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Der Dollaranteil an den Weltreserven stieg im ersten Quartal um 0,71 Punkte, und rund die Hälfte davon ist der Wechselkurs
Stand 29. August 2026. Der Anteil des Dollars an den weltweiten Devisenreserven ist im ersten Quartal 2026 von 56,42 auf 57,13 Prozent gestiegen. Daraus wird schnell die Aussage, die Notenbanken kauften wieder Dollar. Der Internationale Währungsfonds schreibt in derselben Meldung, dass rund die Hälfte des Anstiegs auf Wechselkurse zurückgeht. Der Rest hat mehr als eine mögliche Ursache.
Das Quartal in vier Zahlen
Quelle: Internationaler Währungsfonds und Europäische Zentralbank, Stand 29. August 2026
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Alle Werte aus der Quartalsmeldung des Währungsfonds vom 1. Juli 2026 und den Referenzkursen der EZB. Die Einordnung steht im Text darunter.
| Zahl | Bedeutung |
|---|---|
| 13,10 Bio. USD | Devisenreserven weltweit im ersten Quartal 2026, nach 13,15 Billionen im Vorquartal |
| 57,13 % | Dollaranteil, erstes Quartal 2026, nach 56,42 Prozent, also plus 0,71 Prozentpunkte |
| 20,03 % | Euroanteil, nach 20,38 Prozent, also minus 0,35 Prozentpunkte |
| 5,44 % | Anteil des japanischen Yen, nach 5,84 Prozent, der größte Rückgang aller Reservewährungen |
| 1,99 % | Anteil des Renminbi, nach 1,95 Prozent im Vorquartal |
| 6,18 % | Anteil der übrigen Währungen, erster Rückgang nach sieben Quartalen in Folge seit Anfang 2024 |
| 1,1750 auf 1,1498 | Euro-Referenzkurs zum Dollar, 31.12.2025 gegen 31.03.2026, also minus 2,15 Prozent |
| 184,09 auf 183,39 | Euro-Referenzkurs zum Yen an denselben Stichtagen, daraus rechnerisch minus 1,8 Prozent für den Yen gegen den Dollar |
| 293 Mrd. USD | Nettoverkäufe von Dollar-Anlagen durch Reservemanager im Jahr 2022, größter Wert seit 2000, laut EZB-Zerlegung |
| 0,6 bis 0,7 | geschätzte Elastizität der Währungsanteile auf Bewertungseffekte, also werden 30 bis 40 Prozent durch aktives Umschichten ausgeglichen |
| 01.07.2026 | Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2026, die Statistik erscheint vierteljährlich mit rund drei Monaten Abstand |
| seit 2025Q3 | COFER weist keine unallokierten Reserven mehr aus, rückwirkend bis 2000, und deckt jetzt 100 Prozent der Weltreserven ab |
Die These im Klartext
Seit Jahren gibt es eine Erzählung über den Dollar, und sie hat zwei Fassungen. In der ersten wenden sich die Notenbanken der Welt langsam vom Dollar ab, halten weniger davon und verteilen ihre Reserven breiter. In der zweiten ist genau das vorbei, weil der Dollaranteil zuletzt wieder gestiegen ist. Beide Fassungen stützen sich auf dieselbe Zahlenreihe, und sie ist öffentlich. Der Internationale Währungsfonds erhebt vierteljährlich, in welchen Währungen die Notenbanken ihre Devisenreserven halten, und veröffentlicht die Anteile.
Die jüngste Ausgabe dieser Reihe erschien am 1. Juli 2026 und deckt das erste Quartal 2026 ab. Sie zeigt den Dollar bei 57,13 Prozent nach 56,42 Prozent im Schlussquartal 2025, also 0,71 Prozentpunkte mehr. Der Euro fiel im selben Zeitraum von 20,38 auf 20,03 Prozent. Wer nur diese beiden Zeilen liest, hat eine saubere Geschichte. Der Dollar gewinnt, der Euro verliert, und offenbar haben Notenbanken entsprechend gehandelt.
In derselben Meldung steht allerdings ein Halbsatz, der die Geschichte begrenzt. Die milde Aufwertung des Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen sei ein zentraler Treiber gewesen, und wechselkursbedingte Bewertungseffekte machten rund die Hälfte des Anstiegs aus. Beim Euro und beim Renminbi seien es sogar die beherrschenden Treiber gewesen. Der Herausgeber der Zahl sagt also selbst, dass ein guter Teil der Bewegung keine Entscheidung war. Das ist kein Nebengeräusch, sondern die Hälfte des Befunds.
Ein Anteil hat drei bewegliche Teile
Der Mechanismus dahinter ist alltäglich, und du kennst ihn aus deinem eigenen Depot. Der Anteil einer Position an deinem Depot steigt auch dann, wenn du gar nichts kaufst, nämlich sobald die anderen Positionen fallen. Nichts an deinem Verhalten hat sich geändert, die Aufteilung sieht trotzdem anders aus. Genauso funktioniert die Reservestatistik, nur dass dort drei Kräfte gleichzeitig an derselben Aufteilung ziehen.
Die Europäische Zentralbank hat diese Zerlegung in einem eigenen Kasten ihres Berichts zur internationalen Rolle des Euro ausgearbeitet und benennt genau drei Teile. Erstens den Wechselkurs. Die Reserven werden alle in Dollar umgerechnet, bevor sie zusammengezählt werden, also schrumpft ein Euro-Bestand in dieser Rechnung, sobald der Euro gegen den Dollar nachgibt, ohne dass jemand einen Euro verkauft hätte. Zweitens die Kurse der gehaltenen Anleihen. Notenbanken halten ihre Reserven überwiegend in Staatsanleihen, und deren Marktwert fällt, wenn die Renditen steigen. Wo die Renditen am stärksten steigen, verliert der Bestand am meisten an Wert, wieder ohne jede Transaktion. Drittens das tatsächliche Kaufen und Verkaufen, in der Fachsprache das aktive Management.
Nur der dritte Teil ist eine Entscheidung. Die ersten beiden passieren einem Reservemanager, während er nichts tut. Die veröffentlichte Prozentzahl trennt das nicht, sie zeigt das Ergebnis aller drei zusammen. Genau deshalb ist der Satz, die Notenbanken kauften wieder Dollar, aus dieser Zahl allein nicht ableitbar. Er kann stimmen, er kann falsch sein, und die Zahl sagt es nicht. Dieselbe Verwechslung steckt hinter der bekannteren Beobachtung, dass der Goldanteil in den Reserven über den Preis steigt und kaum über die gekaufte Menge.

Der Yen ist der Prüffall
Ob eine Anteilsverschiebung vom Wechselkurs kommt, lässt sich mit zwei Zahlen prüfen, und beide sind öffentlich. Man nimmt die Veränderung des Anteils, gemessen am eigenen Ausgangswert, und stellt sie neben die Bewegung der Währung gegen den Dollar im selben Zeitraum. Liegen beide nah beieinander, war es im Wesentlichen der Kurs. Laufen sie auseinander, muss etwas anderes dahinterstecken.
Der Euro besteht diesen Abgleich. Sein Anteil fiel von 20,38 auf 20,03 Prozent, das sind gemessen am Ausgangswert 1,7 Prozent weniger. Der Euro-Referenzkurs der EZB stand am 31. Dezember 2025 bei 1,1750 Dollar und am 31. März 2026 bei 1,1498 Dollar, der Euro verlor also 2,15 Prozent an Wert. Zwei Werte, die dicht beieinanderliegen, und der Währungsfonds bestätigt das mit dem Satz, beim Euro seien Bewertungseffekte der beherrschende Treiber gewesen.
Der Yen besteht ihn nicht. Sein Anteil fiel von 5,84 auf 5,44 Prozent, das sind 6,8 Prozent gemessen am Ausgangswert und damit der größte Rückgang aller Reservewährungen in diesem Quartal. Gegen den Dollar gab der Yen im selben Zeitraum aber nur rund 1,8 Prozent nach, gerechnet aus den beiden Euro-Referenzkursen der EZB. Der Yen verlor also weniger an Wert als der Euro und viermal so viel von seinem Anteil. Genau das schreibt auch der Währungsfonds, dort seien Wechselkurseffekte weniger zentral gewesen, dafür habe es außergewöhnliche Bewegungen bei den Anleiherenditen gegeben. Ein Teil des Rückgangs steckt also in den Kursen japanischer Staatsanleihen, ein Teil kann echtes Verkaufen sein, und welcher Teil welcher ist, steht in dieser Statistik nicht.
Wie 2022 beide Kräfte sich fast aufhoben
Wie groß der Unterschied zwischen Bewegung und Entscheidung werden kann, zeigt ein Jahr, für das die EZB die Zerlegung vollständig durchgerechnet hat. 2022 hob die amerikanische Notenbank ihren Leitzins um 4,5 Prozentpunkte an, und der Dollar wertete effektiv um 8 Prozentpunkte auf. Allein dieser Wechselkurseffekt hätte den Dollaranteil an den Weltreserven um fast 2 Prozentpunkte nach oben gedrückt.
Passiert ist das nicht, und der Grund ist die dritte Kraft. Im selben Jahr verkauften die Reservemanager netto Dollar-Anlagen im Umfang von rund 293 Milliarden Dollar, nach der EZB-Rechnung der größte Nettoverkauf seit dem Jahr 2000. Diese Verkäufe allein hätten den Anteil um knapp 2 Prozentpunkte gesenkt. Die beiden Kräfte zeigten also in entgegengesetzte Richtungen und hoben sich weitgehend auf. Am Ende bewegte sich der veröffentlichte Anteil wenig, und wer nur ihn gelesen hätte, hätte das größte Dollar-Verkaufsjahr seit zwei Jahrzehnten glatt übersehen.
Aus diesem und den übrigen Jahren seit 1999 hat die EZB eine Kennzahl geschätzt, und die beantwortet die eigentlich interessante Frage. Wie stark lassen Notenbanken Bewertungseffekte einfach laufen, und wie stark steuern sie dagegen? Die Schätzung liegt zwischen 0,6 und 0,7, was heißt, dass Bewertungseffekte die Quartalsveränderungen weitgehend erklären, dass aber 30 bis 40 Prozent davon durch Umschichten ausgeglichen werden. Notenbanken sind also weder passiv noch halten sie ihre Aufteilung starr. Sie steuern teilweise nach, und deshalb ist auch der Umkehrschluss falsch, ein stabiler Anteil beweise Untätigkeit.
Die auffälligste Bewegung steht in der Restkategorie
Wer nach einer Abkehr vom Dollar sucht, schaut meist auf den Renminbi, und dort passiert seit Jahren erstaunlich wenig. Im ersten Quartal 2026 stieg sein Anteil von 1,95 auf 1,99 Prozent. Nach mehr als einem Jahrzehnt Debatte über die Internationalisierung der chinesischen Währung liegt sie in den Reserven der Welt weiter unter zwei Prozent, also bei rund einem Achtundzwanzigstel des Dollars. Auch der Euro, die naheliegendste Alternative, steht mit gut zwanzig Prozent ungefähr dort, wo er seit Jahren steht.
Gewachsen ist eine ganz andere Zeile. Der Währungsfonds weist acht Währungen einzeln aus und fasst alles Übrige zu einer Restkategorie zusammen. Diese Restkategorie lag im ersten Quartal 2026 bei 6,18 Prozent nach 6,25 Prozent im Vorquartal, und dieser Rückgang war der erste nach sieben Quartalen mit steigenden Werten in Folge seit Anfang 2024. Über zwei Jahre war der Rest also die Zeile, die zulegte, während die großen Alternativen kaum vom Fleck kamen.
Für die Deutung ist das ein wichtiger Unterschied. Eine Verschiebung, die sich auf viele kleine Währungen verteilt, sieht anders aus als ein Wechsel zu einem Rivalen. Sie sieht nach Streuung aus und nicht nach Ablösung, und sie ist für den Dollar auch weniger bedrohlich, weil keine dieser Währungen die Tiefe eines Marktes für amerikanische Staatsanleihen bietet. Es gibt allerdings einen Haken, und der gehört dazugesagt. Welche Währungen genau in dieser Restkategorie stecken, ist nicht öffentlich. Ausgerechnet die Zeile mit der auffälligsten Bewegung ist die, in die niemand von außen hineinsehen kann.
Drei Grenzen dieser Statistik
Die Reihe hat drei Eigenschaften, die man kennen muss, bevor man sie in ein Argument einbaut. Die erste ist ihr Zuschnitt. Sie erfasst Devisenreserven, und das sind nach der Definition des Währungsfonds ausdrücklich die Reserveanlagen außer Währungsgold, Sonderziehungsrechten und der Reserveposition beim Fonds. Gold kommt darin also überhaupt nicht vor. Die verbreitete Aussage, Gold verdränge den Dollar aus den Notenbankbilanzen, lässt sich an dieser Statistik weder belegen noch widerlegen. Der Fonds weist in derselben Meldung darauf hin, dass Gold 2025 die US-Staatsanleihen als Reserveanteil überholt hat, dass dies fast vollständig am Goldpreis lag und dass es sich im Dollaranteil dieser Reihe nicht niederschlägt.
Die zweite Eigenschaft ist ein Bruch in der Zeitreihe. Seit dem dritten Quartal 2025, rückwirkend bis zum Jahr 2000, hat der Fonds die Kategorie der nicht zugeordneten Reserven abgeschafft. Früher gab es zugeordnete Reserven, bei denen die meldenden Länder die Währung nannten, und einen Rest aus nicht meldenden Ländern. Heute deckt die Reihe 100 Prozent der Weltreserven ab, der fehlende Teil wird geschätzt, und der Anteil dieser Schätzung wird mitveröffentlicht. Wer eine Prozentzahl von vor der Umstellung neben eine von danach legt, vergleicht zwei verschiedene Nenner. Genau daher kommen die widersprüchlichen Werte, die für dasselbe Quartal im Umlauf sind.
Die dritte Eigenschaft ist die Uhr. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 erschienen am 1. Juli 2026, die für das Schlussquartal 2025 am 27. März. Zwischen dem Ende eines Quartals und seiner Veröffentlichung liegen also rund drei Monate, und die nächste Ausgabe folgt im selben Rhythmus. Jede Aussage über die aktuelle Lage des Dollars stützt sich damit auf einen Stand, der ein halbes Jahr zurückliegen kann. Das macht die Reihe nicht schlechter, sie ist für langfristige Verschiebungen gebaut und nicht für die Woche. Es heißt nur, dass sie für die Frage, was gerade passiert, das falsche Werkzeug ist.
Der faire Gegenpunkt
Gegen diese ganze Zerlegung lässt sich ein ernsthafter Einwand vorbringen, und er lautet, dass der Bewertungseffekt kein Messfehler ist. Wenn der Dollar aufwertet und die Reserven in Dollar gerechnet werden, dann ist der höhere Dollaranteil eine echte Eigenschaft des Portfolios und keine optische Täuschung. Eine Notenbank, die ihre Verbindlichkeiten in Dollar bedienen muss, hat nach einer Dollar-Aufwertung tatsächlich mehr Deckung als vorher. Der Anteil zu laufenden Kursen misst also durchaus etwas Reales, nur eben nicht die Absicht.
Der zweite Einwand ist ebenso berechtigt. Über lange Zeiträume mitteln sich Wechselkursbewegungen weitgehend heraus, während eine anhaltende Verschiebung der Absichten sichtbar bleibt. Der Dollaranteil lag Anfang der zweitausender Jahre deutlich über 70 Prozent und liegt heute bei 57. Diese Bewegung über zwei Jahrzehnte lässt sich nicht mit Wechselkursen wegerklären. Die Kritik trifft also die Quartalszahl und den daraus gebauten Kurzschluss, nicht die Reihe als Ganzes. Je kürzer das Fenster, desto größer der Anteil des Rauschens, und ein einzelnes Quartal ist das kürzeste Fenster, das diese Statistik hergibt.
Und drittens ist die Zerlegung selbst nicht exakt. Die EZB rechnet sie aus Annahmen über die Laufzeitenstruktur der gehaltenen Anleihen, und die genaue Zusammensetzung der Restkategorie ist nicht öffentlich. Auch die Angabe des Währungsfonds, es sei rund die Hälfte gewesen, ist eine Größenordnung und keine auf die Stelle genaue Aufteilung. Wer die Quartalszahl für zu grob hält, sollte das über die Zerlegung nicht vergessen.
Was das für Anleger heißt
Der praktische Ertrag dieser Reihe ist keine Handlung, sondern eine Prüffrage, und sie passt auf jede Quote, deren Nenner sich mitbewegt. Bevor du aus einem gestiegenen Anteil auf eine Entscheidung schließt, sieh nach, ob sich der Wert der übrigen Bestandteile verändert hat. Bei Währungsreserven ist das der Wechselkurs und der Anleihekurs, in deinem eigenen Depot sind es schlicht die Kurse der anderen Positionen. In beiden Fällen kann ein Anteil steigen, ohne dass jemand etwas gekauft hat.
Für ein breit gestreutes Depot hat die Frage zusätzlich einen direkten Bezug. Ein Welt-ETF steht zu einem großen Teil in Dollar-Anlagen, und dieses Wechselkursrisiko trägt der Anleger, ob er will oder nicht. Wer die Reservestatistik liest, um daraus abzuleiten, wohin der Dollar läuft, überfordert sie allerdings gleich doppelt. Sie erscheint mit rund drei Monaten Abstand, und sie beschreibt, was Notenbanken halten, nicht was sie als Nächstes tun. Ihr Wert liegt in der langen Linie über Jahre, nicht im letzten Quartal.
Bleibt die Frage, woran sich die Sache als Nächstes zeigt. Die Zahlen für das zweite Quartal 2026 folgen im gewohnten Vierteljahresrhythmus, und interessant daran ist weniger die Prozentzahl selbst als der begleitende Satz, wie viel davon der Wechselkurs war. Der Euro hat sich seit dem Stichtag Ende März gegenüber dem Dollar wieder anders bewegt, was bereits für sich genommen eine Verschiebung der Anteile erzeugt. Was daraus für das eigene Depot folgt, entscheidet ohnehin jeder selbst.
Quellen
- IMF Data Brief, Currency Composition of Official Foreign Exchange Reserves, World Aggregates, First Quarter of 2026
- Currency Composition of Official Foreign Exchange Reserves (COFER), Datensatzbeschreibung und Methodik
- Valuation effects and rebalancing of official foreign exchange reserves, Kasten aus The international role of the euro
- Euro-Referenzkurse der EZB, Tageswerte US-Dollar und japanischer Yen
- Improving the Analytical Usefulness of the IMF's COFER Data, Technical Notes and Manuals 2025/014
Stand der Daten. Die Anteile stammen aus der Quartalsmeldung des Internationalen Währungsfonds zur Währungszusammensetzung der offiziellen Devisenreserven vom 1. Juli 2026 und decken das erste Quartal 2026 ab. Die Wechselkurse sind Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank zu den Stichtagen 31. Dezember 2025 und 31. März 2026. Die Zerlegung in Wechselkurs, Anleihekurs und aktives Management sowie die Zahlen für 2022 stammen aus einem Kasten der EZB im Bericht zur internationalen Rolle des Euro von Juni 2023. Redaktionsschluss ist der 29. August 2026.
Eigene Rechnung, offengelegt. Die relativen Anteilsveränderungen (1,7 Prozent beim Euro, 6,8 Prozent beim Yen) sind Divisionen aus den veröffentlichten Anteilen und keine Angaben des Währungsfonds. Der Yen-Kurs gegen den Dollar ist aus zwei Euro-Referenzkursen abgeleitet, weil die EZB keinen direkten Dollar-Yen-Kurs veröffentlicht. Der Vergleich von Anteilsveränderung und Kursbewegung ist eine Näherung erster Ordnung, denn streng genommen zählt der Abstand zur nach Anteilen gewichteten Durchschnittsbewegung aller Reservewährungen und nicht die Bewegung einer einzelnen Währung. Für die Größenordnung reicht das, für eine exakte Aufteilung nicht. Genau deshalb steht im Text keine Zahl für den nicht durch Wechselkurse erklärten Teil.
Was nicht belegt werden konnte. Für welchen Anteil des Yen-Rückgangs Anleihekurse und für welchen echte Verkäufe verantwortlich waren, geht aus den öffentlichen Daten nicht hervor. Der Text nennt beide Möglichkeiten und entscheidet sich nicht. Der genaue Termin der nächsten Veröffentlichung war über den Kalender des Fonds nicht abrufbar, im Text steht deshalb nur der Rhythmus.
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