Q2 Geschäftsjahr 2026

Unternehmensanalyse

Meta Platforms, Inc.

METANasdaqSoziale Netzwerke / Digitale Werbung (Technologie)Q2 Geschäftsjahr 2026

Meta verkauft Werbeplätze in Facebook, Instagram, WhatsApp und Messenger und baut daneben Brillen und Headsets. Die ungeprüfte Quartalsmeldung weist für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 60,80 Mrd. USD aus, 28,0 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, bei einem Betriebsergebnis von 18,78 Mrd. USD, 8,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Wie man diesen Artikel liest

Portora bereitet den Geschäftsbericht auf: die 10-K-Jahresmeldung, die Meta bei der US-Börsenaufsicht SEC einreicht. Die Kennzahlen darin rechnen wir selbst aus. Der Artikel ist rein beschreibend, er ordnet ein, bewertet aber nicht und gibt keinen Rat. Metas Geschäftsjahr endet am 31. Dezember; „Geschäftsjahr 2025“ meint das am 31. Dezember 2025 geendete Jahr. Ganz oben steht der Zwischenstand für Q2 Geschäftsjahr 2026 aus der Quartalsmeldung (Form 10-Q). Quartalszahlen sind nicht testiert und schwanken saisonal, deshalb vergleichen wir sie immer mit demselben Quartal des Vorjahres, nicht mit dem Vorquartal. Alles darunter stammt weiter aus dem geprüften Jahresbericht und ändert sich mit einem Quartal nicht. Im Abschnitt „Bewertung selbst berechnen“ stellst du die Annahmen selbst ein und rechnest damit ein eigenes Szenario. Portora veröffentlicht dort keine eigene Wertaussage.

01Zwischenstandnicht testiert

Zwischenstand: Q2 Geschäftsjahr 2026

Datenstand dieses Abschnitts: Q2 Geschäftsjahr 2026 · nicht testiert

Für Q2 Geschäftsjahr 2026 (1. April 2026 bis 30. Juni 2026) weist Meta einen Umsatz von 60,8 Mrd. USD aus, +28,0 % gegenüber den 47,5 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025. Das Betriebsergebnis lag bei 18,8 Mrd. USD nach 20,4 Mrd. USD (-8,2 %). Der Nettogewinn erreichte 15,8 Mrd. USD nach 18,3 Mrd. USD (-13,6 %). Die operative Marge betrug 30,9 % nach 43,0 %. Diese Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert. Alles darunter steht unverändert auf dem geprüften Geschäftsjahr 2025.

Der Umsatz lag 28,0 Prozent über demselben Quartal des Vorjahres, 13,3 Mrd. USD mehr, und die Kosten stiegen im selben Zeitraum um 15,0 Mrd. USD. Davon entfallen 8,7 Mrd. USD auf Forschung und Entwicklung und 2,9 Mrd. USD auf Verwaltung, letztere vor allem auf 2,40 Mrd. USD Aufwand für Rechtsstreitigkeiten, und das Betriebsergebnis fällt damit von 20,44 auf 18,78 Mrd. USD. Der Rückgang sitzt in der App-Familie, deren Umsatz auf 60,37 Mrd. USD stieg, während ihr Segmentergebnis von 24,97 auf 23,39 Mrd. USD fiel; der Verlust von Reality Labs blieb mit 4,62 nach 4,53 Mrd. USD fast gleich. Im selben Quartal stiegen die Investitionen in Sachanlagen um 82,1 Prozent auf 30,12 Mrd. USD und der operative Cashflow um 24,7 Prozent auf 31,86 Mrd. USD, operativer Cashflow minus Investitionen ergibt 1,75 Mrd. USD freien Cashflow nach 9,02 Mrd. USD im Vorjahresquartal. Meta selbst nennt für dasselbe Quartal 31,08 Mrd. USD Investitionen, weil es die Tilgung von Finanzierungsleasing mitzählt; auf dieser Abgrenzung blieben 0,78 Mrd. USD. Über die vier zuletzt gemeldeten Quartale summiert sich der Umsatz auf 228,25 Mrd. USD, diese rollierende Basis lässt sich im Bewertungsrechner als Rechenbasis wählen, voreingestellt ist die Zahl des Geschäftsjahres. Unterhalb des Betriebsergebnisses fällt der Nettogewinn stärker, von 18,34 auf 15,85 Mrd. USD. Die Zinsaufwendungen stiegen dort von 241 auf 783 Mio. USD, nach Angabe des Berichts wegen der höheren Finanzschulden. Der Währungseffekt drehte von plus 196 auf minus 123 Mio. USD. Auf seine börsennotierten Aktienbeteiligungen weist Meta im Quartal 733 Mio. USD nicht realisierte Verluste aus, nach 511 Mio. USD im Vorjahresquartal. In der Beteiligungszeile insgesamt bleiben davon plus 28 Mio. USD, weil nicht börsennotierte Beteiligungen gegenläufig aufgewertet wurden. Über das Halbjahr summieren sich die Verluste auf börsennotierte Aktien dagegen auf 2,30 Mrd. USD nach 374 Mio. USD. Die Beteiligungszeile steht im Halbjahr bei minus 1.048 nach minus 166 Mio. USD. Das Finanzergebnis des Halbjahres dreht von plus 919 auf minus 1.139 Mio. USD. Die Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert.

Auf die Geschäftsbereiche entfielen Family of Apps 60,4 Mrd. USD (+28,0 %), Reality Labs 0,4 Mrd. USD (+16,5 %), jeweils gegen dasselbe Quartal des Vorjahres. Die Segmentergebnisse summieren sich auf das Konzern-Betriebsergebnis von 18,8 Mrd. USD.

Über die vier zuletzt gemeldeten Quartale (2025Q3, 2025Q4, 2026Q1, 2026Q2) summiert sich der Umsatz auf 228,2 Mrd. USD und der operative Cashflow auf 130,3 Mrd. USD. Diese rollierende Zwölfmonats-Basis lässt sich im Bewertungsrechner weiter unten als Rechenbasis wählen, während er voreingestellt und der Artikeltext darunter das Geschäftsjahr 2025 nennt. Beide Angaben sind richtig, sie beziehen sich auf verschiedene Zeiträume; wer die eine in ein Feld tippt, das die andere erwartet, rechnet an der Frage vorbei.

Konzernzahlen Q2 Geschäftsjahr 2026

Jeweils gegen Q2 Geschäftsjahr 2025, also gegen dasselbe Quartal des Vorjahres. Aus dem Zwischenbericht, nicht testiert.

Umsatz
60,8 Mrd. USD
+28,0 % gegenüber 47,5 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025
Betriebsergebnis (EBIT)
18,8 Mrd. USD
-8,2 % gegenüber 20,4 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025
Nettogewinn
15,8 Mrd. USD
-13,6 % gegenüber 18,3 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025
Operativer Cashflow berechnet
31,9 Mrd. USD
+24,7 % gegenüber 25,6 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025
Investitionen (Capex) berechnet
30,1 Mrd. USD
+82,1 % gegenüber 16,5 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025
Freier Cashflow
1,7 Mrd. USD
-80,6 % gegenüber 9,0 Mrd. USD in Q2 Geschäftsjahr 2025

Margen Q2 Geschäftsjahr 2026

Margen werden in Prozentpunkten verglichen, nicht relativ.

Operative Marge (EBIT)
30,9 %
-12,1 Prozentpunkte gegenüber 43,0 % in Q2 Geschäftsjahr 2025
Nettomarge
26,1 %
-12,5 Prozentpunkte gegenüber 38,6 % in Q2 Geschäftsjahr 2025

Segmente Q2 Geschäftsjahr 2026

Aus dem Zwischenbericht (10-Q, eingereicht 30. Juli 2026). Die Segmentergebnisse summieren sich auf das Konzern-Betriebsergebnis von 18,8 Mrd. USD.

Family of Apps
60,4 Mrd. USD
+28,0 % gegenüber 47,1 Mrd. USD · Segmentergebnis 23,4 Mrd. USD (Marge 38,8 %)
Reality Labs
0,431 Mrd. USD
+16,5 % gegenüber 0,370 Mrd. USD · Segmentergebnis -4,6 Mrd. USD (Marge -1.071,7 %)

Rollierende zwölf Monate

Summe der vier Quartale 2025Q3, 2025Q4, 2026Q1, 2026Q2. Eigene Achse, kein Bestandteil der Zehnjahres-Reihe; sie ist die aktuellere Rechenbasis im Bewertungsrechner weiter unten.

Umsatz (rollierend)
228,2 Mrd. USD
rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2026
Betriebsergebnis (rollierend)
86,9 Mrd. USD
rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2026
Nettogewinn (rollierend)
68,1 Mrd. USD
rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2026
Operativer Cashflow (rollierend)
130,3 Mrd. USD
rollierend bis Q2 Geschäftsjahr 2026
Q2 Geschäftsjahr 2026 (Berichtsquartal)Q2 Geschäftsjahr 2025 (Vergleichsquartal)übrige Quartale
Quartalsumsatz über die letzten 8 Quartale, in Mrd. USD. Ungeprüft.

So liest du das Der kräftige Balken ist das Berichtsquartal, der blaue dasselbe Quartal des Vorjahres: nur diese beiden sind vergleichbar, weil das Geschäft im Jahresverlauf schwankt. Die gestrichelte Kontur markiert Werte, die nicht so berichtet, sondern aus zwei kumulierten Meldungen berechnet wurden.

Q2 Geschäftsjahr 2026Q2 Geschäftsjahr 2025
Segmentumsatz im Quartal: Q2 Geschäftsjahr 2026 gegen Q2 Geschäftsjahr 2025, in Mrd. USD. Ungeprüft.

So liest du das Je Geschäftsbereich zwei Balken nebeneinander: das Berichtsquartal und dasselbe Quartal des Vorjahres. Die Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert.

02Auf einen Blick

Steckbrief

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 17. August 2026

Unternehmen
Meta Platforms, Inc.
Ticker / Börse
META · Nasdaq
ISIN
US30303M1027
Sektor
Soziale Netzwerke / Digitale Werbung (Technologie)
Sitz
Menlo Park, Kalifornien, USA
Gegründet
2004
Geschäftsjahresende
31. Dezember
Berichtswährung
USD
Umsatz (GJ 2025)
201,0 Mrd. USD
Marktkapitalisierung
1.465 Mrd. USD
Mitarbeiter
78.865
Rechnungslegung
US-GAAP
03Geschäftsmodell

Womit Meta Geld verdient

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Meta verdient sein Geld über zwei Segmente, und eines davon trägt praktisch alles. Family of Apps, also Facebook, Instagram, WhatsApp und Messenger, kam im Geschäftsjahr 2025 auf 198,8 Mrd. USD Umsatz, Reality Labs mit den Brillen und Headsets auf 2,2 Mrd. USD. Das sind rund 98,9 Prozent gegen rund 1,1 Prozent. Innerhalb der App-Familie kommt fast alles aus derselben Quelle. Werbung steuerte 196,2 Mrd. USD bei und damit rund 97,6 Prozent des Konzernumsatzes, die übrigen Erlöse der App-Familie 2,6 Mrd. USD. Beim Betriebsergebnis tritt der Unterschied offen zutage. Family of Apps erwirtschaftete 102,5 Mrd. USD, das sind rund 51,6 Prozent des eigenen Umsatzes, während Reality Labs 19,2 Mrd. USD Verlust auswies. Übrig blieben die 83,3 Mrd. USD Betriebsergebnis des Konzerns. Reality Labs hat seit 2020 in jedem Jahr Verlust gemacht, zusammengerechnet 83,6 Mrd. USD über die sechs Jahre.

04Umsatz & Wachstum

Umsatz und Wachstum

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 auf 201,0 Mrd. USD, nach 164,5 Mrd. USD im Vorjahr (+22,2 %). Dieses Tempo liegt zwischen den eigenen Mehrjahresraten. Über die verfügbaren 9 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2016 wuchs der Umsatz im Schnitt um 24,7 % pro Jahr, über fünf Jahre um 18,5 %, über drei um 19,9 %. Den größten Teil des Umsatzes steuerte Family of Apps bei, 198,8 Mrd. USD oder 98,9 %; es folgen Reality Labs mit 2,2 Mrd. USD (1,1 %).

Wie das Wachstum unten ankommt, zeigen dieselben 9 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2016. Das Betriebsergebnis wuchs um 23,5 % pro Jahr, das Ergebnis je Aktie um 23,6 %, der freie Cashflow um 16,6 %. Der Umsatz legte im selben Zeitraum um 24,7 % pro Jahr zu.

Von 2020 bis 2025 legte Family of Apps mit +134,3 % am schnellsten zu, vor Reality Labs mit +93,8 %.

Wie viel vom Umsatz als Betriebsergebnis hängen bleibt, unterscheidet sich je Segment: Family of Apps 51,6 %, Reality Labs -869,6 %. Vom Konzern-Betriebsergebnis entfallen damit 123,0 % auf Family of Apps und -23,0 % auf Reality Labs.

Wie viel Umsatz auf einen Kopf entfällt, sagt der Bericht nicht selbst, es lässt sich aber aus zwei seiner Angaben rechnen. Über 10 erfasste Geschäftsjahre ist der Umsatz je Mitarbeiter von 1,62 Mio. USD auf 2,55 Mio. USD gestiegen. Die Belegschaft wuchs im selben Zeitraum von 17.000 auf 79.000 Beschäftigte.

Umsatz je Geschäftsjahr (2016-2025), in Mrd. USD.
Family of Apps (198,8 Mrd.)Reality Labs (2,2 Mrd.)
Umsatzanteile der Segmente im Geschäftsjahr 2025.
Family of AppsReality Labs
Umsatz je Segment im Verlauf. Umsatz je Segment 2020 bis 2025 auf durchgängig gleicher Segmentgliederung (Family of Apps, Reality Labs). Die Summe je Jahr trifft den Konzernumsatz exakt, es gibt keine separat ausgewiesene Restposition.

So liest du das Die Balken sind je Jahr gestapelt: die volle Höhe ist der Konzernumsatz, die Abschnitte sind die Segmente.

Family of AppsReality LabsBetriebsergebnisVerlustbereiche
Umsatz und operatives Ergebnis je Geschäftsbereich im Geschäftsjahr 2025, in Mrd. USD. Für diesen Titel liegen uns die Kostenarten je Segment nicht maschinenlesbar vor; gezeigt sind Umsatz und Ergebnis je Bereich.

So liest du das Je Geschäftsbereich läuft der Umsatz von links ein. Der kräftige obere Teil des Balkens ist das operative Ergebnis, der gedämpfte untere Teil sind die Kosten. Die Ergebnisse führen im Pool zusammen; davon bleibt nach Verlustbereichen und zentralen Kosten das Konzern-Betriebsergebnis.

05Erlösquellen

Umsatz nach Erlösquellen

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Unterhalb der Segmente schlüsselt der Bericht denselben Umsatz nach Erlösquellen auf, für das Geschäftsjahr 2025 in drei Zeilen. Die größte ist Werbung mit 196,2 Mrd. USD oder 98 % des Umsatzes; es folgen Übrige Erlöse der App-Familie mit 2,6 Mrd. USD (1 %) und Reality Labs mit 2,2 Mrd. USD (1 %).

Vom Geschäftsjahr 2023 bis 2025 wuchs Übrige Erlöse der App-Familie am schnellsten, von 1,058 Mrd. USD auf 2,584 Mrd. USD (+144 %). Keine der Zeilen lag am Ende unter ihrem Ausgangswert.

Beträge in Mrd. USD, aus der Umsatz-Note des 10-K (maschinenlesbar getaggt). Die Auswahl der Zeilen und ihre deutschen Bezeichnungen sind eine redaktionelle Entscheidung; die Summe der Zeilen ergibt je Jahr den Konzernumsatz.

Werbung (196,2 Mrd.)Übrige Erlöse der App-Familie (2,6 Mrd.)Reality Labs (2,2 Mrd.)
Anteile der Erlösquellen am Umsatz im Geschäftsjahr 2025.
WerbungÜbrige Erlöse der App-FamilieReality Labs
Erlösquellen im Verlauf (2023-2025), in Mrd. USD.

So liest du das Die Balken sind je Jahr gestapelt: die volle Höhe ist die Summe der Erlösquellen, die Abschnitte sind die einzelnen Zeilen.

Erlösquellen je Geschäftsjahr

202320242025
Werbung131,9160,6196,2
Übrige Erlöse der App-Familie1,11,72,6
Reality Labs1,92,12,2
Konzernumsatz134,9164,5201,0

Werbung

2023131,9
2024160,6
2025196,2

Übrige Erlöse der App-Familie

20231,1
20241,7
20252,6

Reality Labs

20231,9
20242,1
20252,2

Konzernumsatz

2023134,9
2024164,5
2025201,0

Beträge in Mrd. USD, aus der Umsatz-Note des 10-K. Ein Strich bedeutet, dass die Zeile in diesem Jahr nicht ausgewiesen ist.

06Regionen

Umsatz nach Regionen

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Derselbe Umsatz lässt sich statt nach Geschäftsbereichen auch nach Regionen schneiden. Für das Geschäftsjahr 2025 weist der Bericht vier Regionen aus. Den größten Teil trägt die Region USA und Kanada mit 78,9 Mrd. USD (39 %). Es folgen die Regionen Asien-Pazifik mit 53,8 Mrd. USD (27 %), Europa mit 46,6 Mrd. USD (23 %) und Übrige Welt mit 21,7 Mrd. USD (11 %). Am stärksten bewegt hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 der Anteil der Region USA und Kanada, um +0,8 Prozentpunkte.

Wo Meta verkauft, ist nicht dasselbe wie wo das Anlagevermögen steht. Die langfristigen Vermögenswerte entfallen zum Stichtag auf USA 173,4 Mrd. USD (88 %) und Übrige Welt 23,4 Mrd. USD (12 %).

Angaben zur Kundenkonzentration macht der Zwischenbericht nicht; die jüngste Aussage dazu steht im Jahresbericht für 2025.

USA und Kanada (78,9 Mrd.)Asien-Pazifik (53,8 Mrd.)Europa (46,6 Mrd.)Übrige Welt (21,7 Mrd.)
Umsatzanteile der Regionen im Geschäftsjahr 2025.
07Profitabilität

Margen und Ergebnis je Aktie

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Auf jeder Stufe der Rechnung bleibt ein anderer Teil des Umsatzes hängen. Die Bruttomarge lag im Geschäftsjahr 2025 bei 82,0 % (10-Jahres-Median 81,8 %), die operative Marge (EBIT) bei 41,4 % (Median 40,5 %), die Nettomarge bei 30,1 % (Median 33,6 %). Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 23,49 USD, nach 23,86 USD im Vorjahr. Meta berichtet nach US-GAAP; die Werte hier sind reported, nicht adjusted.

Zwischen operativer Marge und Nettomarge liegen Finanzergebnis und Steuern. Über die Geschäftsjahre 2016 bis 2025 reichte die operative Marge von 24,8 % bis 49,7 %, die Nettomarge von 19,9 % bis 39,6 %. Die effektive Steuerquote reichte von 11,8 % (2024) bis 29,6 % (2025) und lag zuletzt bei 29,6 %. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand entspricht 28,5 % des Umsatzes (10-Jahres-Median 21,4 %).

Betriebsergebnis (EBIT)Nettogewinn
Betriebsergebnis (EBIT) und Nettogewinn je Geschäftsjahr, in Mrd. USD.

So liest du das Zwei Balken je Jahr: das operative Ergebnis und der Gewinn nach Steuern, beide in absoluten Zahlen (der Umsatz steht als eigene Kurve in der Umsatz-Sektion).

BruttomargeEBIT-MargeNettomarge
Brutto-, EBIT- und Nettomarge im Verlauf.

So liest du das Drei Linien von oben nach unten: was nach den direkten Kosten, nach allen operativen Kosten und nach Steuern übrig bleibt.

Verwässertes Ergebnis je Aktie (USD) je Geschäftsjahr.
Effektive Steuerquote je Geschäftsjahr (Ertragsteuern geteilt durch das Vorsteuerergebnis).
08Kostenstruktur

Wohin der Umsatz geht

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Die Margen sagen, was übrig bleibt; die Kostenstruktur sagt, wohin der Rest geht. Vom Umsatz des Geschäftsjahres 2025 entfielen 18,0 % auf Umsatzkosten, 28,5 % auf Forschung und Entwicklung, 6,0 % auf Vertrieb und Marketing und 6,0 % auf Verwaltung. Was danach bleibt, ist das Betriebsergebnis mit 41,4 % des Umsatzes. Diese Anteile teilen den Umsatz vollständig auf; dass ihre Summe hier nicht immer genau 100 Prozent ergibt, liegt an der Rundung auf eine Nachkommastelle.

Seit dem Geschäftsjahr 2016 haben sich diese Anteile so verschoben, sortiert nach der Größe der Verschiebung: Vertrieb und Marketing -7,6 Prozentpunkte (von 13,6 auf 6,0 %), Forschung und Entwicklung +7,1 Prozentpunkte (von 21,4 auf 28,5 %), Umsatzkosten +4,3 Prozentpunkte (von 13,7 auf 18,0 %) und Verwaltung -0,3 Prozentpunkte (von 6,3 auf 6,0 %). Das Betriebsergebnis lag im Geschäftsjahr 2016 bei 45,0 % des Umsatzes und im Geschäftsjahr 2025 bei 41,4 %, -3,6 Prozentpunkte.

Wohin der Umsatz geht (Geschäftsjahr 2025)

Anteile am Umsatz. Die Kostenblöcke und das Betriebsergebnis ergeben zusammen den ganzen Umsatz; verglichen wird mit dem Geschäftsjahr 2016.

Umsatzkosten
18,0 %
+4,3 Prozentpunkte gegenüber 13,7 % im Geschäftsjahr 2016
Forschung und Entwicklung
28,5 %
+7,1 Prozentpunkte gegenüber 21,4 % im Geschäftsjahr 2016
Vertrieb und Marketing
6,0 %
-7,6 Prozentpunkte gegenüber 13,6 % im Geschäftsjahr 2016
Verwaltung
6,0 %
-0,3 Prozentpunkte gegenüber 6,3 % im Geschäftsjahr 2016
Betriebsergebnis (EBIT)
41,4 %
-3,6 Prozentpunkte gegenüber 45,0 % im Geschäftsjahr 2016
09Cashflow und Investitionen

Cashflow und Investitionen

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Der operative Cashflow erreichte 115,8 Mrd. USD, die Investitionen (Capex) 69,7 Mrd. USD. Übrig bleibt ein freier Cashflow von 46,1 Mrd. USD; das entspricht einer FCF-Marge von 22,9 % gegenüber einem 10-Jahres-Median von 31,3 %. Vom Nettogewinn (60,5 Mrd. USD) kommen 76,3 % als freier Cashflow an. Die Investitionen sind binnen zwei Jahren von 27,0 Mrd. USD (Geschäftsjahr 2023) auf 69,7 Mrd. USD gestiegen. Die Investitionsquote (Capex zum Umsatz) liegt bei 34,7 % (10-Jahres-Median 20,7 %). Gegenüber dem Vorjahr ist der freie Cashflow damit von 54,1 Mrd. USD auf 46,1 Mrd. USD gesunken; der Umsatz wuchs im selben Zeitraum um 22,2 %, der operative Cashflow um 26,8 %.

Ein Teil des operativen Cashflows ist nicht zahlungswirksam: die aktienbasierte Vergütung (Stock-based Compensation). Sie betrug im Geschäftsjahr 2025 20,4 Mrd. USD, in zehn Jahren von 3,2 Mrd. USD gestiegen, und entspricht 17,6 % des operativen Cashflows. Sie mindert den Gewinn, kostet aber kein Geld und entlastet so den Cashflow; im Gegenzug verwässert sie die Aktionäre (siehe Aktionärsrückflüsse). Rechnet man sie gegen, bleiben vom freien Cashflow 25,7 Mrd. USD statt 46,1 Mrd. USD.

Operativer CashflowInvestitionen (Capex)Freier Cashflow
Operativer Cashflow, Investitionen und freier Cashflow je Geschäftsjahr, in Mrd. USD.

So liest du das Je Jahr drei Balken nebeneinander: was hereinkam, was investiert wurde, was übrig blieb.

10Bilanz & Kapitalstruktur

Bilanz und Kapitalstruktur

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)

Meta hält mehr liquide Mittel als Finanzschulden. Zahlungsmittel (35,9 Mrd. USD) und kurzfristige Geldanlagen (45,7 Mrd. USD) übersteigen die Finanzschulden (59,9 Mrd. USD) um 21,7 Mrd. USD (Nettoliquidität). In den Finanzschulden stecken 1,2 Mrd. USD Finanzierungsleasing (2,0 % davon); Operating-Leasing zählt nicht dazu. Die Eigenkapitalquote liegt bei 59,4 %, die Zinsdeckung (EBIT je Zinsaufwand) bei 71,5x. Der Goodwill macht 6,7 % der Bilanzsumme aus. Zum 30. Juni 2026 sank der Bestand auf 23,41 Mrd. USD nach 24,53 Mrd. USD zum Jahresende. Der Rückgang von 1,12 Mrd. USD stammt im Wesentlichen aus 1,27 Mrd. USD, die in die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umgegliedert wurden, gegengerechnet mit Zukäufen und Anpassungen. Eine Abschreibung ist es nicht.

Netto-Verschuldung / EBITDA
Nettoliquidität (0,2x EBITDA)
Zinsdeckung (EBIT / Zinsen)
71x
Eigenkapitalquote
59 %
Current Ratio (kurzfristige Deckung)
2,6x
Liquide MittelFinanzschulden
Liquide Mittel (Zahlungsmittel und kurzfristige Geldanlagen) gegen Finanzschulden (einschließlich Finanzierungsleasing) je Geschäftsjahr, in Mrd. USD.

So liest du das Zwei Balken je Jahr: die liquiden Mittel gegen die Finanzschulden. Ist der linke Balken höher, hält das Unternehmen mehr Liquidität als Schulden (Nettoliquidität), sonst überwiegt die Verschuldung.

Forderungen (DSO)Verbindlichkeiten (DPO), nur bis 2020
Forderungen und Verbindlichkeiten als Reichweite in Tagen. Eine gesonderte Vorratsposition weist der Bericht nicht aus; die Vorrats-Reichweite fehlt deshalb ganz, und ein Geldumschlag, der sie als Summand braucht, lässt sich nicht bilden.

So liest du das Die beiden Linien sind Reichweiten: wie viele Tage Umsatz beziehungsweise Umsatzkosten in dem jeweiligen Posten stecken.

11Kapitalrendite

Kapitalrendite (ROCE und ROE)

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Die Kapitalrendite ROCE (EBIT geteilt durch das eingesetzte Kapital aus Eigenkapital und verzinslichen Schulden) lag im Geschäftsjahr 2025 bei 30,0 %; der Median aus 7 Geschäftsjahren beträgt 27,1 %. Nach Steuern gerechnet (ROIC: Betriebsergebnis abzüglich der effektiven Steuerquote, auf dasselbe eingesetzte Kapital) ergeben sich 21,1 % (Median 22,3 %). Wir verwenden hier verzinsliche Schulden statt Nettofinanzschulden, weil Metas Nettocash-Bestand die Nettogröße unstet macht (siehe Methodik im Fuß). Die Eigenkapitalrendite (ROE, Nettogewinn je Eigenkapital) lag bei 27,8 % (Median 24,1 %). Die beiden Größen stehen auf verschiedenen Seiten der Steuer, der ROCE davor und der ROE dahinter. Die zum ROE passende Vergleichsgröße ist deshalb der oben genannte Nachsteuerwert, und erst was zwischen ihm und dem ROE bleibt, geht auf die verzinslichen Schulden zurück, die im Nenner des ROCE stecken und im Nenner des ROE fehlen.

ROCEROE
ROCE und ROE im Mehrjahresverlauf.

So liest du das ROCE misst die Rendite auf das gesamte eingesetzte Kapital, ROE nur die auf das Eigenkapital.

12Aktionärsrückflüsse

Dividende, Rückkäufe und Aktienzahl

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Die Dividende je Aktie stieg auf 2,10 USD. Die Ausschüttungsquote auf den freien Cashflow lag bei 11,5 % (Median (2 Geschäftsjahre) 10,5 %); dieser Wert enthält nur die Dividende. Rechnet man die Rückkäufe hinzu, sind es 68,5 % (Zehnjahres-Median 55,0 %). Die Zahl der verwässerten Aktien veränderte sich von 2,93 Mrd. (Geschäftsjahr 2016) auf 2,57 Mrd. (Geschäftsjahr 2025). Rückkäufe und aktienbasierte Vergütung wirken hier gegenläufig.

In absoluten Zahlen flossen im Geschäftsjahr 2025 5,3 Mrd. USD als Dividende und 26,2 Mrd. USD als Aktienrückkäufe an die Aktionäre, zusammen 31,6 Mrd. USD oder 68,5 % des freien Cashflows. Dass die Aktienzahl trotz der Rückkäufe kaum fällt, erklärt die aktienbasierte Vergütung. Zieht man sie von den Rückkäufen ab, verbleiben 5,8 Mrd. USD als Netto-Aktienreduktion.

Dividende je Aktie (USD) je Geschäftsjahr.
Verwässerte Aktienanzahl (Mrd. Stück) im Verlauf.
Dividende (gezahlt)Aktienrückkäufe
Kapitalallokation: gezahlte Dividende und Aktienrückkäufe je Geschäftsjahr, in Mrd. USD.
13Management wörtlich

Das Management, wörtlich

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Im Geschäftsbericht spricht das Management an mehreren Stellen selbst. Die folgenden Aussagen sind wörtlich aus dem 10-K übernommen (Original Englisch), mit Verweis auf den jeweiligen Abschnitt.

Was der Vorstand verdient, steht nicht im Geschäftsbericht, sondern in der Einladung zur Hauptversammlung (DEF 14A vom 16. April 2026, Accession 0001628280-26-025532, Pay versus Performance). Für das Geschäftsjahr 2025 weist sie für den Vorstandsvorsitzenden eine Vergütung von 25,1 Mio. USD aus. Nach der Neubewertung zum Jahresende weist sie denselben Betrag aus (Compensation Actually Paid). Diese zweite Zahl setzt zugeteilte Aktienrechte zum Wert am Jahresende an und nicht zum Wert bei der Zuteilung; hier bewegt sie die Summe nicht. Sie ist eine Rechengröße und kein Betrag, der in diesem Jahr geflossen ist. Die übrigen namentlich genannten Vorstände kamen im Schnitt auf 22,1 Mio. USD, nach derselben Neubewertung auf 38,5 Mio. USD. Als wichtigste Kennzahl für diesen Zusammenhang nennt das Unternehmen dort genau eine, in seiner Bezeichnung „Revenue“. Über die übrige Bemessung sagt dieser Abschnitt nichts.

Vorstandsvorsitzender
25,1 Mio. USD
Summe der Vergütungstabelle
zum Jahresendwert gerechnet
25,1 Mio. USD
Compensation Actually Paid, kein Zufluss
Übrige Vorstände, Schnitt
22,1 Mio. USD
namentlich genannte Vorstände
Aktienrendite, Unternehmen zu Vergleichsgruppe
243 zu 445
indexiert, Startwert 100 zu Beginn des Geschäftsjahres 2021
Our mission is to build the future of human connection and the technology that makes it possible.
Das erklärte Leitmotiv, im Bericht an mehreren Stellen wiederholt. · Part I, Item 1 (Business), Abschnitt Overview
Although it is inherently difficult to predict when superintelligence may be achieved, we are investing now because we believe this has the potential to begin a new era of individual empowerment, where people can direct superintelligence towards what they value in their own lives.
Mit dieser Begründung rechtfertigt der Bericht selbst, dass die Ausgaben heute anfallen und der Ertrag offen bleibt. · Part I, Item 1 (Business), Abschnitt Our Products and Technology
We do not have the power to direct the activities that most significantly impact the Venture's economic performance.
Der Satz entscheidet, warum das Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana nicht in der Bilanz auftaucht. · Part II, Item 8, Note 5 (Investments), Abschnitt Non-Marketable Equity Investments Under Equity Method
Our principal sources of liquidity are our cash, cash equivalents, marketable securities, and cash generated from operations.
Die vorausschauende Liquiditäts-Aussage aus dem Abschnitt Liquidity and Capital Resources. · Part II, Item 7 (MD&A), Abschnitt Liquidity and Capital Resources

Eine bezifferte Umsatz- oder Ergebnis-Guidance gibt Meta im Earnings Call, nicht im 10-K. Der Geschäftsbericht beziffert allerdings die geplanten Investitionen für 2026, und diese Angabe steht im Abschnitt Liquidity and Capital Resources.

14Risiko-Delta & Sonderposten

Risiko-Delta und Sonderposten

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Was der Bericht selbst als neu, verändert oder als Sonderposten ausweist, und die Pflicht-Checkliste.

Der Bericht nennt die gestiegenen Investitionen. Im eigenen Datensatz sind die Investitionen im selben Zeitraum (Geschäftsjahr 2024 auf 2025) von 37,3 auf 69,7 Mrd. USD gestiegen; die Investitionsquote ist von 22,6 auf 34,7 % des Umsatzes gestiegen.

Neben den Änderungen, die der Bericht selbst nennt, lässt sich die Liste der Risikofaktoren aus Item 1A mit der des Vorjahres vergleichen. Für das Geschäftsjahr 2025 führt der Bericht 48 Risikofaktoren auf, gleich viele wie im Geschäftsjahr 2024. Vier Faktoren wurden umformuliert. 44 Überschriften blieben wortgleich. Umformuliert heißt hier, dass derselbe Faktor mit anderem Wortlaut steht; die Überschriften bleiben im englischen Original.

If the IRS prevails in its position, the Company may incur an additional federal tax liability, plus interest and any penalties asserted.
Part II, Item 8, Critical Audit Matter (Uncertain tax positions), zum Verrechnungspreis-Verfahren
  • Als Sonderposten sticht die Steuer hervor. Der Steueraufwand stieg von 8,3 Mrd. USD (2024) auf 25,5 Mrd. USD (2025). Darin steckt eine Einmalbelastung von 15,93 Mrd. USD, die Meta im dritten Quartal 2025 nach dem im Juli 2025 verabschiedeten One Big Beautiful Bill Act gebucht hat. Davon entfielen 14,03 Mrd. USD auf eine Wertberichtigung auf aktive latente Steuern des US-Bundes, der Rest überwiegend auf den kleiner gewordenen Abzug für Auslandserlöse. Dadurch fiel der Nettogewinn von 62,4 auf 60,5 Mrd. USD, obwohl das Betriebsergebnis im selben Jahr von 69,4 auf 83,3 Mrd. USD stieg. (10-K FY2025, Note 14 (Income Taxes) und Part II, Item 7 (MD&A), Provision for Income Taxes)
  • Die Investitionen in Sachanlagen stiegen von 37,3 Mrd. USD (2024) auf 69,7 Mrd. USD (2025). Für 2026 nannte der Jahresbericht eine Spanne von rund 115 bis 135 Mrd. USD, die er mit den KI-Vorhaben und dem Kerngeschäft begründet. Diese Spanne rechnet die Tilgung aus Finanzierungsleasing mit. Auf derselben Grundlage lagen die Investitionen 2025 bei 72,22 Mrd. USD und nicht bei 69,7 Mrd. USD. Bei den Sachanlagen steht zum Jahresende ein Nettobestand von 176,4 Mrd. USD nach 121,3 Mrd. USD. Darin stecken 50,5 Mrd. USD Anlagen im Bau, die der Bericht ausdrücklich nicht abschreibt. (10-K FY2025, Part II, Item 7 (MD&A), Cash Used in Investing Activities, sowie Note 6 (Property and Equipment))
  • Im Oktober 2025 ist Meta ein Gemeinschaftsunternehmen für einen Rechenzentrums-Campus in Louisiana eingegangen und hält daran 20 Prozent. Das Unternehmen wird nicht konsolidiert, weil Meta nach eigener Darstellung nicht die Macht hat, dessen wirtschaftlich maßgebliche Tätigkeiten zu steuern. Die maximale Verlustposition daraus beziffert der Bericht zum 31. Dezember 2025 auf 45,95 Mrd. USD. Darin stecken 1,83 Mrd. USD Buchwert der Beteiligung, die Mietverpflichtungen, die erwarteten künftigen Einzahlungen und die Höchstgrenze der Restwertgarantien. Beide Partner haben zugesagt, ihren Anteil an rund 27 Mrd. USD geschätzten Entwicklungskosten zu tragen; die Mietverträge beginnen 2029 und summieren sich anfänglich auf rund 12,31 Mrd. USD. (10-K FY2025, Note 5 (Investments), Abschnitt Non-Marketable Equity Investments Under Equity Method, und Critical Audit Matter (Consolidation accounting for a variable interest entity))
  • Die Finanzschulden haben sich verdoppelt. Im November 2025 begab Meta festverzinsliche unbesicherte Anleihen über 30,0 Mrd. USD in sechs Tranchen. Der ausstehende Nennbetrag stieg damit von 29,0 Mrd. USD auf 59,0 Mrd. USD. Dem stehen zum Jahresende 35,9 Mrd. USD Zahlungsmittel und 45,7 Mrd. USD kurzfristige Geldanlagen gegenüber. (10-K FY2025, Note 10 (Long-term Debt) und Part II, Item 7A (Quantitative and Qualitative Disclosures About Market Risk))
  • Im Kartellverfahren der US-Handelsbehörde FTC um die Zukäufe von Instagram (2012) und WhatsApp (2014) entschied das Gericht am 18. November 2025 zugunsten von Meta. Die FTC legte am 20. Januar 2026 Berufung ein. Die Behörde hatte eine Verfügung und weitere Maßnahmen bis hin zur Abspaltung der beiden Dienste verlangt. (10-K FY2025, Note 11 (Commitments and Contingencies), Abschnitt Legal and Related Matters, sowie Part I, Item 1A (Risk Factors))
  • In der EU entschied die Europäische Kommission im April 2025 abschließend, dass Metas Modell aus Abo ohne Werbung oder Nutzung mit Werbung nicht den Vorgaben des Digital Markets Act entspricht. Meta hat das Modell danach geändert und gegen die Entscheidung Berufung eingelegt; der Bericht hält fest, dass weitere Änderungen nötig werden können. (10-K FY2025, Part I, Item 1A (Risk Factors) und Note 11 (Commitments and Contingencies))
  • Meta führt zum Jahresende zwei große Minderheitsbeteiligungen, Scale AI mit 13,80 Mrd. USD und Jio Platforms mit 5,82 Mrd. USD. Hinzugekommen ist 2025 davon Scale AI. Beide führt der Bericht ohne maßgeblichen Einfluss, ihre Ergebnisse laufen also nicht anteilig in die Gewinn- und Verlustrechnung. Dieser so bewertete Teil des Bestands wuchs von 6,02 auf 20,08 Mrd. USD. Daneben stehen Beteiligungen, deren Ergebnis Meta anteilig übernimmt, mit 7,45 Mrd. USD nach 52 Mio. USD im Vorjahr. Davon entfallen im Wesentlichen 1,83 Mrd. USD auf das Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana und 5,58 Mrd. USD auf weitere Gesellschaften, die Meta nicht konsolidiert. Zusammen stieg der Buchwert aller nicht börsennotierten Beteiligungen von 6,07 auf 27,52 Mrd. USD. (10-K FY2025, Note 5 (Non-Marketable Equity Investments), Tabelle mit den Unterzeilen Measurement Alternative und Equity Method sowie der Summenzeile, dazu die Konzernbilanz)
  • Meta hat die angenommene Nutzungsdauer der meisten Server und Netzanlagen zum 1. Januar 2025 auf 5,5 Jahre verlängert. Gerechnet auf die bis Ende 2024 in Betrieb genommenen Anlagen senkte das die Abschreibung des Jahres um 2,92 Mrd. USD und hob den Nettogewinn um 2,59 Mrd. USD, das sind 1,00 USD je verwässerter Aktie. Wer Ergebnis und Marge über die Jahre vergleicht, vergleicht ab 2025 also eine andere Abschreibungsannahme als davor. (10-K FY2025, Part II Item 7 (Change in Accounting Estimate), Note 1 (Use of Estimates) und Note 6 (Property and Equipment))
  • Neben den Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz führt der Bericht Leasingverhältnisse, die noch nicht begonnen haben, mit Gesamtverpflichtungen von rund 103,77 Mrd. USD. Sie beginnen zwischen 2026 und 2030, überwiegend für Rechenzentren, Colocation-Flächen und Netzinfrastruktur, und laufen von mehr als einem Jahr bis zu 30 Jahren. (10-K FY2025, Part II Item 7 (Leases and Contractual Commitments) und Note 7 (Leases))
Auditor-Hinweiseuneingeschränkt (kein Vorbehalt)
Ernst & Young LLP erteilte am 28. Januar 2026 ein uneingeschränktes Testat auf Abschluss und interne Kontrolle; die Firma prüft Meta seit 2007.10-K FY2025, Report of Independent Registered Public Accounting Firm
Wechsel des Abschlussprüfersnicht erfolgt
Ernst & Young LLP prüft Meta seit 2007; der Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2025 ist vom 28. Januar 2026.10-K FY2025, Report of Independent Registered Public Accounting Firm ("We have served as the Company's auditor since 2007.")
Besonders wichtige Prüfungssachverhaltedrei genannt
Der Prüfer nennt drei Sachverhalte. Erstens die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, weil die Einschätzung, ob ein Verlust wahrscheinlich ist und wie hoch er ausfällt, besonders schwierige Urteile verlangt. Zweitens die ungewissen Steuerpositionen aus den Verrechnungspreis-Verfahren mit der US-Steuerbehörde IRS. Drittens die Frage, wer das Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana beherrscht und ob Meta es konsolidieren muss.10-K FY2025, Critical Audit Matters (Loss contingencies; Uncertain tax positions; Consolidation accounting for a variable interest entity)
Going Concernnicht vorhanden
Kein Hinweis auf Fortführungsrisiken. Als Mittel nennt der Bericht die Zahlungsmittel, die kurzfristigen Geldanlagen und den Zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit.10-K FY2025, Part II, Item 7 (MD&A), Liquidity and Capital Resources
Wesentliche Rechtsstreitigkeitenvorhanden
Das FTC-Kartellverfahren um Instagram und WhatsApp entschied das Gericht im November 2025 zugunsten von Meta, die Behörde ging im Januar 2026 in Berufung. Daneben laufen die EU-Entscheidung zum Werbe-Abo nach dem Digital Markets Act, Sammelklagen zu Datenschutz und Plattformnutzung sowie weitere Aufsichtsverfahren.10-K FY2025, Note 11 (Commitments and Contingencies), Abschnitt Legal and Related Matters
Offene Steuerverfahrenlaufend
Die US-Steuerbehörde IRS hat Meta 2016 und 2018 förmliche Feststellungen zu den Verrechnungspreisen mit ausländischen Tochtergesellschaften zugestellt und wendet ihre Position auch auf spätere Jahre an. Im September 2025 kam ein Bescheid für die Jahre 2017 bis 2019 hinzu, der zusätzlich 15,89 Mrd. USD Steuern plus Zinsen und Strafen fordert. Meta hat im Dezember 2025 dagegen beim US-Steuergericht Klage erhoben. Der Bericht hält fest, dass diese Forderung keine endgültige Festsetzung ist und Gegenrechnungen aus dem US-Steuergesetz von 2017 noch nicht berücksichtigt; zum Jahresende weist er netto 11,23 Mrd. USD ungewisse Steuerpositionen aus, brutto 16,45 Mrd. USD und hält die Rückstellung für ausreichend. Der Prüfer führt diese ungewissen Steuerpositionen als eigenen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.10-K FY2025, Note 14 (Income Taxes), Part II Item 7 (Unrecognized Tax Benefits) und Critical Audit Matter (Uncertain tax positions)
Wertberichtigung auf den Goodwillkeine wesentliche
Der Bestand stieg von 20,7 auf 24,5 Mrd. USD. Die Veränderung stammt aus Zukäufen des Jahres, die der Bericht mit den KI-Vorhaben, den übernommenen Beschäftigten und erwarteten Verbundeffekten begründet, nicht aus einer Abschreibung. Eine wesentliche Wertminderung weist der Bericht nicht aus.10-K FY2025, Konzernbilanz und Note 8 (Acquisitions, Goodwill, and Intangible Assets)
15Grenzen der Daten

Was der Bericht nicht ausweist

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)

Was ein Bericht nicht sagt, gehört zur Einordnung dazu. Die folgenden Punkte sind keine Kritik, sondern die Grenzen, innerhalb derer die Zahlen oben gelten.

  • Der Bilanz- und Kapitalteil dieser Analyse steht auf dem geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025. Der Zwischenbericht zeigt daneben eine ungeprüfte Bilanz zum 30. Juni 2026. Die Bilanzsumme liegt dort bei 450,0 Mrd. USD nach 366,0 Mrd. USD, die Sachanlagen bei 225,7 nach 176,4 Mrd. USD, das Eigenkapital bei 261,2 nach 217,2 Mrd. USD. Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 58,1 statt 59,4 Prozent. Auf der Gegenseite stiegen die Verbindlichkeiten von 148,8 auf 188,7 Mrd. USD. Die Gewinnrücklagen wuchsen von 121,2 auf 157,8 Mrd. USD. Das kumulierte sonstige Ergebnis drehte von plus 271 auf minus 603 Mio. USD.
  • Für saubere Energie hat Meta Verträge über neun bis 25 Jahre geschlossen, die keine feste oder Mindestmenge vorsehen. Was daraus wird, hängt nach Angabe des Berichts an der tatsächlich abgenommenen Menge, deshalb nennt er dafür keinen Betrag.
  • Die Zahlungsmittel fielen zwischen dem Jahresende und dem 30. Juni 2026 von 35,9 auf 15,5 Mrd. USD, die marktgängigen Wertpapiere stiegen von 45,7 auf 74,8 Mrd. USD. Zusammen sind das 90,3 Mrd. USD und nach Angabe des Berichts 8,67 Mrd. USD mehr als zum Jahresende. Ein Teil des Rückgangs ist keine Umschichtung in Wertpapiere, denn 10,80 Mrd. USD an Geldmarktfonds wurden wegen Treuhandauflagen aus mehrjährigen Infrastruktur-Beschaffungsverträgen als verfügungsbeschränkt umgegliedert. Der Bericht erwartet, dass diese Mittel zwischen 2028 und 2030 frei werden, sobald die zugrunde liegenden Beschaffungsverpflichtungen erfüllt sind. In der Kapitalflussrechnung zählt Meta die verfügungsbeschränkten Mittel zum Bestand mit. Dieser Bestand steht zum 30. Juni 2026 bei 29,27 Mrd. USD, zum Jahresende waren es 39,10 Mrd. USD. Verfügungsbeschränkt waren davon 13,11 nach 2,39 Mrd. USD, jeweils der unter den sonstigen Vermögenswerten geführte Teil.
  • Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 8,9 auf 15,9 Mrd. USD. Der Bericht weist 19,5 Mrd. USD an Sachanlagen aus, die noch nicht bezahlt sind und sich auf diese Zeile und die abgegrenzten Schulden verteilen. In der Kapitalflussrechnung sind die Lieferantenverbindlichkeiten im Halbjahr dagegen um 354 Mio. USD gefallen.
  • Wie viel des Kostenanstiegs auf den Aufbau der KI-Infrastruktur entfällt und wie viel auf das laufende Werbegeschäft, weist der Bericht nicht aus. Den Personalaufwand nennt er je Segment einzeln, die übrigen Kosten fasst er in einer Sammelzeile zusammen, in der Infrastruktur, Dienstleistungen, Partnervereinbarungen, Marketing, Flächen und Rechtskosten zusammenliegen.
  • Wie viel des Werbeumsatzes auf Facebook und wie viel auf Instagram entfällt, weist der Bericht nicht aus. Er hält nur fest, dass praktisch der gesamte Umsatz aus Werbung auf diesen beiden Diensten stammt.
  • Die Zahl der Nutzer führt der Bericht nur zusammengefasst über alle vier Apps. Eine Aufteilung je App gibt es nicht, und die Zahl beruht auf Schätzungen aus internen Daten, deren Fehlerspanne er selbst mit rund 3 Prozent angibt.
  • Den Anteil der Konten, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, schätzt Meta seit dem vierten Quartal 2025 nach einer geänderten Methode. Für das vierte Quartal 2025 schätzte Meta ihn auf unter 5 Prozent der täglich aktiven Personen und weist ihn künftig nur noch jährlich im Jahresbericht aus. Den Anstieg gegenüber der früheren Schätzung führt der Bericht auf den Methodenwechsel zurück, womit die Reihe über diesen Bruch hinweg nicht vergleichbar ist.
  • Die 75.472 Beschäftigten zum 30. Juni 2026 enthalten rund 8.000 Menschen, die vom Stellenabbau im Mai 2026 betroffen sind. Nach Angabe des Berichts wird die Mehrheit von ihnen bis zum Ende des dritten Quartals nicht mehr in der Zahl stehen. Den Abfindungsaufwand beziffert er mit 1,18 Mrd. USD im Quartal. Was der Abbau danach an laufenden Personalkosten spart, nennt er nicht.
  • Eine Aufteilung der Segmentkosten in Umsatzkosten und laufenden Aufwand liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts nicht. Für die Segmente stehen deshalb nur Umsatz und Segmentergebnis nebeneinander. (10-K Geschäftsjahr 2025, Segmentangaben)
  • Für den Auftragsbestand liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts über den ganzen Zeitraum (Geschäftsjahr 2016 bis 2025) keinen Wert. Das Diagramm dazu beginnt deshalb später als die übrigen Reihen.
  • Für das Finanzierungsleasing liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2019 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2016 bis 2018 keinen. Die Finanzschulden der betroffenen Jahre sind dadurch enger abgegrenzt als die der späteren.
  • Für eine Dividende je Aktie liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2024 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2016 bis 2023 keinen. Für die Jahre davor gibt es deshalb keine Ausschüttungsquote.
16Angaben des Berichts

Was der Bericht für die Zukunft beziffert

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)

Diese Angaben nennt der Bericht selbst, und sie reichen über die Berichtsperiode hinaus. Sie stehen hier mit den Vorbehalten, die er ihnen mitgibt.

  • Für 2026 nennt der Bericht drei bezifferte Erwartungen. Die Investitionen sollen rund 130 bis 145 Mrd. USD erreichen, der Jahresbericht hatte dafür noch 115 bis 135 Mrd. USD genannt. Die effektive Steuerquote soll in den verbleibenden Quartalen zwischen 15 und 17 Prozent liegen, sofern sich die steuerlichen Rahmenbedingungen nicht ändern. Den Betriebsverlust von Reality Labs erwartet Meta für das Gesamtjahr 2026 ähnlich hoch wie 2025, als er 19,19 Mrd. USD betrug.
  • Die effektive Steuerquote des Halbjahres liegt bei minus 5 Prozent, weil Meta im ersten Quartal 2026 einen einmaligen Steuerertrag von 8,03 Mrd. USD gebucht hat. Er stammt aus einer Übergangsregelung zur US-Mindeststeuer für Konzerne nach der Treasury Notice 2026-7 und gleicht nach Angabe des Berichts einen Teil der Einmalbelastung von 15,93 Mrd. USD aus, die 2025 nach dem One Big Beautiful Bill Act angefallen war. Für die Zeit danach hält der Bericht fest, dass dieselbe Mindeststeuer die Vorteile aus Auslandserlösen und aus aktienbasierter Vergütung begrenzt. Die Zehnjahresreihe der effektiven Steuerquote in dieser Analyse endet damit an einer Grenze, ab der die Größe anders gebildet wird.
  • Die noch nicht begonnenen Leasingverpflichtungen beziffert der Zwischenbericht auf rund 278,99 Mrd. USD. Der Jahresbericht nannte dafür zum 31. Dezember 2025 noch 103,77 Mrd. USD. Sie stehen nicht in der Bilanz und beginnen zwischen dem Rest des Jahres 2026 und 2036. Die Summe nennt die Zahlungen über die ganze Laufzeit, nicht den Betrag, um den die Bilanz beim Beginn wächst. Ein Leasingverhältnis kommt mit dem Barwert der ausstehenden Zahlungen hinein, auf der Aktivseite als Nutzungsrecht und auf der Passivseite als Leasingverbindlichkeit. Wie weit beides auseinanderliegt, zeigt der Jahresbericht an den bereits laufenden Verträgen. Zum 31. Dezember 2025 stehen dort für die operativen Leasingverhältnisse 33,51 Mrd. USD Zahlungen über die Restlaufzeit, angesetzt sind davon 25,15 Mrd. USD, die Differenz von 8,36 Mrd. USD ist der Zinsanteil. Zum 30. Juni 2026 führt die Bilanz 23,99 Mrd. USD Nutzungsrechte und 28,65 Mrd. USD operative Leasingverbindlichkeiten.
  • Nach dem Stichtag, im Juli 2026, kamen weitere Rechenzentrums-Leasingverträge über rund 68 Mrd. USD dazu, die 2027 und 2028 beginnen sollen, mit Laufzeiten von 18 bis 20 Jahren. In den Zahlen des Quartals ist davon nichts enthalten. In der Gewinn- und Verlustrechnung verteilt sich der Aufwand aus einem operativen Leasingverhältnis gleichmäßig über die Laufzeit, so hält es der Jahresbericht in den Bilanzierungsgrundsätzen fest. Für die Juli-Verträge wären das rechnerisch 3,4 bis 3,8 Mrd. USD im Jahr, sobald sie alle laufen. Ob sie sämtlich als operatives Leasing gelten, sagt der Bericht nicht. Zum Vergleich, der Aufwand aus operativem Leasing betrug im gesamten Jahr 2025 2,80 Mrd. USD. Für die 278,99 Mrd. USD lässt sich das nicht entsprechend rechnen, dort nennt der Bericht nur Laufzeiten von über einem Jahr bis 30 Jahren und keine Aufteilung auf die Startjahre.
  • Nicht kündbare vertragliche Verpflichtungen beziffert der Bericht zum 30. Juni 2026 auf 349,31 Mrd. USD, davon rund 53,52 Mrd. USD fällig 2026 und rund 81,65 Mrd. USD 2027. Bei Verträgen mit variablen Konditionen rechnet er dabei nur Mindestmengen und Mindestpreise ein, die Summe ist also eine Untergrenze. Dazu kommt eine bedingte Abnahme von Cloud-Kapazität über bis zu 14,72 Mrd. USD in fünf Jahren, die sich verringern kann, soweit es dem Anbieter gelingt, die Kapazität an andere Kunden zu verkaufen.
  • Im Mai 2026 hat Meta Anleihen über nominal 25,00 Mrd. USD in sechs Tranchen begeben, verzinst mit 4,55 bis 6,45 Prozent und fällig zwischen 2031 und 2066. Zugeflossen sind netto 24,91 Mrd. USD. Vom Gesamtnennbetrag über 84,00 Mrd. USD werden 73,75 Mrd. USD erst nach 2030 fällig, im Rest des Jahres 2026 nichts. Die künftigen Zinszahlungen beziffert der Bericht auf 4,40 Mrd. USD kurzfristig und 84,98 Mrd. USD langfristig.
  • Zum Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana beziffert der Bericht die maximale Verlustposition zum 30. Juni 2026 auf 46,03 Mrd. USD, nach 45,95 Mrd. USD zum Jahresende, und den Buchwert der Beteiligung auf 2,92 Mrd. USD nach 1,83 Mrd. USD. In der Verlustposition stecken der Buchwert, die Mietverpflichtungen, die geschätzten künftigen Einlagen und die Restwertgarantien, deren Höchstgrenze bei rund 28 Mrd. USD liegt und über die Zeit fällt. Zahlungen aus diesen Garantien hält der Bericht für nicht wahrscheinlich und setzt dafür keine Verbindlichkeit an. Für weitere nicht konsolidierte Zweckgesellschaften nennt er eine maximale Verlustposition von 6,41 Mrd. USD nach 5,58 Mrd. USD.
  • Im Juli 2026 hat Meta eine Exklusivvereinbarung für einen Rechenzentrums-Campus in El Paso geschlossen, an dem es 20 Prozent halten würde. Sie steht unter dem Vorbehalt endgültiger Verträge und der üblichen Vollzugsbedingungen. Beim erwarteten Vollzug im dritten Quartal 2026 will Meta rund 2,3 Mrd. USD an zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten einbringen, überwiegend Anlagen im Bau und Grund und netto nach Schulden, und eine einmalige Ausschüttung von rund 1 Mrd. USD erhalten. Restwertgarantien mit einer maximalen Exponierung von rund 13 Mrd. USD sollen dabei entstehen, dazu Mietverträge über die zu entwickelnden Flächen, für die er keinen Betrag nennt.
  • Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte weist der Bericht zum 30. Juni 2026 mit 2,03 Mrd. USD netto aus. Darin steckt ein im März 2026 beschlossener Abgangsplan für Rechenzentrums-Anlagen, deren Buchwert damals bei 1,48 Mrd. USD lag, überwiegend Anlagen im Bau und Grund. Der Abgang wird im dritten Quartal 2026 erwartet.
  • Der noch nicht erfasste Aufwand aus Aktienrechten liegt bei 79,79 Mrd. USD und soll über einen gewichteten Durchschnitt von rund drei Jahren erfasst werden, abhängig von den Dienstzeit-Bedingungen der Zusagen. Im ersten Halbjahr 2026 hat Meta außerdem Optionen auf 20 Mio. Klasse-A-Aktien an Führungskräfte und Beschäftigte ausgegeben, mit einem gewichteten Ausübungspreis von 2.788 USD je Aktie und 471 Mio. USD noch nicht erfasstem Aufwand über rund vier Jahre. Zum Vergleich, die Aktie schloss am 31. Dezember 2025 bei 660,09 USD und am 17. August 2026 bei 568,97 USD. Aus der verwässerten Ergebnisrechnung blieben im Quartal rund 60 Mio. Aktien ausgeschlossen, nach rund 1 Mio. im Vorjahresquartal. Unter dem Plan von 2025 sind 436 Mio. Klasse-A-Aktien für künftige Ausgabe reserviert.
  • Die nicht angesetzten Steuervorteile stiegen brutto von 16,45 auf 18,74 Mrd. USD. Würden sie in einer künftigen Periode realisiert, ergäbe das nach Angabe des Berichts einen Steuervorteil von 12,73 Mrd. USD. Aufgelaufene Zinsen und Strafen darauf beziffert er mit 2,97 Mrd. USD nach 2,60 Mrd. USD.
  • Im Verfahren des Generalstaatsanwalts von New Mexico, dessen Prozess am 8. September 2026 beginnen soll, strebt die Behörde nach Angabe des Berichts bis zu 62,85 Mrd. USD Strafen an. In der Klagewelle zur Plattformnutzung durch Jugendliche wurde Meta bereits eine Zivilstrafe von 375 Mio. USD auferlegt, dort werden zusätzlich 953 Mio. USD Abhilfekosten gefordert. Für die Verfahren, zu denen er keinen Betrag schätzt, hält der Bericht fest, dass ein Verlust entweder nicht schätzbar oder einzeln nicht wesentlich ist, in der Summe aber wesentlich werden kann.
17Bewertungs-Multiples

Bewertungs-Multiples gegen die eigene Historie

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 17. August 2026

Zum zugrunde gelegten Schlusskurs von 568,97 USD (Nasdaq (börsen-offizieller Schlusskurs), 17. August 2026) ergeben sich sechs Multiples, davon fünf dem Median der eigenen Historie gegenübergestellt. KGV 24,2 (Zehnjahres-Median 25,8), EV/EBIT 17,3 (Median (7 Geschäftsjahre) 20,1), KBV 6,7 (Zehnjahres-Median 6,1), FCF-Rendite 3,1 % (Zehnjahres-Median 3,6 %) und Dividendenrendite 0,4 % (Median (2 Geschäftsjahre) 0,3 %). Für EV/EBITDA mit 14,2 steht kein Median daneben; es ist das einzige der sechs Vielfachen ohne eigene Historie. Zwischen dem Kurstag und dem Geschäftsjahresende liegen rund 8 Monate. Zum Geschäftsjahresende lag der Kurs bei 660,09 USD, auf derselben Gewinnbasis ein KGV von 28,1. Ein KGV über seinem Median steht für mehr Kurs je Gewinn, eines darunter für weniger. Bei einer Rendite ist es umgekehrt, unter ihrem Median steht mehr Kurs je freiem Cashflow oder Dividende und darüber weniger. Alle Multiples sind trailing, auf Basis der berichteten Zahlen.

KGV (Kurs / Gewinn)
24,2x
EV / EBIT
17,3x
EV / EBITDA
14,2x
FCF-Rendite
3,1 %
Dividendenrendite
0,4 %
KBV (Kurs / Buchwert)
6,7x
KGV im Verlauf mit dem eigenen 10-Jahres-Median (Kurs zum jeweiligen Geschäftsjahresende geteilt durch EPS).
18Kennzahlen

Kennzahlen im Überblick

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Kennzahlen je Geschäftsjahr

2016201720182019202020212022202320242025
Umsatz27,640,755,870,786,0117,9116,6134,9164,5201,0
Betriebsergebnis (EBIT)12,420,224,924,032,746,828,946,869,483,3
Nettogewinn10,215,922,118,529,139,423,239,162,460,5
Ergebnis je Aktie, verwässert (USD)3,495,397,576,4310,0913,778,5914,8723,8623,49
Operativer Cashflow16,124,229,336,338,757,750,571,191,3115,8
Investitionen (Capex)4,56,713,915,115,218,731,227,037,369,7
Freier Cashflow11,617,515,421,223,639,019,344,154,146,1
Freier Cashflow nach Aktienvergütung8,413,811,216,417,029,87,330,037,425,7
Bruttomarge86,3 %86,6 %83,2 %81,9 %80,6 %80,8 %78,3 %80,8 %81,7 %82,0 %
EBIT-Marge45,0 %49,7 %44,6 %33,9 %38,0 %39,6 %24,8 %34,7 %42,2 %41,4 %
Nettomarge37,0 %39,2 %39,6 %26,1 %33,9 %33,4 %19,9 %29,0 %37,9 %30,1 %
FCF-Marge42,0 %43,0 %27,5 %30,0 %27,4 %33,1 %16,5 %32,7 %32,9 %22,9 %
Investitionsquote16,2 %16,6 %24,9 %21,4 %17,6 %15,8 %26,7 %20,0 %22,6 %34,7 %
ROIC (nach Steuern)17,6 %22,3 %31,0 %17,1 %22,4 %28,9 %21,1 %
Eigenkapitalquote91,1 %88,0 %86,4 %75,8 %80,5 %75,2 %67,7 %66,7 %66,2 %59,4 %
Beschäftigte (Tsd.)17253645597286677479
Umsatz je Beschäftigtem (Mio. USD)1,621,621,571,571,471,641,352,002,222,55

Umsatz

201627,6
201740,7
201855,8
201970,7
202086,0
2021117,9
2022116,6
2023134,9
2024164,5
2025201,0

Betriebsergebnis (EBIT)

201612,4
201720,2
201824,9
201924,0
202032,7
202146,8
202228,9
202346,8
202469,4
202583,3

Nettogewinn

201610,2
201715,9
201822,1
201918,5
202029,1
202139,4
202223,2
202339,1
202462,4
202560,5

Ergebnis je Aktie, verwässert (USD)

20163,49
20175,39
20187,57
20196,43
202010,09
202113,77
20228,59
202314,87
202423,86
202523,49

Operativer Cashflow

201616,1
201724,2
201829,3
201936,3
202038,7
202157,7
202250,5
202371,1
202491,3
2025115,8

Investitionen (Capex)

20164,5
20176,7
201813,9
201915,1
202015,2
202118,7
202231,2
202327,0
202437,3
202569,7

Freier Cashflow

201611,6
201717,5
201815,4
201921,2
202023,6
202139,0
202219,3
202344,1
202454,1
202546,1

Freier Cashflow nach Aktienvergütung

20168,4
201713,8
201811,2
201916,4
202017,0
202129,8
20227,3
202330,0
202437,4
202525,7

Bruttomarge

201686,3 %
201786,6 %
201883,2 %
201981,9 %
202080,6 %
202180,8 %
202278,3 %
202380,8 %
202481,7 %
202582,0 %

EBIT-Marge

201645,0 %
201749,7 %
201844,6 %
201933,9 %
202038,0 %
202139,6 %
202224,8 %
202334,7 %
202442,2 %
202541,4 %

Nettomarge

201637,0 %
201739,2 %
201839,6 %
201926,1 %
202033,9 %
202133,4 %
202219,9 %
202329,0 %
202437,9 %
202530,1 %

FCF-Marge

201642,0 %
201743,0 %
201827,5 %
201930,0 %
202027,4 %
202133,1 %
202216,5 %
202332,7 %
202432,9 %
202522,9 %

Investitionsquote

201616,2 %
201716,6 %
201824,9 %
201921,4 %
202017,6 %
202115,8 %
202226,7 %
202320,0 %
202422,6 %
202534,7 %

ROIC (nach Steuern)

2016
2017
2018
201917,6 %
202022,3 %
202131,0 %
202217,1 %
202322,4 %
202428,9 %
202521,1 %

Eigenkapitalquote

201691,1 %
201788,0 %
201886,4 %
201975,8 %
202080,5 %
202175,2 %
202267,7 %
202366,7 %
202466,2 %
202559,4 %

Beschäftigte (Tsd.)

201617
201725
201836
201945
202059
202172
202286
202367
202474
202579

Umsatz je Beschäftigtem (Mio. USD)

20161,62
20171,62
20181,57
20191,57
20201,47
20211,64
20221,35
20232,00
20242,22
20252,55

Beträge in Mrd. USD, sofern nicht anders angegeben; Quoten in Prozent. Alle Werte stammen aus den Geschäftsberichten und sind nicht bereinigt (reported, nicht adjusted).

19Vergleichsgruppe

Im Vergleich mit anderen Unternehmen

Datenstand dieses Abschnitts: Rollierende zwölf Monate je Unternehmen (nicht testiert), Kurse laut Tabelle; Jahresfundament Geschäftsjahr 2025

Bis hierher stand jede Zahl gegen die eigene Historie. Dieser Abschnitt stellt sie daneben zu anderen Unternehmen, gerechnet aus deren eigenen SEC-Berichten und nach denselben Definitionen. Neben Meta stehen Amazon, Alphabet und Microsoft. Verglichen wird mit den großen US-Unternehmen, die wie Meta selbst Werbeplätze verkaufen und ihren Abschluss nach US-GAAP bei der SEC einreichen. Die Gruppe ist damit enger gefasst als eine allgemeine Technologie-Auswahl, und sie ist trotzdem schief: bei Amazon und Microsoft ist die Werbung ein Nebengeschäft, bei Meta ist sie fast der ganze Umsatz. Die Auswahl ist eine redaktionelle Entscheidung und verschiebt das Bild; eine andere Gruppe ergäbe andere Abstände. Acht der elf verglichenen Größen stammen aus den SEC-Berichten der Unternehmen selbst. Die drei Bewertungszeilen am Ende (KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite) stehen in keinem Bericht, weil sie einen Aktienkurs brauchen. Diese Kurse sind börsen-offizielle Schlusskurse, von Hand erfasst und der jeweiligen Börse zugeordnet, nicht aus einer Daten-API. Meta steht mit dem Schlusskurs vom 17. August 2026, Amazon mit dem vom 28. Juli 2026, Alphabet mit dem vom 7. August 2026, Microsoft mit dem vom 3. August 2026.

Verglichen wird für jedes Unternehmen ein Zeitraum von zwölf Monaten, und zwar der letzte, der spätestens mit der Berichtsperiode dieses Artikels endet. Sein Ende steht in der Tabelle. Bei Microsoft fällt dieser Zeitraum mit dem geprüften Geschäftsjahr zusammen; bei Meta, Amazon und Alphabet liegt das Geschäftsjahr quer dazu, diese Spalten sind deshalb aus Quartalsberichten zusammengesetzt und nicht testiert. Für die Bewertungszeilen zählt dieser Rest: zwischen dem Ende des Zwölfmonatszeitraums und dem Kurstag liegen je nach Unternehmen rund ein bis zwei Monate. Zwei Werte fallen aus dem Rahmen der übrigen: FCF-Marge von Amazon (-1,5 %) und FCF-Rendite von Amazon (-0,5 %). Sie stammen aus demselben Bericht wie der Rest und sind nicht korrigiert. Warum sie ausscheren, sagt dieser Vergleich nicht. * Ein Wert steht auf einer ungewöhnlich ungleichen Quartalsverteilung: KGV von Alphabet (46 Prozent des Zwölfmonatswertes entfallen auf ein einzelnes Quartal, bisher waren es höchstens 30 Prozent). Gleichmäßig verteilt wären 25 Prozent. Der Wert hängt damit stärker als sonst an einem einzelnen Quartal. Woran das liegt, sagt dieser Vergleich nicht; es steht im Bericht des jeweiligen Unternehmens.

Q3/25Q4/25Q1/26Q2/26
Verteilung des Zwölfmonatswertes auf die vier Quartale, je Unternehmen: Nettogewinn. Anteile in Prozent.

So liest du das Jeder Balken ist ein Unternehmen und steht für hundert Prozent seines Zwölfmonatswertes, geteilt in die vier Quartale von links (ältestes) nach rechts (jüngstes). Gleichmäßig verteilt wäre jedes Viertel gleich breit. Ein breiter Block allein ist dabei kein Befund: manche Unternehmen verdienen jedes Jahr in demselben Quartal auffällig viel, und das ist dann ihr Normalfall. Der Stern steht deshalb nur dort, wo die Verteilung stärker abweicht, als sie bei diesem Unternehmen bisher abgewichen ist, und markiert dieselbe Zeile wie in der Tabelle darüber.

Kennzahlen im Vergleich

MetaAmazonAlphabetMicrosoft
Zwölfmonatszeitraum bis30. Juni 202630. Juni 202630. Juni 202630. Juni 2026
davon Geschäftsjahresende31. Dezember 202531. Dezember 202531. Dezember 202530. Juni 2026
Umsatz228,2 Mrd. USD775,7 Mrd. USD445,9 Mrd. USD331,8 Mrd. USD
Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre)23,7 %13,0 %15,5 %16,1 %
Bruttomarge81,7 %50,8 %60,9 %67,9 %
EBIT-Marge38,1 %12,1 %33,1 %46,8 %
FCF-Marge18,0 %-1,5 %11,9 %20,2 %
Investitionsquote39,1 %22,3 %29,7 %34,9 %
ROIC (nach Steuern)19,6 %10,4 %16,2 %22,8 %
Eigenkapitalquote58,1 %50,3 %69,5 %58,3 %
KGV21,5x18,6x17,7x *27,2x
EV / EBIT16,7x27,0x28,4x23,6x
FCF-Rendite2,8 %-0,5 %1,2 %1,8 %

Zwölfmonatszeitraum bis

Meta30. Juni 2026
Amazon30. Juni 2026
Alphabet30. Juni 2026
Microsoft30. Juni 2026

davon Geschäftsjahresende

Meta31. Dezember 2025
Amazon31. Dezember 2025
Alphabet31. Dezember 2025
Microsoft30. Juni 2026

Umsatz

Meta228,2 Mrd. USD
Amazon775,7 Mrd. USD
Alphabet445,9 Mrd. USD
Microsoft331,8 Mrd. USD

Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre)

Meta23,7 %
Amazon13,0 %
Alphabet15,5 %
Microsoft16,1 %

Bruttomarge

Meta81,7 %
Amazon50,8 %
Alphabet60,9 %
Microsoft67,9 %

EBIT-Marge

Meta38,1 %
Amazon12,1 %
Alphabet33,1 %
Microsoft46,8 %

FCF-Marge

Meta18,0 %
Amazon-1,5 %
Alphabet11,9 %
Microsoft20,2 %

Investitionsquote

Meta39,1 %
Amazon22,3 %
Alphabet29,7 %
Microsoft34,9 %

ROIC (nach Steuern)

Meta19,6 %
Amazon10,4 %
Alphabet16,2 %
Microsoft22,8 %

Eigenkapitalquote

Meta58,1 %
Amazon50,3 %
Alphabet69,5 %
Microsoft58,3 %

KGV

Meta21,5x
Amazon18,6x
Alphabet17,7x *
Microsoft27,2x

EV / EBIT

Meta16,7x
Amazon27,0x
Alphabet28,4x
Microsoft23,6x

FCF-Rendite

Meta2,8 %
Amazon-0,5 %
Alphabet1,2 %
Microsoft1,8 %

Jede Zahl ist aus dem jeweils eigenen SEC-Bericht des Unternehmens gerechnet, nach denselben Definitionen wie im übrigen Artikel. Verglichen wird je Unternehmen der letzte Zwölfmonatszeitraum, der spätestens mit der Berichtsperiode dieses Artikels endet; wo er nicht mit dem Geschäftsjahr zusammenfällt, ist er aus Quartalsberichten zusammengesetzt und nicht testiert. Ein Strich bedeutet, dass das Unternehmen diese Größe nicht gesondert berichtet, nicht dass sie null ist.

20Jahresvergleich

Was sich verändert hat

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Gemessen an der prozentualen Veränderung gegenüber dem Vorjahr haben sich im Geschäftsjahr 2025 diese fünf Größen am weitesten bewegt: Finanzschulden +102,9 % (von 29,5 auf 59,9 Mrd. USD), Investitionen (Capex) +87,1 % (von 37,3 auf 69,7 Mrd. USD), Forschung und Entwicklung +30,8 % (von 43,9 auf 57,4 Mrd. USD), Operativer Cashflow +26,8 % (von 91,3 auf 115,8 Mrd. USD) und Aktienbasierte Vergütung +22,4 % (von 16,7 auf 20,4 Mrd. USD). Sortiert ist nach der Veränderungsrate, nicht nach dem Betrag.

Gemessen am relativen Abstand zum eigenen Zehnjahres-Median liegen diese Quoten am weitesten von ihrem Median entfernt: Investitionsquote 34,7 % gegen 20,7 % (+14,0 Prozentpunkte), Effektive Steuerquote 29,6 % gegen 18,0 % (+11,6 Prozentpunkte), Goodwill-Quote 6,7 % gegen 11,8 % (-5,1 Prozentpunkte) und Forschungsquote 28,5 % gegen 21,4 % (+7,1 Prozentpunkte). Der Median ist der mittlere Wert der letzten zehn Geschäftsjahre desselben Unternehmens; ein Vergleich mit anderen Unternehmen findet hier nicht statt.

Ein Mehrjahresschnitt sagt nicht, wie gleichmäßig der Weg dorthin war. Von den neun Jahresvergleichen seit dem Geschäftsjahr 2016 lag der Umsatz in acht, das Betriebsergebnis in sieben, der operative Cashflow in acht und der freie Cashflow in sechs über dem jeweiligen Vorjahr. Im selben Zeitraum lag die EBIT-Marge zwischen 24,8 % und 49,7 % und die Investitionsquote zwischen 15,8 % und 34,7 %.

Innerhalb des vergleichbaren Fensters vom Geschäftsjahr 2020 bis 2025 haben sich die Umsatzanteile der Geschäftsbereiche so verschoben: Family of Apps +0,2 Prozentpunkte (von 98,7 auf 98,9 %) und Reality Labs -0,2 Prozentpunkte (von 1,3 auf 1,1 %). Anteile werden in Prozentpunkten verglichen, nicht relativ.

Eine Margenveränderung kann zwei Ursachen haben, und beide lassen sich trennen. Die Marge der Geschäftsbereiche zusammen lag im Geschäftsjahr 2024 bei 42,2 % ihres Umsatzes und im Geschäftsjahr 2025 bei 41,4 %, -0,8 Prozentpunkte. Rechnerisch entfallen davon +1,8 Prozentpunkte auf die veränderte Mischung der Bereiche, also darauf, dass sich die Umsatzanteile verschoben haben, und -2,6 Prozentpunkte auf die Margen innerhalb der Bereiche. Gerechnet ist auf der Summe der Geschäftsbereiche.

Größte Bewegungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2024

Sortiert nach der prozentualen Veränderung, nicht nach dem Betrag. Die Richtung ist eine Richtung, keine Wertung.

Finanzschulden
59,9 Mrd. USD
+102,9 % gegenüber 29,5 Mrd. USD
Investitionen (Capex)
69,7 Mrd. USD
+87,1 % gegenüber 37,3 Mrd. USD
Forschung und Entwicklung
57,4 Mrd. USD
+30,8 % gegenüber 43,9 Mrd. USD
Operativer Cashflow
115,8 Mrd. USD
+26,8 % gegenüber 91,3 Mrd. USD
Aktienbasierte Vergütung
20,4 Mrd. USD
+22,4 % gegenüber 16,7 Mrd. USD

Am weitesten vom eigenen Zehnjahres-Median entfernt

Sortiert nach dem relativen Abstand zum Median, nicht nach den Prozentpunkten. Der Median ist der mittlere Wert der letzten zehn Geschäftsjahre desselben Unternehmens.

Investitionsquote
34,7 %
Zehnjahres-Median 20,7 % (+14,0 Prozentpunkte)
Effektive Steuerquote
29,6 %
Zehnjahres-Median 18,0 % (+11,6 Prozentpunkte)
Goodwill-Quote
6,7 %
Zehnjahres-Median 11,8 % (-5,1 Prozentpunkte)
Forschungsquote
28,5 %
Zehnjahres-Median 21,4 % (+7,1 Prozentpunkte)

Umsatzanteile: Verschiebung vom Geschäftsjahr 2020 bis 2025

Nur das vergleichbare Fenster. Über einen Segment-Neuzuschnitt hinweg wäre die Verschiebung überwiegend eine Umgliederung.

Family of Apps
98,9 %
+0,2 Prozentpunkte gegenüber 98,7 %
Reality Labs
1,1 %
-0,2 Prozentpunkte gegenüber 1,3 %
21Szenarien

Szenarien, durchgerechnet

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 17. August 2026

Was diese Reihen zusammen ergeben, lässt sich durchrechnen. Die folgenden vier Rechnungen schreiben vorhandene Reihen um ein Geschäftsjahr fort und bewegen dabei jeweils eine einzige Annahme. Bliebe die Investitionsquote bei 34,7 % des Umsatzes und entwickelten sich Umsatz und operativer Cashflow weiter wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016 (+24,7 % und +24,5 % pro Jahr), ergäbe sich ein freier Cashflow von 57,3 Mrd. USD nach 46,1 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2025. Läge die Quote stattdessen auf ihrem eigenen Zehnjahres-Median von 20,7 %, wären es bei denselben Wachstumsannahmen 92,3 Mrd. USD. Setzte sich die Bewegung der Quote aus dem letzten Jahr fort (von 22,6 auf 34,7 % und weiter auf 46,7 %), ergäben sich 27,2 Mrd. USD. Bliebe die Quote bei 34,7 % und liefen Umsatz und operativer Cashflow im Tempo der letzten drei Geschäftsjahre weiter (+19,9 % und +31,9 % pro Jahr), ergäben sich 69,2 Mrd. USD. Dass die letzte Rechnung trotz des langsameren Umsatzes höher ausfällt, hat einen Grund in der Mechanik: die Investitionen hängen am Umsatz, der operative Cashflow ist im Dreijahresfenster aber schneller gewachsen als im langen (+31,9 % gegen +24,5 % pro Jahr). Weniger Umsatz heißt hier also weniger Investitionen bei mehr Zufluss.

Dieselbe Gleichung lässt sich umdrehen und nach der Annahme auflösen. Damit der freie Cashflow bei unveränderter Investitionsquote von 34,7 % und einem Umsatzwachstum wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016 (+24,7 % pro Jahr) auf dem Niveau von 46,1 Mrd. USD bliebe, müsste der operative Cashflow um 14,8 % wachsen; im Schnitt derselben Jahre wuchs er um 24,5 %. Umgekehrt gerechnet: entwickelte sich der operative Cashflow wie in diesem Schnitt, bliebe der freie Cashflow bis zu einer Investitionsquote von 39,1 % auf diesem Niveau.

Dieselbe Umkehrung lässt sich auf den Kurs anwenden. Das Modell des Rechners weiter unten hängt an zwei gesetzten Annahmen, Kapitalkosten von 10,05 % und einem ewigen Wachstum von 2,5 %. Hält man beide fest und fragt, welches Anfangs-Wachstum des freien Cashflows den erfassten Schlusskurs von 568,97 USD trifft, ergeben sich 23,7 % für das erste Jahr. Um so viel müsste der freie Cashflow dann wachsen, und von dort fällt die Rate im Modell über 10 Jahre linear auf das ewige Wachstum, im Mittel des Pfades sind das 12,9 % pro Jahr. Neben den beiden Annahmen hängt sie an der Basis, auf der die Rechnung aufsetzt, dem freien Cashflow von 46,1 Mrd. USD. Auf den Zehnjahres-Median der FCF-Marge gerechnet wären es 63,0 Mrd. USD. Auf dieser Basis ergibt dieselbe Rechnung +15,6 % für das erste Jahr und +9,0 % im Mittel des Pfades. Dass die Marge dorthin zurückkehrt, ist eine gesetzte Annahme und keine gemessene Größe. Über die Stufen der Sensitivitäts-Matrix des Rechners reicht dieselbe Rechnung von 16,1 % bis 30,1 % für das erste Jahr. Im Mittel des Pfades sind das 9,7 % bis 15,4 %. Mit einem Mehrjahres-Wachstum vergleichbar ist nur die mittlere Rate des Pfades, nicht der Startwert. Im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016 wuchs er um 16,6 % pro Jahr. Über die kürzeren Fenster waren es über fünf Jahre +14,3 % und über drei Jahre +33,7 % pro Jahr. Ob diese Bedingung erfüllbar ist, sagt die Rechnung nicht. Die beiden Annahmen sind gesetzt und nicht gemessen, im Rechner stellst du sie selbst ein, und mit ihnen ändert sich diese Zahl.

Alle Rechnungen sind Fortschreibungen vorhandener Reihen, keine Prognose. Welcher Verlauf eintritt, sagt dieser Text nicht, und zu keiner der Zahlen wird eine Wahrscheinlichkeit angegeben. Variiert wird jeweils eine einzige Annahme, und beide Varianten der Investitionsquote stammen aus der eigenen Reihe: einmal ihr Zehnjahres-Median, einmal die Bewegung des letzten Jahres fortgeschrieben. In welche Richtung das zeigt, entscheiden die Daten und nicht die Auswahl. Auf einen Wert je Aktie wird keine der Zahlen umgerechnet; dafür gibt es den Rechner weiter unten, und dessen Annahmen setzt du selbst.

Freier Cashflow, ein Geschäftsjahr fortgeschrieben

Ausgangswert ist der freie Cashflow von 46,1 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2025. Fortschreibung vorhandener Reihen, keine Prognose und keine Wahrscheinlichkeitsangabe.

Investitionsquote bleibt bei 34,7 %
57,3 Mrd. USD
Umsatz +24,7 %, operativer Cashflow +24,5 % pro Jahr wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016
Investitionsquote auf dem Zehnjahres-Median 20,7 %
92,3 Mrd. USD
dieselben Wachstumsannahmen wie darüber
Investitionsquote setzt ihre Bewegung fort (46,7 %)
27,2 Mrd. USD
von 22,6 auf 34,7 % im letzten Jahr, um denselben Abstand weiter; dieselben Wachstumsannahmen
Tempo der letzten drei Geschäftsjahre, Quote bei 34,7 %
69,2 Mrd. USD
Umsatz +19,9 %, operativer Cashflow +31,9 % pro Jahr wie seit dem Geschäftsjahr 2022
22Bewertungs-Rechner

Bewertung selbst berechnen

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 17. August 2026

Die Bausteine unten stammen aus dem Geschäftsbericht. Was die Aktie wert ist, hängt von Annahmen ab, und die setzt du selbst. Über die Eingabefelder lässt sich einstellen, wie sich der Wert ändert.

Vielfache gegen die eigene Historie: Wie hoch Kurs-Gewinn-Verhältnis und EV/EBIT gerade liegen und wo der jeweilige eigene Median steht, zeigt der Abschnitt "Bewertungs-Multiples gegen die eigene Historie" weiter oben. Dort steht auch, über wie viele Geschäftsjahre der Median je Kennzahl reicht. Diese Betrachtung rechnet allein mit berichteten Zahlen und trifft keine Zukunftsannahme.

DCF: Du zinst die künftigen freien Cashflows mit deinem Zinssatz auf heute ab. Startwachstum fällt linear auf das ewige Wachstum; der Terminalwert deckt die Zeit danach ab. Um wie viel Kapitalkosten und ewiges Wachstum das Ergebnis bewegen, steht beziffert in der Sensitivitätstabelle.

Alle Ergebnisse rechnest du aus deinen eigenen Annahmen. Sie sind keine Prognose und keine Empfehlung. Ein anderer Maßstab führt zu anderen Werten.

Verfahren

Modellrechner: Wert je Aktie selbst durchrechnen

Der Rechner bildet ein Discounted-Cashflow-Modell (DCF) ab: künftige freie Cashflows werden mit einem Diskontsatz auf heute abgezinst. Ändere die Annahmen und sieh, wie stark der Modellwert reagiert. Startpunkt sind die im Datensatz hinterlegten Annahmen.

Annahmen
Wie schnell die freien Cashflows anfangs wachsen.
%
Ewige Wachstumsrate nach der Prognosephase. Muss unter dem Diskontsatz liegen.
%
Kapitalkosten, mit denen abgezinst wird. Höher = vorsichtiger.
%
Cashflow-Basis
Rollierende 12 Monate (ungeprüft) Stand: Q3 2025 bis Q2 2026 (endet 30. Juni 2026)
Umsatz
228,2 Mrd. USD
Operatives Ergebnis
86,9 Mrd. USD
Nettogewinn
68,1 Mrd. USD
Operativer Cashflow
130,3 Mrd. USD
Warum mit Vorsicht lesen?

Diese Zwölf-Monats-Werte sind ungeprüft und können durch Saisonalität verzerrt sein. Der Modellwert oben rechnet weiter mit dem geprüften Jahres-Cashflow. Sie sind eine aktuellere Einordnung, kein Ersatz der Basis. Der operative Cashflow enthält die Investitionen noch nicht, ist also nicht der freie Cashflow.

Freier Cashflow, rollierende 12 Monate 41,0 Mrd. USD

Herkunft: 2 von 8 Bausteinen aus Pflichtberichten gemeldet (Quartalsbericht (10-Q): 2), 6 aus kumulierten Werten berechnet. Rundungsschranke unter 0,1 %.

Wie wird das berechnet?

Rollierender operativer Cashflow minus rollierendes Capex aus den vier jüngsten Quartalen: eine ungeprüfte und saisonal nicht bereinigte Basis. Sie ist aktueller als die Jahresbasis. Über den Umschalter oben als Modellbasis wählbar.

Modellwert je Aktie364,61 $Erfasster Kurs 568,97 $ (Nasdaq (börsen-offizieller Schlusskurs), 17. August 2026).
938,5 Mrd. USDEigenkapitalwertOperativer Wert plus Nettoliquidität
52,6 %Anteil FernwertWie stark der Wert am Terminal Value hängt

Sensitivität: Wert je Aktie

Zeilen: Diskontsatz. Spalten: Langfrist-Wachstum. Die hervorgehobene Mitte entspricht genau deinen Annahmen; ringsum siehst du in kleinen Schritten, wie empfindlich der Modellwert auf Abweichungen reagiert.

Modellwert je Aktie (USD) bei variierendem Diskontsatz und Langfrist-Wachstum.
Diskont \ Wachstum1,5 %2,0 %2,5 %3,0 %3,5 %
9,05 % 376,58 $ 397,77 $ 422,17 $ 450,57 $ 484,04 $
9,55 % 352,28 $ 370,52 $ 391,33 $ 415,28 $ 443,16 $
10,05 % 330,85 $ 346,69 $ 364,61 $ 385,03 $ 408,55 $
10,55 % 311,82 $ 325,68 $ 341,24 $ 358,83 $ 378,89 $
11,05 % 294,81 $ 307,02 $ 320,63 $ 335,90 $ 353,18 $

Prognostizierte Cashflows

Prognostizierte freie Cashflows und ihre Barwerte je Jahr (in Milliarden USD).
JahrWachstumFreier CashflowBarwert
112,0 %51,646,9
210,9 %57,347,3
39,9 %63,047,2
48,8 %68,546,7
57,8 %73,945,8
66,7 %78,844,4
75,7 %83,342,6
84,6 %87,140,5
93,6 %90,238,1
102,5 %92,535,5

Dies ist ein Rechenmodell zur Veranschaulichung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und keine Bewertung durch Portora. Der Modellwert hängt sehr stark von den gewählten Annahmen ab und ist keine Prognose des Aktienkurses.

Wie die Datensatz-Annahmen zustande kommen
Modell insgesamt
Basis ist der berichtete freie Cashflow (operativer Cashflow minus Investitionen) des Geschäftsjahres 2025 von 46,1 Mrd. USD. Die FCF-Marge liegt bei 22,9 Prozent gegenüber einem 10-Jahres-Median von 31,3 Prozent; auf die Median-Marge gerechnet läge die Basis bei rund 63,0 Mrd. USD. Dass die Marge zu ihrem Median zurückkehrt, ist eine gesetzte Annahme und keine gemessene Größe, und die Szenarien-Sektion rechnet dieselbe Reihe auch in die Gegenrichtung. Der Basis-Fall rechnet mit dem berichteten Wert, die auf die Median-Marge gerechnete Variante ist zusätzlich ausgewiesen.
Nettoliquidität
Die vorhandene Nettoliquidität (liquide Mittel und kurzfristige Geldanlagen minus Finanzschulden einschließlich Finanzierungsleasing, rund 21,7 Mrd. USD) wird als separater Vermögenswert zum diskontierten operativen Wert addiert.
Anfangs-Wachstum
Startwachstum 12 Prozent im ersten Jahr, danach linear fallend bis zum ewigen Wachstum. Über die 10 Jahre der ersten Stufe sind das im Mittel 7,2 Prozent pro Jahr. Fortgeschrieben wird im Modell der freie Cashflow, und der wuchs über fünf Jahre um 14,3 Prozent und über drei Jahre um 33,7 Prozent pro Jahr. Diese mittlere Rate liegt unter beiden Raten; mit einem Mehrjahres-Wachstum vergleichbar ist nur sie, nicht der Startwert. Der Umsatz wuchs über fünf Jahre um 18,5 Prozent und über drei Jahre um 19,9 Prozent pro Jahr. Auf den freien Cashflow schlägt das nur durch, soweit die FCF-Marge konstant bleibt, und die bewegte sich im Geschäftsjahr 2025 von 32,9 Prozent auf 22,9 Prozent. Der Startwert ist eine Voreinstellung des Rechners, keine Aussage des Berichts. Hält man die Kapitalkosten von 10,05 Prozent, das ewige Wachstum von 2,5 Prozent und die Basis von 46,1 Mrd. USD fest, setzt derselbe Rechner aus dem erfassten Schlusskurs ein Startwachstum von 23,7 Prozent voraus, im Mittel des Pfades 12,9 Prozent. Unter diesen drei Annahmen liegt der berechnete Wert bei einem kleineren Startwachstum rechnerisch unter dem Kurs und bei einem größeren darüber.
Diskontsatz
Kapitalkosten aus dem Aufbau risikofreier Zins 4,3 Prozent plus Beta 1,15 mal Marktrisikoprämie 5,0 Prozent, also rund 10,0 Prozent. Der risikofreie Zins ist eine gesetzte Voreinstellung und nicht zu einem Stichtag abgelesen; das Beta ist eine gesetzte Voreinstellung und nicht aus Kursreihen gemessen; die Marktrisikoprämie ist ein gesetzter Ansatz. Portora zieht dafür keine Marktdaten, der Diskontsatz ist im Rechner als Ganzes einstellbar.
Langfrist-Wachstum
Ewiges Wachstum 2,5 Prozent als Voreinstellung, also die Rate, mit der der freie Cashflow nach den ersten 10 Jahren unbegrenzt weiterwächst. Auf den so gebildeten Endwert entfallen 52,6 Prozent des diskontierten operativen Werts. Die Rate ist im Rechner einstellbar, die Sensitivitäts-Matrix rechnet Stufen darüber und darunter mit.
23Prüfkriterien

Woran sich die nächste Ausgabe messen lässt

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)

Statt einer Erwartung stehen hier Messlatten. Jede nennt den heutigen Wert, an dem sie sich in der nächsten Ausgabe nachprüfen lässt. Der Text sagt nicht, wohin sich diese Größen bewegen, sondern nur, woran man es ablesen kann.

Vier Größen lassen sich in der nächsten Ausgabe unmittelbar gegenprüfen: ob die Investitionsquote näher bei den 34,7 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 20,7 % liegt, ob die Goodwill-Quote näher bei den 6,7 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 11,8 % liegt, ob die Forschungsquote näher bei den 28,5 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 21,4 % liegt und ob der freie Cashflow über oder unter den 46,1 Mrd. USD dieses Geschäftsjahres liegt (Vorjahr 54,1 Mrd. USD).

Messlatten für die nächste Ausgabe

Jede Messlatte nennt ihren heutigen Wert. Eine Richtung wird nicht angegeben.

Investitionsquote
34,7 %
Zehnjahres-Median 20,7 %
Goodwill-Quote
6,7 %
Zehnjahres-Median 11,8 %
Forschungsquote
28,5 %
Zehnjahres-Median 21,4 %
Freier Cashflow
46,1 Mrd. USD
Vorjahr 54,1 Mrd. USD
24Fragen an den Bericht

Fragen an den Bericht

Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q2 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)

  1. Die noch nicht begonnenen Leasingverpflichtungen stiegen von 103,77 Mrd. USD zum Jahresende auf rund 278,99 Mrd. USD zum 30. Juni 2026, und diese beginnen zwischen dem Rest des Jahres 2026 und 2036. Im Juli kamen weitere Rechenzentrums-Verträge über rund 68 Mrd. USD dazu, die 2027 und 2028 beginnen sollen. Wie verteilen sich die 278,99 Mrd. USD auf die einzelnen Startjahre, und welcher Teil davon ist operatives und welcher Finanzierungsleasing?
  2. Nach den Investitionen blieben im Berichtsquartal 1,75 Mrd. USD freier Cashflow, nach 9,02 Mrd. USD im Vorjahresquartal; über die vier Quartale bis zum 30. Juni 2026 bleiben von 130,3 Mrd. USD operativem Cashflow nach den Investitionen 41,0 Mrd. USD. Zum selben Stichtag nennt der Bericht rund 53,52 Mrd. USD nicht kündbare vertragliche Verpflichtungen als 2026 fällig, für 2027 rund 81,65 Mrd. USD, beide Angaben als Untergrenze. Das rollierende Fenster und die Fälligkeitsjahre decken sich nur zum Teil. Woraus deckt der Bericht diese Beträge: aus dem laufenden Zufluss, aus den 90,3 Mrd. USD an Zahlungsmitteln und marktgängigen Wertpapieren oder aus weiteren Anleihen?
  3. Meta hat im ersten Halbjahr 2026 keine eigenen Aktien zurückgekauft, nach 23,16 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Aus dem seit 2017 laufenden Rückkaufprogramm stehen unverändert 25,03 Mrd. USD offen, und im Mai 2026 hat Meta Anleihen über 25,00 Mrd. USD begeben. Was sagt der Bericht zu beidem, zu den ausgebliebenen Rückkäufen und zur Verwendung der Anleihe-Mittel?
  4. Die operative Marge der App-Familie fiel von 53 auf 39 Prozent, während ihr Umsatz um 28,0 Prozent wuchs. Ihre Kosten stiegen im selben Quartal um 67 Prozent auf 36,98 Mrd. USD. Welchen Teil davon ordnet der Bericht dem Aufbau der KI-Infrastruktur zu, und welchen dem laufenden Werbegeschäft?
  5. Die Zahl der Beschäftigten liegt zum 30. Juni 2026 bei 75.472 und damit 1 Prozent unter dem Vorjahr. Darin sind rund 8.000 Menschen aus dem Stellenabbau vom Mai 2026 noch enthalten, von denen nach Angabe des Berichts die Mehrheit bis zum Ende des dritten Quartals herausfällt. Wie verändert sich der Personalaufwand, wenn diese Zahl im nächsten Zwischenbericht steht?
  6. Die Anlagen im Bau stiegen von 50,52 auf 80,35 Mrd. USD, die Abschreibung des Quartals von 4,28 auf 6,00 Mrd. USD. Anlagen im Bau werden noch nicht abgeschrieben. Was bedeutet das für die Abschreibung der kommenden Quartale, sobald diese Bauten in Betrieb gehen?
  7. Reality Labs setzte im Quartal 431 Mio. USD um und wies dabei einen Betriebsverlust von 4,62 Mrd. USD aus, nach 370 Mio. USD Umsatz und 4,53 Mrd. USD Verlust im Vorjahresquartal. Der Jahresbericht erwartet für 2026 einen Verlust in ähnlicher Höhe wie 2025. Woran macht der Bericht fest, ob und wann aus diesem Bereich etwas zurückkommt?

Erzeugt mit Engine 0.3.2 (c9ae09d). Der Methodenstand macht eine spätere Abweichung dem richtigen Verursacher zuordenbar: dem Unternehmen oder uns.

Vom Verstehen zur Anwendung

Dieselbe Klarheit für die eigenen Zahlen

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