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Die Rendite steigt, und wer die Anleihe schon hat, verliert Geld
Stand 30. Juli 2026. Die Rendite dreißigjähriger US-Staatsanleihen schloss am 29. Juli bei 5,20 Prozent, dem höchsten Stand seit 2007. In den Meldungen dazu steht, höhere Renditen seien eine gute Nachricht für Sparer. Wer die Anleihe schon im Depot hat, erlebt dieselbe Bewegung als Kursverlust, und wie groß der ausfällt, entscheidet nicht die Höhe der Rendite, sondern die Restlaufzeit. Im Juli kostete die Zinsbewegung eine zweijährige Anleihe rechnerisch 0,15 Prozent und eine dreißigjährige 4,38 Prozent.
Die Zerlegung in Zahlen
Quelle: US-Finanzministerium, tägliche Renditekurve für nominale Staatsanleihen, Stand 29. Juli 2026. Kursänderungen eigene Berechnung.
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Gerechnet für eine Anleihe, die am 30. Juni zum damaligen Marktzins neu ausgegeben wurde und halbjährlich Zinsen zahlt. Die Kennzahl ist die modifizierte Duration zum Startzins.
| 2 Jahre | 10 Jahre | 30 Jahre | |
|---|---|---|---|
| Rendite am 30.06.2026 | 4,14 % | 4,44 % | 4,91 % |
| Rendite am 29.07.2026 | 4,22 % | 4,67 % | 5,20 % |
| Veränderung | +8 Bp | +23 Bp | +29 Bp |
| Kursempfindlichkeit (Duration) | 1,9 | 7,8 | 15,2 |
| Kursänderung im Juli | −0,15 % | −1,82 % | −4,38 % |
| Kursänderung bei einheitlich +29 Bp | −0,55 % | −2,29 % | −4,38 % |
Was an steigenden Renditen als gute Nachricht gilt
Die Rendite dreißigjähriger amerikanischer Staatsanleihen schloss am 29. Juli 2026 bei 5,20 Prozent. Das ist der höchste Schlussstand seit 2007. Die Kontrolle lohnt sich, weil solche Vergleiche oft zu großzügig gezogen werden, hier aber halten. Im Oktober 2023 lag der Höchststand bei 5,11 Prozent, im Mai 2025 bei 5,08 Prozent, im Dezember 2024 bei 4,82 Prozent und im Juni 2008 bei 4,79 Prozent. Der letzte Wert oberhalb von 5,20 Prozent stammt tatsächlich aus dem Jahr 2007, damals waren es in der Spitze 5,35 Prozent.
Über solche Zahlen wird fast immer aus einer Richtung berichtet. Höhere Renditen heißt, es gibt wieder Zinsen, und das gilt als gute Nachricht für alle, die Geld anlegen wollen. Für den, der heute kauft, stimmt das auch. Eine Anleihe, die er jetzt zeichnet, zahlt ihm dreißig Jahre lang 5,20 Prozent im Jahr statt der 4,91 Prozent von Ende Juni.
Die andere Hälfte der Geschichte steht selten daneben. Wer diese Anleihe schon hat, hält ein Papier mit dem alten, niedrigeren Zins. Damit es am Markt noch jemand nimmt, muss sein Preis sinken, bis die Verzinsung auf den gefallenen Kaufpreis wieder dem entspricht, was neue Papiere bieten. Steigende Rendite und fallender Kurs sind deshalb nicht zwei Nachrichten, sondern eine einzige, von zwei Seiten betrachtet. Wie teuer diese eine Nachricht für den Bestand wird, steht in keiner Schlagzeile, und sie hängt an etwas, das die meisten Anleger für eine Nebensache halten.
Der Kursverlust ist die Zinsbewegung mal der Laufzeit
Die Größe, die darüber entscheidet, heißt Restlaufzeit, und in der gerechneten Form heißt sie Duration. Sie misst, wie lange dein Geld im Schnitt in dem Papier gebunden ist, gewichtet danach, wann welche Zahlung kommt. Bei einer zweijährigen Anleihe bekommst du fast alles nach zwei Jahren zurück. Bei einer dreißigjährigen liegt der weitaus größte Teil, nämlich die Rückzahlung selbst, drei Jahrzehnte in der Zukunft, und jedes Jahr Wartezeit macht den heutigen Wert dieser fernen Zahlung empfindlicher dafür, mit welchem Zins man sie abzinst.
Daraus wird eine Faustzahl, die du im Kopf rechnen kannst. Der Kurs bewegt sich ungefähr um die Renditeänderung mal dieser Kennzahl, mit umgekehrtem Vorzeichen. Für eine zweijährige Anleihe zum Zins von Ende Juni liegt sie bei 1,9, für eine zehnjährige bei 7,8 und für eine dreißigjährige bei 15,2. Ein Prozentpunkt mehr Rendite kostet eine dreißigjährige Anleihe also grob fünfzehn Prozent ihres Kurses, eine zweijährige nicht einmal zwei.
Rechne es an dem echten Juli nach. Wer am 30. Juni eine frisch ausgegebene dreißigjährige Anleihe zu 4,91 Prozent für 100 Euro gekauft hat, hält am 29. Juli ein Papier, das am Markt noch 95,62 Euro bringt. Das sind 4,38 Prozent weniger, ausgelöst von einer Zinsbewegung um 29 Hundertstel eines Prozentpunkts. Die zweijährige Anleihe desselben Käufers steht bei 99,85 Euro. Sie hat 0,15 Prozent verloren. Beide Papiere haben denselben Schuldner, dieselbe Währung und dieselbe Richtung erlebt. Der Schaden unterscheidet sich um fast das Dreißigfache.

Warum das Dreißigfache zwei Dinge auf einmal zeigt
An dieser Stelle lohnt sich Genauigkeit, denn der Abstand von fast dem Dreißigfachen mischt zwei Ursachen, die nichts miteinander zu tun haben. Die erste ist die Empfindlichkeit, um die es hier geht. Die zweite ist schlicht, dass sich die beiden Enden im Juli unterschiedlich weit bewegt haben. Die zweijährige Rendite stieg um 8 Basispunkte, die dreißigjährige um 29. Ein Teil des Unterschieds im Kurs kommt also gar nicht aus der Laufzeit, sondern daraus, dass die lange Rendite mehr zu tun hatte.
Trenne beides, indem du beiden Papieren dieselbe Bewegung unterstellst. Bei einheitlich 29 Basispunkten hätte die zweijährige Anleihe 0,55 Prozent verloren, die zehnjährige 2,29 Prozent und die dreißigjährige unverändert 4,38 Prozent, weil ihre echte Bewegung ja genau diese 29 Basispunkte war. Der Abstand zwischen kurz und lang schrumpft damit vom Dreißigfachen auf das Achtfache. Das Achtfache ist der reine Laufzeit-Effekt, und es ist immer noch viel.
Die Unterscheidung ist keine Erbsenzählerei, sie ändert die Erwartung für das nächste Mal. Das Achtfache trägt in jeder Zinsphase, es steckt in der Bauart des Papiers. Der Rest des Abstands trägt nur, solange sich das lange Ende stärker bewegt als das kurze, und das ist ein Zustand, keine Regel. Am 29. Juli selbst war er besonders ausgeprägt. Während die dreißigjährige Rendite um 11 Basispunkte stieg, fiel die zweijährige um 4. Die Notenbank hatte an dem Tag ihren Leitzins unverändert gelassen, und der Markt zog daraus für das kurze und das lange Ende gegenläufige Schlüsse.
Was die Kennzahl wirklich misst
Es ist verlockend, die Kennzahl für die Laufzeit selbst zu halten, aber sie ist es nicht. Bei der dreißigjährigen Anleihe steht 15,2 gegen dreißig Jahre Laufzeit, also nur die Hälfte. Der Grund sind die Zinszahlungen unterwegs. Wer dreißig Jahre lang jedes Jahr knapp fünf Prozent bekommt, hat einen erheblichen Teil seines Geldes lange vor dem Rückzahlungstag wieder in der Hand, und dieser Teil ist gegen spätere Zinsänderungen unempfindlich.
Daraus folgt etwas, das man selten liest. Zwei Anleihen mit exakt derselben Restlaufzeit können unterschiedlich stark auf denselben Zinssprung reagieren, wenn ihre Zinskupons verschieden hoch sind. Das Papier mit dem niedrigeren Kupon zahlt unterwegs weniger aus, sein Geld hängt im Schnitt länger fest, und es verliert mehr. Genau deshalb hat es die Depots zwischen 2021 und 2023 so hart getroffen. Damals lagen im Bestand massenhaft Anleihen mit Kupons nahe null aus den Jahren der Nullzinsphase, also Papiere mit der höchstmöglichen Empfindlichkeit, und dann stiegen die Zinsen so schnell wie seit Jahrzehnten nicht.
Für dich als Anleger heißt das, die Zahl steht nicht auf dem Papier, sie muss gerechnet werden. Bei einem Fonds findest du sie in den Stammdaten, meist als effektive Duration oder Restlaufzeit in Jahren. Das ist die Zahl, die dir sagt, wie viel Bewegung du dir eingekauft hast, und sie sagt es dir vorher. Die Rendite, die groß auf jedem Datenblatt steht, sagt dir das nicht.
Wie es dazu kam
Der lange Zins in den USA hat seit 2020 einen weiten Weg zurückgelegt. Im März 2020 lag die dreißigjährige Rendite zeitweise unter 1,3 Prozent. Wer damals eine solche Anleihe gekauft hat und sie heute verkaufen wollte, bekäme einen Bruchteil des Einsatzes zurück, weil dieselbe Rechnung von oben über mehr als vier Prozentpunkte Zinsanstieg läuft statt über 29 Basispunkte.
Der Weg dorthin war nicht gleichmäßig. Bis Oktober 2023 stieg die Rendite auf 5,11 Prozent, fiel danach zurück, näherte sich im Mai 2025 mit 5,08 Prozent noch einmal an und blieb ab Anfang Juli 2026 durchgehend über fünf Prozent. Innerhalb des Juli ging es von 4,91 Prozent am Monatsanfang bis auf 5,20 Prozent am 29. Juli, mit einem Zwischenrücksetzer um den 28. Juli herum.
Bemerkenswert daran ist weniger die Höhe als die Beharrlichkeit. Ein einzelner Sprung lässt sich aussitzen, weil die Anleihe am Ende zum Nennwert zurückgezahlt wird. Eine über Jahre höhere Zinslandschaft bedeutet dagegen, dass ein Fonds mit fester Restlaufzeit immer wieder Papiere ersetzt und dabei realisiert, was ein einzelner Halter nur auf dem Papier sieht. Der Unterschied zwischen diesen beiden Fällen ist der wichtigste Punkt dieses ganzen Themas, und er kommt gleich noch einmal.
Dieselbe Zahl, zwei Vorzeichen
Das eigentliche Signal in dieser Bewegung ist nicht, ob 5,20 Prozent viel oder wenig sind. Es ist, dass diese eine Zahl für zwei Personen genau entgegengesetzt wirkt. Für den Bestand ist sie ein Verlust auf dem Depotauszug. Für jede weitere Einzahlung ist sie ein besserer Einstieg, weil dasselbe Geld ab jetzt mehr Zins kauft.
Wer monatlich in einen Anleihefonds einzahlt, ist beides gleichzeitig, und das Verhältnis verschiebt sich mit der Zeit. Am Anfang eines Sparplans ist der Bestand klein und die nächste Rate im Verhältnis groß, dann überwiegt die Einstiegsseite deutlich. Nach zwanzig Jahren ist der Bestand groß und die Rate klein, dann überwiegt die Kursseite. Dieselbe Nachricht ist für zwei Leser dasselbe Ereignis mit umgekehrtem Vorzeichen, und beide haben recht.
Genau deshalb geht die Frage, ob steigende Zinsen gut oder schlecht sind, ohne Zusatzangabe ins Leere. Sie ist erst beantwortbar, wenn zwei Dinge dabeistehen, nämlich wie lang die Papiere im Bestand laufen und wie viel noch dazukommt. Beide Angaben stehen in deinen eigenen Unterlagen, in keiner Meldung.
In Deutschland ist die Bewegung kleiner, die Rechnung dieselbe
Das ist kein rein amerikanisches Thema, aber die Größenordnung ist hier eine andere. Die aus der Zinsstruktur abgeleitete Rendite dreißigjähriger Bundeswertpapiere stand am 29. Juli 2026 bei 3,71 Prozent. Anfang Juli lag sie bei 3,61 Prozent, in der Monatsmitte bei 3,78 Prozent. Über den Monat sind das rund 10 Basispunkte nach oben, also etwa ein Drittel der amerikanischen Bewegung, und der Weg dorthin ging zwischendurch schon wieder zurück.
Die Rechnung bleibt trotzdem dieselbe. Für ein dreißigjähriges Bundespapier zum Zins von Anfang Juli liegt die Kennzahl bei 17,9 gegenüber 15,2 in den USA. Rund 10 Basispunkte darauf ergeben etwa 1,8 Prozent Kursverlust. Dass die Empfindlichkeit beim niedrigeren Zins sogar höher liegt, ist kein Widerspruch, sondern folgt aus derselben Mechanik. Je niedriger der Kupon, desto weniger Geld kommt unterwegs zurück, desto länger hängt es fest und desto stärker reagiert der Kurs.
Für dich hat das noch eine zweite Folge, die nichts mit dem Depot zu tun hat. Der Zins für einen Baukredit hängt am langen Ende, nicht am Leitzins der Notenbank. Bewegt sich die dreißigjährige Rendite, bewegt sich mit einiger Verzögerung auch das, was dir eine Bank für zehn oder fünfzehn Jahre Zinsbindung anbietet. Die Zahl, die dein Anleihefonds als Kursverlust zeigt, und die Zahl, die dein Finanzierungsangebot teurer macht, stammen aus derselben Quelle.
Der faire Gegenpunkt
Gegen diese ganze Rechnung lässt sich ein starkes Argument vorbringen, und es stimmt. Eine Staatsanleihe wird am Ende ihrer Laufzeit zum Nennwert zurückgezahlt. Wer sie also einfach behält, bekommt seine 100 Euro und alle Zinsen, ganz gleich was der Kurs zwischendurch gemacht hat. Der Kursverlust von 4,38 Prozent ist für diesen Anleger nie eingetreten, er stand nur eine Zeit lang im Auszug. In dieser Lesart ist die Aufregung um Kursverluste bei sicheren Staatsanleihen tatsächlich übertrieben.
Das Argument hat zwei Grenzen, und beide sind wichtig. Erstens gilt es nur für ein einzelnes Papier, das du bis zum Ende hältst. Ein Anleihe-ETF hat kein Ende. Er hält ein Bündel von Papieren in einem festgelegten Laufzeitband und verkauft sie, sobald sie aus diesem Band herausfallen, um wieder längere nachzukaufen. Damit wird der Buchverlust bei jedem Umschichten zu einem echten, und der Fonds hat nie einen Tag, an dem er dir den Nennwert zurückgibt.
Zweitens ist auch beim einzelnen Papier der Verlust real, er heißt nur anders. Wer dreißig Jahre lang 4,91 Prozent bekommt, während neue Papiere 5,20 Prozent zahlen, gibt jedes Jahr 29 Basispunkte ab. Über die volle Laufzeit summiert sich das ungefähr auf den Betrag, den der Kurs sofort abgeschlagen hat. Der Markt rechnet nur vor, was dem Halter sonst verteilt über dreißig Jahre entgeht. Wer nicht verkauft, spürt es später statt jetzt, und nicht seltener.
Was das für Anleger heißt
Der Anleiheteil eines Depots gilt als der ruhige. Diese Rechnung zeigt, dass das nur für einen Teil davon zutrifft. Kurze Laufzeiten schwanken wenig und liefern beim heutigen Zinsbild ordentlich Rendite. Lange Laufzeiten sind ein Zinswette, deren Ausschläge in der Größenordnung von Aktienbewegungen liegen können, und das gilt in beide Richtungen. Fällt der Zins wieder, gewinnt dasselbe Papier mit derselben Hebelwirkung.
Praktisch heißt das nur, dass eine Zahl bekannt sein sollte, bevor man das Verhalten des eigenen Depots beurteilt, nämlich die Restlaufzeit oder Duration des Anleiheteils. Sie steht in den Stammdaten jedes Fonds. Mit ihr lässt sich vorher abschätzen, was ein halber Prozentpunkt Zinsbewegung mit dem Kurs macht. Ohne sie ist jede Bewegung eine Überraschung, obwohl sie berechenbar war.
Was daraus folgt, ist keine Frage der Analyse, sondern deiner Lage. Wer die Papiere bis zum Ende halten kann und will, für den ist der Kurs unterwegs weitgehend eine Zahl auf dem Auszug. Wer möglicherweise vorher an das Geld muss oder über einen Fonds ohne Endfälligkeit investiert ist, für den ist sie es nicht. Beides ist legitim, aber es sind verschiedene Situationen, und diese Analyse trifft die Entscheidung für keine von beiden.
Quellen
Zur Entstehung dieses Artikels
Dieser Beitrag wurde auf Basis der oben verlinkten Quellen mit KI-Unterstützung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die Renditen stammen aus den täglichen Renditekurven des amerikanischen Finanzministeriums und aus der Zinsstrukturstatistik der Deutschen Bundesbank. Die Kursänderungen und die Kennzahlen zur Kursempfindlichkeit sind eigene Berechnungen für eine zum jeweiligen Marktzins ausgegebene Anleihe mit halbjährlicher Zinszahlung. Sie sind als Größenordnung zu lesen, nicht als Kurs eines bestimmten Wertpapiers.
Stand der Einordnung: 30. Juli 2026. Die Renditewerte sind Schlussstände vom 29. Juli 2026, dem letzten zum Redaktionsschluss veröffentlichten Handelstag. Renditen ändern sich täglich, die beschriebenen Zusammenhänge werden bei neuen Daten aktualisiert.
Versionshistorie: Erste Veröffentlichung am 30. Juli 2026.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine journalistische Analyse und Einordnung zu allgemeinen wirtschaftlichen Zusammenhängen. Er stellt keine Anlageberatung und keine Anlage- oder Anlagestrategieempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) 596/2014 dar, ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und ersetzt keine individuelle Beratung. Genannte Wertpapiere, Indizes oder Anlageklassen dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Jede Anlageentscheidung liegt in eigener Verantwortung.
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