Unternehmensanalyse
NVIDIA Corporation
NVDANasdaqHalbleiter für beschleunigtes Rechnen (Rechenzentrums-Systeme, Netzwerktechnik, Grafikchips, Software)Q2 Geschäftsjahr 2027
Nvidia baut die Chips und die kompletten Rechnerschränke, auf denen KI-Modelle trainiert und betrieben werden, und verkauft sie an Cloud-Anbieter, Forschungshäuser und Autohersteller. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 lag der Umsatz bei 96,2 Mrd. USD und damit rund 106 Prozent über dem Vorjahresquartal, und die Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen wuchsen binnen sechs Monaten von 22,3 auf 51,2 Mrd. USD.
Wie man diesen Artikel liest
Portora bereitet den Geschäftsbericht auf: die 10-K-Jahresmeldung, die Nvidia bei der US-Börsenaufsicht SEC einreicht. Die Kennzahlen darin rechnen wir selbst aus. Der Artikel ist rein beschreibend, er ordnet ein, bewertet aber nicht und gibt keinen Rat. Nvidias Geschäftsjahr endet am letzten Sonntag im Januar; „Geschäftsjahr 2026“ meint das am 25. Januar 2026 geendete Jahr. Ganz oben steht der Zwischenstand für Q2 Geschäftsjahr 2027 aus der Quartalsmeldung (Form 10-Q). Quartalszahlen sind nicht testiert und schwanken saisonal, deshalb vergleichen wir sie immer mit demselben Quartal des Vorjahres, nicht mit dem Vorquartal. Alles darunter stammt weiter aus dem geprüften Jahresbericht und ändert sich mit einem Quartal nicht. Im Abschnitt „Bewertung selbst berechnen“ stellst du die Annahmen selbst ein und rechnest damit ein eigenes Szenario. Portora veröffentlicht dort keine eigene Wertaussage.
Zwischenstand: Q2 Geschäftsjahr 2027
Datenstand dieses Abschnitts: Q2 Geschäftsjahr 2027 · nicht testiert
Für Q2 Geschäftsjahr 2027 (27. April 2026 bis 26. Juli 2026) weist Nvidia einen Umsatz von 96,2 Mrd. USD aus, +105,9 % gegenüber den 46,7 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026. Das Betriebsergebnis lag bei 63,7 Mrd. USD nach 28,4 Mrd. USD (+124,1 %). Der Nettogewinn erreichte 59,7 Mrd. USD nach 26,4 Mrd. USD (+125,9 %). Die operative Marge betrug 66,2 % nach 60,8 %. Diese Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert. Alles darunter steht unverändert auf dem geprüften Geschäftsjahr 2026.
Der Umsatz des zweiten Quartals lag bei 96,2 Mrd. USD und damit 106 Prozent über demselben Quartal des Vorjahres. Getragen hat das Compute & Networking mit 88,3 Mrd. USD nach 41,3 Mrd. USD, laut Bericht durch den Hochlauf der Blackwell-Ultra-Systeme. Im ersten Halbjahr wuchs der Nettogewinn dabei schneller als das Geld aus dem laufenden Geschäft, 118,0 gegen 74,4 Mrd. USD, denn im Gewinn stehen 23,7 Mrd. USD Erträge aus Wertpapieren, die die Kapitalflussrechnung wieder herausrechnet. Im Vorjahreshalbjahr lagen die beiden Größen mit 45,2 und 42,8 Mrd. USD noch dicht beieinander. Die Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert.
Auf die Geschäftsbereiche entfielen Compute & Networking 88,3 Mrd. USD (+113,6 %), Graphics 7,9 Mrd. USD (+46,4 %), jeweils gegen dasselbe Quartal des Vorjahres. Die Segmentergebnisse summieren sich auf 66,6 Mrd. USD. Nach zentralen Kosten von 2,9 Mrd. USD, die der Bericht keinem Geschäftsbereich zuordnet, bleibt das Konzern-Betriebsergebnis von 63,7 Mrd. USD.
Über die vier zuletzt gemeldeten Quartale (2026Q3, 2026Q4, 2027Q1, 2027Q2) summiert sich der Umsatz auf 303,0 Mrd. USD und der operative Cashflow auf 134,4 Mrd. USD. Diese rollierende Zwölfmonats-Basis lässt sich im Bewertungsrechner weiter unten als Rechenbasis wählen, während er voreingestellt und der Artikeltext darunter das Geschäftsjahr 2026 nennt. Beide Angaben sind richtig, sie beziehen sich auf verschiedene Zeiträume; wer die eine in ein Feld tippt, das die andere erwartet, rechnet an der Frage vorbei. Ein Vorbehalt gehört dazu. Das Geschäftsjahr 2027 hat 53 Wochen statt 52, und sein viertes Quartal wird 14 Wochen lang. Wer diese Reihe fortschreibt oder gegen ein volles Vorjahr hält, vergleicht am Ende ungleich lange Zeiträume.
Konzernzahlen Q2 Geschäftsjahr 2027
Jeweils gegen Q2 Geschäftsjahr 2026, also gegen dasselbe Quartal des Vorjahres. Aus dem Zwischenbericht, nicht testiert.
- Umsatz
- 96,2 Mrd. USD
- +105,9 % gegenüber 46,7 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Betriebsergebnis (EBIT)
- 63,7 Mrd. USD
- +124,1 % gegenüber 28,4 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Nettogewinn
- 59,7 Mrd. USD
- +125,9 % gegenüber 26,4 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Operativer Cashflow berechnet
- 24,1 Mrd. USD
- +56,7 % gegenüber 15,4 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Investitionen (Capex) berechnet
- 2,677 Mrd. USD
- +41,3 % gegenüber 1,895 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Freier Cashflow
- 21,4 Mrd. USD
- +58,9 % gegenüber 13,5 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2026
Margen Q2 Geschäftsjahr 2027
Margen werden in Prozentpunkten verglichen, nicht relativ.
- Bruttomarge
- 75,0 %
- +2,6 Prozentpunkte gegenüber 72,4 % in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Operative Marge (EBIT)
- 66,2 %
- +5,4 Prozentpunkte gegenüber 60,8 % in Q2 Geschäftsjahr 2026
- Nettomarge
- 62,0 %
- +5,5 Prozentpunkte gegenüber 56,5 % in Q2 Geschäftsjahr 2026
Segmente Q2 Geschäftsjahr 2027
Aus dem Zwischenbericht (10-Q, eingereicht 26. August 2026). Die Segmentergebnisse summieren sich auf 66,6 Mrd. USD. Nach zentralen Kosten von 2,9 Mrd. USD, die der Bericht keinem Geschäftsbereich zuordnet, bleibt das Konzern-Betriebsergebnis von 63,7 Mrd. USD.
- Compute & Networking
- 88,3 Mrd. USD
- +113,6 % gegenüber 41,3 Mrd. USD · Segmentergebnis 62,7 Mrd. USD (Marge 71,0 %)
- Graphics
- 7,9 Mrd. USD
- +46,4 % gegenüber 5,4 Mrd. USD · Segmentergebnis 3,9 Mrd. USD (Marge 49,2 %)
- Zentrale Kosten
- -2,9 Mrd. USD
- keinem Geschäftsbereich zugeordnet · Segmentergebnisse zusammen 66,6 Mrd. USD, Konzern-Betriebsergebnis 63,7 Mrd. USD
Rollierende zwölf Monate
Summe der vier Quartale 2026Q3, 2026Q4, 2027Q1, 2027Q2. Eigene Achse, kein Bestandteil der Zehnjahres-Reihe; sie ist die aktuellere Rechenbasis im Bewertungsrechner weiter unten.
- Umsatz (rollierend)
- 303,0 Mrd. USD
- rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2027
- Betriebsergebnis (rollierend)
- 197,6 Mrd. USD
- rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2027
- Nettogewinn (rollierend)
- 192,9 Mrd. USD
- rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2027
- Operativer Cashflow (rollierend)
- 134,4 Mrd. USD
- rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2027
So liest du das Der kräftige Balken ist das Berichtsquartal, der blaue dasselbe Quartal des Vorjahres: nur diese beiden sind vergleichbar, weil das Geschäft im Jahresverlauf schwankt. Die gestrichelte Kontur markiert Werte, die nicht so berichtet, sondern aus zwei kumulierten Meldungen berechnet wurden.
So liest du das Je Geschäftsbereich zwei Balken nebeneinander: das Berichtsquartal und dasselbe Quartal des Vorjahres. Die Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert.
Steckbrief
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft), Kurs vom 4. September 2026
- Unternehmen
- NVIDIA Corporation
- Ticker / Börse
- NVDA · Nasdaq
- ISIN
- US67066G1040
- Sektor
- Halbleiter für beschleunigtes Rechnen (Rechenzentrums-Systeme, Netzwerktechnik, Grafikchips, Software)
- Sitz
- Santa Clara, Kalifornien, USA
- Gegründet
- 1993
- Geschäftsjahresende
- letzter Sonntag im Januar
- Berichtswährung
- USD
- Umsatz (GJ 2026)
- 215,9 Mrd. USD
- Marktkapitalisierung
- 5.552 Mrd. USD
- Aktienzahl (Stichtag)
- 24,10 Mrd. Stück (Form 10-Q, 21. August 2026)
- Mitarbeiter
- 42.000
- Rechnungslegung
- US-GAAP
Womit Nvidia Geld verdient
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Nvidia verkauft die Rechenbausteine für künstliche Intelligenz. Das war einmal eine Steckkarte für Spiele-Computer und ist heute überwiegend ein kompletter Rechnerschrank, in dem Prozessoren, Speicher, Netzwerktechnik und die dazugehörige Software zusammen ausgeliefert werden. Bezahlt wird dafür von Betreibern großer Rechenzentren, von Firmen, die KI-Modelle bauen, von Forschungseinrichtungen, von Staaten und in kleinerem Umfang von Autoherstellern. Der Bericht teilt das Geschäft in zwei Segmente, und diese Teilung sagt weniger, als sie verspricht. Compute & Networking, also das Rechenzentrum samt Netzwerktechnik und dem Fahrzeug-Geschäft, brachte im Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 193,5 Mrd. USD. Graphics, also die Grafikkarten für Spieler und Arbeitsplätze, brachte 22,5 Mrd. USD. Fünf Jahre zuvor war Graphics mit 9,8 gegen 6,8 Mrd. USD noch der größere Teil. Die zweite Schnittachse des Berichts ist aussagekräftiger. Nach Endmärkten entfielen im Geschäftsjahr 2026 auf das Rechenzentrum 193,7 Mrd. USD, auf Spiele 16,0 Mrd. USD, auf Arbeitsplatz-Grafik 3,2 Mrd. USD, auf Fahrzeuge 2,3 Mrd. USD und auf OEM-Kunden und Übriges 0,6 Mrd. USD. Nvidia betreibt keine eigenen Chipfabriken. Die Fertigung läuft bei Auftragsfertigern, weshalb das Unternehmen Ware einkaufen, lagern und weiterverkaufen muss, statt nur Lizenzen zu vergeben. Daran hängen die Vorräte von 21,4 Mrd. USD zum Geschäftsjahresende und die eingegangenen Liefer- und Kapazitätszusagen, die der Bericht mit 95,2 Mrd. USD ausweist.
Umsatz und Wachstum
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2026 auf 215,9 Mrd. USD, nach 130,5 Mrd. USD im Vorjahr (+65,5 %). Dieses Tempo liegt zwischen den eigenen Mehrjahresraten. Über die verfügbaren 9 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2017 wuchs der Umsatz im Schnitt um 46,6 % pro Jahr, über fünf Jahre um 66,9 %, über drei um 100,0 %. Den größten Teil des Umsatzes steuerte Compute & Networking bei, 193,5 Mrd. USD oder 89,6 %; es folgen Graphics mit 22,5 Mrd. USD (10,4 %).
Wie das Wachstum unten ankommt, zeigen die Raten der einzelnen Stufen. Sie laufen über dieselben 9 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2017 wie der Umsatz, außer wo hinter der Rate ein eigenes Fenster in Klammern steht; das gilt für Reihen, die später beginnen. Das Betriebsergebnis wuchs um 59,7 % pro Jahr, das Ergebnis je Aktie um 61,9 %, der freie Cashflow um 85,7 % (4 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2022). Der Umsatz legte über dieselben 9 Jahre um 46,6 % pro Jahr zu.
Im Fenster vom Geschäftsjahr 2023 bis 2026 wuchs Compute & Networking von 15,1 auf 193,5 Mrd. USD, Graphics von 11,9 auf 22,5 Mrd. USD. 2023 lagen die beiden noch dicht beieinander, heute trägt Compute & Networking 89,6 % des Umsatzes und Graphics 10,4 %. Eine Wachstumsrate in Prozent wird bei dieser Spanne unlesbar, deshalb stehen hier die Beträge. Weiter zurück reicht die Reihe nicht, weil Nvidia die technischen Kennungen seiner Segmente mit dem Bericht für das Geschäftsjahr 2025 umbenannt hat.
Wie viel vom Umsatz als Betriebsergebnis hängen bleibt, unterscheidet sich je Segment: Compute & Networking 67,3 %, Graphics 40,8 %. Vom Konzern-Betriebsergebnis entfallen damit 99,8 % auf Compute & Networking, 7,0 % auf Graphics und -6,8 % auf die zentralen Kosten, die der Bericht keinem Bereich zuordnet.
Wie viel Umsatz auf einen Kopf entfällt, sagt der Bericht nicht selbst, es lässt sich aber aus zwei seiner Angaben rechnen. Über die zehn erfassten Geschäftsjahre ist der Umsatz je Mitarbeiter von 0,67 auf 5,14 Mio. USD gestiegen, also auf gut das Siebenfache. Die Belegschaft wuchs im selben Zeitraum von rund 10.000 auf rund 42.000 Beschäftigte, auf gut das Vierfache. Beide Faktoren zusammen ergeben den Umsatzzuwachs auf mehr als das Dreißigfache. Wer mehr Umsatz je Kopf machen will, braucht dafür nicht zwingend weniger Köpfe, und hier sind beide Größen gewachsen.
So liest du das Die Balken sind je Jahr gestapelt: die volle Höhe ist der Konzernumsatz, die Abschnitte sind die Segmente.
So liest du das Je Geschäftsbereich läuft der Umsatz von links ein. Der kräftige obere Teil des Balkens ist das operative Ergebnis, der gedämpfte untere Teil sind die Kosten. Die Ergebnisse führen im Pool zusammen; davon bleibt nach Verlustbereichen und zentralen Kosten das Konzern-Betriebsergebnis.
So liest du das Je Jahr zwei Balken: links der Auftragsbestand zum Stichtag, rechts der Umsatz des Jahres. Ist der linke Balken höher, ist mehr vertraglich gesichert, als im ganzen Jahr erlöst wurde. Der Abstand zeigt, ob der Bestand schneller wächst als das Geschäft.
Umsatz nach Erlösquellen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Unterhalb der Segmente schlüsselt der Bericht denselben Umsatz nach Erlösquellen auf, für das Geschäftsjahr 2026 in fünf Zeilen. Die größte ist Rechenzentrum mit 193,7 Mrd. USD oder 90 % des Umsatzes, es folgen Spiele mit 16,0 Mrd. USD (7 %) und Arbeitsplatz-Grafik mit 3,2 Mrd. USD (1 %). Diese fünf Zeilen gibt es so nur bis zum Geschäftsjahr 2026. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 hat Nvidia die Aufteilung umgestellt und zeigt seither Rechenzentrum, unterteilt in Hyperscale sowie KI-Clouds, Industrie und Unternehmen, daneben Edge Computing, worin Spiele, Arbeitsplatz-Grafik und Fahrzeuge zusammengefasst sind. Die Vorperioden hat der Bericht auf die neue Aufteilung umgerechnet. Wer die Zeilen unten im aktuellen Zwischenbericht sucht, findet sie deshalb nicht mehr.
Vom Geschäftsjahr 2024 bis 2026 wuchs Rechenzentrum am schnellsten, von 47,5 Mrd. USD auf 193,7 Mrd. USD (+308 %). Keine der Zeilen lag am Ende unter ihrem Ausgangswert.
Beträge in Mrd. USD, aus der Umsatz-Note des 10-K (maschinenlesbar getaggt). Die Auswahl der Zeilen und ihre deutschen Bezeichnungen sind eine redaktionelle Entscheidung; die Summe der Zeilen ergibt je Jahr den Konzernumsatz.
So liest du das Die Balken sind je Jahr gestapelt: die volle Höhe ist die Summe der Erlösquellen, die Abschnitte sind die einzelnen Zeilen.
Erlösquellen je Geschäftsjahr
| 2024 | 2025 | 2026 | |
|---|---|---|---|
| Rechenzentrum | 47,5 | 115,2 | 193,7 |
| Spiele | 10,4 | 11,4 | 16,0 |
| Arbeitsplatz-Grafik | 1,6 | 1,9 | 3,2 |
| Fahrzeuge | 1,1 | 1,7 | 2,3 |
| OEM und Übriges | 0,31 | 0,39 | 0,62 |
| Konzernumsatz | 60,9 | 130,5 | 215,9 |
Rechenzentrum
Spiele
Arbeitsplatz-Grafik
Fahrzeuge
OEM und Übriges
Konzernumsatz
Beträge in Mrd. USD, aus der Umsatz-Note des 10-K. Ein Strich bedeutet, dass die Zeile in diesem Jahr nicht ausgewiesen ist.
Umsatz nach Regionen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Derselbe Umsatz lässt sich statt nach Geschäftsbereichen auch nach Regionen schneiden. Für das Geschäftsjahr 2026 weist der Bericht vier Regionen aus. Den größten Teil trägt die Region USA mit 149,6 Mrd. USD (69 %). Es folgen die Regionen TW mit 42,3 Mrd. USD (20 %), China Including Hong Kong mit 19,7 Mrd. USD (9 %) und Other Countries mit 4,3 Mrd. USD (2 %). Am stärksten bewegt hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 der Anteil der Region China Including Hong Kong, um -10,1 Prozentpunkte.
Wo Nvidia verkauft, ist nicht dasselbe wie wo das Anlagevermögen steht. Die langfristigen Vermögenswerte entfallen zum Stichtag auf USA 5,1 Mrd. USD (49 %), TW 3,2 Mrd. USD (31 %), IL 1,5 Mrd. USD (14 %) und Other Countries 0,6 Mrd. USD (5 %).
Nvidias Umsatz hängt an sehr wenigen Abnehmern, und der Bericht sagt das für zwei Ebenen getrennt. Im Geschäftsjahr 2026 stand ein einzelner Direktkunde für 22 Prozent des Konzernumsatzes und ein zweiter für 14 Prozent, zusammen also 36 Prozent bei zwei Kunden. Im Geschäftsjahr 2025 waren es 12 Prozent beim größten und je 11 Prozent bei zwei weiteren, im Geschäftsjahr 2024 ein Kunde mit 13 Prozent. Der größte Einzelkunde stand im Geschäftsjahr 2024 für 13 Prozent und im Geschäftsjahr 2026 für 22 Prozent. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2027 stellten drei Direktkunden 16, 15 und 13 Prozent des Umsatzes. Namen nennt der Bericht in keinem der Jahre. Daneben führt Nvidia seit dem Geschäftsjahr 2026 eine zweite Ebene ein und schätzt, dass ein KI-Unternehmen über zugekaufte Cloud-Dienste zu einem erheblichen Teil des Umsatzes beigetragen habe, ohne selbst Kunde zu sein. Für diese indirekte Ebene nennt der Bericht keine Prozentzahl. Zum Vergleich die Ausgangslage: für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 hielt Nvidia fest, dass kein Kunde 10 Prozent oder mehr des Umsatzes erreichte. (10-K FY2026, Item 7 und Note 16 Concentration of Revenue; 10-Q Q2 FY2027, Item 2 Concentration of Revenue; 10-K FY2023, Note 17)
Margen und Ergebnis je Aktie
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Auf jeder Stufe der Rechnung bleibt ein anderer Teil des Umsatzes hängen. Die Bruttomarge lag im Geschäftsjahr 2026 bei 71,1 %, bei einem Zehnjahres-Median von 62,2 %, die operative Marge bei 60,4 % (Median 32,8 %) und die Nettomarge bei 55,6 % (Median 33,4 %). Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 4,90 USD nach 2,94 USD im Vorjahr. Die Bruttomarge ist dabei gegenüber dem Vorjahr gefallen, von 75,0 auf 71,1 %, und der Bericht nennt dafür zwei Gründe. Der eine ist der Übergang von einzelnen Systemen zu kompletten Rechenzentrums-Lösungen, der andere eine Abschreibung von 4,5 Mrd. USD auf überschüssige H20-Bestände und die zugehörigen Kaufverpflichtungen, angefallen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026. Nvidia berichtet nach US-GAAP, die Werte hier sind berichtet und nicht bereinigt.
Zwischen operativer Marge und Nettomarge liegen Finanzergebnis und Steuern. Über die Geschäftsjahre 2017 bis 2026 reichte die operative Marge von 15,7 % bis 62,4 %, die Nettomarge von 16,2 % bis 55,8 %. Die effektive Steuerquote reichte von -6,3 % (2019) bis 15,1 % (2026) und lag zuletzt bei 15,1 %. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand entspricht 8,6 % des Umsatzes (Zehnjahres-Median 19,9 %).
So liest du das Zwei Balken je Jahr: das operative Ergebnis und der Gewinn nach Steuern, beide in absoluten Zahlen (der Umsatz steht als eigene Kurve in der Umsatz-Sektion).
So liest du das Drei Linien von oben nach unten: was nach den direkten Kosten, nach allen operativen Kosten und nach Steuern übrig bleibt.
Cashflow und Investitionen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Der operative Cashflow erreichte 102,7 Mrd. USD, die Investitionen 6,0 Mrd. USD. Übrig bleibt ein freier Cashflow von 96,7 Mrd. USD, was einer FCF-Marge von 44,8 % entspricht, bei einem Median von 44,4 % über fünf Geschäftsjahre. Weiter zurück reicht dieser Vergleich nicht, weil die maschinenlesbaren Daten des Berichts die Investitionen erst ab dem Geschäftsjahr 2022 führen; im Fließtext der älteren Berichte steht die Zeile sehr wohl. Gegenüber dem Vorjahr ist der freie Cashflow von 60,9 auf 96,7 Mrd. USD gestiegen. Vom Nettogewinn von 120,1 Mrd. USD kommen 80,5 % als freier Cashflow an, und diese Lücke hat einen benennbaren Grund. In der Überleitung vom Gewinn zum Cashflow rechnet der Bericht 8,9 Mrd. USD Erträge aus Beteiligungen wieder heraus, weil sie kein Geld gebracht haben. Im Vorjahr war dieser Posten mit 1,0 Mrd. USD noch klein. Die Investitionen selbst sind binnen zwei Jahren von 1,1 auf 6,0 Mrd. USD gestiegen, gemessen am Umsatz bleiben sie mit 2,8 % aber genau auf ihrem Median derselben fünf Jahre.
Ein Teil des operativen Cashflows ist nicht zahlungswirksam: die aktienbasierte Vergütung (Stock-based Compensation). Sie betrug im Geschäftsjahr 2026 6,4 Mrd. USD, in zehn Jahren von 0,2 Mrd. USD gestiegen, und entspricht 6,2 % des operativen Cashflows. Sie mindert den Gewinn, kostet aber kein Geld und entlastet so den Cashflow; im Gegenzug verwässert sie die Aktionäre (siehe Aktionärsrückflüsse). Rechnet man sie gegen, bleiben vom freien Cashflow 90,3 Mrd. USD statt 96,7 Mrd. USD.
So liest du das Je Jahr drei Balken nebeneinander: was hereinkam, was investiert wurde, was übrig blieb.
Bilanz und Kapitalstruktur
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Nvidia hält mit 62,6 Mrd. USD mehr liquide Mittel als Finanzschulden, die bei 8,5 Mrd. USD liegen. Zahlungsmittel von 10,6 Mrd. USD und kurzfristige Geldanlagen von 52,0 Mrd. USD übersteigen die Finanzschulden damit um 54,1 Mrd. USD. Die Eigenkapitalquote liegt bei 76,1 %, die Zinsdeckung bei 503,4x, und der Geschäfts- oder Firmenwert macht 10,1 % der Bilanzsumme aus. Alle diese Werte stehen auf dem Geschäftsjahresende am 25. Januar 2026. Der Zwischenbericht zum 26. Juli 2026 zeigt daneben eine andere Bilanz. Die Bilanzsumme stieg von 206,8 auf 320,3 Mrd. USD, und die langfristigen Finanzschulden wuchsen von 7,5 auf 32,4 Mrd. USD, weil Nvidia im ersten Halbjahr sieben Anleihen mit Kupons zwischen 4,25 und 5,625 % begeben und daraus 24,9 Mrd. USD eingenommen hat. Neu in der Bilanz stehen außerdem Bezugsrechte auf Aktien börsennotierter Unternehmen, die Nvidia im zweiten Quartal erhalten hat. Ihr Nennwert beträgt 4,8 Mrd. USD, ihr beizulegender Zeitwert 824 Mio. USD, und der Bericht stuft ihn als Schätzwert der untersten Verlässlichkeitsstufe ein. Daneben steht ein Termingeschäft auf Eigenkapital über 1,0 Mrd. USD. Getrennt von den Beteiligungen an nicht börsennotierten Firmen führt die Bilanz börsennotierte Aktien, deren Wert von 12,9 auf 42,8 Mrd. USD gestiegen ist. Für sie gibt es einen Börsenkurs, verkäuflich ist aber nicht alles. Für seine börsennotierten Anlagen weist der Bericht 36,9 Mrd. USD unter einer Veräußerungssperre aus, die er als kurzfristig bezeichnet, ohne eine Frist zu nennen.
Neben der Kapitalstruktur steht der Geldkreislauf des laufenden Geschäfts. Er misst, wie viele Tage zwischen dem Bezahlen des Einkaufs und dem Eingang des eigenen Geldes liegen. Die Forderungen entsprechen 65 Tagen Umsatz, die Vorräte 125 Tagen Umsatzkosten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 57 Tagen Umsatzkosten. Daraus ergibt sich ein Geldumschlag von 133 Tagen, gegenüber einem Zehnjahres-Median von 101 Tagen und 83 Tagen im Geschäftsjahr 2017. Ein positiver Umschlag bedeutet, dass im laufenden Geschäft Geld gebunden ist, hier 50,1 Mrd. USD oder 23,2 % des Umsatzes, bei einem Zehnjahres-Median von 20,4 %. Die Vorräte sind dabei die Position, an der auch der Abschlussprüfer hängen bleibt. Ihre Bewertung ist der einzige kritische Prüfungssachverhalt dieses Geschäftsjahres, und der Prüfer begründet das mit dem Ermessen, das in den Annahmen über die künftige Nachfrage steckt.
- Netto-Verschuldung / EBITDA
- Nettoliquidität (0,4x EBITDA)
- Zinsdeckung (EBIT / Zinsen)
- 503x
- Eigenkapitalquote
- 76,1 %
- Current Ratio (kurzfristige Deckung)
- 3,9x
- Geldumschlag
- 133 Tage
- Working Capital / Umsatz
- 23,2 %
So liest du das Zwei Balken je Jahr: die liquiden Mittel gegen die Finanzschulden. Ist der linke Balken höher, hält das Unternehmen mehr Liquidität als Schulden (Nettoliquidität), sonst überwiegt die Verschuldung.
So liest du das Die drei oberen Linien sind Reichweiten: wie viele Tage Umsatz beziehungsweise Umsatzkosten in dem jeweiligen Posten stecken. Die vierte Linie ist ihre Summe aus Forderungen und Vorräten abzüglich der Verbindlichkeiten. Läuft sie unter die Null-Linie, ist das Geld aus dem Verkauf da, bevor der Einkauf bezahlt ist.
Kapitalrendite (ROCE und ROE)
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Die Kapitalrendite ROCE (EBIT geteilt durch das eingesetzte Kapital aus Eigenkapital und verzinslichen Schulden) lag im Geschäftsjahr 2026 bei 78,7 %; der Median aus 7 Geschäftsjahren beträgt 26,7 %. Nach Steuern gerechnet (ROIC: Betriebsergebnis abzüglich der effektiven Steuerquote, auf dasselbe eingesetzte Kapital) ergeben sich 66,8 % (Median 26,2 %). Wir verwenden hier verzinsliche Schulden statt Nettofinanzschulden, weil Nvidias Nettocash-Bestand die Nettogröße unstet macht (siehe Methodik im Fuß). Die Eigenkapitalrendite (ROE, Nettogewinn je Eigenkapital) lag bei 76,3 % (Median 38,7 %). Die beiden Größen stehen auf verschiedenen Seiten der Steuer, der ROCE davor und der ROE dahinter. Die zum ROE passende Vergleichsgröße ist deshalb der oben genannte Nachsteuerwert, und erst was zwischen ihm und dem ROE bleibt, geht auf die verzinslichen Schulden zurück, die im Nenner des ROCE stecken und im Nenner des ROE fehlen.
So liest du das ROCE misst die Rendite auf das gesamte eingesetzte Kapital, ROE nur die auf das Eigenkapital.
Dividende, Rückkäufe und Aktienzahl
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Die Dividende je Aktie stieg im Geschäftsjahr 2026 auf 0,04 USD. Die Ausschüttungsquote auf den freien Cashflow lag bei 1,0 % (Median (5 Geschäftsjahre) 1,5 %); dieser Wert enthält nur die Dividende. Rechnet man die Rückkäufe hinzu, sind es 42,5 % (Median (5 Geschäftsjahre) 42,5 %). Die Zahl der verwässerten Aktien veränderte sich von 25,96 Mrd. (Geschäftsjahr 2017) auf 24,51 Mrd. (Geschäftsjahr 2026). Rückkäufe und aktienbasierte Vergütung wirken hier gegenläufig. Beide Ausschüttungsgrößen sind seit dem Geschäftsjahresende überholt. Am 18. Mai 2026 hat Nvidia die Quartalsdividende von 0,01 auf 0,25 USD je Aktie angehoben, und im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2027 flossen dadurch 6,3 Mrd. USD an die Aktionäre nach 488 Mio. USD im Vorjahreshalbjahr.
In absoluten Zahlen flossen im Geschäftsjahr 2026 1,0 Mrd. USD als Dividende und 40,1 Mrd. USD als Aktienrückkäufe an die Aktionäre, zusammen 41,1 Mrd. USD oder 42,5 % des freien Cashflows. Die verwässerte Aktienzahl sank gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 um 1,2 % auf 24,51 Mrd. Stück; Rückkäufe und aktienbasierte Vergütung wirken darauf gegenläufig. Zieht man die Vergütung von den Rückkäufen ab, verbleiben 33,7 Mrd. USD als Netto-Aktienreduktion.
Das Management, wörtlich
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Sechs wörtliche Stellen aus dem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2026. Sie sind bewusst um einen Punkt herum ausgewählt, der neu ist. Nvidia beschreibt darin nicht mehr nur, was es verkauft, sondern auch, welche Zusagen es gegenüber Kunden und Partnern eingeht. Eine der Stellen steht in einem Risikofaktor, den es im Vorjahresbericht noch gar nicht gab.
Was der Vorstand verdient, steht nicht im Geschäftsbericht, sondern in der Einladung zur Hauptversammlung (DEF 14A vom 12. Mai 2026, Accession 0001045810-26-000036, Pay versus Performance). Für das Geschäftsjahr 2026 weist sie für den Vorstandsvorsitzenden eine Vergütung von 36,3 Mio. USD aus. Nach der Neubewertung zum Jahresende weist sie 162,2 Mio. USD aus (Compensation Actually Paid), also 125,8 Mio. USD mehr. Der Unterschied entsteht, weil die zweite Zahl die zugeteilten Aktienrechte zum Wert am Jahresende ansetzt und nicht zum Wert bei der Zuteilung. Sie ist eine Rechengröße und kein Betrag, der in diesem Jahr geflossen ist. Die übrigen namentlich genannten Vorstände kamen im Schnitt auf 14,4 Mio. USD, nach derselben Neubewertung auf 57,7 Mio. USD. Als wichtigste Kennzahlen für diesen Zusammenhang nennt das Unternehmen dort, in seiner Bezeichnung: Revenue, Non-GAAP Operating Income und 3-Year TSR relative to the S&P 500. Über die übrige Bemessung sagt dieser Abschnitt nichts.
- Vorstandsvorsitzender
- 36,3 Mio. USD
- Summe der Vergütungstabelle
- zum Jahresendwert gerechnet
- 162,2 Mio. USD
- Compensation Actually Paid, kein Zufluss
- Übrige Vorstände, Schnitt
- 14,4 Mio. USD
- namentlich genannte Vorstände
- Aktienrendite, Unternehmen zu Vergleichsgruppe
- 1.446 zu 198
- indexiert, Startwert 100 zu Beginn des Geschäftsjahres 2022
We are finalizing an investment and partnership agreement with OpenAI.
We have not entered into any financing arrangements.
We invested $17.5 billion in private companies and infrastructure funds, primarily to support early‑stage startups.
Many of these investments are illiquid and non‑marketable.
We provided $3.5 billion in land, power, and shell guarantees to early‑stage companies, generally over multi‑year periods.
We estimate that one AI research and deployment company contributed to a meaningful amount of our revenue purchasing cloud services from our customers in fiscal year 2026.
Das 10-K enthält keine bezifferte Umsatz- oder Ergebnisprognose. Nvidia gibt einen Quartalsausblick in der begleitenden Presseinformation, die nicht Teil des Berichts ist und hier deshalb nicht zitiert wird.
Risiko-Delta und Sonderposten
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2027 (nicht testiert)
Verglichen wurden die Punkte der Risk-Factors-Zusammenfassung im 10-K für das Geschäftsjahr 2026 mit denen des Vorjahresberichts, 32 gegen 31 Punkte. Sechs Punkte haben sich geändert, einer davon ist neu hinzugekommen. Der neue betrifft Gegenpartei-Risiken aus kommerziellen Vereinbarungen und beschreibt ein Geschäft, das der Bericht des Vorjahres so noch nicht kannte. Zwei der fünf Umformulierungen erweitern den erfassten Bereich: die Kundenkonzentration erfasst jetzt ausdrücklich auch Abnehmer, die nicht bei Nvidia kaufen, sondern bei dessen Kunden, und der Faktor zu Sicherheitsvorfällen erfasst auch Vorfälle unterhalb eines Datenabflusses. Bei einer dritten hat sich der beschriebene Engpass verschoben, von der Verfügbarkeit der Bauteile auf die der Fertigungskapazität. Der Abschnitt darunter vergleicht nicht diese Zusammenfassung, sondern die Überschriften aus Item 1A. Er kommt deshalb auf andere Zahlen: die Zusammenfassung gliedert feiner und führt einzelne Punkte auf, die Item 1A unter einer Überschrift zusammenfasst.
Neben den Änderungen, die der Bericht selbst nennt, lässt sich die Liste der Risikofaktoren aus Item 1A mit der des Vorjahres vergleichen. Für das Geschäftsjahr 2026 führt der Bericht 24 Risikofaktoren auf, nach 23 im Geschäftsjahr 2025. Ein Faktor kam hinzu und zwei wurden umformuliert. 21 Überschriften blieben wortgleich. Umformuliert heißt hier, dass derselbe Faktor mit anderem Wortlaut steht; die Überschriften bleiben im englischen Original.
- Neu hinzugekommen ist ein Risikofaktor zu Gegenpartei-Risiken aus kommerziellen Vereinbarungen. Er nennt langfristige Kapazitäts-Kaufverpflichtungen und Bürgschaften und hält fest, Nvidia sei gebeten worden, Kunden den Aufbau von Rechenzentren zu finanzieren. Als Gefahren benennt er, dass Kunden ihre Zahlungszusagen nicht erfüllen, dass Projekte sich verzögern und dass eine Gegenpartei zahlungsunfähig wird. Im Vorjahresbericht gab es diesen Faktor nicht. (10-K FY2026, Item 1A, "Commercial arrangements expose us to counterparty risks"; im 10-K FY2025 nicht vorhanden.)
- Der beschriebene Lieferengpass hat sich von den Bauteilen auf die Fertigungskapazität verschoben. Im Vorjahr hieß es "uncertain supply and component availability", jetzt "uncertain supply and capacity availability". Ein Wort, aber es beschreibt eine andere Knappheit. (10-K FY2026 gegen 10-K FY2025, jeweils Risk Factors Summary, Risks Related to Demand, Supply, and Manufacturing.)
- Die Kundenkonzentration erfasst jetzt ausdrücklich auch indirekte Kunden. Aus "a concentration of sales to customers" wurde "a concentration of sales to customers who purchase directly or indirectly from us". Der Risikofaktor deckt damit auch Abnehmer ab, die nicht bei Nvidia kaufen, sondern bei dessen Kunden. Dazu passt die neue Textstelle im Abschnitt Concentration of Revenue über ein KI-Unternehmen, das Rechenleistung bei Nvidia-Kunden mietet. (10-K FY2026 gegen 10-K FY2025, jeweils Risk Factors Summary, Risks Related to Our Global Operating Business.)
- Der Faktor zu Sicherheitsvorfällen ist weiter gefasst. Aus "Product, system security and data breaches and cyber-attacks" wurde "Product, system security and data protection incidents or breaches, as well as cyber-attacks". Erfasst sind damit auch Vorfälle unterhalb eines Datenabflusses. (10-K FY2026 gegen 10-K FY2025, jeweils Risk Factors Summary.)
- Beim Faktor zu Nachhaltigkeitspraktiken ist die Steigerung weggefallen, aus "increased scrutiny" wurde "scrutiny". Inhaltlich bleibt der Faktor derselbe. (10-K FY2026 gegen 10-K FY2025, Risk Factors Summary, Risks Related to Regulatory, Legal, Our Stock, and Other Matters.)
- In der Aufzählung der Wettbewerbsmittel wurde aus "develop or acquire new products and technologies" ein "develop or secure access to new products and technologies". Im selben Geschäftsjahr hat Nvidia 13,0 Mrd. USD für eine nicht ausschließliche Lizenzvereinbarung mit Groq, Inc. gezahlt, also für Zugang statt für einen Erwerb. (10-K FY2026 gegen 10-K FY2025, Risk Factors; die Zahlung steht in den Consolidated Statements of Cash Flows des 10-K FY2026, Zeile "Groq, Inc.".)
- Commercial arrangements expose us to counterparty risks (Item 1A, neu gegenüber Geschäftsjahr 2025)
- Bestätigungsvermerkuneingeschränkt
- PricewaterhouseCoopers LLP erteilte am 25. Februar 2026 ein uneingeschränktes Testat, sowohl zum Konzernabschluss als auch zur Wirksamkeit der internen Kontrolle über die Rechnungslegung.10-K FY2026, Report of Independent Registered Public Accounting Firm, San Jose, Kalifornien, 25. Februar 2026.
- Wechsel des Abschlussprüfersnicht vorhanden
- Kein Wechsel. Der Bericht hält fest: "We have served as the Company's auditor since 2004."10-K FY2026, Report of Independent Registered Public Accounting Firm.
- Kritische Prüfungssachverhalteeiner
- Die Bewertung der Vorräte, genauer die Rückstellungen für überschüssige oder veraltete Bestände und für überschüssige Produkt-Kaufverpflichtungen. Der Prüfer begründet das mit dem erheblichen Ermessen des Managements bei den Annahmen über künftige Nachfrage und Marktbedingungen, ausdrücklich einschließlich der Ausfuhrbeschränkungen. Genannte Bezugsgrößen sind Vorräte von 21,4 Mrd. USD und offene Einkaufs-, Liefer- und Kapazitätsverpflichtungen von 95,2 Mrd. USD.10-K FY2026, Critical Audit Matters, Valuation of Inventories - Provisions for Excess or Obsolete Inventories and Excess Product Purchase Commitments.
- Going Concernnicht vorhanden
- Der Bericht enthält keinen Hinweis auf Zweifel an der Unternehmensfortführung.10-K FY2026, Report of Independent Registered Public Accounting Firm; kein Going-Concern-Absatz.
- Wesentliche Rechtsstreitigkeitenvorhanden
- Eine Wertpapier-Sammelklage, ursprünglich am 21. Dezember 2018 beim United States District Court for the Northern District of California eingereicht, Aktenzeichen 4:18-cv-07669-HSG. Vorgeworfen werden falsche oder irreführende Angaben zu Kanalbeständen und zum Einfluss des Kryptomining auf die Nachfrage nach Grafikkarten im Zeitraum vom 10. Mai 2017 bis 14. November 2018. Am 25. März 2026 hat das Gericht die Klage als Sammelklage zugelassen, für Käufer der Aktie zwischen dem 10. August 2017 und dem 15. November 2018. Dieser Zeitraum ist enger gefasst als der Vorwurf selbst. Der Bericht beziffert keinen Rückstellungsbetrag.10-K FY2026, Note 12 Commitments and Contingencies, Litigation, Securities Class Action and Derivative Lawsuits.; die Klassenzulassung aus 10-Q Q2 FY2027, Note 10, Litigation.
- Offene Steuerverfahrenvorhanden
- Nvidia wird von der US-Steuerbehörde für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 geprüft. Der Bericht nennt weder eine erwartete Nachzahlung noch einen Zeitpunkt und begründet das mit Unsicherheiten über die zugrunde liegenden Steuerpositionen. Getrennt davon führt er zum 26. Juli 2026 unsichere Steuerpositionen über 5,0 Mrd. USD in den langfristigen Steuerschulden, darin 503 Mio. USD Zinsen und Strafen. Das ist eine Rückstellung für strittige Positionen insgesamt und keine Bezifferung dieser Prüfung.10-K FY2026, Item 7: "We are currently under examination by the Internal Revenue Service for our fiscal years 2023 and 2024."; die 5,0 Mrd. USD aus 10-Q Q2 FY2027, Item 2, Material Cash Requirements.
- Wertminderung auf den Goodwillkeine Wertminderung
- Der Geschäfts- oder Firmenwert lag zum 25. Januar 2026 bei 20,8 Mrd. USD. Der Bericht weist für das Geschäftsjahr keine Wertminderung darauf aus, und der Prüfer hat die Werthaltigkeitsprüfung nicht zum kritischen Prüfungssachverhalt erklärt.10-K FY2026, Consolidated Balance Sheets (Goodwill 20.832 Mio. USD); Critical Audit Matters nennt allein die Vorratsbewertung.
Was der Bericht nicht ausweist
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2027 (nicht testiert)
Was ein Bericht nicht sagt, gehört zur Einordnung dazu. Die folgenden Punkte sind keine Kritik, sondern die Grenzen, innerhalb derer die Zahlen oben gelten. Bei diesem Bericht betreffen sie mehrere der größten Posten, deren Wert eine Schätzung ohne Marktpreis ist, und die wichtigsten Abnehmer, die namenlos bleiben.
- Eine bezifferte Umsatz- oder Ergebnisprognose enthält weder das 10-K noch der Zwischenbericht. Nvidia veröffentlicht einen Quartalsausblick in der begleitenden Presseinformation, die nicht Teil des Berichts ist.
- Die Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen stehen mit 51,2 Mrd. USD als eine einzige Zeile in der Bilanz. Eine Aufstellung der einzelnen Beteiligungen, ihrer Anteilshöhe oder ihres jeweiligen Werts enthält der Bericht nicht, und für diese Papiere gibt es laut Bericht keinen Markt, an dem sich ein Preis bildet. (10-Q Q2 FY2027, Condensed Consolidated Balance Sheets)
- Die beiden größten Direktkunden werden mit ihrem Umsatzanteil beziffert, aber nicht benannt. Auch das indirekt beitragende KI-Unternehmen bleibt namenlos, und für dessen Beitrag nennt der Bericht keine Zahl, sondern nur die Einordnung als erheblich. (10-K FY2026, Item 7 Concentration of Revenue)
- Von den Liefer- und Kapazitätszusagen über 279 Mrd. USD hält Nvidia fest, dass Vereinbarungen in bestimmten Fällen stornierbar, verschiebbar oder anpassbar seien. Welcher Anteil der Summe darunter fällt, steht nicht im Bericht. (10-Q Q2 FY2027, Note 10 Commitments and Contingencies)
- Für die Bürgschaften über bis zu 105 Mrd. USD zugunsten einer OpenAI-Tochter nennt der Bericht den Höchstbetrag und den Mechanismus, aber keine Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und keinen bilanzierten Wert. Den beizulegenden Zeitwert der bereits bestehenden Bürgschaften über 3,5 Mrd. USD bezeichnet der Bericht als nicht wesentlich, ohne ihn zu beziffern. (10-Q Q2 FY2027, Note 8 und Note 10)
- Eine Aufteilung der Segmentkosten in Umsatzkosten und laufenden Aufwand liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts nicht. Für die Segmente stehen deshalb nur Umsatz und Segmentergebnis nebeneinander. (10-K Geschäftsjahr 2026, Segmentangaben)
- Für den Auftragsbestand liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2019 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2017 bis 2018 keinen. Das Diagramm dazu beginnt deshalb später als die übrigen Reihen.
- Für das Finanzierungsleasing liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts über den ganzen Zeitraum (Geschäftsjahr 2017 bis 2026) keinen Wert.
- Für eine Dividende je Aktie liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2022 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2017 bis 2021 keinen. Für die Jahre davor gibt es deshalb keine Ausschüttungsquote.
- Für die Investitionen liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2022 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2017 bis 2021 keinen. Der freie Cashflow und die Investitionsquote beginnen deshalb später, und ihre Mediane stehen auf entsprechend wenigen Jahren.
Bewertungs-Multiples gegen die eigene Historie
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft), Kurs vom 4. September 2026
Zum zugrunde gelegten Schlusskurs von 230,36 USD (Nasdaq (börsen-offizieller Schlusskurs), 4. September 2026) ergeben sich sechs Multiples, davon fünf dem Median der eigenen Historie gegenübergestellt. KGV 47,0 (Zehnjahres-Median 50,9), EV/EBIT 42,2 (Median (7 Geschäftsjahre) 51,3), KBV 35,3 (Zehnjahres-Median 21,2), FCF-Rendite 1,7 % (Median (5 Geschäftsjahre) 1,7 %) und Dividendenrendite 0,0 % (Median (5 Geschäftsjahre) 0,0 %). Für EV/EBITDA mit 41,2 steht kein Median daneben; es ist das einzige der sechs Vielfachen ohne eigene Historie. Zwischen dem Kurstag und dem Geschäftsjahresende liegen rund 7 Monate. Zum Geschäftsjahresende lag der Kurs bei 187,67 USD, auf derselben Gewinnbasis ein KGV von 38,3. Ein KGV über seinem Median steht für mehr Kurs je Gewinn, eines darunter für weniger. Bei einer Rendite ist es umgekehrt, unter ihrem Median steht mehr Kurs je freiem Cashflow oder Dividende und darüber weniger. Alle Multiples sind trailing, auf Basis der berichteten Zahlen. Die Dividendenrendite steht dabei auf der Jahresdividende von 0,04 USD des Geschäftsjahres 2026. Nvidia hat die Quartalsdividende im Mai 2026 auf 0,25 USD je Aktie angehoben, und diese Erhöhung ist in der Reihe noch nicht enthalten.
- KGV (Kurs / Gewinn)
- 47,0x
- EV / EBIT
- 42,2x
- EV / EBITDA
- 41,2x
- FCF-Rendite
- 1,7 %
- Dividendenrendite
- 0,0 %
- KBV (Kurs / Buchwert)
- 35,3x
Kennzahlen im Überblick
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Kennzahlen je Geschäftsjahr
| 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 6,9 | 9,7 | 11,7 | 10,9 | 16,7 | 26,9 | 27,0 | 60,9 | 130,5 | 215,9 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1,9 | 3,2 | 3,8 | 2,8 | 4,5 | 10,0 | 4,2 | 33,0 | 81,5 | 130,4 |
| Nettogewinn | 1,7 | 3,0 | 4,1 | 2,8 | 4,3 | 9,8 | 4,4 | 29,8 | 72,9 | 120,1 |
| Ergebnis je Aktie, verwässert (USD)Alle Jahre vor den Aktienteilungen stehen in der heutigen Stückelung, damit die Reihe über den ganzen Zeitraum vergleichbar bleibt. Die Aktie wurde zweimal geteilt, am 19. Juli 2021 im Verhältnis 4:1 und am 30. Juni 2024 im Verhältnis 10:1, zusammen im Verhältnis 40:1. | 0,06 | 0,12 | 0,17 | 0,11 | 0,17 | 0,39 | 0,17 | 1,19 | 2,94 | 4,90 |
| Operativer Cashflow | 1,7 | 3,5 | 3,7 | 4,8 | 5,8 | 9,1 | 5,6 | 28,1 | 64,1 | 102,7 |
| Investitionen (Capex) | — | — | — | — | — | 1,0 | 1,8 | 1,1 | 3,2 | 6,0 |
| Freier Cashflow | — | — | — | — | — | 8,1 | 3,8 | 27,0 | 60,9 | 96,7 |
| Freier Cashflow nach Aktienvergütung | — | — | — | — | — | 6,1 | 1,1 | 23,5 | 56,1 | 90,3 |
| Bruttomarge | 58,8 % | 59,9 % | 61,2 % | 62,0 % | 62,3 % | 64,9 % | 56,9 % | 72,7 % | 75,0 % | 71,1 % |
| EBIT-Marge | 28,0 % | 33,0 % | 32,5 % | 26,1 % | 27,2 % | 37,3 % | 15,7 % | 54,1 % | 62,4 % | 60,4 % |
| Nettomarge | 24,1 % | 31,4 % | 35,3 % | 25,6 % | 26,0 % | 36,2 % | 16,2 % | 48,8 % | 55,8 % | 55,6 % |
| FCF-Marge | — | — | — | — | — | 30,2 % | 14,1 % | 44,4 % | 46,6 % | 44,8 % |
| Investitionsquote | — | — | — | — | — | 3,6 % | 6,8 % | 1,8 % | 2,5 % | 2,8 % |
| ROIC (nach Steuern) | — | — | — | 18,9 % | 18,7 % | 26,2 % | 13,4 % | 55,1 % | 80,5 % | 66,8 % |
| Eigenkapitalquote | 58,6 % | 66,5 % | 70,3 % | 70,5 % | 58,7 % | 60,2 % | 53,7 % | 65,4 % | 71,1 % | 76,1 % |
| Working Capital / Umsatz | 16,4 % | 15,1 % | 21,2 % | 17,9 % | 18,6 % | 20,3 % | 28,9 % | 20,7 % | 20,6 % | 23,2 % |
| Geldumschlag (Tage) | 83 | 66 | 130 | 81 | 93 | 95 | 176 | 117 | 107 | 133 |
| Beschäftigte (Tsd.) | 10 | 12 | 13 | 14 | 19 | 22 | 26 | 30 | 36 | 42 |
| Umsatz je Beschäftigtem (Mio. USD) | 0,67 | 0,84 | 0,88 | 0,79 | 0,88 | 1,20 | 1,03 | 2,06 | 3,62 | 5,14 |
Umsatz
Betriebsergebnis (EBIT)
Nettogewinn
Ergebnis je Aktie, verwässert (USD) Alle Jahre vor den Aktienteilungen stehen in der heutigen Stückelung, damit die Reihe über den ganzen Zeitraum vergleichbar bleibt. Die Aktie wurde zweimal geteilt, am 19. Juli 2021 im Verhältnis 4:1 und am 30. Juni 2024 im Verhältnis 10:1, zusammen im Verhältnis 40:1.
Operativer Cashflow
Investitionen (Capex)
Freier Cashflow
Freier Cashflow nach Aktienvergütung
Bruttomarge
EBIT-Marge
Nettomarge
FCF-Marge
Investitionsquote
ROIC (nach Steuern)
Eigenkapitalquote
Working Capital / Umsatz
Geldumschlag (Tage)
Beschäftigte (Tsd.)
Umsatz je Beschäftigtem (Mio. USD)
Beträge in Mrd. USD, sofern nicht anders angegeben; Quoten in Prozent. Alle Werte stammen aus den Geschäftsberichten und sind nicht bereinigt (reported, nicht adjusted).
Im Vergleich mit anderen Unternehmen
Datenstand dieses Abschnitts: Rollierende zwölf Monate je Unternehmen (nicht testiert), Kurse laut Tabelle; Jahresfundament Geschäftsjahr 2026
Bis hierher stand jede Zahl gegen die eigene Historie. Dieser Abschnitt stellt sie daneben zu anderen Unternehmen, gerechnet aus deren eigenen SEC-Berichten und nach denselben Definitionen. Neben Nvidia stehen Broadcom, Intel, Qualcomm und AMD. Verglichen wird mit vier US-Halbleiter-Unternehmen, die ihren Abschluss nach US-GAAP bei der SEC einreichen. Die Auswahl ist redaktionell und keine vollständige Liste der Branche. Sie ist bewusst sortenrein, hat aber eine Schwäche, die man beim Lesen mitdenken muss: Nvidia ist inzwischen um ein Vielfaches größer als jeder der vier, und ein Größenunterschied dieser Ordnung verschiebt jede Verhältniszahl. Die beiden nächstliegenden Vergleichsunternehmen fehlen zudem, weil sie keinen US-Abschluss einreichen: der Auftragsfertiger TSMC, der Nvidias Chips herstellt, und der Maschinenbauer ASML. Die Geschäftsjahre enden nicht am selben Tag, jede Zeile trägt deshalb das Ende ihres eigenen Zwölfmonatszeitraums. Alle fünf folgen einem 52/53-Wochen-Kalender, die Enddaten wandern also von Jahr zu Jahr um einige Tage. Die Auswahl ist eine redaktionelle Entscheidung und verschiebt das Bild; eine andere Gruppe ergäbe andere Abstände. Acht der elf verglichenen Größen stammen aus den SEC-Berichten der Unternehmen selbst. Die drei Bewertungszeilen am Ende (KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite) stehen in keinem Bericht, weil sie einen Aktienkurs brauchen. Diese Kurse sind börsen-offizielle Schlusskurse, von Hand erfasst und der jeweiligen Börse zugeordnet, nicht aus einer Daten-API. Alle fünf Unternehmen stehen mit dem Schlusskurs vom 4. September 2026.
Verglichen wird für jedes Unternehmen ein Zeitraum von zwölf Monaten, und zwar der letzte, der spätestens mit der Berichtsperiode dieses Artikels endet. Sein Ende steht in der Tabelle. Bei keinem der verglichenen Unternehmen fällt dieser Zeitraum mit dem Geschäftsjahr zusammen; alle Spalten sind aus Quartalsberichten zusammengesetzt und nicht testiert. Deckungsgleich sind die Zeiträume damit nicht: zwischen dem frühesten und dem spätesten Ende liegen rund drei Monate, weil die Geschäftsjahre und damit die Quartalsraster auseinanderlaufen. Für die Bewertungszeilen zählt dieser Rest: zwischen dem Ende des Zwölfmonatszeitraums und dem Kurstag liegen je nach Unternehmen rund ein bis vier Monate. Sieben Felder der Tabelle sind leer. Der Strich heißt, dass eine der Berichtsangaben fehlt, aus denen die Größe erst gerechnet wird, so beim Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre) von Intel und AMD, beim ROIC (nach Steuern) von Broadcom und Qualcomm, bei der Eigenkapitalquote von Broadcom und Qualcomm und beim KGV von Broadcom; er heißt nicht, dass sie null ist. Dieselbe Zeitgrenze trennt die drei Bewertungszeilen von den Vielfachen im Abschnitt „Bewertungs-Multiples": KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite stehen hier auf diesem Zwölfmonatszeitraum, dort auf dem Geschäftsjahr 2026. Der zugrunde gelegte Kurs ist in beiden Fällen derselbe, die Bezugsgröße darunter nicht. Sieben Werte fallen aus dem Rahmen der übrigen: Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre) von Nvidia (110,1 %), EBIT-Marge von Intel (-0,1 %), Investitionsquote von Intel (21,2 %), ROIC (nach Steuern) von Nvidia (63,2 %), ROIC (nach Steuern) von Intel (-0,1 %), KGV von Intel (-41,6x) und EV / EBIT von Intel (-6.738,8x). Sie stammen aus demselben Bericht wie der Rest und sind nicht korrigiert. Warum sie ausscheren, sagt dieser Vergleich nicht. * Ein Wert steht auf einer ungewöhnlich ungleichen Quartalsverteilung: KGV von Qualcomm (80 Prozent des Zwölfmonatswertes entfallen auf ein einzelnes Quartal, bisher waren es höchstens 33 Prozent). Gleichmäßig verteilt wären 25 Prozent. Der Wert hängt damit stärker als sonst an einem einzelnen Quartal. Woran das liegt, sagt dieser Vergleich nicht; es steht im Bericht des jeweiligen Unternehmens.
So liest du das Jeder Balken ist ein Unternehmen und steht für hundert Prozent seines Zwölfmonatswertes, geteilt in die vier Quartale von links (ältestes) nach rechts (jüngstes). Gleichmäßig verteilt wäre jedes Viertel gleich breit. Ein breiter Block allein ist dabei kein Befund: manche Unternehmen verdienen jedes Jahr in demselben Quartal auffällig viel, und das ist dann ihr Normalfall.
Kennzahlen im Vergleich
| Nvidia | Broadcom | Intel | Qualcomm | AMD | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zwölfmonatszeitraum bis | 26. Juli 2026 | 3. Mai 2026 | 27. Juni 2026 | 28. Juni 2026 | 27. Juni 2026 |
| davon Geschäftsjahresende | 25. Januar 2026 | - | 27. Dezember 2025 | 28. September 2025 | 27. Dezember 2025 |
| Umsatz | 303,0 Mrd. USD | 75,5 Mrd. USD | 57,0 Mrd. USD | 44,1 Mrd. USD | 41,3 Mrd. USD |
| Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre) | 110,1 % | 29,1 % | — | 4,5 % | — |
| Bruttomarge | 74,7 % | 68,3 % | 38,6 % | 54,2 % | 53,2 % |
| EBIT-Marge | 65,2 % | 43,4 % | -0,1 % | 23,2 % | 15,7 % |
| FCF-Marge | 41,9 % | 43,4 % | 5,0 % | 23,6 % | 20,3 % |
| Investitionsquote | 2,4 % | 1,1 % | 21,2 % | 4,5 % | 4,1 % |
| ROIC (nach Steuern) | 63,2 % | — | -0,1 % | — | 7,9 % |
| Eigenkapitalquote | 71,5 % | — | 43,2 % | — | 79,6 % |
| KGV | 29,1x | — | -41,6x | 19,6x * | 122,5x |
| EV / EBIT | 28,2x | 53,4x | -6.738,8x | 16,7x | 118,6x |
| FCF-Rendite | 2,3 % | 1,9 % | 0,6 % | 5,9 % | 1,1 % |
Zwölfmonatszeitraum bis
davon Geschäftsjahresende
Umsatz
Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre)
Bruttomarge
EBIT-Marge
FCF-Marge
Investitionsquote
ROIC (nach Steuern)
Eigenkapitalquote
KGV
EV / EBIT
FCF-Rendite
Jede Zahl ist aus dem jeweils eigenen SEC-Bericht des Unternehmens gerechnet, nach denselben Definitionen wie im übrigen Artikel. Verglichen wird je Unternehmen der letzte Zwölfmonatszeitraum, der spätestens mit der Berichtsperiode dieses Artikels endet; wo er nicht mit dem Geschäftsjahr zusammenfällt, ist er aus Quartalsberichten zusammengesetzt und nicht testiert. Bilanzkennzahlen wie die Eigenkapitalquote haben keinen Zeitraum, sondern einen Stichtag: sie stehen hier auf dem Ende des jeweiligen Fensters, für Nvidia also auf dem 26. Juli 2026, während der Bilanz-Abschnitt weiter oben auf dem Geschäftsjahresende 25. Januar 2026 steht. Dieselbe Zeitgrenze trennt die drei Bewertungszeilen von den Vielfachen im Abschnitt „Bewertungs-Multiples": KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite stehen hier auf diesem Zwölfmonatszeitraum, dort auf dem Geschäftsjahr 2026. Der zugrunde gelegte Kurs ist in beiden Fällen derselbe, die Bezugsgröße darunter nicht. Ein Strich bedeutet, dass das Unternehmen diese Größe nicht gesondert berichtet, nicht dass sie null ist.
Was sich verändert hat
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Gemessen an der prozentualen Veränderung gegenüber dem Vorjahr haben sich im Geschäftsjahr 2026 diese fünf Größen am weitesten bewegt. Der Goodwill stieg um 301,5 % von 5,2 auf 20,8 Mrd. USD, das Eigenkapital um 98,3 % von 79,3 auf 157,3 Mrd. USD, die Investitionen um 86,7 % von 3,2 auf 6,0 Mrd. USD, der Umsatz um 65,5 % von 130,5 auf 215,9 Mrd. USD und der Nettogewinn um 64,7 % von 72,9 auf 120,1 Mrd. USD. Sortiert ist nach der Veränderungsrate und nicht nach dem Betrag, weshalb der Goodwill oben steht, obwohl er die kleinste dieser fünf Zahlen ist. Er ist zugleich die einzige, die nicht aus dem laufenden Geschäft stammt, sondern aus Zukäufen und Lizenzen. Der Bericht weist im selben Jahr 13,0 Mrd. USD für eine nicht ausschließliche Lizenzvereinbarung mit Groq, Inc. aus. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2027 sind dafür weitere 2,9 Mrd. USD abgeflossen, und zwar in der Finanzierungstätigkeit, während der Jahresbericht denselben Vorgang noch unter den Investitionen führte. Wer die Cashflow-Reihen über beide Berichte hinweg vergleicht, vergleicht an dieser Stelle zwei verschiedene Zuordnungen.
Gemessen am relativen Abstand zum eigenen Median liegen diese Quoten am weitesten von ihrem Median entfernt: ROCE 78,7 % gegen 26,7 % (+52,0 Prozentpunkte, Median aus 7 Geschäftsjahren), Effektive Steuerquote 15,1 % gegen 5,3 % (+9,8 Prozentpunkte), ROIC 66,8 % gegen 26,2 % (+40,6 Prozentpunkte, Median aus 7 Geschäftsjahren) und ROE 76,3 % gegen 38,7 % (+37,6 Prozentpunkte). Der Median ist der mittlere Wert der letzten zehn Geschäftsjahre desselben Unternehmens, soweit sie einen Wert tragen; ein Vergleich mit anderen Unternehmen findet hier nicht statt.
Ein Mehrjahresschnitt sagt nicht, wie gleichmäßig der Weg dorthin war. Von den neun Jahresvergleichen seit dem Geschäftsjahr 2017 lag der Umsatz in acht über dem Vorjahr, das Betriebsergebnis in sieben und der operative Cashflow in acht. Beim freien Cashflow sind es drei, und diese Zahl braucht ihren Nenner. Die Investitionen liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2022, es gibt also nur vier Vergleiche und nicht neun. Drei von vier Jahren lagen über dem Vorjahr. Im selben Zeitraum lag die EBIT-Marge zwischen 15,7 und 62,4 %, die Investitionsquote zwischen 1,8 und 6,8 %.
Innerhalb des vergleichbaren Fensters vom Geschäftsjahr 2023 bis 2026 haben sich die Umsatzanteile der Geschäftsbereiche so verschoben: Compute & Networking +33,7 Prozentpunkte (von 55,9 auf 89,6 %) und Graphics -33,7 Prozentpunkte (von 44,1 auf 10,4 %). Anteile werden in Prozentpunkten verglichen, nicht relativ.
Eine Margenveränderung kann zwei Ursachen haben, und beide lassen sich trennen. Die Marge der Geschäftsbereiche zusammen lag im Geschäftsjahr 2025 bei 67,4 % ihres Umsatzes und im Geschäftsjahr 2026 bei 64,5 %, -2,9 Prozentpunkte. Rechnerisch entfallen davon +0,2 Prozentpunkte auf die veränderte Mischung der Bereiche, also darauf, dass sich die Umsatzanteile verschoben haben, und -3,1 Prozentpunkte auf die Margen innerhalb der Bereiche. Gerechnet ist auf der Summe der Geschäftsbereiche, nicht auf dem Konzern: zentrale, keinem Bereich zugeordnete Kosten sind darin nicht enthalten, weshalb die Konzern-EBIT-Marge mit 60,4 % daneben liegt.
Der Bericht führt eine Reihe mit der Überschrift Auftragsbestand, und sie beschreibt bei diesem Unternehmen fast nichts. Der vertraglich gesicherte, noch nicht als Umsatz verbuchte Betrag lag im Geschäftsjahr 2026 bei 2,3 Mrd. USD nach einem Zuwachs von 35,3 %. Gegen einen Jahresumsatz von 215,9 Mrd. USD sind das rund ein Prozent, die Kennzahl trägt hier also keine Aussage über künftige Erlöse. Zum 26. Juli 2026 sind es 3,2 Mrd. USD, von denen der Bericht rund 39 Prozent in den nächsten zwölf Monaten als Umsatz erwartet. Gemessen am Jahresumsatz sind auch das rund anderthalb Prozent. Nvidia verkauft Ware gegen Bestellung und nicht Software im Abo, wo diese Größe ihren Sinn hat. Die Verpflichtungen, an denen dieses Geschäft wirklich hängt, stehen auf der anderen Seite und im Anhang. Zum 26. Juli 2026 weist der Zwischenbericht Liefer- und Kapazitätszusagen über 279 Mrd. USD aus, nach 119 Mrd. USD ein Quartal zuvor. Das ist eine Einkaufs- und keine Verkaufszahl, und sie liegt über dem gesamten Jahresumsatz. Die Investitionen ins eigene Anlagevermögen nehmen sich daneben klein aus, sie stiegen um 86,7 % auf 6,0 Mrd. USD und damit auf 2,8 % des Umsatzes.
Größte Bewegungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2025
Sortiert nach der prozentualen Veränderung, nicht nach dem Betrag. Die Richtung ist eine Richtung, keine Wertung.
- Goodwill
- 20,832 Mrd. USD
- +301,5 % gegenüber 5,188 Mrd. USD
- Eigenkapital
- 157,3 Mrd. USD
- +98,3 % gegenüber 79,3 Mrd. USD
- Investitionen (Capex)
- 6,042 Mrd. USD
- +86,7 % gegenüber 3,236 Mrd. USD
- Umsatz
- 215,9 Mrd. USD
- +65,5 % gegenüber 130,5 Mrd. USD
- Nettogewinn
- 120,1 Mrd. USD
- +64,7 % gegenüber 72,9 Mrd. USD
Am weitesten vom eigenen Median entfernt
Sortiert nach dem relativen Abstand zum Median, nicht nach den Prozentpunkten. Der Median ist der mittlere Wert der letzten zehn Geschäftsjahre desselben Unternehmens.
- ROCE
- 78,7 %
- Median (7 Geschäftsjahre) 26,7 % (+52,0 Prozentpunkte)
- Effektive Steuerquote
- 15,1 %
- Zehnjahres-Median 5,3 % (+9,8 Prozentpunkte)
- ROIC
- 66,8 %
- Median (7 Geschäftsjahre) 26,2 % (+40,6 Prozentpunkte)
- ROE
- 76,3 %
- Zehnjahres-Median 38,7 % (+37,6 Prozentpunkte)
Umsatzanteile: Verschiebung vom Geschäftsjahr 2023 bis 2026
Nur das vergleichbare Fenster. Über einen Segment-Neuzuschnitt hinweg wäre die Verschiebung überwiegend eine Umgliederung.
- Compute & Networking
- 89,6 %
- +33,7 Prozentpunkte gegenüber 55,9 %
- Graphics
- 10,4 %
- -33,7 Prozentpunkte gegenüber 44,1 %
Szenarien, durchgerechnet
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft), Kurs vom 4. September 2026
Was diese Reihen zusammen ergeben, lässt sich durchrechnen, und das Ergebnis sagt mehr über die Grenzen der Rechnung als über das Unternehmen. Die folgenden vier Rechnungen schreiben vorhandene Reihen um ein Geschäftsjahr fort und bewegen dabei jeweils eine einzige Annahme. Bliebe die Investitionsquote bei 2,8 % des Umsatzes und entwickelten sich Umsatz und operativer Cashflow weiter wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2017, also mit 46,6 und 58,0 % pro Jahr, ergäbe sich ein freier Cashflow von 153,5 Mrd. USD nach 96,7 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2026. Läge die Quote stattdessen auf ihrem eigenen Median der fünf erfassten Jahre, wären es dieselben 153,5 Mrd. USD, denn die aktuelle Quote liegt bereits auf diesem Median. Setzte sich die Bewegung der Quote aus dem letzten Jahr fort, von 2,5 auf 2,8 und weiter auf 3,1 %, ergäben sich 152,5 Mrd. USD. Bliebe die Quote bei 2,8 % und liefen Umsatz und operativer Cashflow im Tempo der letzten drei Geschäftsjahre weiter, also mit 100,0 und 163,1 % pro Jahr, ergäben sich 258,1 Mrd. USD. Die letzte Rechnung zeigt zugleich, warum keine dieser Raten sich weiterschreiben lässt. Ein Umsatz, der sich Jahr für Jahr verdoppelt, überschreitet binnen weniger Jahre jede Größe, die es zu kaufen gibt.
Dieselbe Gleichung lässt sich umdrehen und nach der Annahme auflösen, und dabei wird sichtbar, wie viel Spielraum in dieser Rechnung steckt. Damit der freie Cashflow bei unveränderter Investitionsquote von 2,8 % und einem Umsatzwachstum wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2017, also 46,6 % pro Jahr, auf dem Niveau von 96,7 Mrd. USD bliebe, müsste der operative Cashflow um 2,7 % wachsen. Im Schnitt derselben Jahre wuchs er um 58,0 %. Umgekehrt gerechnet bliebe der freie Cashflow bei einem operativen Cashflow in diesem Schnitt bis zu einer Investitionsquote von 20,7 % auf seinem Niveau. Das Siebenfache der heutigen Quote wäre nötig, um den freien Cashflow allein über die Investitionen zu halten.
Dieselbe Umkehrung lässt sich auf den Kurs anwenden. Das Modell des Rechners weiter unten hängt an zwei gesetzten Annahmen, Kapitalkosten von 11,50 % und einem ewigen Wachstum von 2,5 %. Hält man beide fest und fragt, welches Anfangs-Wachstum des freien Cashflows den erfassten Schlusskurs von 230,36 USD trifft, ergeben sich 46,6 % für das erste Jahr. Um so viel müsste der freie Cashflow dann wachsen, und von dort fällt die Rate im Modell über 10 Jahre linear auf das ewige Wachstum, im Mittel des Pfades sind das 23,8 % pro Jahr. Neben den beiden Annahmen hängt sie an der Basis, auf der die Rechnung aufsetzt, dem freien Cashflow von 96,7 Mrd. USD. Auf die FCF-Marge im Median aus 5 Geschäftsjahren gerechnet wären es 95,8 Mrd. USD. Auf dieser Basis ergibt dieselbe Rechnung +46,9 % für das erste Jahr und +23,9 % im Mittel des Pfades. Dass die Marge dorthin zurückkehrt, ist eine gesetzte Annahme und keine gemessene Größe. Über Kapitalkosten von 9,50 % bis 14,50 % und ewigem Wachstum von 1,5 % bis 3,0 % reicht dieselbe Rechnung von 36,2 % bis 58,9 % für das erste Jahr. Im Mittel des Pfades sind das 19,1 % bis 29,2 %. Mit einem Mehrjahres-Wachstum vergleichbar ist nur die mittlere Rate des Pfades, nicht der Startwert. Im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2022 wuchs er um 85,7 % pro Jahr. Über die kürzeren Fenster waren es über drei Jahre +193,9 % pro Jahr. Ob diese Bedingung erfüllbar ist, sagt die Rechnung nicht. Die beiden Annahmen sind gesetzt und nicht gemessen, im Rechner stellst du sie selbst ein, und mit ihnen ändert sich diese Zahl.
Alle Rechnungen sind Fortschreibungen vorhandener Reihen, keine Prognose. Welcher Verlauf eintritt, sagt dieser Text nicht, und zu keiner der Zahlen wird eine Wahrscheinlichkeit angegeben. Variiert wird jeweils eine einzige Annahme, und beide Varianten der Investitionsquote stammen aus der eigenen Reihe: einmal ihr eigener Median, einmal die Bewegung des letzten Jahres fortgeschrieben. In welche Richtung das zeigt, entscheiden die Daten und nicht die Auswahl. Auf einen Wert je Aktie wird keine der Zahlen umgerechnet; dafür gibt es den Rechner weiter unten, und dessen Annahmen setzt du selbst.
Freier Cashflow, ein Geschäftsjahr fortgeschrieben
Ausgangswert ist der freie Cashflow von 96,7 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2026. Fortschreibung vorhandener Reihen, keine Prognose und keine Wahrscheinlichkeitsangabe.
- Investitionsquote bleibt bei 2,8 %
- 153,5 Mrd. USD
- Umsatz +46,6 %, operativer Cashflow +58,0 % pro Jahr wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2017
- Investitionsquote auf dem Median (5 Geschäftsjahre) 2,8 %
- 153,5 Mrd. USD
- dieselben Wachstumsannahmen wie darüber
- Investitionsquote setzt ihre Bewegung fort (3,1 %)
- 152,5 Mrd. USD
- von 2,5 auf 2,8 % im letzten Jahr, um denselben Abstand weiter; dieselben Wachstumsannahmen
- Tempo der letzten drei Geschäftsjahre, Quote bei 2,8 %
- 258,1 Mrd. USD
- Umsatz +100,0 %, operativer Cashflow +163,1 % pro Jahr wie seit dem Geschäftsjahr 2023
Bewertung selbst berechnen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft), Kurs vom 4. September 2026
Die Bausteine unten stammen aus dem Geschäftsbericht. Was die Aktie wert ist, hängt von Annahmen ab, und die setzt du selbst. Über die Eingabefelder lässt sich einstellen, wie sich der Wert ändert.
Vielfache gegen die eigene Historie: Wie hoch Kurs-Gewinn-Verhältnis und EV/EBIT gerade liegen und wo der jeweilige eigene Median steht, zeigt der Abschnitt "Bewertungs-Multiples gegen die eigene Historie" weiter oben. Dort steht auch, über wie viele Geschäftsjahre der Median je Kennzahl reicht. Diese Betrachtung rechnet allein mit berichteten Zahlen und trifft keine Zukunftsannahme.
DCF: Du zinst die künftigen freien Cashflows mit deinem Zinssatz auf heute ab. Startwachstum fällt linear auf das ewige Wachstum; der Terminalwert deckt die Zeit danach ab. Um wie viel Kapitalkosten und ewiges Wachstum das Ergebnis bewegen, steht beziffert in der Sensitivitätstabelle.
Alle Ergebnisse rechnest du aus deinen eigenen Annahmen. Sie sind keine Prognose und keine Empfehlung. Ein anderer Maßstab führt zu anderen Werten.
Modellrechner: Wert je Aktie selbst durchrechnen
Der Rechner bildet ein Discounted-Cashflow-Modell (DCF) ab: künftige freie Cashflows werden mit einem Diskontsatz auf heute abgezinst. Ändere die Annahmen und sieh, wie stark der Modellwert reagiert. Startpunkt sind die im Datensatz hinterlegten Annahmen.
Sensitivität: Wert je Aktie
Zeilen: Diskontsatz. Spalten: Langfrist-Wachstum. Die hervorgehobene Mitte entspricht genau deinen Annahmen; ringsum siehst du in kleinen Schritten, wie empfindlich der Modellwert auf Abweichungen reagiert.
| Diskont \ Wachstum | 1,5 % | 2,0 % | 2,5 % | 3,0 % | 3,5 % |
|---|---|---|---|---|---|
| 8,5 % | 101,19 $ | 107,54 $ | 114,95 $ | 123,70 $ | 134,18 $ |
| 10,0 % | 82,45 $ | 86,49 $ | 91,06 $ | 96,28 $ | 102,29 $ |
| 11,5 % | 69,41 $ | 72,16 $ | 75,21 $ | 78,61 $ | 82,44 $ |
| 13,0 % | 59,84 $ | 61,81 $ | 63,95 $ | 66,31 $ | 68,92 $ |
| 14,5 % | 52,52 $ | 53,98 $ | 55,56 $ | 57,27 $ | 59,14 $ |
Prognostizierte Cashflows
| Jahr | Wachstum | Freier Cashflow | Barwert |
|---|---|---|---|
| 1 | 15,0 % | 111,2 | 99,7 |
| 2 | 13,6 % | 126,3 | 101,6 |
| 3 | 12,2 % | 141,7 | 102,3 |
| 4 | 10,8 % | 157,1 | 101,6 |
| 5 | 9,4 % | 171,9 | 99,8 |
| 6 | 8,1 % | 185,8 | 96,7 |
| 7 | 6,7 % | 198,2 | 92,5 |
| 8 | 5,3 % | 208,6 | 87,3 |
| 9 | 3,9 % | 216,8 | 81,4 |
| 10 | 2,5 % | 222,2 | 74,8 |
Dies ist ein Rechenmodell zur Veranschaulichung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und keine Bewertung durch Portora. Der Modellwert hängt sehr stark von den gewählten Annahmen ab und ist keine Prognose des Aktienkurses.
Wie die Datensatz-Annahmen zustande kommen
- Modell insgesamt
- Basis ist der berichtete freie Cashflow (operativer Cashflow minus Investitionen) des Geschäftsjahres 2026 von 96,7 Mrd. USD. Die FCF-Marge liegt bei 44,8 Prozent gegenüber einem Median aus 5 Geschäftsjahren von 44,4 Prozent; auf die Median-Marge gerechnet läge die Basis bei rund 95,8 Mrd. USD. Dass die Marge zu ihrem Median zurückkehrt, ist eine gesetzte Annahme und keine gemessene Größe, und die Szenarien-Sektion rechnet dieselbe Reihe auch in die Gegenrichtung. Der Basis-Fall rechnet mit dem berichteten Wert, die auf die Median-Marge gerechnete Variante ist zusätzlich ausgewiesen.
- Nettoliquidität
- Die Nettoliquidität zum 25. Januar 2026 (liquide Mittel und kurzfristige Geldanlagen minus Finanzschulden einschließlich Finanzierungsleasing, rund 54,1 Mrd. USD) wird als separater Vermögenswert zum diskontierten operativen Wert addiert. Der Rechner steht damit auf dem Stand des Geschäftsberichts, nicht auf einem späteren Zwischenstand.
- Anfangs-Wachstum
- Startwachstum 15 Prozent im ersten Jahr, danach linear fallend bis zum ewigen Wachstum. Über die 10 Jahre der ersten Stufe sind das im Mittel 8,7 Prozent pro Jahr. Fortgeschrieben wird im Modell der freie Cashflow, und der wuchs über drei Jahre um 193,9 Prozent pro Jahr. Diese mittlere Rate liegt unter der gemessenen Rate von 193,9 Prozent pro Jahr; mit einem Mehrjahres-Wachstum vergleichbar ist nur sie, nicht der Startwert. Der Umsatz wuchs über fünf Jahre um 66,9 Prozent und über drei Jahre um 100,0 Prozent pro Jahr. Auf den freien Cashflow schlägt das nur durch, soweit die FCF-Marge konstant bleibt, und die bewegte sich im Geschäftsjahr 2026 von 46,6 Prozent auf 44,8 Prozent. Der Startwert ist eine Voreinstellung des Rechners, keine Aussage des Berichts. Hält man die Kapitalkosten von 11,50 Prozent, das ewige Wachstum von 2,5 Prozent und die Basis von 96,7 Mrd. USD fest, setzt derselbe Rechner aus dem erfassten Schlusskurs von 230,36 USD vom 4. September 2026 ein Startwachstum von 46,6 Prozent voraus, im Mittel des Pfades 23,8 Prozent. Die Rate ist eine Umkehrrechnung des Modells: sie sagt, welche Annahme der Kurs voraussetzt, und ist weder eine Prognose noch ein Maßstab für den Kurs.
- Diskontsatz
- Kapitalkosten aus dem Aufbau risikofreier Zins 4,0 Prozent (10-jährige US-Staatsanleihe) plus Beta 1,50 mal Marktrisikoprämie 5,0 Prozent, also rund 11,5 Prozent. Der risikofreie Zins ist eine gesetzte Voreinstellung und nicht zu einem Stichtag abgelesen; das Beta ist eine gesetzte Voreinstellung und nicht aus Kursreihen gemessen; die Marktrisikoprämie ist ein gesetzter Ansatz. Portora zieht dafür keine Marktdaten, der Diskontsatz ist im Rechner als Ganzes einstellbar.
- Langfrist-Wachstum
- Ewiges Wachstum 2,5 Prozent als Voreinstellung, also die Rate, mit der der freie Cashflow nach den ersten 10 Jahren unbegrenzt weiterwächst. Auf den so gebildeten Endwert entfallen 47,6 Prozent des diskontierten operativen Werts. Die Rate ist im Rechner einstellbar, die Sensitivitäts-Matrix rechnet Stufen darüber und darunter mit.
Woran sich die nächste Ausgabe messen lässt
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft)
Statt einer Erwartung stehen hier Messlatten. Jede nennt den heutigen Wert, an dem sie sich in der nächsten Ausgabe nachprüfen lässt. Der Text sagt nicht, wohin sich diese Größen bewegen, sondern nur, woran man es ablesen kann.
Fünf Größen lassen sich in der nächsten Ausgabe unmittelbar gegenprüfen: ob der ROCE näher bei den 78,7 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Median aus 7 Geschäftsjahren von 26,7 % liegt, ob die effektive Steuerquote näher bei den 15,1 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 5,3 % liegt, ob der ROIC näher bei den 66,8 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Median aus 7 Geschäftsjahren von 26,2 % liegt, ob der freie Cashflow über oder unter den 96,7 Mrd. USD dieses Geschäftsjahres liegt (Vorjahr 60,9 Mrd. USD) und ob der Auftragsbestand weiter langsamer als der Umsatz wächst (zuletzt +35,3 % gegen +65,5 %).
Messlatten für die nächste Ausgabe
Jede Messlatte nennt ihren heutigen Wert. Eine Richtung wird nicht angegeben.
- ROCE
- 78,7 %
- Median (7 Geschäftsjahre) 26,7 %
- Effektive Steuerquote
- 15,1 %
- Zehnjahres-Median 5,3 %
- ROIC
- 66,8 %
- Median (7 Geschäftsjahre) 26,2 %
- Freier Cashflow
- 96,7 Mrd. USD
- Vorjahr 60,9 Mrd. USD
- Auftragsbestand gegen Umsatz
- +35,3 % gegen +65,5 %
- Wachstum im Geschäftsjahr 2026
Fragen an den Bericht
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2026 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2027 (nicht testiert)
- Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2027 stehen 118,0 Mrd. USD Nettogewinn einem Zufluss aus dem laufenden Geschäft von 74,4 Mrd. USD gegenüber. In der Überleitung zwischen beiden stehen 23,7 Mrd. USD Erträge aus Wertpapieren, die kein Geld gebracht haben. Im Vorjahreshalbjahr betrug dieser Posten 2,1 Mrd. USD bei 45,2 Mrd. USD Gewinn, beide Größen lagen also noch dicht beieinander. Wie viel des ausgewiesenen Gewinns stammt damit aus verkauften Rechnern und wie viel aus der Neubewertung von Beteiligungen?
- Die Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen haben sich in sechs Monaten von 22,3 auf 51,2 Mrd. USD mehr als verdoppelt, dazu kamen 42,4 Mrd. USD an Käufen von Beteiligungspapieren im selben Zeitraum. Für diese Papiere gibt es laut Bericht keinen Markt, an dem sich täglich ein Preis bildet, und eine Aufstellung der einzelnen Beteiligungen enthält er nicht. Woraus besteht dieser Posten, und auf welcher Grundlage wird er bewertet?
- Nvidia hat im Juni 2026 sieben Anleihen über zusammen 25,0 Mrd. USD begeben, mit Kupons zwischen 4,25 und 5,625 Prozent; als Erlös flossen 24,9 Mrd. USD zu. Im ersten Halbjahr gingen zugleich 39,0 Mrd. USD in Aktienrückkäufe und 42,4 Mrd. USD in den Kauf von Beteiligungspapieren, zusammen also mehr als die 74,4 Mrd. USD, die aus dem laufenden Geschäft hereinkamen. Als Zweck der Anleihen nennt der Bericht allgemeine Unternehmenszwecke, was jede der genannten Verwendungen einschließt und keine ausschließt. Wofür wird das geliehene Geld gebraucht?
- Im August 2026, also nach dem Quartalsstichtag, ist Nvidia Bürgschaften über bis zu 105 Mrd. USD eingegangen. Sie sichern Miet- und Stromzahlungen für Rechenzentren einer OpenAI-Tochter ab, mit rund 4,25 Gigawatt Anschlussleistung und einer ersten von neun Bauphasen ab dem Geschäftsjahr 2029. Zuvor lag der gesamte Garantierahmen bei 3,5 Mrd. USD, die neue Zusage allein ist damit dreißigmal so groß. Beide zusammen summiert der Bericht auf 108,5 Mrd. USD, gut die Hälfte des Konzernumsatzes des Geschäftsjahres 2026. Als Gegenleistung soll der Standort ausschließlich Nvidia-Technik beherbergen. Im selben Monat hat Nvidia außerdem Absichtserklärungen mit mehreren großen Kapitalgebern unterzeichnet, die über die Zeit mehr als 500 Mrd. USD an Kapital Dritter für den Ausbau von KI-Rechenzentren mobilisieren sollen. Das Kapital stellen laut Bericht die Kapitalgeber selbst, und aus den Absichtserklärungen müssen keine bindenden Vereinbarungen werden. Für einzelne Projekte behält sich Nvidia eine begrenzte Absicherung des Restwerts vor (10-Q Q2 FY2027, Note 10 Commitments and Contingencies sowie Item 2, Recent Developments). Mit welchem Wert steht die Bürgschaft in der Bilanz?
- Die Liefer- und Kapazitätszusagen sind binnen eines Quartals von 119 auf 279 Mrd. USD gestiegen, der Bericht schreibt diesen Sprung ausdrücklich hin. Mit den übrigen Posten derselben Tabelle summiert der Bericht 366 Mrd. USD, davon 120 Mrd. USD noch im laufenden Geschäftsjahr. Diese Summe liegt über dem gesamten Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2026 von 215,9 Mrd. USD. Daneben steht eine zweite Tabelle über 56 Mrd. USD für Zusagen, die Nvidia zugunsten von Kunden eingeht, und die beginnt erst im Geschäftsjahr 2028. Für die Liefer- und Kapazitätszusagen hält Nvidia zugleich fest, dass ein Teil davon stornierbar oder verschiebbar ist, beziffert diesen Anteil aber nicht. Was davon ist eine feste Zahlungspflicht?
- Die Vorräte stiegen in sechs Monaten von 21,4 auf 31,6 Mrd. USD. Die Aufgliederung zeigt aber kein einheitliches Bild, denn die Rohstoffe haben sich von 3,8 auf 11,3 Mrd. USD verdreifacht, während die fertigen Erzeugnisse von 8,8 auf 6,9 Mrd. USD zurückgingen. In der Summenzeile sieht ein Vorratsaufbau vor der Fertigung genauso aus wie unverkaufte Ware im Lager. Der Wirtschaftsprüfer hat die Bewertung dieser Vorräte zum einzigen kritischen Prüfungssachverhalt des Geschäftsjahres 2026 erklärt. Welche der beiden Bewegungen liegt hier vor?
Transparenz
Quellen, Methodik und Hinweise
Primärquelle: NVIDIA Corporation Form 10-K, Geschäftsjahr 2026 (eingereicht 25. Februar 2026, Prüfer PricewaterhouseCoopers LLP, uneingeschränktes Testat). Der Zwischenstand für Q2 Geschäftsjahr 2027 stammt aus dem Form 10-Q (eingereicht 26. August 2026, ungeprüfter Zwischenbericht).
Methodik: Alle Zahlen stammen aus den SEC-Pflichtberichten (Form 10-K für das Geschäftsjahr, Form 10-Q für den Zwischenstand) und werden von uns berechnet. EBITDA = EBIT + Abschreibungen + Amortisation immaterieller Vermögenswerte. Finanzschulden = verzinsliche Schulden einschließlich Finanzierungsleasing; Operating-Leasing bleibt außen vor. Nettoliquidität = Zahlungsmittel + kurzfristige Geldanlagen - Finanzschulden. ROCE = EBIT / (Eigenkapital + verzinsliche Schulden); wir weichen hier bewusst von der Nettoschulden-Variante ab, weil der Nettocash-Bestand sie unstet macht. Segment-Zahlen sind halb-manuell aus dem 10-K übernommen.
Wichtiger Hinweis
Die Unternehmensanalysen von Portora sind ein redaktionelles, rein beschreibendes Format. Sie bereiten öffentlich zugängliche Geschäftsberichte auf und stellen Kennzahlen dar, die wir selbst aus den Originalberichten berechnet haben. Maßgeblich ist stets die Originalquelle; die verlinkten Berichte gehen diesen Angaben im Zweifel vor.
Diese Analyse ist keine Anlageberatung und keine Kauf-, Halte- oder Verkaufsempfehlung. Sie berücksichtigt keine persönlichen Verhältnisse und ersetzt keine eigene Prüfung oder fachkundige Beratung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
Die Inhalte werden computergestützt aufbereitet und redaktionell geprüft. Trotz sorgfältiger Arbeit können Fehler nicht ausgeschlossen werden; alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität.
Stand der Daten: 7. September 2026. Kurswert: Nasdaq (börsen-offizieller Schlusskurs), Schlusskurs vom 4. September 2026 (230,36 USD). Manuell erfasst und an die Börse attributiert (Einzelfakt, keine Daten-API). Die Geschäftsjahresend-Kurse jeweils zum letzten Handelstag bis einschließlich des Geschäftsjahresendes; Nvidias Geschäftsjahr endet an einem Sonntag, gemeint ist deshalb der Freitag davor. Split-bereinigt (4:1 am 20. Juli 2021 und 10:1 am 10. Juni 2024, kumuliert Faktor 40 vor dem ersten Termin), damit sie zur ebenfalls split-bereinigten Ergebnis- und Aktienzahlreihe der SEC-Daten passen. Alle Fundamentalzahlen stammen aus dem SEC-Pflichtbericht (gemeinfrei); es kommt keine kommerzielle Daten-API zum Einsatz.
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Erzeugt mit Engine 0.3.2 (5700f5e). Der Methodenstand macht eine spätere Abweichung dem richtigen Verursacher zuordenbar: dem Unternehmen oder uns.
Vom Verstehen zur Anwendung
Dieselbe Klarheit für die eigenen Zahlen
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