Markt & Investieren
Der Aluminiumbestand der Londoner Metallbörse hat sich halbiert, und das Metall ist nicht weg
Stand 14. August 2026. Der an der Londoner Metallbörse gemeldete Aluminiumbestand lag am 13. August bei 251.700 Tonnen, Anfang Januar waren es noch 506.750. Diese Zahl misst nicht, wie viel Aluminium es gibt, sondern wie viel davon in einem zugelassenen Lagerhaus auf einem gültigen Lagerschein liegt. Metall kann diesen Schein verlieren, ohne das Lagerhaus zu verlassen. Wie groß der Unterschied ist, zeigt der letzte öffentliche Vergleichsmonat, und noch deutlicher zeigt es der Blei-Bestand vom Juli.
Die Zerlegung in Zahlen
Quelle: London Metal Exchange, Monatsberichte und Trading Summary, Stand 13. August 2026
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Alle relevanten Zahlen des Themas gebündelt, für den schnellen Überblick. Die Details stehen im Text darunter.
| Zahl | Bedeutung |
|---|---|
| 506.750 t | gemeldeter Aluminiumbestand am 2. Januar 2026 |
| 262.650 t | derselbe Bestand am 31. Juli 2026, also 48,2 Prozent weniger |
| 251.700 t | Stand vom 13. August 2026, gut die Hälfte des Jahresanfangs |
| 244.575 t | davon auf gültigem Lagerschein, also nicht zur Auslieferung gekündigt |
| 5.425 t | Aluminium mit gekündigtem Lagerschein, 2,2 Prozent des Bestands |
| 53.950 t | dasselbe bei Blei, dort 12,9 Prozent von 417.075 Tonnen |
| 517.150 t | Aluminium auf Lagerschein am 28. Februar 2025 |
| 380.544 t | Aluminium ohne Lagerschein im selben Monat, 42,4 Prozent der Summe |
| 709.152 t | Metall ohne Lagerschein insgesamt, Februar 2025, über alle Metalle |
| 499.218 t | davon in Asien, vor allem Port Klang und Singapur |
| 289.375 → 456.575 t | Bleibestand vom 10. bis 14. Juli 2026, zwei Handelstage |
| 13,5 Mio t | Weltproduktion raffinierten Bleis 2024, rund 37.000 Tonnen je Tag |
| 1.254.562 → 1.317.504 t | Summe aller Metalle, 2. Januar bis 31. Juli 2026 |
| rund 400 | zugelassene Lagerhäuser an 32 Orten weltweit |
| 3.278 $/t | Aluminium-Kassapreis am 13. August 2026 |
Quelle: London Metal Exchange und U.S. Geological Survey, Stand 13. August 2026
Was die fallende Zahl zu sagen scheint
Eine Bestandszahl, die sich in sieben Monaten halbiert, liest sich eindeutig. Wenn das Lager leerer wird, wird das Metall knapp, und wenn es knapp wird, steigt der Preis. Genau in dieser Kette taucht der Aluminiumbestand der Londoner Metallbörse regelmäßig auf, als Beleg für eine Verknappung, die sich angeblich schon in den Zahlen zeigt.
Die Kette hat einen schwachen Punkt, und er sitzt gleich am Anfang. Sie unterstellt, dass die gemeldete Zahl den vorhandenen Vorrat beschreibt. Das tut sie nicht. Sie beschreibt, wie viel Metall in einem von der Börse zugelassenen Lagerhaus liegt und dabei auf einem gültigen Lagerschein eingetragen ist. Das sind zwei Bedingungen, und beide kann Metall verlieren, ohne dass sich an seiner physischen Existenz das Geringste ändert.
Der Unterschied klingt nach Buchhaltung und ist es auch. Nur ist es Buchhaltung, an der Preise hängen. Wer eine Bestandsreihe als Knappheitsmaß liest, sollte deshalb wissen, was genau in ihr gezählt wird, wo die Grenze der Zählung verläuft und was jenseits dieser Grenze liegt. Bei dieser Börse lässt sich das ungewöhnlich genau beantworten, weil sie beide Seiten selbst veröffentlicht.
Was der Lagerschein mit dem Metall macht
Die Börse betreibt selbst keine Lagerhäuser. Sie lässt fremde zu, rund 400 an 32 Orten, und in diesen Lagerhäusern kann Metall in zwei Zuständen liegen. Auf Lagerschein bedeutet, dass ein von der Börse anerkanntes Papier existiert, das genau diese Partie verbrieft, und dass sie damit zur Erfüllung eines Börsengeschäfts taugt. Ohne Lagerschein bedeutet, dass dieselbe Partie im selben Regal liegt, aber nur ihrem Eigentümer gehört und für den Börsenhandel nicht zur Verfügung steht.
Zwischen beiden Zuständen wechselt Metall in beide Richtungen, und zwar aus Gründen, die mit Angebot und Nachfrage wenig zu tun haben. Ein Lagerschein kostet Gebühren. Wer sein Metall ohnehin nicht über die Börse verkaufen will, spart sie sich. Umgekehrt lohnt der Eintrag, wenn der Terminmarkt eine Prämie für spätere Lieferung zahlt, denn dann lässt sich das Metall einlagern, auf Termin verkaufen und die Differenz vereinnahmen. Beide Entscheidungen bewegen die gemeldete Zahl, ohne dass irgendwo eine Tonne mehr oder weniger existiert.
Wie groß der nicht gemeldete Teil ist, lässt sich für den letzten Monat beziffern, in dem die Börse beide Größen öffentlich nebeneinandergestellt hat. Im Februar 2025 lagen 517.150 Tonnen Aluminium auf Lagerschein und weitere 380.544 Tonnen ohne Schein in denselben zugelassenen Lagerhäusern. Von 897.694 Tonnen insgesamt tauchten also 42,4 Prozent in keiner der zitierten Bestandszahlen auf. Über alle Metalle zusammen waren es 709.152 Tonnen ohne Schein neben 1.355.278 Tonnen mit Schein, gut ein Drittel der Summe.
Wer diese Anteile kennt, liest eine fallende Bestandskurve anders. Ein Rückgang um 250.000 Tonnen bei Aluminium kann bedeuten, dass so viel Metall verbraucht wurde. Er kann genauso bedeuten, dass es den Schein verloren hat und zwei Regalreihen weiter unverändert liegt. Aus der gemeldeten Zahl allein ist beides nicht zu unterscheiden, und genau deshalb trägt sie die Knappheitsaussage nicht, die ihr regelmäßig aufgeladen wird.

Der Bleisprung, der keine Produktion sein kann
Wie wenig eine Bestandsbewegung mit der physischen Welt zu tun haben muss, zeigt der Juli besser als jede Erklärung. Am 10. Juli lagen 289.375 Tonnen Blei auf Lagerschein. Am 13. Juli waren es 370.075, am 14. Juli 456.575. In zwei Handelstagen kamen 167.200 Tonnen dazu, ein Zuwachs von 57,8 Prozent.
Die Größenordnung lässt sich einordnen. Weltweit wurden 2024 rund 13,5 Millionen Tonnen raffiniertes Blei produziert, das sind etwa 37.000 Tonnen an einem Tag. In den vier Kalendertagen zwischen dem 10. und dem 14. Juli entstanden weltweit also grob 148.000 Tonnen neues Blei, wenn jede Hütte rund um die Uhr lief. Der Zuwachs an dieser einen Börse war größer als die gesamte Weltproduktion desselben Zeitraums.
Damit ist die Frage entschieden, ohne dass man wissen muss, wer das Metall eingelagert hat. Was hier ankam, existierte vorher schon. Es lag irgendwo, ohne Schein oder außerhalb des zugelassenen Netzes, und wechselte an zwei Tagen den Zustand. Dieselbe Bewegung liest sich in der Zeitreihe wie ein Angebotsschwall, und wenn sie sich später umkehrt, liest sie sich wie eine Verknappung.
Nach oben ist diese Prüfung immer möglich, und sie kostet zwei Minuten. Man nimmt die Bewegung, teilt sie durch die Zahl der Tage und vergleicht sie mit der Tagesproduktion des Weltmarkts. Liegt die Bewegung in derselben Größenordnung oder darüber, kann sie keine Mengenänderung sein. Nach unten greift die Prüfung nicht gleich gut, denn Verbrauch und Abwanderung sehen im Zahlenbild identisch aus. Das ist die eigentliche Schwäche der Reihe, und sie trifft ausgerechnet die Richtung, die als Knappheitssignal gelesen wird.
Die zweite Trennlinie im selben Bestand
Innerhalb des gemeldeten Bestands verläuft noch eine Grenze, und die Börse weist sie täglich aus. Ein Teil des Metalls auf Lagerschein ist bereits gekündigt, das heißt, jemand hat die Auslieferung angemeldet. Physisch liegt es noch im Lagerhaus und zählt zum Bestand, faktisch ist es aus dem Markt genommen und wartet nur noch auf den Abtransport.
Am 13. August standen bei Aluminium 251.700 Tonnen im Bestand, davon 244.575 auf gültigem Schein und 5.425 Tonnen gekündigt, also 2,2 Prozent. Bei Blei sah es an demselben Tag anders aus. Von 417.075 Tonnen waren 53.950 gekündigt, das sind 12,9 Prozent. Wer die beiden Metalle nur an ihren Gesamtbeständen misst, übersieht, dass beim einen jeder achte Tonnen bereits einen Abnehmer hat und beim anderen nur jede fünfundvierzigste.
Der Zweck dieser Trennung ist kein statistischer, sondern ein handelspraktischer. Wer eine Lieferung an der Börse erwartet, muss wissen, wie viel Metall überhaupt noch greifbar ist, und nicht nur, wie viel im Regal steht. Für einen Anleger, der die Zahl von außen liest, ergibt sich daraus dieselbe Lehre wie bei den fehlenden Tonnen ohne Schein. Ein Bestand ist erst dann eine Aussage über Verfügbarkeit, wenn man weiß, welcher Teil davon noch verfügbar ist.
Wie die Börse selbst damit umgeht
Bemerkenswert an diesem Fall ist, dass die Lücke kein Geheimnis ist. Die Börse veröffentlicht einen eigenen Bericht über genau das Metall, das nicht auf ihren Scheinen steht, aufgeschlüsselt nach Metall, Region und Lagerort. Sie hat sich damit selbst ein Instrument gegeben, um zu zeigen, wie unvollständig ihre eigene Hauptzahl ist. Das ist bei Handelsplätzen keine Selbstverständlichkeit.
Der Bericht zeigt auch, wo dieses Metall liegt, und das Bild ist eindeutig. Von 709.152 Tonnen ohne Schein lagen im Februar 2025 rund 499.218 Tonnen in Asien, davon allein 213.642 in Port Klang und 204.147 in Singapur. Europa kam auf 180.565 Tonnen, überwiegend in Rotterdam, die Vereinigten Staaten auf 29.369. Die nicht gemeldete Menge ist also kein gleichmäßig verteilter Schatten, sondern konzentriert sich auf wenige Häfen.
Ein Vorbehalt gehört dazu, denn diese Börse ist nicht der einzige Ort, an dem Metall registriert liegt. Die Warenterminbörse in Schanghai und die COMEX in New York führen eigene Bestände nach eigenen Zulassungsregeln, und Metall kann zwischen diesen Systemen wandern. Ein Rückgang in London kann deshalb auch bedeuten, dass Material anderswo attraktiver eingelagert wird, etwa weil dort ein Preisaufschlag lockt oder ein Zoll droht. Wer die Londoner Reihe als Weltmaß liest, übersieht diese Möglichkeit. Für die Grundaussage ändert das nichts, im Gegenteil, es fügt der Liste möglicher Ursachen für eine fallende Kurve eine weitere hinzu, die nichts mit Verbrauch zu tun hat.
Seit 2025 hat die Börse die Meldung von monatlich auf täglich umgestellt, was die Datenlage grundsätzlich verbessert. Für die Öffentlichkeit hat sich der Zugang dabei allerdings verschlechtert. Der tägliche Bericht steht Abonnenten am Folgetag zur Verfügung, alle anderen bekommen ihn mit drei Tagen Abstand über dasselbe Portal. Der letzte frei zugängliche Monatsbericht stammt vom Februar 2025, und genau deshalb steht in diesem Text ein anderthalb Jahre alter Vergleichswert. Wer die aktuelle Relation von gemeldetem zu nicht gemeldetem Bestand wissen will, muss dafür zahlen.
Das ist keine Besonderheit dieser Börse, sondern die Regel bei Rohstoffdaten. Die frei verfügbaren Reihen sind meist die schmalsten, und die Größe, die eine Zahl erst interpretierbar macht, liegt hinter einer Schranke. Für die Einordnung heißt das, dass die öffentlich diskutierte Bestandszahl systematisch diejenige ist, deren Kontext fehlt.
Was die Zahl trotzdem sagt
Nichts davon macht die Reihe wertlos. Sie misst zuverlässig, was sie misst, und das ist die Menge an Metall, die für die Erfüllung von Börsengeschäften sofort zur Verfügung steht. Für einen Händler, der eine Lieferung braucht, ist genau das die relevante Größe, und für ihn ist der Rückgang bei Aluminium eine echte Verengung.
Aussagekräftig wird die Reihe außerdem im Zusammenhang mit dem Preis. Wenn der Bestand fällt und gleichzeitig der Preis für sofortige Lieferung über den für spätere steigt, passen zwei unabhängige Signale zusammen, und die Knappheitslesart wird deutlich belastbarer. Am 13. August lag der Aluminium-Kassapreis bei 3.278 Dollar je Tonne und der Dreimonatspreis bei 3.274, also praktisch gleichauf. Ein Markt, der akut um Metall ringt, sieht anders aus.
Und schließlich lohnt der Blick auf die anderen Metalle, weil er die Aluminium-Erzählung relativiert. Über alle Metalle zusammen lag der gemeldete Bestand am 31. Juli mit 1.317.504 Tonnen um 5,0 Prozent über dem Wert vom Jahresanfang. Kupfer stieg im selben Zeitraum von 142.550 auf 244.025 Tonnen, Nickel und Zinn leicht, Zink gab nach. Der Rückgang ist also ein Aluminium-Vorgang und keine allgemeine Verknappung an dieser Börse. Diese Metalle sind untereinander nicht austauschbar, die Summe ist deshalb kein Angebotsmaß, aber sie widerlegt die Verallgemeinerung.
Der faire Gegenpunkt
Gegen diese Lesart lässt sich einiges sagen, und der stärkste Einwand ist nicht der offensichtliche. Er lautet, dass die Unterscheidung zwischen gemeldetem und nicht gemeldetem Metall zwar richtig, für die Preisbildung aber zweitrangig ist. Was den Preis bewegt, ist die Menge, die kurzfristig zur Verfügung steht, und Metall ohne Schein steht eben nicht kurzfristig zur Verfügung. Dass es existiert, hilft dem Händler wenig, der nächste Woche liefern muss.
Der Einwand hat Gewicht, und er ist der Grund, warum die Reihe überhaupt beachtet wird. Er trifft aber nicht die Aussage dieses Textes. Nicht bestritten wird, dass die gemeldete Zahl ein Marktsignal ist. Bestritten wird, dass sie ein Mengensignal ist. Wenn ein Bestand fällt, weil Metall den Schein verliert, ist die verfügbare Menge tatsächlich kleiner geworden, ohne dass irgendwo weniger Metall existiert. Beides ist wahr, und die Verwechslung entsteht erst, wenn aus dem Verfügbarkeitssignal eine Aussage über die Weltproduktion wird.
Ein zweiter Einwand ist praktischer Natur. Wenn die aktuelle Vergleichszahl hinter einer Bezahlschranke liegt, kann der einzelne Anleger die Relation ohnehin nicht prüfen, und dann nützt ihm das Wissen um die Lücke wenig. Das stimmt für die genaue Quantifizierung. Es stimmt nicht für die Schlussfolgerung, denn wer weiß, dass eine Zahl einen unbeobachteten Zwilling hat, formuliert vorsichtiger und fällt auf eine dramatisch fallende Kurve nicht mehr herein.
Was das für Anleger heißt
Industriemetalle sitzen in einem breit gestreuten Depot vor allem über die großen Bergbaukonzerne, die in jedem Weltindex mit spürbarem Gewicht vertreten sind, dazu über Rohstofffonds und über die Kostenseite von Industrieunternehmen. Wer solche Positionen hält, begegnet Bestandszahlen ständig, meist als Begründung für eine Kursbewegung, die schon stattgefunden hat.
Drei Handgriffe lassen sich aus diesem Fall mitnehmen. Erstens, bei jeder Bestandszahl die Frage stellen, welche Bedingung ein Objekt erfüllen muss, um mitgezählt zu werden, denn dieselbe Frage entlarvt bei Ölreserven, Devisenreserven und Goldbeständen dieselbe Lücke. Zweitens, eine sprunghafte Bewegung gegen die Tagesproduktion des Weltmarkts halten, das schließt Mengenänderungen als Erklärung zuverlässig aus. Drittens, eine Bestandsaussage nie allein stehen lassen, sondern gegen den Preis für sofortige gegenüber späterer Lieferung prüfen, weil erst zwei unabhängige Signale eine Knappheit belegen.
Was daraus für die eigene Anlage folgt, hängt vom Horizont und von der Rolle ab, die Rohstoffe darin spielen, und diese Entscheidung nimmt dir niemand ab. Die nächste öffentliche Gelegenheit, die Relation nachzurechnen, gibt es in der bisherigen Form nicht mehr, der monatliche Gesamtbericht der Börse erscheint aber weiter und bringt Anfang September die August-Zahlen.
Quellen
- LME Monthly Stock Report, Stocks July 2026 sowie die Monatsberichte Januar bis Juni 2026 und Februar 2025
- LME Off-Warrant Stock Reporting, Februar 2025 (letzter öffentlicher Monatsbericht)
- LME Aluminium und LME Lead, Trading Summary mit Opening Stock, Live Warrants und Cancelled Warrants
- Mineral Commodity Summaries 2025, Lead
Stand der Daten. 14. August 2026. Die Tagesbestände für Aluminium und Blei stammen aus dem Trading Summary der London Metal Exchange und sind für den 13. August 2026 gültig. Die Zeitreihen stammen aus den Monatsberichten der Börse (Stocks January bis July 2026 sowie February 2025), die Angaben zum Metall ohne Lagerschein aus dem Off-Warrant-Bericht für Februar 2025, dem letzten frei zugänglichen Monatsbericht dieser Art.
Warum ein anderthalb Jahre alter Vergleichswert. Die Börse hat die Off-Warrant-Meldung 2025 von monatlich auf täglich umgestellt. Der tägliche Bericht ist Abonnenten am Folgetag und der Öffentlichkeit mit drei Tagen Abstand über das Lizenzportal zugänglich, aber nicht mehr als frei abrufbare Datei. Für 2026 gibt es deshalb keine öffentliche Vergleichszahl, und die Relation von gemeldetem zu nicht gemeldetem Bestand ist mit dem Februar 2025 datiert. Ob sie heute ähnlich aussieht, ist aus öffentlichen Quellen nicht zu belegen.
Wie gerechnet wurde. Die prozentualen Veränderungen sind eigene Berechnungen aus den genannten Beständen. Die Einordnung des Bleisprungs beruht auf der Weltproduktion raffinierten Bleis von rund 13,5 Millionen Tonnen im Jahr 2024 nach Angaben der International Lead and Zinc Study Group, zitiert im Mineral Commodity Summaries 2025 des U.S. Geological Survey. Der Vergleich ist eine Größenordnung, kein exakter Wert, denn er stellt eine Jahresangabe für 2024 einer Bestandsbewegung im Juli 2026 gegenüber und unterstellt gleichmäßige Produktion über das Jahr.
Was diese Analyse nicht leistet. Sie bewertet keine einzelne Aktie, keinen Fonds und kein anderes Finanzinstrument, sie enthält keine Preisprognose für Aluminium, Blei oder ein anderes Metall, und sie trifft keine Aussage darüber, wer das im Juli eingelagerte Blei besitzt oder aus welchem Grund er es eingelagert hat.
Dieser Beitrag ist eine journalistische Analyse und Einordnung zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Er stellt keine Anlageberatung und keine Anlage- oder Anlagestrategieempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) 596/2014 dar, ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und ersetzt keine individuelle Beratung. Genannte Wertpapiere, Indizes oder Anlageklassen dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Jede Anlageentscheidung liegt in eigener Verantwortung.
KI-Einsatz. Recherche, Datenabruf aus den Primärquellen und Textentwurf wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Zahlen wurden gegen die genannten Primärquellen geprüft, die redaktionelle Verantwortung liegt bei Portora.
Portora kennenlernen
Wenn dich Einordnung im Alltag interessiert, liest Portora deine eigenen Zahlen genauso ruhig.
Hier ordnen wir wirtschaftspolitische Entwicklungen sachlich ein. Im Cockpit siehst du, wie sie auf deine eigene Situation wirken.