Unternehmensanalyse
Meta Platforms, Inc.
METANasdaqSoziale Netzwerke / Digitale Werbung (Technologie)Q3 Geschäftsjahr 2026
Meta verkauft Anzeigen in Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp und daneben Brillen und Headsets. Im dritten Quartal 2026 stieg der Umsatz laut ungeprüfter Quartalsmeldung um 26,1 Prozent auf 64,60 Mrd. USD gegenüber dem Vorjahresquartal, das Betriebsergebnis fiel um 36,8 Prozent auf 12,99 Mrd. USD, vor allem weil darin 9,89 Mrd. USD Aufwand für einen Vergleich mit 52 Generalstaatsanwälten in den USA stecken.
Wie man diesen Artikel liest
Portora bereitet den Geschäftsbericht auf: die 10-K-Jahresmeldung, die Meta bei der US-Börsenaufsicht SEC einreicht. Die Kennzahlen darin rechnen wir selbst aus. Der Artikel ist rein beschreibend, er ordnet ein, bewertet aber nicht und gibt keinen Rat. Metas Geschäftsjahr endet am 31. Dezember; „Geschäftsjahr 2025“ meint das am 31. Dezember 2025 geendete Jahr. Ganz oben steht der Zwischenstand für Q3 Geschäftsjahr 2026 aus der Quartalsmeldung (Form 10-Q). Quartalszahlen sind nicht testiert und schwanken saisonal, deshalb vergleichen wir sie immer mit demselben Quartal des Vorjahres, nicht mit dem Vorquartal. Alles darunter stammt weiter aus dem geprüften Jahresbericht und ändert sich mit einem Quartal nicht. Im Abschnitt „Bewertung selbst berechnen“ stellst du die Annahmen selbst ein und rechnest damit ein eigenes Szenario. Portora veröffentlicht dort keine eigene Wertaussage.
Zwischenstand: Q3 Geschäftsjahr 2026
Datenstand dieses Abschnitts: Q3 Geschäftsjahr 2026 · nicht testiert
Im dritten Quartal 2026, vom 1. Juli bis 30. September, laufen Umsatz und Betriebsergebnis in entgegengesetzte Richtungen. Der Umsatz stieg auf 64,6 Mrd. USD, 26,1 Prozent über den 51,2 Mrd. USD desselben Quartals 2025. Das Betriebsergebnis fiel im selben Vergleich von 20,5 auf 13,0 Mrd. USD, um 36,8 Prozent, und die operative Marge von 40,1 auf 20,1 Prozent. Der Nettogewinn stieg trotzdem von 2,7 auf 9,9 Mrd. USD, weil das Vorjahresquartal eine Steuerbelastung trug, die der Text unten beziffert. Diese Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert. Alles darunter steht unverändert auf dem geprüften Geschäftsjahr 2025.
Der Umsatz lag 26,1 Prozent über demselben Quartal des Vorjahres, 13,36 Mrd. USD mehr. Nach Angabe des Berichts lieferte Meta dafür 10 Prozent mehr Anzeigen aus, und der Durchschnittspreis je Anzeige lag 14 Prozent höher. Die Kosten stiegen im selben Zeitraum um 20,91 auf 51,61 Mrd. USD. Vom Anstieg entfallen 11,35 Mrd. USD auf die Verwaltung, deren Aufwand auf 14,86 Mrd. USD stieg und 9,89 Mrd. USD für den Vergleich mit 52 Generalstaatsanwälten in den USA enthält, im Streit um die Folgen von Facebook und Instagram für Jugendliche. Die Umsatzkosten legten um 4,16 Mrd. USD zu, nach Angabe des Berichts vor allem wegen der Rechenzentren und zugekaufter Cloud-Leistung. Forschung und Entwicklung stieg um 4,91 Mrd. USD, dort nennt der Bericht neben den Rechenzentren auch höhere Personalkosten und Kosten für die Nutzung fremder KI-Modelle. Das Betriebsergebnis fällt damit von 20,54 auf 12,99 Mrd. USD. Der Rückgang sitzt in der App-Familie, deren Segmentergebnis von 24,97 auf 17,12 Mrd. USD fiel, während der Verlust von Reality Labs von 4,43 auf 4,13 Mrd. USD sank. Der Nettogewinn stieg trotzdem von 2,71 auf 9,86 Mrd. USD, weil im Vorjahresquartal 18,95 Mrd. USD Steueraufwand anfielen, nach Angabe des Berichts vor allem eine Folge des One Big Beautiful Bill Act. In diesem Quartal waren es 3,14 Mrd. USD, eine Steuerquote von 24 Prozent nach 87 Prozent. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen um 80,3 Prozent auf 33,94 Mrd. USD, der operative Cashflow um 9,3 Prozent auf 32,79 Mrd. USD. Operativer Cashflow minus Investitionen ergibt minus 1,16 Mrd. USD freien Cashflow nach plus 11,17 Mrd. USD im Vorjahresquartal. Meta selbst nennt für das Quartal 34,91 Mrd. USD Investitionen, weil es die Tilgung von Finanzierungsleasing mitzählt. Über die vier zuletzt gemeldeten Quartale summiert sich der Umsatz auf 241,61 Mrd. USD, diese rollierende Basis lässt sich im Bewertungsrechner als Rechenbasis wählen, voreingestellt ist die Zahl des Geschäftsjahres. Die Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert.
Fast der ganze Quartalsumsatz kam aus der App-Familie. Family of Apps setzte 64,2 Mrd. USD um, 26,4 Prozent mehr als im selben Quartal des Vorjahres, Reality Labs 0,4 Mrd. USD und damit 5,7 Prozent weniger. Die beiden Segmentergebnisse ergeben zusammen das Konzern-Betriebsergebnis von 13,0 Mrd. USD.
Über die vier zuletzt gemeldeten Quartale, vom vierten Quartal 2025 bis zum dritten Quartal 2026, summiert sich der Umsatz auf 241,6 Mrd. USD und der operative Cashflow auf 133,1 Mrd. USD. Diese rollierenden zwölf Monate lassen sich im Bewertungsrechner weiter unten als Rechenbasis wählen. Voreingestellt ist dort, wie im Artikeltext darunter, das Geschäftsjahr 2025. Beide Angaben stimmen, sie meinen verschiedene Zeiträume, und wer die eine in ein Feld tippt, das die andere erwartet, rechnet an der Frage vorbei.
Konzernzahlen Q3 Geschäftsjahr 2026
Jeweils gegen Q3 Geschäftsjahr 2025, also gegen dasselbe Quartal des Vorjahres. Aus dem Zwischenbericht, nicht testiert.
- Umsatz
- 64,6 Mrd. USD
- +26,1 % gegenüber 51,2 Mrd. USD in Q3 Geschäftsjahr 2025
- Betriebsergebnis (EBIT)
- 13,0 Mrd. USD
- -36,8 % gegenüber 20,5 Mrd. USD in Q3 Geschäftsjahr 2025
- Nettogewinn
- 9,860 Mrd. USD
- +264,0 % gegenüber 2,709 Mrd. USD in Q3 Geschäftsjahr 2025
- Operativer Cashflow berechnet
- 32,8 Mrd. USD
- +9,3 % gegenüber 30,0 Mrd. USD in Q3 Geschäftsjahr 2025
- Investitionen (Capex) berechnet
- 33,9 Mrd. USD
- +80,3 % gegenüber 18,8 Mrd. USD in Q3 Geschäftsjahr 2025
- Freier Cashflow
- -1,2 Mrd. USD
- gegenüber 11,2 Mrd. USD in Q3 Geschäftsjahr 2025
Margen Q3 Geschäftsjahr 2026
Margen werden in Prozentpunkten verglichen, nicht relativ.
- Operative Marge (EBIT)
- 20,1 %
- -20,0 Prozentpunkte gegenüber 40,1 % in Q3 Geschäftsjahr 2025
- Nettomarge
- 15,3 %
- +10,0 Prozentpunkte gegenüber 5,3 % in Q3 Geschäftsjahr 2025
Segmente Q3 Geschäftsjahr 2026
Aus dem Zwischenbericht (10-Q, eingereicht 22. Oktober 2026). Die Segmentergebnisse summieren sich auf das Konzern-Betriebsergebnis von 13,0 Mrd. USD.
- Family of Apps
- 64,2 Mrd. USD
- +26,4 % gegenüber 50,8 Mrd. USD · Segmentergebnis 17,1 Mrd. USD (Marge 26,7 %)
- Reality Labs
- 0,443 Mrd. USD
- -5,7 % gegenüber 0,470 Mrd. USD · Segmentergebnis -4,1 Mrd. USD (Marge -932,1 %)
Rollierende zwölf Monate
Summe der vier Quartale 2025Q4, 2026Q1, 2026Q2, 2026Q3. Eigene Achse, kein Bestandteil der Zehnjahres-Reihe; sie ist die aktuellere Rechenbasis im Bewertungsrechner weiter unten.
- Umsatz (rollierend)
- 241,6 Mrd. USD
- rollierend bis Q3 Geschäftsjahr 2026
- Betriebsergebnis (rollierend)
- 79,4 Mrd. USD
- rollierend bis Q3 Geschäftsjahr 2026
- Nettogewinn (rollierend)
- 75,2 Mrd. USD
- rollierend bis Q3 Geschäftsjahr 2026
- Operativer Cashflow (rollierend)
- 133,1 Mrd. USD
- rollierend bis Q3 Geschäftsjahr 2026
So liest du das Der kräftige Balken ist das Berichtsquartal, der blaue dasselbe Quartal des Vorjahres: nur diese beiden sind vergleichbar, weil das Geschäft im Jahresverlauf schwankt. Die gestrichelte Kontur markiert Werte, die nicht so berichtet, sondern aus zwei kumulierten Meldungen berechnet wurden.
So liest du das Je Geschäftsbereich zwei Balken nebeneinander: das Berichtsquartal und dasselbe Quartal des Vorjahres. Die Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht und sind nicht testiert.
Steckbrief
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 23. Oktober 2026
- Unternehmen
- Meta Platforms, Inc.
- Ticker / Börse
- META · Nasdaq
- ISIN
- US30303M1027
- Sektor
- Soziale Netzwerke / Digitale Werbung (Technologie)
- Sitz
- Menlo Park, Kalifornien, USA
- Gegründet
- 2004
- Geschäftsjahresende
- 31. Dezember
- Berichtswährung
- USD
- Umsatz (GJ 2025)
- 201,0 Mrd. USD
- Marktkapitalisierung
- 1.643 Mrd. USD
- Aktienzahl (Stichtag)
- 2,56 Mrd. Stück (Deckblatt, 2 Gattungen summiert, 16. Oktober 2026)
- Mitarbeiter
- 78.865
- Rechnungslegung
- US-GAAP
Womit Meta Geld verdient
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Meta verdient sein Geld über zwei Segmente, und eines davon trägt praktisch alles. Family of Apps, also Facebook, Instagram, WhatsApp und Messenger, kam im Geschäftsjahr 2025 auf 198,8 Mrd. USD Umsatz, Reality Labs mit den Brillen und Headsets auf 2,2 Mrd. USD. Das sind rund 98,9 Prozent gegen rund 1,1 Prozent. Innerhalb der App-Familie kommt fast alles aus derselben Quelle. Werbung steuerte 196,2 Mrd. USD bei und damit rund 97,6 Prozent des Konzernumsatzes, die übrigen Erlöse der App-Familie 2,6 Mrd. USD. Beim Betriebsergebnis tritt der Unterschied offen zutage. Family of Apps erwirtschaftete 102,5 Mrd. USD, das sind rund 51,6 Prozent des eigenen Umsatzes, während Reality Labs 19,2 Mrd. USD Verlust auswies. Übrig blieben die 83,3 Mrd. USD Betriebsergebnis des Konzerns. Reality Labs hat seit 2020 in jedem Jahr Verlust gemacht, zusammengerechnet 83,6 Mrd. USD über die sechs Jahre.
Umsatz und Wachstum
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 auf 201,0 Mrd. USD, nach 164,5 Mrd. USD im Vorjahr (+22,2 %). Dieses Tempo liegt zwischen den eigenen Mehrjahresraten. Über die verfügbaren 9 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2016 wuchs der Umsatz im Schnitt um 24,7 % pro Jahr, über fünf Jahre um 18,5 %, über drei um 19,9 %. Den größten Teil des Umsatzes steuerte Family of Apps bei, 198,8 Mrd. USD oder 98,9 %; es folgen Reality Labs mit 2,2 Mrd. USD (1,1 %).
Wie das Wachstum unten ankommt, zeigen dieselben 9 Jahre seit dem Geschäftsjahr 2016. Das Betriebsergebnis wuchs um 23,5 % pro Jahr, das Ergebnis je Aktie um 23,6 %, der freie Cashflow um 16,6 %. Der Umsatz legte im selben Zeitraum um 24,7 % pro Jahr zu.
Von 2020 bis 2025 wuchs der Umsatz der App-Familie um 134,3 Prozent, der von Reality Labs um 93,8 Prozent.
Beim Ergebnis liegen die beiden Bereiche weit auseinander. Die App-Familie behält 51,6 Prozent ihres Umsatzes als Betriebsergebnis, Reality Labs verliert ein Vielfaches des eigenen Umsatzes, die Marge liegt bei minus 869,6 Prozent. Weil dieser Verlust das Konzernergebnis drückt, entfallen auf die App-Familie 123,0 Prozent des Konzern-Betriebsergebnisses und auf Reality Labs minus 23,0 Prozent.
Wie viel Umsatz auf einen Kopf entfällt, sagt der Bericht nicht selbst, es lässt sich aber aus zwei seiner Angaben rechnen. Über 10 erfasste Geschäftsjahre ist der Umsatz je Mitarbeiter von 1,62 Mio. USD auf 2,55 Mio. USD gestiegen. Die Belegschaft wuchs im selben Zeitraum von 17.000 auf 79.000 Beschäftigte.
So liest du das Die Balken sind je Jahr gestapelt: die volle Höhe ist der Konzernumsatz, die Abschnitte sind die Segmente.
So liest du das Je Geschäftsbereich läuft der Umsatz von links ein. Der kräftige obere Teil des Balkens ist das operative Ergebnis, der gedämpfte untere Teil sind die Kosten. Die Ergebnisse führen im Pool zusammen; davon bleibt nach Verlustbereichen das Konzern-Betriebsergebnis.
Umsatz nach Erlösquellen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Unterhalb der Segmente schlüsselt der Bericht denselben Umsatz nach Erlösquellen auf, für das Geschäftsjahr 2025 in drei Zeilen. Die größte ist Werbung mit 196,2 Mrd. USD oder 98 % des Umsatzes; es folgen Übrige Erlöse der App-Familie mit 2,6 Mrd. USD (1 %) und Reality Labs mit 2,2 Mrd. USD (1 %).
Vom Geschäftsjahr 2023 bis 2025 wuchs Übrige Erlöse der App-Familie am schnellsten, von 1,058 Mrd. USD auf 2,584 Mrd. USD (+144 %). Keine der Zeilen lag am Ende unter ihrem Ausgangswert.
Beträge in Mrd. USD, aus der Umsatz-Note des 10-K (maschinenlesbar getaggt). Die Auswahl der Zeilen und ihre deutschen Bezeichnungen sind eine redaktionelle Entscheidung; die Summe der Zeilen ergibt je Jahr den Konzernumsatz.
So liest du das Die Balken sind je Jahr gestapelt: die volle Höhe ist die Summe der Erlösquellen, die Abschnitte sind die einzelnen Zeilen.
Erlösquellen je Geschäftsjahr
| 2023 | 2024 | 2025 | |
|---|---|---|---|
| Werbung | 131,9 | 160,6 | 196,2 |
| Übrige Erlöse der App-Familie | 1,1 | 1,7 | 2,6 |
| Reality Labs | 1,9 | 2,1 | 2,2 |
| Konzernumsatz | 134,9 | 164,5 | 201,0 |
Werbung
Übrige Erlöse der App-Familie
Reality Labs
Konzernumsatz
Beträge in Mrd. USD, aus der Umsatz-Note des 10-K. Ein Strich bedeutet, dass die Zeile in diesem Jahr nicht ausgewiesen ist.
Umsatz nach Regionen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Nach Regionen geschnitten sind die USA und Kanada die größte Region. Für das Geschäftsjahr 2025 weist der Bericht vier Regionen aus, USA und Kanada mit 78,9 Mrd. USD oder 39 Prozent, Asien-Pazifik mit 53,8 Mrd. USD (27 Prozent), Europa mit 46,6 Mrd. USD (23 Prozent) und die übrige Welt mit 21,7 Mrd. USD (11 Prozent). Am stärksten verschoben hat sich gegenüber 2024 der Anteil von USA und Kanada, um plus 0,8 Prozentpunkte.
Wo Meta verkauft, ist nicht dasselbe wie wo das Anlagevermögen steht. Die langfristigen Vermögenswerte entfallen zum Stichtag auf USA 173,4 Mrd. USD (88 %) und Übrige Welt 23,4 Mrd. USD (12 %).
Der Zwischenbericht macht keine Angaben zur Kundenkonzentration, die jüngste Aussage dazu steht im Jahresbericht für 2025.
Margen und Ergebnis je Aktie
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Auf jeder Stufe der Rechnung bleibt ein anderer Teil des Umsatzes hängen. Die Bruttomarge lag im Geschäftsjahr 2025 bei 82,0 % (Zehnjahres-Median 81,8 %), die operative Marge (EBIT) bei 41,4 % (Median 40,5 %), die Nettomarge bei 30,1 % (Median 33,6 %). Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 23,49 USD, nach 23,86 USD im Vorjahr. Meta berichtet nach US-GAAP; die Werte hier sind reported, nicht adjusted.
Zwischen operativer Marge und Nettomarge liegen Finanzergebnis und Steuern, und bei der Steuer hat sich 2025 am meisten bewegt. Die effektive Steuerquote stieg von 11,8 Prozent im Vorjahr auf 29,6 Prozent, den höchsten Wert der Zehnjahresreihe, deren Median bei 18,0 Prozent liegt. Die operative Marge reichte über die Geschäftsjahre 2016 bis 2025 von 24,8 bis 49,7 Prozent, die Nettomarge von 19,9 bis 39,6 Prozent. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand entspricht 28,5 Prozent des Umsatzes, der Zehnjahres-Median liegt bei 21,4 Prozent.
So liest du das Zwei Balken je Jahr: das operative Ergebnis und der Gewinn nach Steuern, beide in absoluten Zahlen (der Umsatz steht als eigene Kurve in der Umsatz-Sektion).
So liest du das Drei Linien von oben nach unten: was nach den direkten Kosten, nach allen operativen Kosten und nach Steuern übrig bleibt.
Wohin der Umsatz geht
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Die Margen sagen, was übrig bleibt; die Kostenstruktur sagt, wohin der Rest geht. Vom Umsatz des Geschäftsjahres 2025 entfielen 18,0 % auf Umsatzkosten, 28,5 % auf Forschung und Entwicklung, 6,0 % auf Vertrieb und Marketing und 6,0 % auf Verwaltung. Was danach bleibt, ist das Betriebsergebnis mit 41,4 % des Umsatzes. Diese Anteile teilen den Umsatz vollständig auf; dass ihre Summe hier nicht immer genau 100 Prozent ergibt, liegt an der Rundung auf eine Nachkommastelle.
Über zehn Jahre ist Geld aus Vertrieb und Marketing in Forschung und Entwicklung und in die Umsatzkosten gewandert. Seit dem Geschäftsjahr 2016 sank der Anteil von Vertrieb und Marketing am Umsatz von 13,6 auf 6,0 Prozent, minus 7,7 Prozentpunkte. Forschung und Entwicklung stieg von 21,4 auf 28,5 Prozent, plus 7,1 Prozentpunkte, die Umsatzkosten von 13,7 auf 18,0 Prozent, plus 4,3 Prozentpunkte. Die Verwaltung blieb mit 6,0 nach 6,3 Prozent fast gleich, minus 0,2 Prozentpunkte. Für das Betriebsergebnis blieben 2016 45,0 Prozent des Umsatzes und 2025 41,4 Prozent.
Wohin der Umsatz geht (Geschäftsjahr 2025)
Anteile am Umsatz. Die Kostenblöcke und das Betriebsergebnis ergeben zusammen den ganzen Umsatz; verglichen wird mit dem Geschäftsjahr 2016.
- Umsatzkosten
- 18,0 %
- +4,3 Prozentpunkte gegenüber 13,7 % im Geschäftsjahr 2016
- Forschung und Entwicklung
- 28,5 %
- +7,1 Prozentpunkte gegenüber 21,4 % im Geschäftsjahr 2016
- Vertrieb und Marketing
- 5,967 %
- -7,7 Prozentpunkte gegenüber 13,648 % im Geschäftsjahr 2016
- Verwaltung
- 6,05 %
- -0,2 Prozentpunkte gegenüber 6,26 % im Geschäftsjahr 2016
- Betriebsergebnis (EBIT)
- 41,44 %
- -3,5 Prozentpunkte gegenüber 44,96 % im Geschäftsjahr 2016
Cashflow und Investitionen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Zwischen operativem und freiem Cashflow standen 2025 Investitionen von 69,7 Mrd. USD, nach 27,0 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2023. Der operative Cashflow erreichte 115,8 Mrd. USD und wuchs um 26,8 Prozent, schneller als der Umsatz mit 22,2 Prozent. Trotzdem sank der freie Cashflow von 54,1 auf 46,1 Mrd. USD. Das entspricht einer FCF-Marge von 22,9 Prozent, der Zehnjahres-Median liegt bei 31,3 Prozent. Die Investitionsquote, also Investitionen geteilt durch Umsatz, steht bei 34,7 Prozent nach einem Zehnjahres-Median von 20,7 Prozent. Vom Nettogewinn über 60,5 Mrd. USD kamen 76,3 Prozent als freier Cashflow an.
Ein Teil des operativen Cashflows ist nicht zahlungswirksam: die aktienbasierte Vergütung (Stock-based Compensation). Sie betrug im Geschäftsjahr 2025 20,4 Mrd. USD, in zehn Jahren von 3,2 Mrd. USD gestiegen, und entspricht 17,6 % des operativen Cashflows. Sie mindert den Gewinn, kostet aber kein Geld und entlastet so den Cashflow; im Gegenzug verwässert sie die Aktionäre (siehe Aktionärsrückflüsse). Rechnet man sie gegen, bleiben vom freien Cashflow 25,7 Mrd. USD statt 46,1 Mrd. USD.
So liest du das Je Jahr drei Balken nebeneinander: was hereinkam, was investiert wurde, was übrig blieb.
Bilanz und Kapitalstruktur
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q3 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)
Meta hält mit 81,6 Mrd. USD mehr liquide Mittel als Finanzschulden (59,9 Mrd. USD). Stand 31. Dezember 2025. Zahlungsmittel (35,9 Mrd. USD) und kurzfristige Geldanlagen (45,7 Mrd. USD) übersteigen die Finanzschulden um 21,7 Mrd. USD (Nettoliquidität). In den Finanzschulden stecken 1,2 Mrd. USD Finanzierungsleasing (2,0 % davon); Operating-Leasing zählt nicht dazu. Die Eigenkapitalquote liegt bei 59,4 %, die Zinsdeckung (EBIT je Zinsaufwand) bei 71,5x. Der Goodwill macht 6,7 % der Bilanzsumme aus. Zum 30. September 2026 lag der Bestand bei 23,42 Mrd. USD nach 24,53 Mrd. USD zum Jahresende. Der Rückgang stammt aus 1,27 Mrd. USD, die Meta im zweiten Quartal zur Veräußerung umgegliedert und mit dem Verkauf im dritten Quartal ausgebucht hat, gegengerechnet mit 86 Mio. USD aus Zukäufen und 67 Mio. USD Anpassungen. Eine Abschreibung ist es nicht.
- Netto-Verschuldung / EBITDA
- Nettoliquidität (0,2x EBITDA)
- Zinsdeckung (EBIT / Zinsen)
- 71x
- Eigenkapitalquote
- 59,4 %
- Current Ratio (kurzfristige Deckung)
- 2,6x
So liest du das Zwei Balken je Jahr: die liquiden Mittel gegen die Finanzschulden. Ist der linke Balken höher, hält das Unternehmen mehr Liquidität als Schulden (Nettoliquidität), sonst überwiegt die Verschuldung.
So liest du das Die beiden Linien sind Reichweiten: wie viele Tage Umsatz beziehungsweise Umsatzkosten in dem jeweiligen Posten stecken.
Kapitalrendite (ROCE und ROE)
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Die Kapitalrendite ROCE (EBIT geteilt durch das eingesetzte Kapital aus Eigenkapital und verzinslichen Schulden) lag im Geschäftsjahr 2025 bei 30,0 %; der Median aus 7 Geschäftsjahren beträgt 27,1 %. Nach Steuern gerechnet (ROIC: Betriebsergebnis abzüglich der effektiven Steuerquote, auf dasselbe eingesetzte Kapital) ergeben sich 21,1 % (Median 22,3 %). Wir verwenden hier verzinsliche Schulden statt Nettofinanzschulden, weil Metas Nettocash-Bestand die Nettogröße unstet macht (siehe Methodik im Fuß). Die Eigenkapitalrendite (ROE, Nettogewinn je Eigenkapital) lag bei 27,8 % (Median 24,1 %). Die beiden Größen stehen auf verschiedenen Seiten der Steuer, der ROCE davor und der ROE dahinter. Die zum ROE passende Vergleichsgröße ist deshalb der oben genannte Nachsteuerwert, und erst was zwischen ihm und dem ROE bleibt, geht auf die verzinslichen Schulden zurück, die im Nenner des ROCE stecken und im Nenner des ROE fehlen.
So liest du das ROCE misst die Rendite auf das gesamte eingesetzte Kapital, ROE nur die auf das Eigenkapital.
Dividende, Rückkäufe und Aktienzahl
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Die Dividende je Aktie lag im Geschäftsjahr 2025 bei 2,10 USD. Sie beansprucht 11,5 Prozent des freien Cashflows, der Median über die zwei Geschäftsjahre mit Dividende liegt bei 10,5 Prozent. Mit den Aktienrückkäufen zusammen sind es 68,5 Prozent, nach einem Zehnjahres-Median von 55,0 Prozent. Die Zahl der verwässerten Aktien sank von 2,93 Mrd. im Geschäftsjahr 2016 auf 2,57 Mrd. im Geschäftsjahr 2025. Rückkäufe senken diese Zahl, die aktienbasierte Vergütung erhöht sie.
In absoluten Zahlen flossen im Geschäftsjahr 2025 5,3 Mrd. USD als Dividende und 26,2 Mrd. USD als Aktienrückkäufe an die Aktionäre, zusammen 31,6 Mrd. USD oder 68,5 % des freien Cashflows. Die verwässerte Aktienzahl sank gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 um 1,5 % auf 2,57 Mrd. Stück; Rückkäufe und aktienbasierte Vergütung wirken darauf gegenläufig. Zieht man die Vergütung von den Rückkäufen ab, verbleiben 5,8 Mrd. USD als Netto-Aktienreduktion.
Das Management, wörtlich
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Im Geschäftsbericht spricht das Management an mehreren Stellen selbst. Die folgenden Aussagen sind wörtlich aus dem 10-K übernommen (Original Englisch), mit Verweis auf den jeweiligen Abschnitt.
Was der Vorstand verdient, steht nicht im Geschäftsbericht, sondern in der Einladung zur Hauptversammlung (DEF 14A vom 16. April 2026, Accession 0001628280-26-025532, Pay versus Performance). Für das Geschäftsjahr 2025 weist sie für den Vorstandsvorsitzenden eine Vergütung von 25,1 Mio. USD aus. Nach der Neubewertung zum Jahresende weist sie denselben Betrag aus (Compensation Actually Paid). Diese zweite Zahl setzt zugeteilte Aktienrechte zum Wert am Jahresende an und nicht zum Wert bei der Zuteilung; hier bewegt sie die Summe nicht. Sie ist eine Rechengröße und kein Betrag, der in diesem Jahr geflossen ist. Die übrigen namentlich genannten Vorstände kamen im Schnitt auf 22,1 Mio. USD, nach derselben Neubewertung auf 38,5 Mio. USD. Als wichtigste Kennzahl für diesen Zusammenhang nennt das Unternehmen dort genau eine, in seiner Bezeichnung „Revenue“. Über die übrige Bemessung sagt dieser Abschnitt nichts.
- Vorstandsvorsitzender
- 25,1 Mio. USD
- Summe der Vergütungstabelle
- zum Jahresendwert gerechnet
- 25,1 Mio. USD
- Compensation Actually Paid, kein Zufluss
- Übrige Vorstände, Schnitt
- 22,1 Mio. USD
- namentlich genannte Vorstände
- Aktienrendite, Unternehmen zu Vergleichsgruppe
- 243 zu 445
- indexiert, Startwert 100 zu Beginn des Geschäftsjahres 2021
Our mission is to build the future of human connection and the technology that makes it possible.
Although it is inherently difficult to predict when superintelligence may be achieved, we are investing now because we believe this has the potential to begin a new era of individual empowerment, where people can direct superintelligence towards what they value in their own lives.
We do not have the power to direct the activities that most significantly impact the Venture's economic performance.
Our principal sources of liquidity are our cash, cash equivalents, marketable securities, and cash generated from operations.
Eine bezifferte Umsatz- oder Ergebnis-Guidance gibt Meta im Earnings Call, nicht im 10-K. Der Geschäftsbericht beziffert allerdings die geplanten Investitionen für 2026, und diese Angabe steht im Abschnitt Liquidity and Capital Resources.
Risiko-Delta und Sonderposten
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q3 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)
Was der Bericht selbst als neu, verändert oder als Sonderposten ausweist, und die Pflicht-Checkliste.
Der Bericht nennt die gestiegenen Investitionen, und der Datensatz zeigt ihr Ausmaß. Vom Geschäftsjahr 2024 auf 2025 stiegen sie von 37,3 auf 69,7 Mrd. USD, die Investitionsquote von 22,6 auf 34,7 Prozent des Umsatzes.
Neben den Änderungen, die der Bericht selbst nennt, lässt sich die Liste der Risikofaktoren aus Item 1A mit der des Vorjahres vergleichen. Für das Geschäftsjahr 2025 führt der Bericht 48 Risikofaktoren auf, gleich viele wie im Geschäftsjahr 2024. Vier Faktoren wurden umformuliert. 44 Überschriften blieben wortgleich. Umformuliert heißt hier, dass derselbe Faktor mit anderem Wortlaut steht.
If the IRS prevails in its position, the Company may incur an additional federal tax liability, plus interest and any penalties asserted.
- Als Sonderposten sticht die Steuer hervor. Der Steueraufwand stieg von 8,3 Mrd. USD (2024) auf 25,5 Mrd. USD (2025). Darin steckt eine Einmalbelastung von 15,93 Mrd. USD, die Meta im dritten Quartal 2025 nach dem im Juli 2025 verabschiedeten One Big Beautiful Bill Act gebucht hat. Davon entfielen 14,03 Mrd. USD auf eine Wertberichtigung auf aktive latente Steuern des US-Bundes, der Rest überwiegend auf den kleiner gewordenen Abzug für Auslandserlöse. Dadurch fiel der Nettogewinn von 62,4 auf 60,5 Mrd. USD, obwohl das Betriebsergebnis im selben Jahr von 69,4 auf 83,3 Mrd. USD stieg. (10-K FY2025, Note 14 (Income Taxes) und Part II, Item 7 (MD&A), Provision for Income Taxes)
- Die Investitionen in Sachanlagen stiegen von 37,3 Mrd. USD (2024) auf 69,7 Mrd. USD (2025). Für 2026 nannte der Jahresbericht eine Spanne von rund 115 bis 135 Mrd. USD, die er mit den KI-Vorhaben und dem Kerngeschäft begründet. Diese Spanne rechnet die Tilgung aus Finanzierungsleasing mit. Auf derselben Grundlage lagen die Investitionen 2025 bei 72,22 Mrd. USD und nicht bei 69,7 Mrd. USD. Bei den Sachanlagen steht zum Jahresende ein Nettobestand von 176,4 Mrd. USD nach 121,3 Mrd. USD. Darin stecken 50,5 Mrd. USD Anlagen im Bau, die der Bericht ausdrücklich nicht abschreibt. (10-K FY2025, Part II, Item 7 (MD&A), Cash Used in Investing Activities, sowie Note 6 (Property and Equipment))
- Im Oktober 2025 ist Meta ein Gemeinschaftsunternehmen für einen Rechenzentrums-Campus in Louisiana eingegangen und hält daran 20 Prozent. Das Unternehmen wird nicht konsolidiert, weil Meta nach eigener Darstellung nicht die Macht hat, dessen wirtschaftlich maßgebliche Tätigkeiten zu steuern. Die maximale Verlustposition daraus beziffert der Bericht zum 31. Dezember 2025 auf 45,95 Mrd. USD. Darin stecken 1,83 Mrd. USD Buchwert der Beteiligung, die Mietverpflichtungen, die erwarteten künftigen Einzahlungen und die Höchstgrenze der Restwertgarantien. Beide Partner haben zugesagt, ihren Anteil an rund 27 Mrd. USD geschätzten Entwicklungskosten zu tragen; die Mietverträge beginnen 2029 und summieren sich anfänglich auf rund 12,31 Mrd. USD. (10-K FY2025, Note 5 (Investments), Abschnitt Non-Marketable Equity Investments Under Equity Method, und Critical Audit Matter (Consolidation accounting for a variable interest entity))
- Die Finanzschulden haben sich verdoppelt. Im November 2025 begab Meta festverzinsliche unbesicherte Anleihen über 30,0 Mrd. USD in sechs Tranchen. Der ausstehende Nennbetrag stieg damit von 29,0 Mrd. USD auf 59,0 Mrd. USD. Dem stehen zum Jahresende 35,9 Mrd. USD Zahlungsmittel und 45,7 Mrd. USD kurzfristige Geldanlagen gegenüber. (10-K FY2025, Note 10 (Long-term Debt) und Part II, Item 7A (Quantitative and Qualitative Disclosures About Market Risk))
- Im Kartellverfahren der US-Handelsbehörde FTC um die Zukäufe von Instagram (2012) und WhatsApp (2014) entschied das Gericht am 18. November 2025 zugunsten von Meta. Die FTC legte am 20. Januar 2026 Berufung ein. Die Behörde hatte eine Verfügung und weitere Maßnahmen bis hin zur Abspaltung der beiden Dienste verlangt. (10-K FY2025, Note 11 (Commitments and Contingencies), Abschnitt Legal and Related Matters, sowie Part I, Item 1A (Risk Factors))
- In der EU entschied die Europäische Kommission im April 2025 abschließend, dass Metas Modell aus Abo ohne Werbung oder Nutzung mit Werbung nicht den Vorgaben des Digital Markets Act entspricht. Meta hat das Modell danach geändert und gegen die Entscheidung Berufung eingelegt; der Bericht hält fest, dass weitere Änderungen nötig werden können. (10-K FY2025, Part I, Item 1A (Risk Factors) und Note 11 (Commitments and Contingencies))
- Meta führt zum Jahresende zwei große Minderheitsbeteiligungen, Scale AI mit 13,80 Mrd. USD und Jio Platforms mit 5,82 Mrd. USD. Hinzugekommen ist 2025 davon Scale AI. Beide führt der Bericht ohne maßgeblichen Einfluss, ihre Ergebnisse laufen also nicht anteilig in die Gewinn- und Verlustrechnung. Dieser so bewertete Teil des Bestands wuchs von 6,02 auf 20,08 Mrd. USD. Daneben stehen Beteiligungen, deren Ergebnis Meta anteilig übernimmt, mit 7,45 Mrd. USD nach 52 Mio. USD im Vorjahr. Davon entfallen im Wesentlichen 1,83 Mrd. USD auf das Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana und 5,58 Mrd. USD auf weitere Gesellschaften, die Meta nicht konsolidiert. Zusammen stieg der Buchwert aller nicht börsennotierten Beteiligungen von 6,07 auf 27,52 Mrd. USD. (10-K FY2025, Note 5 (Non-Marketable Equity Investments), Tabelle mit den Unterzeilen Measurement Alternative und Equity Method sowie der Summenzeile, dazu die Konzernbilanz)
- Meta hat die angenommene Nutzungsdauer der meisten Server und Netzanlagen zum 1. Januar 2025 auf 5,5 Jahre verlängert. Gerechnet auf die bis Ende 2024 in Betrieb genommenen Anlagen senkte das die Abschreibung des Jahres um 2,92 Mrd. USD und hob den Nettogewinn um 2,59 Mrd. USD, das sind 1,00 USD je verwässerter Aktie. Wer Ergebnis und Marge über die Jahre vergleicht, vergleicht ab 2025 also eine andere Abschreibungsannahme als davor. (10-K FY2025, Part II Item 7 (Change in Accounting Estimate), Note 1 (Use of Estimates) und Note 6 (Property and Equipment))
- Neben den Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz führt der Bericht Leasingverhältnisse, die noch nicht begonnen haben, mit Gesamtverpflichtungen von rund 103,77 Mrd. USD. Sie beginnen zwischen 2026 und 2030, überwiegend für Rechenzentren, Colocation-Flächen und Netzinfrastruktur, und laufen von mehr als einem Jahr bis zu 30 Jahren. (10-K FY2025, Part II Item 7 (Leases and Contractual Commitments) und Note 7 (Leases))
- Auditor-Hinweiseuneingeschränkt (kein Vorbehalt)
- Ernst & Young LLP erteilte am 28. Januar 2026 ein uneingeschränktes Testat auf Abschluss und interne Kontrolle; die Firma prüft Meta seit 2007.10-K FY2025, Report of Independent Registered Public Accounting Firm
- Wechsel des Abschlussprüfersnicht erfolgt
- Ernst & Young LLP prüft Meta seit 2007; der Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2025 ist vom 28. Januar 2026.10-K FY2025, Report of Independent Registered Public Accounting Firm ("We have served as the Company's auditor since 2007.")
- Besonders wichtige Prüfungssachverhaltedrei genannt
- Der Prüfer nennt drei Sachverhalte. Erstens die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, weil die Einschätzung, ob ein Verlust wahrscheinlich ist und wie hoch er ausfällt, besonders schwierige Urteile verlangt. Zweitens die ungewissen Steuerpositionen aus den Verrechnungspreis-Verfahren mit der US-Steuerbehörde IRS. Drittens die Frage, wer das Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana beherrscht und ob Meta es konsolidieren muss.10-K FY2025, Critical Audit Matters (Loss contingencies; Uncertain tax positions; Consolidation accounting for a variable interest entity)
- Going Concernnicht vorhanden
- Kein Hinweis auf Fortführungsrisiken. Als Mittel nennt der Bericht die Zahlungsmittel, die kurzfristigen Geldanlagen und den Zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit.10-K FY2025, Part II, Item 7 (MD&A), Liquidity and Capital Resources
- Wesentliche Rechtsstreitigkeitenvorhanden
- Das FTC-Kartellverfahren um Instagram und WhatsApp entschied das Gericht im November 2025 zugunsten von Meta, die Behörde ging im Januar 2026 in Berufung. Daneben laufen die EU-Entscheidung zum Werbe-Abo nach dem Digital Markets Act, Sammelklagen zu Datenschutz und Plattformnutzung sowie weitere Aufsichtsverfahren.10-K FY2025, Note 11 (Commitments and Contingencies), Abschnitt Legal and Related Matters
- Offene Steuerverfahrenlaufend
- Die US-Steuerbehörde IRS hat Meta 2016 und 2018 förmliche Feststellungen zu den Verrechnungspreisen mit ausländischen Tochtergesellschaften zugestellt und wendet ihre Position auch auf spätere Jahre an. Im September 2025 kam ein Bescheid für die Jahre 2017 bis 2019 hinzu, der zusätzlich 15,89 Mrd. USD Steuern plus Zinsen und Strafen fordert. Meta hat im Dezember 2025 dagegen beim US-Steuergericht Klage erhoben. Der Bericht hält fest, dass diese Forderung keine endgültige Festsetzung ist und Gegenrechnungen aus dem US-Steuergesetz von 2017 noch nicht berücksichtigt; zum Jahresende weist er netto 11,23 Mrd. USD ungewisse Steuerpositionen aus, brutto 16,45 Mrd. USD und hält die Rückstellung für ausreichend. Der Prüfer führt diese ungewissen Steuerpositionen als eigenen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.10-K FY2025, Note 14 (Income Taxes), Part II Item 7 (Unrecognized Tax Benefits) und Critical Audit Matter (Uncertain tax positions)
- Wertberichtigung auf den Goodwillkeine wesentliche
- Der Bestand stieg von 20,7 auf 24,5 Mrd. USD. Die Veränderung stammt aus Zukäufen des Jahres, die der Bericht mit den KI-Vorhaben, den übernommenen Beschäftigten und erwarteten Verbundeffekten begründet, nicht aus einer Abschreibung. Eine wesentliche Wertminderung weist der Bericht nicht aus.10-K FY2025, Konzernbilanz und Note 8 (Acquisitions, Goodwill, and Intangible Assets)
Was der Bericht nicht ausweist
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q3 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)
Was ein Bericht nicht sagt, gehört zur Einordnung dazu. Die folgenden Punkte sind keine Kritik, sondern die Grenzen, innerhalb derer die Zahlen oben gelten.
- Der Bilanz- und Kapitalteil dieser Analyse steht auf dem geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025. Der Zwischenbericht zeigt daneben eine ungeprüfte Bilanz zum 30. September 2026. Die Bilanzsumme liegt dort bei 478,84 Mrd. USD nach 366,02 Mrd. USD, die Sachanlagen bei 253,22 nach 176,40 Mrd. USD, das Eigenkapital bei 272,39 nach 217,24 Mrd. USD. Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 56,9 statt 59,4 Prozent. Die Verbindlichkeiten stiegen von 148,78 auf 206,45 Mrd. USD, darin die langfristigen Finanzschulden von 58,74 auf 80,92 Mrd. USD. Die Anleihe über 2,75 Mrd. USD mit Fälligkeit im August 2027 steht inzwischen unter den kurzfristigen Schulden, die abgegrenzte Vergütung fiel dort von 7,15 auf 3,85 Mrd. USD. Auf der Aktivseite stiegen die sonstigen Vermögenswerte von 8,44 auf 23,09 Mrd. USD, darin 12,54 Mrd. USD verfügungsbeschränkte Mittel, und die Nutzungsrechte aus operativem Leasing von 20,40 auf 26,58 Mrd. USD. Im Eigenkapital wuchsen die Gewinnrücklagen von 121,18 auf 165,34 Mrd. USD. Hinzu kam der Nettogewinn der neun Monate von 52,48 Mrd. USD, ab gingen 4,15 Mrd. USD Dividenden und 4,17 Mrd. USD für bei der Vergütung einbehaltene Aktien. Das kumulierte sonstige Ergebnis drehte von plus 0,27 auf minus 1,20 Mrd. USD, nach minus 0,64 Mrd. USD aus der Währungsumrechnung und minus 0,83 Mrd. USD aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren und Sonstigem.
- Für saubere Energie hat Meta Verträge über neun bis 25 Jahre geschlossen, die keine feste oder Mindestmenge vorsehen. Was daraus wird, hängt nach Angabe des Berichts an der tatsächlich abgenommenen Menge, deshalb nennt er dafür keinen Betrag.
- Die Zahlungsmittel fielen zwischen dem Jahresende und dem 30. September 2026 von 35,87 auf 11,22 Mrd. USD, die marktgängigen Wertpapiere stiegen von 45,72 auf 71,23 Mrd. USD. Zusammen sind das 82,45 Mrd. USD und nach Angabe des Berichts 857 Mio. USD mehr als zum Jahresende. 10,80 Mrd. USD an Geldmarktfonds hat Meta wegen Treuhandauflagen aus mehrjährigen Infrastruktur-Beschaffungsverträgen als verfügungsbeschränkt umgegliedert, sie sollen zwischen 2028 und 2030 frei werden. In der Kapitalflussrechnung zählen die verfügungsbeschränkten Mittel zum Bestand, der dort von 39,10 auf 24,35 Mrd. USD fiel.
- Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 8,89 auf 19,10 Mrd. USD. Der Bericht weist 21,11 Mrd. USD an Sachanlagen aus, die zum Stichtag noch nicht bezahlt sind und sich auf diese Zeile und die abgegrenzten Schulden verteilen.
- Wie viel des Kostenanstiegs auf den Aufbau der KI-Infrastruktur entfällt und wie viel auf das laufende Werbegeschäft, weist der Bericht nicht aus. Er nennt die Gründe je Kostenart in Worten, aber ohne Beträge, mit Ausnahme des Vergleichs mit den Generalstaatsanwälten. Neu in den Kostendefinitionen dieses Berichts stehen zugekaufte KI-Token, also Gebühren für die Nutzung fremder KI-Modelle, in Forschung und Entwicklung, in Marketing und Vertrieb und in den Kosten beider Segmente. Einen Betrag dafür nennt der Bericht nicht.
- Wie viel des Werbeumsatzes auf Facebook und wie viel auf Instagram entfällt, weist der Bericht nicht aus. Er hält nur fest, dass praktisch der gesamte Umsatz aus Werbung auf diesen beiden Diensten stammt.
- Die Zahl der Nutzer führt der Bericht nur zusammengefasst über alle vier Apps, im Schnitt des Septembers 2026 waren es 3,64 Mrd. täglich aktive Personen. Eine Aufteilung je App gibt es nicht, und die Zahl beruht auf Schätzungen aus internen Daten, deren Fehlerspanne er selbst mit rund 3 Prozent angibt.
- Den Anteil der Konten, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, weist Meta seit dem vierten Quartal 2025 nur noch jährlich im Jahresbericht aus. Der Zwischenbericht nennt dafür keine neue Zahl.
- Den Abfindungsaufwand für den Stellenabbau vom Mai 2026, rund 8.000 Beschäftigte, beziffert der Bericht für die neun Monate mit 1,18 Mrd. USD. Was der Abbau an laufenden Personalkosten spart, nennt er nicht.
- Wie viel Meta für die Zivilstrafe von 25 Mrd. USD aus New Mexico zurückgestellt hat, nennt der Bericht nicht. Er hält nur fest, dass ein Betrag angesetzt ist.
- Eine Aufteilung der Segmentkosten in Umsatzkosten und laufenden Aufwand liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts nicht. Für die Segmente stehen deshalb nur Umsatz und Segmentergebnis nebeneinander. (10-K Geschäftsjahr 2025, Segmentangaben)
- Für den Auftragsbestand liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts über den ganzen Zeitraum (Geschäftsjahr 2016 bis 2025) keinen Wert. Eine Reihe und ein Diagramm dazu gibt es deshalb nicht.
- Für das Finanzierungsleasing liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2019 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2016 bis 2018 keinen. Die Finanzschulden der betroffenen Jahre sind dadurch enger abgegrenzt als die der späteren.
- Für eine Dividende je Aktie liefern die maschinenlesbaren Daten des Berichts erst ab dem Geschäftsjahr 2024 einen Wert, für die Geschäftsjahre 2016 bis 2023 keinen. Für die Jahre davor gibt es deshalb keine Ausschüttungsquote.
Was der Bericht für die Zukunft beziffert
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q3 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)
Diese Angaben nennt der Bericht selbst, und sie reichen über die Berichtsperiode hinaus. Sie stehen hier mit den Vorbehalten, die er ihnen mitgibt.
- Für 2026 nennt der Bericht drei bezifferte Erwartungen. Die Investitionen sollen rund 135 bis 145 Mrd. USD erreichen, im Zwischenbericht zum zweiten Quartal standen dafür 130 bis 145 Mrd. USD. Die effektive Steuerquote soll im vierten Quartal zwischen 15 und 17 Prozent liegen, sofern sich die steuerlichen Rahmenbedingungen nicht ändern. Den Betriebsverlust von Reality Labs erwartet Meta für das Gesamtjahr bei rund 18 bis 19 Mrd. USD.
- Die effektive Steuerquote der neun Monate liegt bei 2 Prozent. Vor allem drückt sie ein einmaliger Steuerertrag von 8,03 Mrd. USD im ersten Quartal 2026 aus einer Übergangsregelung zur US-Mindeststeuer für Konzerne nach der Treasury Notice 2026-7, daneben nennt der Bericht Steuereffekte aus aktienbasierter Vergütung, Forschungsgutschriften und US-Steuervorteile aus Auslandserlösen. Im dritten Quartal lag die Quote bei 24 Prozent nach 87 Prozent im Vorjahresquartal, das der One Big Beautiful Bill Act belastet hatte. Gegenläufig wirkte nach Angabe des Berichts der Teil des Aufwands für den Vergleich mit den Generalstaatsanwälten, der voraussichtlich steuerlich nicht abziehbar ist. Am 29. September 2026 hat das US-Steuergericht im Streit um die Bewertung von 2010 auf eine Auslandstochter übertragenen geistigen Eigentums eine ergänzende Entscheidung erlassen, nach der Meta seine nicht angesetzten Steuervorteile neu bewertet und den Steueraufwand erhöht hat. Diese Vorteile stiegen seit dem Jahresende brutto von 16,45 auf 20,82 Mrd. USD, realisiert ergäben sie einen Steuervorteil von 14,58 Mrd. USD. Aufgelaufene Zinsen und Strafen darauf beziffert der Bericht mit 3,47 Mrd. USD nach 2,60 Mrd. USD zum Jahresende.
- Die noch nicht begonnenen Leasingverpflichtungen beziffert der Zwischenbericht auf rund 355,73 Mrd. USD, nach 278,99 Mrd. USD zum 30. Juni 2026 und 103,77 Mrd. USD zum Jahresende. Sie stehen nicht in der Bilanz, betreffen Rechenzentren, Energieanlagen, Kolokation und Netzinfrastruktur und beginnen zwischen dem Rest des Jahres 2026 und 2036, mit Laufzeiten von über einem Jahr bis 30 Jahren. Die Summe nennt die Zahlungen über die ganze Laufzeit, nicht den Betrag, um den die Bilanz beim Beginn wächst, denn ein Leasingverhältnis kommt mit dem Barwert der ausstehenden Zahlungen hinein.
- Nicht kündbare vertragliche Verpflichtungen beziffert der Bericht zum 30. September 2026 auf 454,52 Mrd. USD, der Zwischenbericht zum 30. Juni 2026 nannte dafür 349,31 Mrd. USD. Davon führt er rund 45,85 Mrd. USD als 2026 fällig und rund 121,41 Mrd. USD als 2027 fällig. Bei Verträgen mit variablen Konditionen rechnet er nur Mindestmengen und Mindestpreise ein, die Summe ist also eine Untergrenze. Dazu kommt eine bedingte Abnahme von Cloud-Kapazität über bis zu 14,72 Mrd. USD in fünf Jahren.
- Im Mai 2026 hat Meta Anleihen über nominal 25,00 Mrd. USD in sechs Tranchen begeben, verzinst mit 4,55 bis 6,45 Prozent und fällig zwischen 2031 und 2066, zugeflossen sind netto 24,91 Mrd. USD. Vom Gesamtnennbetrag der Anleihen über 84,00 Mrd. USD werden 2,75 Mrd. USD im August 2027 fällig, 1,50 Mrd. USD 2028, 1,00 Mrd. USD 2029, 5,00 Mrd. USD 2030 und 73,75 Mrd. USD danach bis 2066. Die künftigen Zinszahlungen beziffert der Bericht auf 4,40 Mrd. USD kurzfristig und 84,51 Mrd. USD langfristig. Der Zinsaufwand des Quartals stieg von 227 auf 977 Mio. USD, nach Angabe des Berichts wegen der höheren Finanzschulden.
- An zwei Rechenzentrums-Gemeinschaftsunternehmen hält Meta je 20 Prozent, in Louisiana seit Oktober 2025 und in Texas seit Juli 2026. Für Texas hat Meta 2,26 Mrd. USD an Vermögenswerten eingebracht, überwiegend Anlagen im Bau und Grund, und eine einmalige Ausschüttung von 1,04 Mrd. USD erhalten. Die geschätzten Baukosten liegen bei 27 Mrd. USD für Louisiana und 14 Mrd. USD für Texas, die Mietverträge beginnen 2029 und 2028. Die maximale Verlustposition aus beiden beziffert der Bericht auf 68,40 Mrd. USD nach 45,95 Mrd. USD zum Jahresende, als nur das Gemeinschaftsunternehmen in Louisiana bestand, darin 18,48 Mrd. USD Mietzusagen nach 12,31 Mrd. USD, 3,70 Mrd. USD künftige Einzahlungen und 41,49 Mrd. USD Restwertgarantien, für die er keine Verbindlichkeit ansetzt, weil er Zahlungen daraus für nicht wahrscheinlich hält. Für weitere nicht konsolidierte Zweckgesellschaften nennt er 6,75 Mrd. USD nach 5,58 Mrd. USD.
- Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte weist der Bericht zum 30. September 2026 mit 2,60 Mrd. USD netto aus. Im Juli 2026 hat Meta beschlossen, Rechenzentrums-Anlagen mit einem Buchwert von 1,89 Mrd. USD abzugeben, überwiegend Anlagen im Bau und Grund. Sie sollen innerhalb von zwölf Monaten an einen Dritten gehen, um mit ihm Rechenzentren zu entwickeln.
- Der noch nicht erfasste Aufwand aus zugeteilten Aktien (RSU) liegt bei 75,59 Mrd. USD und soll über einen gewichteten Durchschnitt von rund drei Jahren erfasst werden. Für die an Führungskräfte und Beschäftigte ausgegebenen Optionen kommen 399 Mio. USD dazu, ihr gewichteter Ausübungspreis liegt bei 2.788 USD je Aktie. Aus der verwässerten Ergebnisrechnung blieben im Quartal rund 55 Mio. Aktien ausgeschlossen, nach rund 1 Mio. im Vorjahresquartal.
- Der Vergleich mit 52 Generalstaatsanwälten in den USA vom August 2026 sieht Zahlungen von bis zu rund 18,59 Mrd. USD vor, dazu Änderungen an Facebook und Instagram für Nutzer unter 18 Jahren in den USA. Rund 12,7 Mrd. USD sind in Jahresraten über zehn Jahre fällig, 75 Mio. USD gehen an einen Ausschuss der Staaten. Weitere rund 5,3 Mrd. USD werden Staat für Staat nur fällig, wenn Anbieter wie YouTube und TikTok vergleichbare Auflagen übernehmen und jeder solche Anbieter mit mehr als 10 Mrd. USD Jahresgewinn gleich hohe Zahlungen leistet, sie sind nicht angesetzt. Rund 500 Mio. USD der Gesamtsumme betreffen Verfahren zum Datenschutz. Die Rückstellungen für Rechtsfälle stiegen von 6,87 auf 11,58 Mrd. USD kurzfristig und von 0,45 auf 8,30 Mrd. USD langfristig.
- Florida, New Mexico und die Amerikanischen Jungferninseln sind nicht Teil des Vergleichs. In New Mexico hat eine Jury am 25. September 2026 mehr als 43 Mio. Verstöße gegen das dortige Gesetz gegen unlautere Geschäftspraktiken festgestellt, am 21. Oktober 2026 verhängte das Gericht eine Zivilstrafe von 25 Mrd. USD mit 15 Prozent Zinsen ab dem Urteil. Meta hat dafür nach Angabe des Berichts einen Betrag zurückgestellt und will in Berufung gehen, dafür kann eine Sicherheitsleistung nötig werden. Davon getrennt läuft dort das Verfahren zum Jugendschutz, in dem eine Jury im März 2026 eine Zivilstrafe von 375 Mio. USD verhängte und das Gericht im August 2026 rund 567 Mio. USD Abhilfekosten festsetzte. Am 8. September 2026 hat Meta die Aufhebung der Urteile beantragt, und das Gericht hat die Vollstreckung des Urteils ausgesetzt.
- Nach dem Stichtag stehen mehrere Termine an. Ein gemeinsamer Prozess zweier Nutzer im Verfahren um Jugendliche und soziale Medien soll am 28. Oktober 2026 beginnen, weitere solche Prozesse am 16. März und am 6. August 2027, ein Prozess eines Schulbezirks im Februar 2027. Im Verfahren um die Datenschutz-Anordnung der FTC hat das Gericht eine Anhörung für den 12. November 2026 angesetzt. In Spanien fand am 21. Oktober 2026 der Prozess von zehn Radio- und Fernsehanbietern statt, ein Urteil wird im ersten Halbjahr 2027 erwartet. In einem früheren Verfahren, das 87 spanische Medienunternehmen gemeinsam unter dem Verband AMI führten, wurden Meta rund 542 Mio. EUR Schadenersatz auferlegt, Meta hat Berufung eingelegt.
- Im Oktober 2026 hat Meta eine neue stimmrechtslose Aktiengattung C beschlossen, wirksam ab dem 19. Januar 2027. Je ausstehender Klasse-A- und Klasse-B-Aktie soll eine Klasse-C-Aktie als Dividende ausgegeben werden. Bilanziell behandelt der Bericht das als Aktiensplit, das Eigenkapital ändert sich nicht, und Aktienzahlen und Je-Aktie-Werte früherer Perioden werden rückwirkend angepasst.
Bewertungs-Multiples gegen die eigene Historie
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 23. Oktober 2026
Zum zugrunde gelegten Schlusskurs von 642,62 USD (Nasdaq (börsen-offizieller Schlusskurs), 23. Oktober 2026) ergeben sich sechs Multiples, davon fünf dem Median der eigenen Historie gegenübergestellt. KGV 27,4 (Zehnjahres-Median 25,8), EV/EBIT 19,5 (Median (7 Geschäftsjahre) 20,1), KBV 7,6 (Zehnjahres-Median 6,1), FCF-Rendite 2,8 % (Zehnjahres-Median 3,6 %) und Dividendenrendite 0,3 % (Median (2 Geschäftsjahre) 0,3 %). Für EV/EBITDA mit 15,9 steht kein Median daneben. Zwischen dem Kurstag und dem Geschäftsjahresende liegen rund 10 Monate. Zum Geschäftsjahresende lag der Kurs bei 660,09 USD, auf derselben Gewinnbasis ein KGV von 28,1. Ein KGV über seinem Median steht für mehr Kurs je Gewinn, eines darunter für weniger. Bei einer Rendite ist es umgekehrt, unter ihrem Median steht mehr Kurs je freiem Cashflow oder Dividende und darüber weniger. Alle Multiples sind trailing, auf Basis der berichteten Zahlen.
- KGV (Kurs / Gewinn)
- 27,4x
- EV / EBIT
- 19,5x
- EV / EBITDA
- 15,9x
- FCF-Rendite
- 2,8 %
- Dividendenrendite
- 0,3 %
- KBV (Kurs / Buchwert)
- 7,6x
Kennzahlen im Überblick
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Kennzahlen je Geschäftsjahr
| 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 27,6 | 40,7 | 55,8 | 70,7 | 86,0 | 117,9 | 116,6 | 134,9 | 164,5 | 201,0 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 12,4 | 20,2 | 24,9 | 24,0 | 32,7 | 46,8 | 28,9 | 46,8 | 69,4 | 83,3 |
| Nettogewinn | 10,2 | 15,9 | 22,1 | 18,5 | 29,1 | 39,4 | 23,2 | 39,1 | 62,4 | 60,5 |
| Ergebnis je Aktie, verwässert (USD) | 3,49 | 5,39 | 7,57 | 6,43 | 10,09 | 13,77 | 8,59 | 14,87 | 23,86 | 23,49 |
| Operativer Cashflow | 16,1 | 24,2 | 29,3 | 36,3 | 38,7 | 57,7 | 50,5 | 71,1 | 91,3 | 115,8 |
| Investitionen (Capex) | 4,5 | 6,7 | 13,9 | 15,1 | 15,2 | 18,7 | 31,2 | 27,0 | 37,3 | 69,7 |
| Freier Cashflow | 11,6 | 17,5 | 15,4 | 21,2 | 23,6 | 39,0 | 19,3 | 44,1 | 54,1 | 46,1 |
| Freier Cashflow nach Aktienvergütung | 8,4 | 13,8 | 11,2 | 16,4 | 17,0 | 29,8 | 7,3 | 30,0 | 37,4 | 25,7 |
| Bruttomarge | 86,3 % | 86,6 % | 83,2 % | 81,9 % | 80,6 % | 80,8 % | 78,3 % | 80,8 % | 81,7 % | 82,0 % |
| EBIT-Marge | 45,0 % | 49,7 % | 44,6 % | 33,9 % | 38,0 % | 39,6 % | 24,8 % | 34,7 % | 42,2 % | 41,4 % |
| Nettomarge | 37,0 % | 39,2 % | 39,6 % | 26,1 % | 33,9 % | 33,4 % | 19,9 % | 29,0 % | 37,9 % | 30,1 % |
| FCF-Marge | 42,0 % | 43,0 % | 27,5 % | 30,0 % | 27,4 % | 33,1 % | 16,5 % | 32,7 % | 32,9 % | 22,9 % |
| Investitionsquote | 16,2 % | 16,6 % | 24,9 % | 21,4 % | 17,6 % | 15,8 % | 26,7 % | 20,0 % | 22,6 % | 34,7 % |
| ROIC (nach Steuern) | — | — | — | 17,6 % | 22,3 % | 31,0 % | 17,1 % | 22,4 % | 28,9 % | 21,1 % |
| Eigenkapitalquote | 91,1 % | 88,0 % | 86,4 % | 75,8 % | 80,5 % | 75,2 % | 67,7 % | 66,7 % | 66,2 % | 59,4 % |
| Beschäftigte (Tsd.) | 17 | 25 | 36 | 45 | 59 | 72 | 86 | 67 | 74 | 79 |
| Umsatz je Beschäftigtem (Mio. USD) | 1,62 | 1,62 | 1,57 | 1,57 | 1,47 | 1,64 | 1,35 | 2,00 | 2,22 | 2,55 |
Umsatz
Betriebsergebnis (EBIT)
Nettogewinn
Ergebnis je Aktie, verwässert (USD)
Operativer Cashflow
Investitionen (Capex)
Freier Cashflow
Freier Cashflow nach Aktienvergütung
Bruttomarge
EBIT-Marge
Nettomarge
FCF-Marge
Investitionsquote
ROIC (nach Steuern)
Eigenkapitalquote
Beschäftigte (Tsd.)
Umsatz je Beschäftigtem (Mio. USD)
Beträge in Mrd. USD, sofern nicht anders angegeben; Quoten in Prozent. Alle Werte stammen aus den Geschäftsberichten und sind nicht bereinigt (reported, nicht adjusted).
Im Vergleich mit anderen Unternehmen
Datenstand dieses Abschnitts: Rollierende zwölf Monate je Unternehmen (nicht testiert), Kurse laut Tabelle; Jahresfundament Geschäftsjahr 2025
Bis hierher stand jede Zahl gegen die eigene Historie. Dieser Abschnitt stellt sie daneben zu anderen Unternehmen, gerechnet aus deren eigenen SEC-Berichten und nach denselben Definitionen. Neben Meta stehen Amazon, Alphabet und Microsoft. Verglichen wird mit den großen US-Unternehmen, die wie Meta selbst Werbeplätze verkaufen und ihren Abschluss nach US-GAAP bei der SEC einreichen. Die Gruppe ist damit enger gefasst als eine allgemeine Technologie-Auswahl, und sie ist trotzdem schief: bei Amazon und Microsoft ist die Werbung ein Nebengeschäft, bei Meta ist sie fast der ganze Umsatz. Die Auswahl ist eine redaktionelle Entscheidung und verschiebt das Bild; eine andere Gruppe ergäbe andere Abstände. Acht der elf verglichenen Größen stammen aus den SEC-Berichten der Unternehmen selbst. Die drei Bewertungszeilen am Ende (KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite) stehen in keinem Bericht, weil sie einen Aktienkurs brauchen. Diese Kurse sind börsen-offizielle Schlusskurse, von Hand erfasst und der jeweiligen Börse zugeordnet, nicht aus einer Daten-API. Alle vier Unternehmen stehen mit dem Schlusskurs vom 23. Oktober 2026.
Verglichen wird für jedes Unternehmen ein Zeitraum von zwölf Monaten, und zwar der letzte, der spätestens mit der Berichtsperiode dieses Artikels endet. Sein Ende steht in der Tabelle. Für Amazon, Alphabet und Microsoft lag beim Bau dieser Ausgabe noch kein Bericht für das Quartal bis 30. September 2026 vor, ihre Spalten stehen deshalb auf den zwölf Monaten bis 30. Juni 2026. Bei Microsoft fällt dieser Zeitraum mit dem geprüften Geschäftsjahr zusammen; bei Meta, Amazon und Alphabet liegt das Geschäftsjahr quer dazu, diese Spalten sind deshalb aus Quartalsberichten zusammengesetzt und nicht testiert. Deckungsgleich sind die Zeiträume damit nicht: zwischen dem frühesten und dem spätesten Ende liegen rund drei Monate, weil die eben genannten Quartalsberichte noch fehlen. Für die Bewertungszeilen zählt dieser Rest: zwischen dem Ende des Zwölfmonatszeitraums und dem Kurstag liegen je nach Unternehmen rund ein bis vier Monate. Dieselbe Zeitgrenze trennt die drei Bewertungszeilen von den Vielfachen im Abschnitt „Bewertungs-Multiples": KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite stehen hier auf diesem Zwölfmonatszeitraum, dort auf dem Geschäftsjahr 2025. Der zugrunde gelegte Kurs ist in beiden Fällen derselbe, die Bezugsgröße darunter nicht. Zwei Werte fallen aus dem Rahmen der übrigen. Die FCF-Marge von Amazon liegt bei -1,5 %, die Werte der übrigen Unternehmen liegen zwischen 11,9 % und 20,2 %. Die FCF-Rendite von Amazon liegt bei -0,4 %, die Werte der übrigen Unternehmen liegen zwischen 1,4 % und 1,7 %. Die Werte stammen aus demselben Bericht wie der Rest und sind nicht korrigiert. Warum sie ausscheren, sagt dieser Vergleich nicht. * Ein Wert steht auf einer ungewöhnlich ungleichen Quartalsverteilung: KGV von Alphabet (46 Prozent des Zwölfmonatswertes entfallen auf ein einzelnes Quartal, bisher waren es höchstens 30 Prozent). Gleichmäßig verteilt wären 25 Prozent. Der Wert hängt damit stärker als sonst an einem einzelnen Quartal. Woran das liegt, sagt dieser Vergleich nicht; es steht im Bericht des jeweiligen Unternehmens.
So liest du das Jeder Balken ist ein Unternehmen und steht für hundert Prozent seines Zwölfmonatswertes, geteilt in die vier Quartale von links (ältestes) nach rechts (jüngstes). Gleichmäßig verteilt wäre jedes Viertel gleich breit. Ein breiter Block allein ist dabei kein Befund: manche Unternehmen verdienen jedes Jahr in demselben Quartal auffällig viel, und das ist dann ihr Normalfall. Der Stern steht deshalb nur dort, wo die Verteilung stärker abweicht, als sie bei diesem Unternehmen bisher abgewichen ist, und markiert dieselbe Zeile wie in der Tabelle darüber.
Kennzahlen im Vergleich
| Meta | Amazon | Alphabet | Microsoft | |
|---|---|---|---|---|
| Zwölfmonatszeitraum bis | 30. September 2026 | 30. Juni 2026 | 30. Juni 2026 | 30. Juni 2026 |
| davon Geschäftsjahresende | 31. Dezember 2025 | 31. Dezember 2025 | 31. Dezember 2025 | 30. Juni 2026 |
| Umsatz | 241,6 Mrd. USD | 775,7 Mrd. USD | 445,9 Mrd. USD | 331,8 Mrd. USD |
| Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre) | 23,9 % | 13,0 % | 15,5 % | 16,1 % |
| Bruttomarge | 81,0 % | 50,8 % | 60,9 % | 67,9 % |
| EBIT-Marge | 32,9 % | 12,1 % | 33,1 % | 46,8 % |
| FCF-Marge | 11,9 % | -1,5 % | 11,9 % | 20,2 % |
| Investitionsquote | 43,2 % | 22,3 % | 29,7 % | 34,9 % |
| ROIC (nach Steuern) | 21,3 % | 10,4 % | 16,2 % | 22,8 % |
| Eigenkapitalquote | 56,9 % | 50,3 % | 69,5 % | 58,3 % |
| KGV | 21,9x | 19,9x | 16,1x * | 29,2x |
| EV / EBIT | 20,7x | 28,8x | 25,6x | 25,3x |
| FCF-Rendite | 1,7 % | -0,4 % | 1,4 % | 1,7 % |
Zwölfmonatszeitraum bis
davon Geschäftsjahresende
Umsatz
Umsatzwachstum p. a. (3 Jahre)
Bruttomarge
EBIT-Marge
FCF-Marge
Investitionsquote
ROIC (nach Steuern)
Eigenkapitalquote
KGV
EV / EBIT
FCF-Rendite
Jede Zahl ist aus dem jeweils eigenen SEC-Bericht des Unternehmens gerechnet, nach denselben Definitionen wie im übrigen Artikel. Verglichen wird je Unternehmen der letzte Zwölfmonatszeitraum, der spätestens mit der Berichtsperiode dieses Artikels endet; wo er nicht mit dem Geschäftsjahr zusammenfällt, ist er aus Quartalsberichten zusammengesetzt und nicht testiert. Für Amazon, Alphabet und Microsoft lag beim Bau dieser Ausgabe noch kein Bericht für das Quartal bis 30. September 2026 vor, ihre Spalten stehen deshalb auf den zwölf Monaten bis 30. Juni 2026. Bilanzkennzahlen wie die Eigenkapitalquote haben keinen Zeitraum, sondern einen Stichtag: sie stehen hier auf dem Ende des jeweiligen Fensters, für Meta also auf dem 30. September 2026, während der Bilanz-Abschnitt weiter oben auf dem Geschäftsjahresende 31. Dezember 2025 steht. Dieselbe Zeitgrenze trennt die drei Bewertungszeilen von den Vielfachen im Abschnitt „Bewertungs-Multiples": KGV, EV / EBIT und FCF-Rendite stehen hier auf diesem Zwölfmonatszeitraum, dort auf dem Geschäftsjahr 2025. Der zugrunde gelegte Kurs ist in beiden Fällen derselbe, die Bezugsgröße darunter nicht. Ein Strich bedeutet, dass das Unternehmen diese Größe nicht gesondert berichtet, nicht dass sie null ist.
Was sich verändert hat
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Unter den fünf Größen, die dieser Abschnitt vergleicht, haben sich 2025 die Schulden am stärksten bewegt. Die Finanzschulden stiegen um 102,9 Prozent, von 29,5 auf 59,9 Mrd. USD. Danach folgen die Investitionen mit plus 87,1 Prozent, von 37,3 auf 69,7 Mrd. USD, Forschung und Entwicklung mit plus 30,8 Prozent, von 43,9 auf 57,4 Mrd. USD, der operative Cashflow mit plus 26,8 Prozent, von 91,3 auf 115,8 Mrd. USD, und die aktienbasierte Vergütung mit plus 22,4 Prozent, von 16,7 auf 20,4 Mrd. USD. Sortiert ist nach der Veränderungsrate, nicht nach dem Betrag.
Vier Quoten liegen 2025 besonders weit von ihrem eigenen Zehnjahres-Median entfernt. Die Investitionsquote steht bei 34,7 Prozent gegen 20,7 Prozent, plus 14,0 Prozentpunkte, die effektive Steuerquote bei 29,6 gegen 18,0 Prozent, plus 11,7 Prozentpunkte. Die Goodwill-Quote liegt mit 6,7 gegen 11,8 Prozent darunter, minus 5,1 Prozentpunkte, die Forschungsquote mit 28,5 gegen 21,4 Prozent darüber, plus 7,1 Prozentpunkte. Der Median ist der mittlere Wert der letzten zehn Geschäftsjahre desselben Unternehmens, andere Unternehmen spielen hier keine Rolle.
Ein Mehrjahresschnitt sagt nicht, wie gleichmäßig der Weg dorthin war. Von den neun Jahresvergleichen seit dem Geschäftsjahr 2016 lag der Umsatz in acht, das Betriebsergebnis in sieben, der operative Cashflow in acht und der freie Cashflow in sechs über dem jeweiligen Vorjahr. Im selben Zeitraum lag die EBIT-Marge zwischen 24,8 % und 49,7 % und die Investitionsquote zwischen 15,8 % und 34,7 %.
Innerhalb des vergleichbaren Fensters vom Geschäftsjahr 2020 bis 2025 haben sich die Umsatzanteile der Geschäftsbereiche so verschoben: Family of Apps +0,2 Prozentpunkte (von 98,7 auf 98,9 %) und Reality Labs -0,2 Prozentpunkte (von 1,3 auf 1,1 %). Anteile werden in Prozentpunkten verglichen, nicht relativ.
Eine Margenveränderung kann zwei Ursachen haben, und beide lassen sich trennen. Die Marge der Geschäftsbereiche zusammen lag im Geschäftsjahr 2024 bei 42,18 % ihres Umsatzes und im Geschäftsjahr 2025 bei 41,44 %, -0,7 Prozentpunkte. Rechnerisch entfallen davon +1,8 Prozentpunkte auf die veränderte Mischung der Bereiche, also darauf, dass sich die Umsatzanteile verschoben haben, und -2,5 Prozentpunkte auf die Margen innerhalb der Bereiche. Gerechnet ist auf der Summe der Geschäftsbereiche.
Größte Bewegungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2024
Sortiert nach der prozentualen Veränderung, nicht nach dem Betrag. Die Richtung ist eine Richtung, keine Wertung.
- Finanzschulden
- 59,9 Mrd. USD
- +102,9 % gegenüber 29,5 Mrd. USD
- Investitionen (Capex)
- 69,7 Mrd. USD
- +87,1 % gegenüber 37,3 Mrd. USD
- Forschung und Entwicklung
- 57,4 Mrd. USD
- +30,8 % gegenüber 43,9 Mrd. USD
- Operativer Cashflow
- 115,8 Mrd. USD
- +26,8 % gegenüber 91,3 Mrd. USD
- Aktienbasierte Vergütung
- 20,4 Mrd. USD
- +22,4 % gegenüber 16,7 Mrd. USD
Am weitesten vom eigenen Zehnjahres-Median entfernt
Sortiert nach dem relativen Abstand zum Median, nicht nach den Prozentpunkten. Der Median ist der mittlere Wert der letzten zehn Geschäftsjahre desselben Unternehmens.
- Investitionsquote
- 34,7 %
- Zehnjahres-Median 20,7 % (+14,0 Prozentpunkte)
- Effektive Steuerquote
- 29,64 %
- Zehnjahres-Median 17,97 % (+11,7 Prozentpunkte)
- Goodwill-Quote
- 6,7 %
- Zehnjahres-Median 11,8 % (-5,1 Prozentpunkte)
- Forschungsquote
- 28,5 %
- Zehnjahres-Median 21,4 % (+7,1 Prozentpunkte)
Umsatzanteile: Verschiebung vom Geschäftsjahr 2020 bis 2025
Nur das vergleichbare Fenster. Über einen Segment-Neuzuschnitt hinweg wäre die Verschiebung überwiegend eine Umgliederung.
- Family of Apps
- 98,9 %
- +0,2 Prozentpunkte gegenüber 98,7 %
- Reality Labs
- 1,1 %
- -0,2 Prozentpunkte gegenüber 1,3 %
Szenarien, durchgerechnet
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 23. Oktober 2026
Was diese Reihen zusammen ergeben, lässt sich durchrechnen. Die folgenden vier Rechnungen schreiben vorhandene Reihen um ein Geschäftsjahr fort und bewegen dabei jeweils eine einzige Annahme. Bliebe die Investitionsquote bei 34,7 % des Umsatzes und entwickelten sich Umsatz und operativer Cashflow weiter wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016 (+24,7 % und +24,5 % pro Jahr), ergäbe sich ein freier Cashflow von 57,3 Mrd. USD nach 46,1 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2025. Läge die Quote stattdessen auf ihrem eigenen Zehnjahres-Median von 20,7 %, wären es bei denselben Wachstumsannahmen 92,3 Mrd. USD. Setzte sich die Bewegung der Quote aus dem letzten Jahr fort (von 22,6 auf 34,7 % und weiter auf 46,7 %), ergäben sich 27,2 Mrd. USD. Bliebe die Quote bei 34,7 % und liefen Umsatz und operativer Cashflow im Tempo der letzten drei Geschäftsjahre weiter (+19,9 % und +31,9 % pro Jahr), ergäben sich 69,2 Mrd. USD. Dass die letzte Rechnung trotz des langsameren Umsatzes höher ausfällt, hat einen Grund in der Mechanik: die Investitionen hängen am Umsatz, der operative Cashflow ist im Dreijahresfenster aber schneller gewachsen als im langen (+31,9 % gegen +24,5 % pro Jahr). Weniger Umsatz heißt hier also weniger Investitionen bei mehr Zufluss.
Dieselbe Gleichung lässt sich umdrehen und nach der Annahme auflösen. Damit der freie Cashflow bei unveränderter Investitionsquote von 34,7 % und einem Umsatzwachstum wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016 (+24,7 % pro Jahr) auf dem Niveau von 46,1 Mrd. USD bliebe, müsste der operative Cashflow um 14,8 % wachsen; im Schnitt derselben Jahre wuchs er um 24,5 %. Umgekehrt gerechnet: entwickelte sich der operative Cashflow wie in diesem Schnitt, bliebe der freie Cashflow bis zu einer Investitionsquote von 39,1 % auf diesem Niveau.
Dieselbe Umkehrung lässt sich auf den Kurs anwenden. Das Modell des Rechners weiter unten hängt an zwei gesetzten Annahmen, Kapitalkosten von 10,05 % und einem ewigen Wachstum von 2,5 %. Hält man beide fest und fragt, welches Anfangs-Wachstum des freien Cashflows den erfassten Schlusskurs von 642,62 USD trifft, ergeben sich 27,0 % für das erste Jahr. Um so viel müsste der freie Cashflow dann wachsen, und von dort fällt die Rate im Modell über 10 Jahre linear auf das ewige Wachstum, im Mittel des Pfades sind das 14,5 % pro Jahr. Neben den beiden Annahmen hängt sie an der Basis, auf der die Rechnung aufsetzt, dem freien Cashflow von 46,1 Mrd. USD. Auf die FCF-Marge im Zehnjahres-Median gerechnet wären es 63,0 Mrd. USD. Auf dieser Basis ergibt dieselbe Rechnung +18,8 % für das erste Jahr und +10,5 % im Mittel des Pfades. Dass die Marge dorthin zurückkehrt, ist eine gesetzte Annahme und keine gemessene Größe. Über Kapitalkosten von 9,05 % bis 11,05 % und ewigem Wachstum von 1,5 % bis 3,5 % reicht dieselbe Rechnung von 19,2 % bis 33,5 % für das erste Jahr. Im Mittel des Pfades sind das 11,2 % bis 17,1 %. Mit einem Mehrjahres-Wachstum vergleichbar ist nur die mittlere Rate des Pfades, nicht der Startwert. Im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016 wuchs er um 16,6 % pro Jahr. Über die kürzeren Fenster waren es über fünf Jahre +14,3 % und über drei Jahre +33,7 % pro Jahr. Ob diese Bedingung erfüllbar ist, sagt die Rechnung nicht. Die beiden Annahmen sind gesetzt und nicht gemessen, im Rechner stellst du sie selbst ein, und mit ihnen ändert sich diese Zahl.
Alle Rechnungen sind Fortschreibungen vorhandener Reihen, keine Prognose. Welcher Verlauf eintritt, sagt dieser Text nicht, und zu keiner der Zahlen wird eine Wahrscheinlichkeit angegeben. Variiert wird jeweils eine einzige Annahme, und beide Varianten der Investitionsquote stammen aus der eigenen Reihe: einmal ihr eigener Median, einmal die Bewegung des letzten Jahres fortgeschrieben. Die vier Rechnungen ergeben einen freien Cashflow zwischen 27,2 Mrd. USD und 92,3 Mrd. USD, nach 46,1 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2025. Auf einen Wert je Aktie wird keine der Zahlen umgerechnet; dafür gibt es den Rechner weiter unten, und dessen Annahmen setzt du selbst.
Freier Cashflow, ein Geschäftsjahr fortgeschrieben
Ausgangswert ist der freie Cashflow von 46,1 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2025. Fortschreibung vorhandener Reihen, keine Prognose und keine Wahrscheinlichkeitsangabe.
- Investitionsquote bleibt bei 34,7 %
- 57,3 Mrd. USD
- Umsatz +24,7 %, operativer Cashflow +24,5 % pro Jahr wie im Schnitt seit dem Geschäftsjahr 2016
- Investitionsquote auf dem Zehnjahres-Median 20,7 %
- 92,3 Mrd. USD
- dieselben Wachstumsannahmen wie darüber
- Investitionsquote setzt ihre Bewegung fort (46,7 %)
- 27,2 Mrd. USD
- von 22,6 auf 34,7 % im letzten Jahr, um denselben Abstand weiter; dieselben Wachstumsannahmen
- Tempo der letzten drei Geschäftsjahre, Quote bei 34,7 %
- 69,2 Mrd. USD
- Umsatz +19,9 %, operativer Cashflow +31,9 % pro Jahr wie seit dem Geschäftsjahr 2022
Bewertung selbst berechnen
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft), Kurs vom 23. Oktober 2026
Die Bausteine unten stammen aus dem Geschäftsbericht. Was die Aktie wert ist, hängt von Annahmen ab, und die setzt du selbst. Über die Eingabefelder lässt sich einstellen, wie sich der Wert ändert.
Vielfache gegen die eigene Historie: Wie hoch Kurs-Gewinn-Verhältnis und EV/EBIT gerade liegen und wo der jeweilige eigene Median steht, zeigt der Abschnitt "Bewertungs-Multiples gegen die eigene Historie" weiter oben. Dort steht auch, über wie viele Geschäftsjahre der Median je Kennzahl reicht. Diese Betrachtung rechnet allein mit berichteten Zahlen und trifft keine Zukunftsannahme.
DCF: Du zinst die künftigen freien Cashflows mit deinem Zinssatz auf heute ab. Startwachstum fällt linear auf das ewige Wachstum; der Terminalwert deckt die Zeit danach ab. Um wie viel Kapitalkosten und ewiges Wachstum das Ergebnis bewegen, steht beziffert in der Sensitivitätstabelle.
Alle Ergebnisse rechnest du aus deinen eigenen Annahmen. Sie sind keine Prognose und keine Empfehlung. Ein anderer Maßstab führt zu anderen Werten.
Modellrechner: Wert je Aktie selbst durchrechnen
Der Rechner bildet ein Discounted-Cashflow-Modell (DCF) ab: künftige freie Cashflows werden mit einem Diskontsatz auf heute abgezinst. Ändere die Annahmen und sieh, wie stark der Modellwert reagiert. Startpunkt sind die im Datensatz hinterlegten Annahmen.
Sensitivität: Wert je Aktie
Zeilen: Diskontsatz. Spalten: Langfrist-Wachstum. Die hervorgehobene Mitte entspricht genau deinen Annahmen; ringsum siehst du in kleinen Schritten, wie empfindlich der Modellwert auf Abweichungen reagiert.
| Diskont \ Wachstum | 1,5 % | 2,0 % | 2,5 % | 3,0 % | 3,5 % |
|---|---|---|---|---|---|
| 9,05 % | 376,58 $ | 397,77 $ | 422,17 $ | 450,57 $ | 484,04 $ |
| 9,55 % | 352,28 $ | 370,52 $ | 391,33 $ | 415,28 $ | 443,16 $ |
| 10,05 % | 330,85 $ | 346,69 $ | 364,61 $ | 385,03 $ | 408,55 $ |
| 10,55 % | 311,82 $ | 325,68 $ | 341,24 $ | 358,83 $ | 378,89 $ |
| 11,05 % | 294,81 $ | 307,02 $ | 320,63 $ | 335,90 $ | 353,18 $ |
Prognostizierte Cashflows
| Jahr | Wachstum | Freier Cashflow | Barwert |
|---|---|---|---|
| 1 | 12,0 % | 51,6 | 46,9 |
| 2 | 10,9 % | 57,3 | 47,3 |
| 3 | 9,9 % | 63,0 | 47,2 |
| 4 | 8,8 % | 68,5 | 46,7 |
| 5 | 7,8 % | 73,9 | 45,8 |
| 6 | 6,7 % | 78,8 | 44,4 |
| 7 | 5,7 % | 83,3 | 42,6 |
| 8 | 4,6 % | 87,1 | 40,5 |
| 9 | 3,6 % | 90,2 | 38,1 |
| 10 | 2,5 % | 92,5 | 35,5 |
Dies ist ein Rechenmodell zur Veranschaulichung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und keine Bewertung durch Portora. Der Modellwert hängt sehr stark von den gewählten Annahmen ab und ist keine Prognose des Aktienkurses.
Wie die Datensatz-Annahmen zustande kommen
- Modell insgesamt
- Basis ist der berichtete freie Cashflow (operativer Cashflow minus Investitionen) des Geschäftsjahres 2025 von 46,1 Mrd. USD. Die FCF-Marge liegt bei 22,9 Prozent gegenüber einem Zehnjahres-Median von 31,3 Prozent; auf die Median-Marge gerechnet läge die Basis bei rund 63,0 Mrd. USD. Dass die Marge zu ihrem Median zurückkehrt, ist eine gesetzte Annahme und keine gemessene Größe, und die Szenarien-Sektion rechnet dieselbe Reihe auch in die Gegenrichtung. Der Basis-Fall rechnet mit dem berichteten Wert, die auf die Median-Marge gerechnete Variante ist zusätzlich ausgewiesen.
- Nettoliquidität
- Die Nettoliquidität zum 31. Dezember 2025 (liquide Mittel und kurzfristige Geldanlagen minus Finanzschulden einschließlich Finanzierungsleasing, rund 21,7 Mrd. USD) wird als separater Vermögenswert zum diskontierten operativen Wert addiert. Der Rechner steht damit auf dem Stand des Geschäftsberichts, nicht auf einem späteren Zwischenstand.
- Anfangs-Wachstum
- Startwachstum 12 Prozent im ersten Jahr, danach linear fallend bis zum ewigen Wachstum. Über die 10 Jahre der ersten Stufe sind das im Mittel 7,2 Prozent pro Jahr. Fortgeschrieben wird im Modell der freie Cashflow, und der wuchs über fünf Jahre um 14,3 Prozent und über drei Jahre um 33,7 Prozent pro Jahr. Diese mittlere Rate liegt unter beiden Raten; mit einem Mehrjahres-Wachstum vergleichbar ist nur sie, nicht der Startwert. Der Umsatz wuchs über fünf Jahre um 18,5 Prozent und über drei Jahre um 19,9 Prozent pro Jahr. Auf den freien Cashflow schlägt das nur durch, soweit die FCF-Marge konstant bleibt, und die bewegte sich im Geschäftsjahr 2025 von 32,9 Prozent auf 22,9 Prozent. Der Startwert ist eine Voreinstellung des Rechners, keine Aussage des Berichts. Hält man die Kapitalkosten von 10,05 Prozent, das ewige Wachstum von 2,5 Prozent und die Basis von 46,1 Mrd. USD fest, setzt derselbe Rechner aus dem erfassten Schlusskurs von 642,62 USD vom 23. Oktober 2026 ein Startwachstum von 27,0 Prozent voraus, im Mittel des Pfades 14,5 Prozent. Mit Kapitalkosten zwischen 9,05 Prozent und 11,05 Prozent und einem ewigen Wachstum zwischen 1,5 Prozent und 3,5 Prozent reicht dieselbe Rechnung von 19,2 Prozent bis 33,5 Prozent, sie folgt also den gesetzten Annahmen. Die Rate ist eine Umkehrrechnung des Modells: sie sagt, welche Annahme der Kurs voraussetzt, und ist weder eine Prognose noch ein Maßstab für den Kurs.
- Diskontsatz
- Kapitalkosten aus dem Aufbau risikofreier Zins 4,3 Prozent plus Beta 1,15 mal Marktrisikoprämie 5,0 Prozent, also rund 10,0 Prozent. Der risikofreie Zins ist eine gesetzte Voreinstellung und nicht zu einem Stichtag abgelesen; das Beta ist eine gesetzte Voreinstellung und nicht aus Kursreihen gemessen; die Marktrisikoprämie ist ein gesetzter Ansatz. Portora zieht dafür keine Marktdaten, der Diskontsatz ist im Rechner als Ganzes einstellbar.
- Langfrist-Wachstum
- Ewiges Wachstum 2,5 Prozent als Voreinstellung, also die Rate, mit der der freie Cashflow nach den ersten 10 Jahren unbegrenzt weiterwächst. Auf den so gebildeten Endwert entfallen 52,6 Prozent des diskontierten operativen Werts. Die Rate ist im Rechner einstellbar, die Sensitivitäts-Matrix rechnet Stufen darüber und darunter mit.
Woran sich die nächste Ausgabe messen lässt
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft)
Statt einer Erwartung stehen hier Messlatten. Jede nennt den heutigen Wert, an dem sie sich in der nächsten Ausgabe nachprüfen lässt. Der Text sagt nicht, wohin sich diese Größen bewegen, sondern nur, woran man es ablesen kann.
Vier Größen lassen sich in der nächsten Ausgabe unmittelbar gegenprüfen: ob die Investitionsquote näher bei den 34,7 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 20,7 % liegt, ob die Goodwill-Quote näher bei den 6,7 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 11,8 % liegt, ob die Forschungsquote näher bei den 28,5 % dieses Geschäftsjahres oder näher am Zehnjahres-Median von 21,4 % liegt und ob der freie Cashflow über oder unter den 46,1 Mrd. USD dieses Geschäftsjahres liegt (Vorjahr 54,1 Mrd. USD).
Messlatten für die nächste Ausgabe
Jede Messlatte nennt ihren heutigen Wert. Eine Richtung wird nicht angegeben.
- Investitionsquote
- 34,7 %
- Zehnjahres-Median 20,7 %
- Goodwill-Quote
- 6,7 %
- Zehnjahres-Median 11,8 %
- Forschungsquote
- 28,5 %
- Zehnjahres-Median 21,4 %
- Freier Cashflow
- 46,1 Mrd. USD
- Vorjahr 54,1 Mrd. USD
Fragen an den Bericht
Datenstand dieses Abschnitts: Geschäftsjahr 2025 (geprüft) und Q3 Geschäftsjahr 2026 (nicht testiert)
- Der Vergleich mit 52 Generalstaatsanwälten in den USA sieht Zahlungen von bis zu rund 18,59 Mrd. USD vor. Fest vereinbart sind rund 12,7 Mrd. USD in Jahresraten über zehn Jahre, rund 5,3 Mrd. USD werden nur fällig, wenn Anbieter wie YouTube und TikTok vergleichbare Auflagen übernehmen, und sind nicht angesetzt. Als Aufwand gebucht sind 9,89 Mrd. USD im Quartal und 11,89 Mrd. USD in neun Monaten. Wie verteilen sich die 12,7 Mrd. USD auf die einzelnen Jahre, und wie verhält sich der gebuchte Aufwand zu dieser Summe?
- Am 21. Oktober 2026, nach dem Stichtag, hat ein Gericht in New Mexico eine Zivilstrafe von 25 Mrd. USD verhängt, verzinst mit 15 Prozent. Meta hat dafür nach Angabe des Berichts einen Betrag zurückgestellt, ohne ihn zu nennen, und will in Berufung gehen. Die Rückstellungen für Rechtsfälle stehen zum 30. September 2026 bei 11,58 Mrd. USD kurzfristig und 8,30 Mrd. USD langfristig, nach 6,87 und 0,45 Mrd. USD zum Jahresende. Welcher Teil davon betrifft New Mexico, und welche Sicherheitsleistung verlangt die Berufung?
- Nach den Investitionen blieb im Quartal ein freier Cashflow von minus 1,16 Mrd. USD. Über neun Monate stehen 96,87 Mrd. USD operativer Cashflow gegen 83,06 Mrd. USD Käufe von Sachanlagen, für das ganze Jahr 2026 erwartet Meta 135 bis 145 Mrd. USD Investitionen in eigener Abgrenzung, die die Tilgung von Finanzierungsleasing einschließt. Von den nicht kündbaren Verpflichtungen über 454,52 Mrd. USD werden rund 121,41 Mrd. USD 2027 fällig. Woraus deckt der Bericht diese Beträge, aus dem laufenden Zufluss, aus den 82,45 Mrd. USD an Zahlungsmitteln und marktgängigen Wertpapieren oder aus weiteren Anleihen?
- Die noch nicht begonnenen Leasingverpflichtungen stiegen auf rund 355,73 Mrd. USD, nach 278,99 Mrd. USD zum 30. Juni 2026. Sie beginnen zwischen dem Rest des Jahres 2026 und 2036. Wie verteilen sie sich auf die Startjahre, und welcher Teil ist operatives und welcher Finanzierungsleasing?
- Die Anlagen im Bau stiegen von 50,52 Mrd. USD zum Jahresende auf 89,50 Mrd. USD, die Abschreibung auf Sachanlagen im Quartal von 4,76 auf 6,81 Mrd. USD. Anlagen im Bau werden noch nicht abgeschrieben. Was bedeutet das für die Abschreibung der kommenden Quartale, sobald diese Bauten in Betrieb gehen?
- Die Zahl der Beschäftigten lag zum 30. September 2026 bei 66.775, 15 Prozent unter dem Vorjahr. Der Aufwand für aktienbasierte Vergütung stieg im selben Quartal von 5,56 auf 7,31 Mrd. USD. Wie erklärt der Bericht, dass dieser Aufwand bei weniger Beschäftigten steigt?
- Für das ganze Jahr 2026 erwartet Meta einen Betriebsverlust von Reality Labs von rund 18 bis 19 Mrd. USD, nach neun Monaten stehen 12,78 Mrd. USD. Im Quartal sank der Umsatz des Bereichs von 470 auf 443 Mio. USD. Woran macht der Bericht fest, ob und wann Reality Labs einen Betriebsgewinn ausweist?
Transparenz
Quellen, Methodik und Hinweise
Primärquelle: Meta Platforms, Inc. Form 10-K, Geschäftsjahr 2025 (eingereicht 29. Januar 2026, Prüfer Ernst & Young LLP, uneingeschränktes Testat). Der Zwischenstand für Q3 Geschäftsjahr 2026 stammt aus dem Form 10-Q (eingereicht 22. Oktober 2026, ungeprüfter Zwischenbericht).
Methodik: Alle Zahlen stammen aus den SEC-Pflichtberichten (Form 10-K für das Geschäftsjahr, Form 10-Q für den Zwischenstand) und werden von uns berechnet. EBITDA = EBIT + Abschreibungen + Amortisation immaterieller Vermögenswerte. Finanzschulden = verzinsliche Schulden einschließlich Finanzierungsleasing; Operating-Leasing bleibt außen vor. Nettoliquidität = Zahlungsmittel + kurzfristige Geldanlagen - Finanzschulden. ROCE = EBIT / (Eigenkapital + verzinsliche Schulden); wir weichen hier bewusst von der Nettoschulden-Variante ab, weil der Nettocash-Bestand sie unstet macht. Segment-Zahlen sind halb-manuell aus dem 10-K übernommen.
Wichtiger Hinweis
Die Unternehmensanalysen von Portora sind ein redaktionelles, rein beschreibendes Format. Sie bereiten öffentlich zugängliche Geschäftsberichte auf und stellen Kennzahlen dar, die wir selbst aus den Originalberichten berechnet haben. Maßgeblich ist stets die Originalquelle; die verlinkten Berichte gehen diesen Angaben im Zweifel vor.
Diese Analyse ist keine Anlageberatung und keine Kauf-, Halte- oder Verkaufsempfehlung. Sie berücksichtigt keine persönlichen Verhältnisse und ersetzt keine eigene Prüfung oder fachkundige Beratung. Jede Anlageentscheidung triffst du eigenverantwortlich.
Die Inhalte werden computergestützt aufbereitet und redaktionell geprüft. Trotz sorgfältiger Arbeit können Fehler nicht ausgeschlossen werden; alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität.
Stand der Daten: 26. Oktober 2026. Kurswert: Nasdaq (börsen-offizieller Schlusskurs), Schlusskurs vom 23. Oktober 2026 (642,62 USD). Manuell erfasst und an die Börse attribuiert; kein automatischer Abruf. Tagesschlusskurs der Klasse-A-Aktie (META) an der Nasdaq. Alle Fundamentalzahlen stammen aus dem SEC-Pflichtbericht (gemeinfrei); es kommt keine kommerzielle Daten-API zum Einsatz.
Anbieter und verantwortlich für den redaktionellen Inhalt nach § 18 Abs. 2 Medienstaatsvertrag: Gregor Koletzki, GK-ITSolutions. Anschrift, Kontakt und vollständige Angaben im Impressum: portora.de/impressum.
Transparenz
Versionen dieser Analyse
Eine Abweichung zwischen zwei Fassungen hat mindestens vier Ursachen: das Unternehmen hat seine Zahlen nachträglich angepasst, wir haben ein anderes XBRL-Feld gewählt, die SEC-Taxonomie hat sich geändert, oder unsere Verarbeitung ist eine andere. Zwei davon sind Aussagen über uns, deshalb steht der Methodenstand bei jeder Fassung. Frühere Ausgaben bleiben lesbar; Korrekturen bekommen bewusst keine eigene Adresse, weil eine korrigierte Fassung nie richtig war.
- Ausgabe 1 Q2 Geschäftsjahr 2026 · Datenstand 18. August 2026 Engine 0.3.2 (c9ae09d)
- Ausgabe 2 angezeigte Fassung Q3 Geschäftsjahr 2026 · Datenstand 26. Oktober 2026 Engine 0.3.2 (caca931)
Erzeugt mit Engine 0.3.2 (caca931). Der Methodenstand macht eine spätere Abweichung dem richtigen Verursacher zuordenbar: dem Unternehmen oder uns.
Vom Verstehen zur Anwendung
Dieselbe Klarheit für die eigenen Zahlen
Portora ordnet deine Konten, Kategorien und Verläufe genauso ruhig und nachvollziehbar.