikat kommt das Risiko dazu, dass der Herausgeber selbst ausfällt, denn ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung und kein Sondervermögen. Fonds, die Kaufoptionen verkaufen, um hohe Ausschüttungen zu zahlen, tragen dieselbe Kappe oben, wie der Artikel über Optionsfonds mit hoher Auszahlung zeigt.

Für jedes solche Produkt helfen fünf Zahlen, und wenn eine davon fehlt, ist der Preis unbekannt. Die Schutzschwelle, die Obergrenze, die Länge des Zeitraums, der Startwert im Vergleich zum Kurs am Tag deines Kaufs und die laufenden Kosten. Bei Calamos stehen alle fünf täglich auf der Fondsseite, beim Fonds von BlackRock stehen nach dem Prospekt bisher eine Schwelle und eine Laufzeit von rund drei Monaten je Paket. Ob dir ein Boden bei minus 10 Prozent den Verzicht auf große Gewinne wert ist, hängt davon ab, wie du selbst mit Verlusten umgehst, und das entscheidest du. Der Prospekt liefert dafür bisher nur die eine Hälfte.

Quellen

  1. iShares Trust, Post-Effective Amendment (Form 485APOS), Prospekt des iShares Bitcoin Managed Protection ETF U.S. Securities and Exchange Commission (EDGAR), eingereicht vom iShares Trust · primaerquelle ·
  2. CBOJ - Calamos Bitcoin Structured Alt Protection ETF, January Calamos Investments · unternehmen ·
  3. CBXJ - Calamos Bitcoin 90 Series Structured Alt Protection ETF, January Calamos Investments · unternehmen ·
  4. CBTJ - Calamos Bitcoin 80 Series Structured Alt Protection ETF, January Calamos Investments · unternehmen ·
  5. Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP) Amtsblatt der Europäischen Union (EUR-Lex) · gesetz ·

Zur Entstehung dieses Artikels

Dieser Beitrag wurde auf Basis der oben verlinkten Quellen mit KI-Unterstützung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Aufbau, Schutzschwelle und Laufzeit des Fonds von BlackRock stammen aus dem Prospekt, den der iShares Trust am 19. Oktober 2026 bei der SEC eingereicht hat (Form 485APOS). Der Prospekt ist vorläufig, Start und Gebühr sind darin noch offen. Obergrenzen, Schutzstufen, Kosten und Wertentwicklung der Calamos-Fonds stammen von deren Fondsseiten mit Stand 20. Oktober 2026, die Wertentwicklung mit Stand 30. September 2026. Die Beispielrechnungen mit 10.000 Dollar und die Rechnung über vier Pakete sind eigene, vereinfachte Rechnungen vor Kosten. Das Urteil im Abschnitt zur offenen Obergrenze ist eine Einschätzung der Redaktion.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine journalistische Analyse und Einordnung zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Er stellt keine Anlageberatung und keine Anlage- oder Anlagestrategieempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) 596/2014 dar, ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und ersetzt keine individuelle Beratung. Genannte Wertpapiere, Indizes oder Anlageklassen dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Jede Anlageentscheidung liegt in eigener Verantwortung.

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