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Die deutschen Haushalte legten 94 Milliarden zurück, und ihr Geldvermögen schrumpfte trotzdem

Stand 23. Juli 2026. Die Bundesbank hat am 16. Juli die Finanzierungsrechnung für das erste Quartal vorgelegt. Die privaten Haushalte legten 94 Milliarden Euro neu zurück, und ihr Geldvermögen sank trotzdem um 28 Milliarden auf 9.490 Milliarden Euro. Der Grund sind Bewertungsverluste von 122 Milliarden. Ein Vermögensbestand ändert sich aus zwei Gründen, und nur einer davon ist gespartes Geld. Diese Einordnung ist eine Momentaufnahme und verschiebt sich mit neuen Daten.

Vorläufige Daten
Portora Redaktion11 Min Lesezeit

Die Zerlegung in Zahlen

+94 Mrd
im ersten Quartal neu zurückgelegt
Geldvermögensbildung der privaten Haushalte
−122 Mrd
Bewertungsverluste im selben Quartal
davon 61 Mrd auf Aktien und Anteilsrechte
−28 Mrd
Veränderung des Geldvermögens
die Summe aus beidem, Bestand 9.490 Mrd
80 %
des Zuwachses seit 2000 sind gespartes Geld
nur rund ein Fünftel stammt aus Bewertung

Quelle: Deutsche Bundesbank, Pressenotiz zur Finanzierungsrechnung im ersten Quartal 2026 vom 16. Juli 2026, sowie eigene Auswertung der Sektorkonten.

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Alle Quartalswerte aus der Bundesbank-Pressenotiz vom 16. Juli 2026. Die Bundesbank weist darauf hin, dass die Angaben wegen zwischenzeitlicher Revisionen nicht mit früheren Pressenotizen vergleichbar sind.

ZahlBedeutung
9.490 Mrd EuroGeldvermögen der privaten Haushalte am Ende des ersten Quartals 2026
+94 Mrd Euroim Quartal neu aufgebaute Forderungen, also zurückgelegtes Geld
−122 Mrd EuroBewertungsverluste auf den vorhandenen Bestand
−28 Mrd EuroVeränderung des Bestands, die Summe aus beidem
−61 Mrd Eurodavon auf Aktien und sonstige Anteilsrechte
−24 Mrd Eurodavon auf Investmentfondsanteile
2.180 Mrd EuroVerbindlichkeiten der Haushalte, 48,4 Prozent der Wirtschaftsleistung
7.310 Mrd EuroNettogeldvermögen, 32 Mrd unter dem Vorquartal

Quelle: Deutsche Bundesbank, Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung im ersten Quartal 2026.

Ein Quartal, in dem Sparen nicht gereicht hat

Am 16. Juli hat die Bundesbank die Finanzierungsrechnung für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Darin steht ein Vorgang, der auf den ersten Blick nicht zusammenpasst. Die privaten Haushalte in Deutschland haben in diesen drei Monaten Forderungen über 94 Milliarden Euro neu aufgebaut, also Geld auf Konten gelegt, in Fonds gesteckt, in Versicherungen eingezahlt. Am Ende des Quartals war ihr Geldvermögen trotzdem kleiner als am Anfang, 9.490 Milliarden Euro und damit 28 Milliarden weniger als Ende 2025.

Die Erklärung steht in derselben Mitteilung. Auf den bereits vorhandenen Bestand fielen Bewertungsverluste von 122 Milliarden Euro an. Aufgeschlüsselt entfallen davon 61 Milliarden auf Aktien und sonstige Anteilsrechte, 24 Milliarden auf Investmentfondsanteile, 11 Milliarden auf Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen und 3 Milliarden auf Schuldverschreibungen. Die 94 Milliarden neu angelegtes Geld haben diesen Verlust nicht ausgeglichen.

Aus solchen Quartalen entstehen zwei gegenläufige Erzählungen, und beide sind in ihrer absoluten Form falsch. Die eine sagt, die Deutschen würden immer reicher, und übersieht, dass ein einziges Quartal mehr wegnehmen kann, als in ihm zurückgelegt wurde. Die andere sagt, Vermögenszuwachs sei ohnehin nur Bewertung und keine echte Leistung. Auch das hält der Prüfung nicht stand, jedenfalls nicht für das deutsche Geldvermögen. Welche der beiden Erzählungen stimmt, entscheidet sich an einer einzigen Zerlegung.

Ein Bestand ändert sich aus genau zwei Gründen

Wenn ein Vermögensbestand von einem Zeitpunkt zum nächsten anders aussieht, kommen dafür nur zwei Dinge in Frage. Entweder ist etwas dazugekommen oder abgeflossen, weil jemand eingezahlt, gekauft oder verkauft hat. Das nennt die Statistik eine Transaktion, und in der Finanzierungsrechnung heißt es Geldvermögensbildung. Oder das, was ohnehin schon da war, hat einen anderen Preis bekommen. Das ist die Bewertung. Die Summe aus beidem ergibt die Veränderung des Bestands.

Nur der erste Teil ist gespartes Geld. Er misst, was Haushalte aus ihrem Einkommen nicht ausgegeben, sondern zurückgelegt haben. Der zweite Teil misst gar keine Leistung, sondern eine Neubewertung. Wer eine Aktie im Depot hat, die von 100 auf 120 Euro steigt, hat nichts eingezahlt und trotzdem 20 Euro mehr Vermögen. Verkauft er nicht, hat er davon keinen Cent in der Hand. Das ist keine Kritik an der Zahl, sondern eine Beschreibung dessen, was sie misst.

Rechne das erste Quartal einmal durch. Anfangsbestand rund 9.518 Milliarden Euro, dazu 94 Milliarden neu zurückgelegt, davon 122 Milliarden Bewertungsverlust abgezogen, macht 9.490 Milliarden am Quartalsende. Die 94 Milliarden sind real. Sie stehen auf Konten und in Depots und sie sind nicht verschwunden. Was gesunken ist, ist der Preis dessen, was vorher schon dort lag.

Der Chart darunter zeigt dieselbe Zerlegung für zehn Jahre. Auffällig ist nicht die Höhe der Balken, sondern ihr Verhalten. Der graue Balken, das zurückgelegte Geld, ist in jedem einzelnen Jahr positiv und bewegt sich in einem engen Band zwischen gut 200 und knapp 390 Milliarden Euro. Der rote Balken, die Bewertung, springt von plus 400 bis minus 540. Sparen ist die stetige Größe, Bewertung die sprunghafte.

Säulendiagramm über zehn Jahre. Das jährlich zurückgelegte Geld der deutschen Haushalte liegt durchgehend zwischen rund 200 und 390 Milliarden Euro. Die Bewertung schwankt dagegen stark, von plus 400 Milliarden im Jahr 2016 bis minus 540 Milliarden im Jahr 2022.
Zurückgelegtes Geld sind die Transaktionen der Finanzierungsrechnung, die Bewertung ist die Differenz zwischen der Bestandsänderung und den Transaktionen. Quelle: Sektorkonten der EZB auf Basis der Bundesbank-Finanzierungsrechnung, Haushalte einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck.

Über 25 Jahre ist es genau umgekehrt

Wer aus einem Quartal wie diesem schließt, das deutsche Geldvermögen sei im Kern eine Bewertungsblase, liegt daneben. Zählt man die Jahre 2000 bis 2025 zusammen, wuchs das Geldvermögen der privaten Haushalte um rund 6.470 Milliarden Euro. Davon entfallen rund 5.150 Milliarden auf zurückgelegtes Geld und nur rund 1.320 Milliarden auf Bewertung. Das sind rund 80 Prozent Ersparnis gegen rund 20 Prozent Preis.

Für den kürzeren Zeitraum seit 2016 verschiebt sich das Verhältnis, bleibt aber in derselben Richtung. Der Zuwachs von rund 4.350 Milliarden Euro besteht zu rund zwei Dritteln aus zurückgelegtem Geld und zu einem Drittel aus Bewertung. Der Unterschied zwischen beiden Zeiträumen erklärt sich vor allem daraus, dass die Jahre nach 2016 sehr freundliche Aktienjahre enthielten und die Jahre um 2001 und 2008 sehr unfreundliche.

Damit ist die zweite Erzählung erledigt. Das deutsche Geldvermögen ist überwiegend gespart worden und nicht überwiegend teurer geworden. Bemerkenswert ist daran allerdings weniger die Sparleistung als das, was sie nicht eingebracht hat. Ein Haushalt, der über 25 Jahre gut fünf Billionen Euro zurücklegt und daraus 1,3 Billionen Bewertungsgewinn zieht, hat den anstrengenden Teil der Vermögensbildung geleistet und vom bequemen Teil vergleichsweise wenig bekommen.

Warum die Bewertung hier so wenig beiträgt

Die Antwort steckt darin, was in den Beständen liegt. Von den rund 9,9 Billionen Euro, die die Sektorkonten für Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck ausweisen, entfallen zum Ende des ersten Quartals 2026 rund 1.930 Milliarden auf Aktien und sonstige Anteilsrechte, das sind knapp 20 Prozent. Auf Investmentfondsanteile entfallen rund 1.440 Milliarden oder knapp 15 Prozent. Auf Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen entfallen rund 2.620 Milliarden, gut ein Viertel.

Der verbleibende Rest von knapp 40 Prozent besteht ganz überwiegend aus Bargeld und Bankeinlagen sowie aus Schuldverschreibungen. Diese Posten bewegen sich in der Bewertung so gut wie nicht. Ein Girokonto mit 10.000 Euro ist im Dezember 10.000 Euro wert und im März auch, unabhängig davon, was an der Börse passiert. Auch Ansprüche gegenüber Versicherungen schwanken in der statistischen Bewertung nur gedämpft, wie die 11 Milliarden Verlust im ersten Quartal zeigen, gemessen an einem Bestand von 2.620 Milliarden.

Damit erklärt sich beides auf einmal. Über lange Zeiträume trägt die Bewertung wenig bei, weil der bewertungsempfindliche Teil des Bestands klein ist. Und in einem schlechten Quartal schlägt sie trotzdem hart durch, weil sie sich auf genau diesen Teil konzentriert. Die 61 Milliarden Verlust bei Aktien und Anteilsrechten treffen einen Bestand von rund 1.930 Milliarden, das sind gut drei Prozent. Auf den Gesamtbestand gerechnet wären es nur 0,6 Prozent. Die Sparte, die die Rendite liefert, liefert auch den Rückschlag.

Übersetzt auf einen einzelnen Haushalt sieht das so aus. Nimm jemanden mit 100.000 Euro Geldvermögen, aufgeteilt wie der Durchschnitt. Rund 20.000 Euro liegen in Aktien, rund 15.000 in Fonds, rund 26.000 in einer Lebensversicherung oder einer Betriebsrente, und die restlichen rund 39.000 auf Giro- und Tagesgeldkonto sowie in Anleihen. Fällt der Aktienmarkt um zehn Prozent, verliert dieser Haushalt 2.000 Euro, nicht 10.000. Die anderen 65.000 Euro bewegen sich in der Bewertung kaum oder gar nicht.

Dieselbe Aufteilung wirkt in die andere Richtung genauso. Steigt der Aktienmarkt über ein Jahrzehnt kräftig, bekommt dieser Haushalt davon eben auch nur den Anteil ab, der dort liegt. Wer über fünfundzwanzig Jahre den größten Teil seines Geldes auf Konten hält, sammelt viel Bestand an und wenig Bewertung. Genau dieses Muster steht in der Summe der Jahre, und es ist kein statistischer Zufall, sondern die Summe vieler solcher Aufteilungen.

Geldvermögen ist nicht das Vermögen

An dieser Stelle lauert die eigentliche Falle, und sie erklärt, warum verschiedene Zahlenwerke zu diesem Thema so unterschiedlich klingen. Die Finanzierungsrechnung erfasst Geldvermögen, also Forderungen. Bargeld, Einlagen, Anleihen, Aktien, Fondsanteile, Ansprüche an Versicherungen. Was sie nicht erfasst, sind Sachwerte, und der mit Abstand größte Sachwert der deutschen Haushalte ist die Immobilie.

Das ist keine Kleinigkeit, sondern verschiebt das Ergebnis grundlegend. Bei einem Haus sind die Transaktionen klein, denn gebaut und gekauft wird nur gelegentlich, während der Preis über zwei Jahrzehnte erheblich gestiegen ist. Der Bewertungsanteil am Vermögenszuwachs ist bei Immobilien also strukturell hoch, während er bei Bankeinlagen strukturell bei null liegt. Wer den einen Bestand misst, bekommt eine ganz andere Antwort als bei dem anderen, und beide Antworten sind richtig.

Daraus folgt eine einfache Prüffrage für jede Schlagzeile über Vermögen. Welcher Bestand ist gemeint. Geht es um Geldvermögen oder um Gesamtvermögen einschließlich Immobilien. Geht es um brutto oder um netto, also vor oder nach Abzug der Schulden. Und geht es um Deutschland, den Euroraum oder die Welt. Die Aussage, ein Vermögenszuwachs bestehe überwiegend aus Bewertung, kann für den einen Bestand zutreffen und für den anderen das Gegenteil bedeuten, ohne dass sich jemand verrechnet hat.

Im Euroraum sieht dieselbe Rechnung anders aus

Die Gegenprobe liefert der Euroraum, für den die Europäische Zentralbank dieselbe Zerlegung veröffentlicht. Dort wuchs das Geldvermögen der Haushalte von 2000 bis 2025 um rund 21.900 Milliarden Euro. Davon stammen rund 14.200 Milliarden aus zurückgelegtem Geld und rund 7.700 Milliarden aus Bewertung. Der Bewertungsanteil liegt also bei gut einem Drittel und damit deutlich über den rund 20 Prozent in Deutschland.

Im Jahr 2025 allein war der Unterschied noch klarer. Im Euroraum entfielen von einem Zuwachs von rund 1.580 Milliarden Euro etwa 720 Milliarden auf Bewertung, also fast die Hälfte. In Deutschland waren es bei einem Zuwachs von rund 460 Milliarden nur rund 140 Milliarden, also nicht ganz ein Drittel. Dieselbe Statistik, dieselbe Methode, unterschiedliches Ergebnis.

Der Grund ist derselbe wie oben. In mehreren Ländern des Euroraums halten die Haushalte einen größeren Teil ihres Geldvermögens in Aktien und Fonds und einen kleineren in Einlagen. Damit hängt mehr von ihnen an Marktpreisen. Das ist weder besser noch schlechter, es ist eine andere Verteilung zwischen Sicherheit und Schwankung. Es bedeutet nur, dass eine Aussage über den Bewertungsanteil ohne Angabe des Landes wenig wert ist.

Der faire Gegenpunkt

Gegen die Rechnung lassen sich mehrere Dinge einwenden. Der erste Einwand ist methodisch. Die hier verwendete Bewertungsgröße ist ein Rest. Sie entsteht, indem man von der Veränderung des Bestands die Transaktionen abzieht. In diesem Rest stecken neben reinen Preisänderungen auch sonstige Volumensänderungen, etwa Umklassifizierungen zwischen Sektoren oder statistische Anpassungen. In normalen Jahren ist dieser Anteil klein, aber er ist nicht null, und die Zahl ist deshalb eine gute Näherung und keine exakte Preisgröße.

Der zweite Einwand betrifft die Inflation. Alle genannten Beträge sind nominal. Über einen Zeitraum von 25 Jahren ist ein erheblicher Teil des Zuwachses schlicht Geldentwertung, und zwar auf beiden Seiten der Zerlegung. Real gerechnet fiele der Zuwachs deutlich kleiner aus. Die Aufteilung zwischen Sparen und Bewertung bliebe davon in ihrer Größenordnung zwar bestehen, aber die absolute Aussage, das Vermögen sei um 6.470 Milliarden gewachsen, beschreibt nicht den Zugewinn an Kaufkraft.

Der dritte Einwand ist der wichtigste. Ein hoher Sparanteil ist keine Auszeichnung. Er sagt zunächst nur, dass viel Geld zurückgelegt wurde und wenig Preisgewinn dazukam. Ob das gut ist, hängt davon ab, was jemand mit dem Geld erreichen wollte. Wer bewusst Sicherheit über Rendite stellt, bekommt genau dieses Ergebnis und hat nichts falsch gemacht. Der Text sagt deshalb nicht, dass die deutsche Aufteilung schlecht ist, sondern nur, welche Rechnung hinter der Zahl steht.

Was das für Anleger heißt

Der erste Punkt ist eine Prüffrage, die sich auf jede Vermögensmeldung anwenden lässt. Wenn irgendwo steht, ein Vermögen sei gewachsen oder geschrumpft, dann frag nach der Zerlegung. Wie viel davon ist eingezahlt worden und wie viel ist nur neu bewertet. Beides steht in den Sektorkonten der Bundesbank und der Europäischen Zentralbank offen zur Verfügung, und beide Größen erzählen etwas völlig anderes über die Lage der Haushalte.

Der zweite Punkt betrifft das eigene Depot. Derselbe Mechanismus wirkt dort im Kleinen. Der Depotwert am Jahresende ist die Summe aus dem, was du eingezahlt hast, und dem, was der Markt daraus gemacht hat. Wer nur auf den Endstand schaut, verwechselt in guten Jahren Marktbewegung mit eigener Sparleistung und in schlechten Jahren umgekehrt. Die Sparrate ist die Größe, über die du selbst bestimmst, die Bewertung nicht. Was eine Sparquote über die eigenen Finanzen aussagt, steht in Sparquote verstehen.

Der dritte Punkt ist die Verteilung innerhalb des Vermögens. Das erste Quartal zeigt beides an einem Beispiel. Der bewertungsempfindliche Teil sorgt für den Rückschlag, und über lange Zeiträume ist es derselbe Teil, der den Zuwachs über die reine Ersparnis hinaus liefert. Wer diesen Teil klein hält, bekommt ruhigere Quartale und weniger Preisgewinn, wer ihn groß hält, umgekehrt. Wie sich Zins, Kurs und Risiko dabei zueinander verhalten, ist in Anleihen, Zinsen und Risiko beschrieben, und was Investieren ökonomisch überhaupt bedeutet, in Konsum aufschieben.

Was hier bewusst nicht steht, ist eine Aussage darüber, wie hoch der schwankende Anteil in einem Depot sein sollte, oder ob deutsche Haushalte anders anlegen müssten. Die Zahlen sagen, wie sich der Bestand tatsächlich zusammensetzt und wie er sich verändert hat. Welche Mischung aus Sicherheit und Schwankung zu deinem Anlagehorizont und deiner Belastbarkeit passt, ist eine Entscheidung, die niemand von außen für dich treffen kann.

Quellen

  1. Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im ersten Quartal 2026 Deutsche Bundesbank · statistik ·
  2. Quarterly Sector Accounts, Geldvermögen der privaten Haushalte, Bestände und Transaktionen Europäische Zentralbank (Data Portal) · statistik ·
  3. Statistische Fachreihe Finanzierungsrechnung Deutsche Bundesbank · statistik ·

Stand der Analyse: 23. Juli 2026. Die Quartalszahlen stammen aus der Bundesbank-Pressenotiz vom 16. Juli 2026 zum ersten Quartal 2026. Die Bundesbank weist ausdrücklich darauf hin, dass die Angaben wegen zwischenzeitlicher Revisionen der Finanzierungsrechnung und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nicht mit früheren Pressenotizen vergleichbar sind.

Zur Methode: Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Die Mehrjahres-Zerlegung wurde nicht übernommen, sondern selbst aus den Sektorkonten gerechnet, für Deutschland und den Euroraum getrennt, über die Jahre 2000 bis 2025. Die Bewertungsgröße ist dabei ein Restposten, also die Bestandsänderung abzüglich der Transaktionen; sie enthält neben Preisänderungen auch sonstige Volumensänderungen. Die Mehrjahreswerte beziehen sich auf Haushalte einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck und sind nicht konsolidiert, weshalb der Bestand dort etwas höher ausfällt als in der Bundesbank-Pressenotiz. Alle Beträge sind nominal.

Dieser Beitrag ist eine journalistische Analyse und Einordnung zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Er stellt keine Anlageberatung und keine Anlage- oder Anlagestrategieempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) 596/2014 dar, ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und ersetzt keine individuelle Beratung. Genannte Wertpapiere, Indizes oder Anlageklassen dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Jede Anlageentscheidung liegt in eigener Verantwortung.

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